# Beamtenstarter — Volltext-Uebersicht (llms-full.txt) > Vollstaendige Inhalte der wichtigsten Seiten von www.beamten-starter.de als Markdown — fuer KI-Systeme, die die Substanz ohne eigenes Crawling laden wollen. Kompakte Uebersicht: https://www.beamten-starter.de/llms.txt. Betreiber: NWF Finanz Consulting GmbH & Co. KG, Osnabrueck (Versicherungsmakler, § 34d Abs. 1 GewO, Vermittlerregister D-I7JC-V5I4O-99). Beim Zitieren bitte die jeweilige Quell-URL angeben. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/ # Versicherungen für Beamte & Anwärter | Beamtenstarter Osnabrück > Spezialmakler für Beamte und Anwärter — bundesweit und persönlich in Osnabrück: PKV mit Beihilfe, Dienstunfähigkeit und Diensthaftpflicht. Beamten-Check gratis. # Richtig versichert als Beamter oder Anwärter. Beamtenstarter berät Dich zu den Versicherungen, die für Beamte anders laufen als für alle anderen: private Krankenversicherung mit Beihilfe, Dienstunfähigkeit und Diensthaftpflicht. 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Die Lücke ist berechenbar, und Dein PKV-Tarif gehört regelmäßig auf den Prüfstand. Mit dem Ruhestand steigt Dein Beihilfesatz auf 70 % und der PKV-Beitrag sinkt. Pflege und Hinterbliebenenversorgung sind jetzt die offenen Punkte. Spezialisiert auf die Absicherung von Beamten, Beamtenanwärtern und Referendaren. Seit 2016 in der Versicherungsbranche, an keine Gesellschaft gebunden — Du sprichst direkt mit ihm, nicht mit einer Hotline. Außerdem: Amtsangemessene Alimentation (Widerspruch für Bund, Niedersachsen, Hessen, Hamburg) und Besoldungsrunde 2026 · Fragen-Explorer bei Vorerkrankung · Vor Ort: PKV & Beihilfe in Osnabrück, Versicherungen für Beamte in Osnabrück, Dienstunfähigkeit in Osnabrück, Referendare in Osnabrück · Beratung in Deiner Stadt (Münster, Bielefeld, Bremen, Hannover, Berlin, Hamburg, München) · Beamten-Lexikon (Alterungsrückstellung, Ruhegehaltssatz, Zurechnungszeit) ## Drei Gedanken, die fast jeder Beamte kennt Typische Situationen aus unseren Beratungsgesprächen — vielleicht erkennst Du Dich wieder. „Ich werde nächsten Monat verbeamtet und jeder sagt mir etwas anderes: Der eine schwört auf die PKV, die Krankenkasse warnt davor. Wem soll ich glauben?" Niemandem — glaub den Zahlen. Der Vergleichsrechner zeigt beide Wege schwarz auf weiß. „Dienstunfähigkeitsversicherung? Brauche ich nicht — ich bin doch Beamter, der Staat versorgt mich schon." Der teuerste Irrtum im Beamtenrecht: In den ersten 5 Dienstjahren gibt es bei Dienstunfähigkeit meist gar keine Versorgung. „Meine PKV wird jedes Jahr teurer — und ob mein Tarif noch zu meiner Beihilfe passt, weiß ich ehrlich gesagt nicht." Musst Du auch nicht wissen — das ist unser Job. Dein Recht auf Tarifwechsel spart oft mehrere Hundert Euro im Jahr. Beispielhafte, typische Situationen aus der Beratungspraxis — keine echten Kundenstimmen. - Beamtenstarter ist die Spezialseite für Versicherungen von Beamten, Anwärtern und Referendaren — eine Marke der NWF Finanz Consulting GmbH & Co. KG, Osnabrück (Versicherungsmakler nach § 34d Abs. 1 GewO, an keine Gesellschaft gebunden). - Kernthemen: PKV mit Beihilfe, Dienstunfähigkeitsversicherung, Diensthaftpflicht und Heilfürsorge — bundesweit, persönlich in Osnabrück. - Beratung, 7 Rechner, Ratgeber und 24 PDF-Downloads sind kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar. - Der schnellste Einstieg: der Beamten-Check — in 5 Minuten siehst Du, welche Absicherung zu Deiner Laufbahn passt. ## Alles, was für Beamte wirklich zählt Kein Bauchladen — wir konzentrieren uns zu 100 % auf die Absicherung, die im Beamtenstatus den Unterschied macht. ### PKV für Beamtenanwärter Spezielle Anwärtertarife machen die private Krankenversicherung in der Ausbildung überraschend günstig — oft ab rund 80 € im Monat, mit Leistungen weit über GKV-Niveau. ### PKV für Beamte Dein Dienstherr übernimmt per Beihilfe mindestens 50 % Deiner Krankheitskosten. Die passende Restkostenversicherung macht daraus ein Rundum-Paket — meist günstiger als jede GKV. ### Beihilfe verstehen 50, 70 oder 80 Prozent? Jedes Bundesland hat eigene Regeln — und zehn Länder bieten inzwischen die pauschale Beihilfe. Wir bringen Ordnung in die Sätze. ### Dienstunfähigkeitsversicherung Die unbequeme Wahrheit: In den ersten fünf Dienstjahren hast Du bei Dienstunfähigkeit meist keinerlei Versorgungsanspruch. Eine DU-Klausel ist Pflicht — keine Kür. ### Diensthaftpflicht Ein verlorener Dienstschlüssel kann fünfstellig kosten — und Dein Dienstherr darf Dich bei grober Fahrlässigkeit in Regress nehmen. Der Schutz kostet wenige Euro im Monat. ### Heilfürsorge Polizei, Feuerwehr, Justizvollzug: Während der Dienstzeit zahlt der Staat — doch zur Pension wechselst Du in die Beihilfe. Ohne Anwartschaft wird das richtig teuer. ### PKV-Beitragserhöhung Zum 1. Januar 2026 sind die PKV-Beiträge im Schnitt um 13 % gestiegen. Mit Beihilfe trifft Dich nur der Restkostenanteil — und Du hast mehr Hebel, als die meisten kennen. Auch je Versicherer aufgeschlüsselt. ### Anwartschaftsversicherung Nach dem Referendariat, bei Heilfürsorge oder in der Elternzeit hältst Du Dir mit einer Anwartschaft den Weg zurück in die PKV offen — ohne neue Gesundheitsprüfung. ### Rechtsschutz für Beamte Disziplinarverfahren, Beurteilung, Versetzung: Standardtarife decken genau das nicht ab. Verwaltungs-, Disziplinar- und Strafrechtsschutz gehören für Beamte zusammen. ## Rechne selbst — in unter einer Minute Keine Tarif-Blackbox: Unsere Rechner zeigen Dir transparent, wo Du stehst — Beihilfesatz, Kostenvergleich, Versorgungslücke und Anwärterbezüge. ### Beihilferechner Dein persönlicher Beihilfesatz nach Bundesland, Familienstand und Kindern. ### GKV oder PKV? Was Dich die freiwillige GKV als Beamter wirklich kostet — im direkten Vergleich. ### DU-Lücken-Rechner Deine Versorgungslücke bei Dienstunfähigkeit — ehrlich und schonungslos. ### Anwärterbezüge Was verdienst Du im Vorbereitungsdienst — und was bleibt netto übrig? Anwärterbezüge nach Bundesland: Vergleichstabelle für Bund und alle 16 Länder → ## In vier Schritten fair abgesichert ### Beamten-Check ausfüllen Fünf Minuten, keine Unterlagen nötig: Status, Bundesland, Themen — fertig. ### Wir analysieren Wir prüfen Beihilfeanspruch, Tarifwelt und Lücken — individuell für Deine Laufbahn. ### Persönliches Gespräch Online oder telefonisch: verständliche Empfehlungen statt Fachchinesisch, ohne Verkaufsdruck. ### Fair starten Du entscheidest in Ruhe. Wir kümmern uns um Anträge, Fristen und alles Weitere — dauerhaft. ## Unser Fair-Versprechen „Fair" steht bei uns nicht nur im Slogan — es ist die Regel, nach der wir arbeiten. Vier Zusagen, auf die Du Dich verlassen kannst: ### Kein Verkaufsdruck Du bekommst eine Empfehlung und Bedenkzeit — kein „Angebot gilt nur heute". Wer nichts braucht, hört das von uns genauso klar. ### Verständlich statt Fachchinesisch Jede Klausel erklären wir so, dass Du sie ohne Jurastudium verstehst — und entscheiden kannst, nicht musst. ### Erst anonym prüfen Bei Gesundheitsfragen stellen wir zuerst anonyme Risikovoranfragen. Erst anonym prüfen, dann gezielt beantragen. ### Da bleiben, wenn's zählt Beihilfeärger, Leistungsfall, Beitragserhöhung: Wir sind auch nach der Unterschrift Deine erste Nummer — dauerhaft, nicht nur bis zur Provision. Und noch etwas obendrauf: Wer sich bei uns zur Verbeamtung beraten lässt, bekommt den Erste-Hilfe-Kurs erstattet — in voller Höhe, ganz ohne Abschluss. Wie unser Vergleich im Detail abläuft, zeigen wir unter So vergleichen wir. ## Was unsere Kunden sagen Echte Bewertungen aus unserem Google-Unternehmensprofil — nachlesbar und ungefiltert. LLena-Marie K.Google-Bewertung TTim W.Google-Bewertung SSamGoogle-Bewertung Bewertungen stammen aus dem Google-Unternehmensprofil der NWF Finanz Consulting GmbH & Co. KG. ## Kurz und ehrlich beantwortet **Lohnt sich die PKV für Beamtenanwärter wirklich?** **Was passiert, wenn ich in den ersten Dienstjahren dienstunfähig werde?** **Wie hoch ist meine Beihilfe?** **Was ist die pauschale Beihilfe?** **Kostet die Beratung etwas?** **Ich habe Vorerkrankungen — habe ich trotzdem eine Chance auf die PKV?** **Was kostet die private Krankenversicherung für Beamte im Monat?** **Kann ich als Beamter freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben?** **Brauche ich als Beamter wirklich eine Diensthaftpflicht?** **Welche Versicherungen braucht ein Beamtenanwärter wirklich?** ## 5 Minuten jetzt — oder 5.000 € Lehrgeld später. Die meisten Versicherungsfehler von Beamten passieren in den ersten Wochen der Laufbahn und fallen erst Jahre später auf. 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Für die allermeisten Anwärter ist die private Krankenversicherung mit speziellem Anwärtertarif die klar bessere Wahl. - Beamtenanwärter erhalten in der GKV keinen Arbeitgeberzuschuss — den vollen Beitrag zahlst Du in der Regel allein (Ausnahme: pauschale Beihilfe in einigen Ländern). - In der PKV beteiligt sich Dein Dienstherr über die Beihilfe mit mindestens 50 % an Deinen Krankheitskosten. - Spezielle Anwärtertarife kosten je nach Alter, Gesellschaft und Leistungsumfang oft ab ca. 80 € im Monat — bei Leistungen über GKV-Niveau (Stand 2026). - Für die allermeisten Anwärter ist die PKV mit Anwärtertarif deshalb die günstigere und leistungsstärkere Wahl — je früher der Einstieg, desto besser die Konditionen. ## Warum die PKV für Anwärter fast immer gewinnt - Beamter auf WiderrufVorbereitungsdienstKeine Versorgung. Bei Dienstunfähigkeit folgt in der Regel die Entlassung. - Beamter auf Probemeist 3 JahreVersorgung erst nach 5 Dienstjahren — vorher nur Nachversicherung in der Rente. - Beamter auf Lebenszeitab ErnennungVoller Anspruch auf die amtsunabhängige Mindestversorgung. - RuhestandPensionRuhegehalt von maximal 71,75 % der ruhegehaltfähigen Bezüge. Der Versorgungsanspruch entsteht nicht mit der Verbeamtung, sondern erst nach fünf Dienstjahren als Beamtin oder Beamter auf Probe beziehungsweise auf Lebenszeit. Wer im Vorbereitungsdienst oder in der Probezeit dienstunfähig wird, wird in der Regel entlassen und lediglich in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert. Genau diese erste Phase ist die gefährlichste — und die, in der fast niemand abgesichert ist. Deshalb gehört die Dienstunfähigkeitsversicherung an den Anfang der Laufbahn. Drei Fakten erklären, warum sich die Rechnung für Beamtenanwärter grundlegend von der eines Angestellten unterscheidet. ### Kein Arbeitgeberzuschuss in der GKV Als Angestellter zahlt der Arbeitgeber die Hälfte des GKV-Beitrags. Für Beamtenanwärter gibt es diesen Zuschuss nicht: Wer freiwillig gesetzlich versichert bleibt, trägt den vollen Beitrag in der Regel allein — je nach Bundesland mit Ausnahme der pauschalen Beihilfe. ### Beihilfe zahlt mindestens 50 % In der PKV beteiligt sich Dein Dienstherr über die Beihilfe mit mindestens 50 % an Deinen Krankheitskosten. Du versicherst privat nur noch den Rest — und genau dafür sind die Beiträge entsprechend niedrig. ### Spezielle Anwärtertarife Für die Zeit der Ausbildung bieten die Versicherer eigene Anwärtertarife: volle Leistungen, oft ab rund 80 € im Monat — je nach Alter, Gesellschaft und Leistungsumfang. Das ist meist deutlich weniger als der volle GKV-Beitrag. ## GKV oder PKV — was heißt das für Dich als Anwärter? Dieselbe Person, zwei völlig unterschiedliche Rechnungen. So sieht der Vergleich in den meisten Fällen aus. ### Freiwillige GKV als Anwärter - Voller Beitrag allein: Ohne Arbeitgeberzuschuss zahlst Du den kompletten GKV-Beitrag in der Regel aus eigener Tasche. - Beihilfe verpufft: Deinen Anspruch auf mindestens 50 % Kostenbeteiligung des Dienstherrn nutzt Du in der klassischen GKV nicht. - Beitrag steigt mit den Bezügen: Der GKV-Beitrag ist einkommensabhängig — mit jeder Besoldungserhöhung zahlst Du mehr. - Gesetzlicher Leistungskatalog: Leistungen können per Gesetz angepasst werden; Wahlleistungen wie Chefarzt oder Einbettzimmer sind nicht enthalten. ### PKV mit Anwärtertarif - Dienstherr zahlt mit: Die Beihilfe übernimmt mindestens 50 % Deiner Krankheitskosten — Du versicherst nur den Rest. - Ab ca. 80 € im Monat: Anwärtertarife sind für die Ausbildungszeit stark reduziert — bei vollen tariflichen Leistungen. - Leistungen über GKV-Niveau: Je nach Tarif z. B. Heilpraktiker, hochwertige Zahnleistungen, Ein-/Zweibettzimmer und privatärztliche Behandlung. - Vertraglich garantiert: Was im Tarif steht, gilt — Leistungskürzungen per Gesetz wie in der GKV gibt es hier nicht. ## In vier Schritten in den Anwärtertarif Die PKV ist keine Pflichtversicherung — der Versicherer prüft Deinen Gesundheitszustand. Mit der richtigen Reihenfolge nimmst Du diesem Schritt das Risiko. ### Bedarf klären Bundesland, Laufbahn, Familienplanung, Wunschleistungen: Wir klären zuerst, welche Tarifwelt überhaupt zu Dir passt. ### Anonyme Risikovoranfrage Vorerkrankungen? Wir fragen anonym bei mehreren Gesellschaften an, wer Dich zu welchen Konditionen annimmt — der personenbezogene Antrag folgt erst, wenn ein Ergebnis passt. Als Sicherheitsnetz bleibt die Öffnungsaktion: Aufnahme garantiert, Zuschlag höchstens 30 %. ### Gesundheitsprüfung Erst wenn das beste Angebot feststeht, stellst Du den Antrag. Die Gesundheitsfragen beantworten wir gemeinsam — vollständig und wahrheitsgemäß, das schützt Dich später. ### Start zur Ernennung Der Vertrag beginnt passend zum ersten Tag Deines Vorbereitungsdienstes. Um Fristen, Bescheinigungen und die Abstimmung mit der Beihilfestelle kümmern wir uns. ### Die Weichen stellst Du vor der Ernennung — nicht danach Mit der Ernennung zum Beamten auf Widerruf endet in der Regel Deine Versicherungspflicht in der GKV. Genau in diesem Moment entscheidest Du: pragmatisch weiter freiwillig gesetzlich — oder mit Beihilfe und Anwärtertarif in die PKV. Wir haben beide Wege mit Zahlen gegenübergestellt: PKV oder GKV als Anwärter? - Vor der Ernennung vergleichen: Wer sich erst nach dem ersten Arbeitstag kümmert, entscheidet unter Zeitdruck — und zahlt womöglich Monate lang den vollen GKV-Beitrag. - Junge, gesunde Antragsteller erhalten in der Regel die besten Annahmekonditionen. Jedes Jahr Warten kann die Aufnahme schwieriger oder teurer machen. - Ideal: 2–3 Monate Vorlauf vor dem Dienstantritt. Dann bleibt Zeit für Voranfragen, Tarifvergleich und einen sauberen Start zum Stichtag. ## PKV für Anwärter — kurz beantwortet **Was kostet die PKV als Beamtenanwärter wirklich?** **Ich habe Vorerkrankungen — bekomme ich trotzdem einen Anwärtertarif?** **Was passiert mit meinem Anwärtertarif nach der Ausbildung?** **Kann ich später noch von der GKV in die PKV wechseln?** ### Ramon Heinze Versicherungsmakler · Spezialist für Beamtenversicherungen · Osnabrück Seit 2016 in der Versicherungsbranche — ausgebildet bei der Debeka, einem der größten Versicherer im Beamtenbereich. Dort hat er das Beamtensegment von Grund auf gelernt und daraus seine Konsequenz gezogen: Wer an eine einzelne Gesellschaft gebunden ist, kann nicht für jeden Kunden die passende Lösung finden. Heute berät er als Versicherungsmakler ohne Anbieterbindung Beamte, Anwärter und Referendare — bundesweit. ## Klär Deine PKV-Frage, bevor die Ernennung kommt. Der kostenlose Beamten-Check dauert fünf Minuten: Status, Bundesland, Themen — und Du erhältst eine ehrliche Einschätzung, welcher Weg für Dich der richtige ist. An keine Gesellschaft gebunden, unverbindlich, ohne Verkaufsdruck. ## GKV oder PKV im Vorbereitungsdienst | Kriterium | Freiwillige GKV | PKV mit Anwärtertarif | | Beteiligung des Dienstherrn | Kein Zuschuss — Du zahlst den vollen Beitrag selbst | Beihilfe übernimmt mindestens 50 % der Kosten | | Beitragshöhe | Einkommensabhängiger Mindestbeitrag | Günstiger Anwärtertarif, oft ab rund 80 € im Monat | | Leistungsniveau | Gesetzlicher Regelkatalog | Private Leistungen, z. B. freie Arztwahl | | Gesundheitsprüfung | Keine | Ja — vorab lohnt eine anonyme Risikovoranfrage | | Nach dem Vorbereitungsdienst | Späterer PKV-Wechsel mit erneuter Gesundheitsprüfung | Nahtloser Übergang in den regulären Beamtentarif | ## Tarife vergleichen und Qualität erkennen Du kennst jetzt das System. Diese beiden Seiten helfen Dir bei der konkreten Auswahl. ### PKV Beamtenanwärter Vergleich Die acht Kriterien, die im Tarifvergleich wirklich zählen — und warum ein reiner Preisvergleich zu kurz greift. ### Beste PKV für Beamtenanwärter Sieben Qualitätsmerkmale eines Top-Anwärtertarifs — und die drei Fehler, die den vermeintlich besten Tarif ruinieren. ## Vorbereitungsdienst im Raum Osnabrück? Für die Region gibt es eine eigene Seite: Versicherungen für Referendare und Anwärter in Osnabrück — mit den Anwärterbezügen für Niedersachsen und dem Punkt, der in dieser Grenzregion oft übersehen wird: Die pauschale Beihilfe gibt es beim Land Niedersachsen, beim Land Nordrhein-Westfalen nicht. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/pkv-beamte.html # PKV für Beamte: mit Beihilfe kombinieren | Beamtenstarter > Private Krankenversicherung für Beamte optimal mit der Beihilfe kombinieren: Beihilfesatz, Restkostentarif, Leistungen und worauf es beim Tarif ankommt. # PKV für Beamte: Beihilfe plus Resttarif — das stärkste Duo im System Dein Dienstherr übernimmt über die Beihilfe je nach Situation 50 bis 80 % Deiner Krankheitskosten. Ein beihilfekonformer PKV-Tarif versichert genau den verbleibenden Rest — deshalb ist die private Krankenversicherung für Beamte meist deutlich günstiger und leistungsstärker als jede Alternative. - Die Beihilfe Deines Dienstherrn übernimmt als aktiver Beamter in der Regel 50 % Deiner Krankheitskosten, 70 % ab zwei berücksichtigungsfähigen Kindern und in der Pension; Kinder erhalten 80 %. - Ein beihilfekonformer PKV-Resttarif versichert nur die verbleibende Lücke — deshalb ist der Beitrag deutlich niedriger als bei einer Vollversicherung. - In der GKV zahlen Beamte den vollen Beitrag ohne Arbeitgeberzuschuss (Ausnahme: pauschale Beihilfe in zehn Bundesländern). - Das Tarifwechselrecht nach § 204 VVG erlaubt später den Wechsel in andere Tarife derselben Gesellschaft — oft mit spürbarer Beitragsersparnis. Bei einer Beitragserhöhung ist er fast immer der erste Hebel; unser Tarifcheck prüft das kostenfrei. - Seriöse Pauschalzahlen für den Volltarif gibt es nicht — der Beitrag hängt von Eintrittsalter, Gesundheitszustand und Beihilfesatz ab. Eine realistische Einschätzung für Deine Situation liefert der kostenlose Beamten-Check (Stand 2026). ## So greifen Beihilfe und PKV ineinander Die Beihilfe ist die Krankenfürsorge Deines Dienstherrn: Er erstattet Dir einen festen Prozentsatz Deiner beihilfefähigen Krankheitskosten — als aktiver Beamter in der Regel 50 %, mit zwei oder mehr berücksichtigungsfähigen Kindern 70 %. Den Rest deckt ein beihilfekonformer PKV-Tarif, auch Restkosten- oder Quotentarif genannt. Du versicherst also nicht 100 % Deiner Kosten, sondern nur die Lücke, die die Beihilfe lässt: - 50 % Beihilfe + 50 % PKV: der Standardfall für aktive Beamte ohne bzw. mit einem Kind. - 70 % Beihilfe + 30 % PKV: ab zwei berücksichtigungsfähigen Kindern — Dein PKV-Beitrag sinkt dann spürbar. - Zusammen 100 %: Beihilfe und Tarif ergänzen sich lückenlos, sofern der Tarif sauber auf Deinen Beihilfesatz abgestimmt ist. ## Die Bausteine Deines PKV-Schutzes Die Beihilfe übernimmt einen festen Prozentsatz Deiner beihilfefähigen Aufwendungen. Nur der Rest muss privat versichert werden — deshalb sind beihilfekonforme Tarife deutlich günstiger als eine normale Vollversicherung. Sonderwege gelten in Hessen, Sachsen, Baden-Württemberg und Thüringen. Ein guter Beamtentarif ist modular aufgebaut. Diese Bausteine solltest Du kennen — und gezielt auswählen. ### Ambulant Arztbesuche, Medikamente, Hilfsmittel, Vorsorge — der Kern des Tarifs. Auf Details achten: Heilpraktiker, Sehhilfen, Psychotherapie und offene Hilfsmittelkataloge unterscheiden gute von mittelmäßigen Tarifen. ### Stationär & Wahlleistungen Im Krankenhaus entscheiden Wahlleistungen über den Unterschied: Chefarztbehandlung und Ein- oder Zweibettzimmer sind über die Beihilfe je nach Bundesland nur teilweise oder gar nicht abgedeckt — der Tarif sollte das auffangen. ### Zahn Zahnersatz ist einer der häufigsten Kostentreiber. Starke Tarife erstatten hohe Prozentsätze auf Zahnbehandlung, Zahnersatz und Kieferorthopädie — hier lohnt der genaue Blick in die Bedingungen. ## Ehepartner und Kinder: So rechnet die Beihilfe Die Beihilfe denkt Deine Familie mit — mit eigenen Sätzen für Partner und Kinder. Das verändert die Kalkulation oft deutlich zugunsten der PKV. ### Ehepartner: 70 % Berücksichtigungsfähige Ehe- oder Lebenspartner erhalten in der Regel 70 % Beihilfe — allerdings nur, wenn ihr eigenes Einkommen unter der Einkommensgrenze des jeweiligen Bundeslandes liegt. Der Partner braucht dann nur noch einen 30-%-Resttarif. ### Kinder: 80 % Für berücksichtigungsfähige Kinder übernimmt die Beihilfe 80 % der Kosten. Der private Kindertarif für die restlichen 20 % ist entsprechend günstig — eine kostenfreie Familienversicherung wie in der GKV gibt es dafür nicht. Wie Du Deine Kinder konkret versicherst, zeigt der Ratgeber Kinder als Beamter richtig versichern. ### Ab 2 Kindern: 70 % für Dich Mit dem zweiten berücksichtigungsfähigen Kind steigt Dein eigener Beihilfesatz in der Regel von 50 auf 70 % — Dein PKV-Beitrag sinkt entsprechend. Gute Tarife lassen sich flexibel an den geänderten Satz anpassen. ## Verbeamtet, aber noch gesetzlich versichert? Viele Beamte kommen aus einem Angestelltenverhältnis und bleiben nach der Verbeamtung zunächst freiwillig in der GKV — oft aus Gewohnheit. Das kann teuer sein: Ohne Arbeitgeberzuschuss trägst Du den vollen Beitrag in der Regel allein, während Dein Beihilfeanspruch ungenutzt bleibt. - Der Wechsel ist grundsätzlich möglich: Als Beamter kannst Du die freiwillige GKV-Mitgliedschaft kündigen und in einen beihilfekonformen PKV-Tarif wechseln — nach erneuter Gesundheitsprüfung. - Je früher, desto besser: Eintrittsalter und Gesundheitszustand bestimmen den Beitrag. Jedes Jahr Zögern kostet in der Regel Geld. - Erst prüfen, dann kündigen: Kündige die GKV niemals, bevor die PKV-Annahme schriftlich feststeht. Wir sichern die Reihenfolge über anonyme Risikovoranfragen ab. - Sonderfall pauschale Beihilfe: In einigen Bundesländern kann ein Zuschuss zur GKV die Rechnung verändern — das prüfen wir ehrlich mit, bevor wir eine Empfehlung geben. ## Die Öffnungsaktion: PKV-Zugang trotz Gesundheitsproblemen Auch mit schweren Vorerkrankungen ist der Weg in die PKV für Beamte nicht automatisch versperrt. Im Rahmen der Öffnungsaktion der privaten Krankenversicherer können Beamtenanfänger und bestimmte Beamtengruppen innerhalb einer Frist nach Verbeamtung in beihilfekonforme Tarife aufgenommen werden — mit erleichterten Bedingungen: - Kein Ausschluss wegen Vorerkrankungen: Eine Ablehnung allein aus Gesundheitsgründen ist im Rahmen der Aktion nicht vorgesehen. - Begrenzte Risikozuschläge: Zuschläge sind der Höhe nach gedeckelt. - Keine Leistungsausschlüsse: Der Tarif gilt ohne Ausschluss einzelner Erkrankungen. Wichtig sind die Fristen und Bedingungen im Detail — hier entscheidet die richtige Reihenfolge über Erfolg oder verpasste Chance. Wie Du mit Vorerkrankung konkret vorgehst — inklusive anonymer Risikovoranfrage — zeigt unsere Seite PKV trotz Vorerkrankung. Und welche Fragen dabei auf Dich zukommen, kannst Du im Fragen-Explorer zur Risikovoranfrage vorab durchgehen. Für zwei besonders häufige Konstellationen haben wir eigene Seiten: PKV nach Psychotherapie und PKV mit Schwerbehinderung. ## PKV für Beamte — kurz beantwortet **Was ist ein beihilfekonformer Tarif?** **Brauche ich als Beamter ein Krankentagegeld?** **Muss ich eine Pflegeversicherung abschließen?** **Lohnt sich der Wechsel aus der GKV auch nach Jahren im Beamtenverhältnis noch?** ### Ramon Heinze Versicherungsmakler · Spezialist für Beamtenversicherungen · Osnabrück Seit 2016 in der Versicherungsbranche — ausgebildet bei der Debeka, einem der größten Versicherer im Beamtenbereich. Dort hat er das Beamtensegment von Grund auf gelernt und daraus seine Konsequenz gezogen: Wer an eine einzelne Gesellschaft gebunden ist, kann nicht für jeden Kunden die passende Lösung finden. Heute berät er als Versicherungsmakler ohne Anbieterbindung Beamte, Anwärter und Referendare — bundesweit. ## Finde den PKV-Tarif, der zu Deiner Beihilfe passt. Im kostenlosen Beamten-Check klären wir Beihilfesatz, Tarifbausteine und Lücken — individuell für Dein Bundesland und Deine Familiensituation. An keine Gesellschaft gebunden und ohne Verpflichtung. ## GKV oder beihilfekonforme PKV als Beamter | Kriterium | Freiwillige GKV | Beihilfe + PKV | | Beihilfe nutzbar? | Nein — der Beihilfeanspruch verpufft | Ja — der Dienstherr trägt in der Regel 50–80 % | | Was Du privat absicherst | Den vollen einkommensabhängigen Beitrag | Nur den verbleibenden Prozentsatz (Restkosten) | | Leistungen | Gesetzlicher Regelkatalog | Frei wählbar: ambulant, stationär, Zahn | | Ehepartner & Kinder | Ggf. beitragsfreie Familienversicherung | Eigene Beihilfe: Ehepartner 70 %, Kinder 80 % | --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/beihilfe.html # Beihilfe für Beamte erklärt: Sätze & Länder | Beamtenstarter > Wie die Beihilfe für Beamte funktioniert: Beihilfesätze (50/70/80 %), Unterschiede der 16 Bundesländer und pauschale Beihilfe - verständlich erklärt. # Beihilfe: Was Dein Dienstherr zahlt — und was nicht Die Beihilfe ist das Fundament der Krankenversorgung für Beamte: Dein Dienstherr erstattet je nach Situation 50 bis 80 % Deiner Krankheitskosten. Doch jedes Bundesland hat eigene Regeln — und zehn Länder bieten inzwischen einen völlig anderen Weg an. Hier kommt Ordnung ins System. - Die Beihilfe ist die Krankenfürsorge Deines Dienstherrn: Er erstattet auf Antrag einen festen Prozentsatz Deiner Krankheitskosten — beitragsfrei, als Teil der Alimentation. - Standardsätze: aktive Beamte 50 %, ab zwei berücksichtigungsfähigen Kindern 70 %, Ehepartner 70 %, Kinder 80 %, Pensionäre 70 %. - Sonderwege: Baden-Württemberg (einheitlich 50 % für ab 2013 eingestellte Beamte), Hessen (Staffelung), Sachsen (eigene Systematik). - Zehn Bundesländer bieten alternativ die pauschale Beihilfe (2026 bis zu 508,59 €/Monat Zuschuss) — die Entscheidung dafür ist in der Regel unwiderruflich. - Die verbleibende Lücke deckt üblicherweise eine beihilfekonforme private Krankenversicherung. ## Ein eigenständiges Fürsorgesystem — keine Versicherung Die Beihilfe ist keine Krankenversicherung, sondern die eigenständige Krankenfürsorge Deines Dienstherrn. Sie folgt aus seiner Fürsorgepflicht: Bund und Länder beteiligen sich direkt an den Krankheits-, Pflege- und Geburtskosten ihrer Beamten und deren berücksichtigungsfähiger Angehöriger. Rechtsgrundlage ist für Bundesbeamte die Bundesbeihilfeverordnung (BBhV), für Landesbeamte die jeweilige Landesbeihilfeverordnung Deines Bundeslandes. - Prozentuale Erstattung: Die Beihilfe übernimmt einen festen Prozentsatz Deiner beihilfefähigen Aufwendungen — den sogenannten Beihilfebemessungssatz. - Erstattung auf Antrag: Du reichst Deine Rechnungen bei der Beihilfestelle ein und erhältst den Beihilfeanteil erstattet. - Kein Beitrag: Für die Beihilfe zahlst Du nichts — sie ist Teil Deiner Alimentation. - Die Lücke versicherst Du selbst: Den nicht gedeckten Anteil übernimmt üblicherweise eine beihilfekonforme private Krankenversicherung. ## Wer bekommt wie viel? Die Standard-Sätze im Überblick Die Beihilfe übernimmt einen festen Prozentsatz Deiner beihilfefähigen Aufwendungen. Nur der Rest muss privat versichert werden — deshalb sind beihilfekonforme Tarife deutlich günstiger als eine normale Vollversicherung. Sonderwege gelten in Hessen, Sachsen, Baden-Württemberg und Thüringen. So rechnen der Bund und die meisten Bundesländer. Dein konkreter Satz hängt von Status, Familiensituation und Landesrecht ab. | Personengruppe | Beihilfesatz (Regelfall) | Anmerkung | | Aktive Beamte | 50 % | Standardsatz ohne bzw. mit einem berücksichtigungsfähigen Kind | | Aktive Beamte ab 2 Kindern | 70 % | ab zwei berücksichtigungsfähigen Kindern; fällt i. d. R. zurück, wenn die Kinder nicht mehr berücksichtigungsfähig sind | | Berücksichtigungsfähige Ehe-/Lebenspartner | 70 % | nur unterhalb der Einkommensgrenze des jeweiligen Dienstherrn — eigene Einkünfte des Partners prüfen! | | Berücksichtigungsfähige Kinder | 80 % | solange sie im Familienzuschlag berücksichtigungsfähig sind | | Versorgungsempfänger (Pensionäre) | 70 % | in Thüringen 75 % | ## Drei Länder rechnen anders - Standardmodell50 bis 70 %50 %bis 70 %Sprung von 50 auf 70 % ab dem zweiten Kind - Baden-Württemberg50 %50 %50 % einheitlich für alle seit 2013 eingestellten Beamten — kein Sprung ab dem zweiten Kind - Hessen50 bis 70 %50 %bis 70 %Staffelung in Fünf-Punkte-Schritten mit Heirat und je Kind, stationär zusätzlich +15 Prozentpunkte - Sachsen50 bis 70 %50 %bis 70 %eigene Systematik mit abweichenden Sätzen — maßgeblich ist die sächsische Beihilfeverordnung, nicht die Bundestabelle Alle Länder starten beim selben Grundsatz von 50 Prozent — die Unterschiede beginnen danach. Im Standardmodell springt der Satz ab dem zweiten berücksichtigungsfähigen Kind auf 70 Prozent. Eine kleinere Abweichung hat außerdem Thüringen: Dort erhalten Versorgungsempfänger 75 statt 70 Prozent. Welcher Satz für Dich gilt, zeigt der Beihilferechner; alle Länder im Detail stehen unter Beihilfe nach Bundesland. Beihilfe ist Landesrecht. Die wichtigsten Abweichungen vom Standardmodell solltest Du kennen, bevor Du einen Tarif wählst — den vollständigen Ländervergleich findest Du unter Beihilfe nach Bundesland. ### Hessen Hessen staffelt den Bemessungssatz je Kind: Der Satz steigt schrittweise mit jedem berücksichtigungsfähigen Kind, statt erst ab dem zweiten Kind auf 70 % zu springen. Für Familien kann das je nach Konstellation günstiger oder ungünstiger sein als das Standardmodell. ### Sachsen Sachsen hat eine eigene Beihilfesystematik mit vom Standard abweichenden Sätzen. Wer in den sächsischen Landesdienst geht, sollte Beihilfesatz und Tarifquote unbedingt anhand der aktuellen sächsischen Beihilfeverordnung prüfen — nicht anhand der Bundestabelle. ### Baden-Württemberg Für Beamte, die seit 2013 neu eingestellt wurden, gilt in Baden-Württemberg ein einheitlicher Bemessungssatz von 50 % — auch mit mehreren Kindern und im Ruhestand. Die klassischen Erhöhungen auf 70 % entfallen für diese Gruppe; der PKV-Tarif muss dauerhaft 50 % abdecken. ## Pauschale Beihilfe: der Zuschuss statt der Prozente Zehn Bundesländer bieten Beamten eine Alternative zur klassischen Beihilfe: einen pauschalen monatlichen Zuschuss zur Krankenversicherung. ### So funktioniert das Modell Statt prozentualer Kostenerstattung zahlt der Dienstherr die Hälfte des Beitrags zur gesetzlichen Krankenversicherung oder zu einer privaten Vollversicherung — 2026 je nach Beitrag bis zu 508,59 € im Monat. Gedacht ist das Modell vor allem für Beamte, die in der GKV bleiben möchten. Diese zehn Länder bieten die pauschale Beihilfe an: - Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg - Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen ## Vom Arztbesuch zur Erstattung: der Beihilfeantrag Im Alltag ist die Beihilfe unkomplizierter als ihr Ruf — wenn man den Ablauf einmal kennt. ### Behandlung & Rechnung Du wirst wie ein Privatpatient behandelt und erhältst die Rechnung direkt — vom Arzt, Zahnarzt, Krankenhaus oder der Apotheke. ### Antrag bei der Beihilfestelle Die Rechnungen reichst Du bei der Beihilfestelle Deines Dienstherrn ein — in vielen Ländern inzwischen bequem per App oder Online-Portal. ### Erstattung der Beihilfe Die Beihilfestelle erstattet Deinen Bemessungssatz (z. B. 50 %) der beihilfefähigen Aufwendungen direkt auf Dein Konto. ### Rest an die PKV Denselben Beleg reichst Du bei Deiner privaten Krankenversicherung ein — sie erstattet den tariflichen Rest. Zusammen ergibt das in der Regel die volle Deckung. ## Beihilfe — kurz beantwortet **Muss ich für die Beihilfe etwas bezahlen?** **Deckt die Beihilfe wirklich alles zu meinem Prozentsatz ab?** **Was passiert mit meinem Beihilfesatz in der Pension?** **Mein Ehepartner arbeitet in Teilzeit — bekommt er Beihilfe über mich?** ### Ramon Heinze Versicherungsmakler · Spezialist für Beamtenversicherungen · Osnabrück Seit 2016 in der Versicherungsbranche — ausgebildet bei der Debeka, einem der größten Versicherer im Beamtenbereich. Dort hat er das Beamtensegment von Grund auf gelernt und daraus seine Konsequenz gezogen: Wer an eine einzelne Gesellschaft gebunden ist, kann nicht für jeden Kunden die passende Lösung finden. Heute berät er als Versicherungsmakler ohne Anbieterbindung Beamte, Anwärter und Referendare — bundesweit. ## Wie viel zahlt Dein Dienstherr? Finde es jetzt heraus. Der Beihilferechner zeigt Deinen persönlichen Bemessungssatz nach Bundesland und Familiensituation — und der kostenlose Beamten-Check übersetzt das Ergebnis in eine konkrete Absicherungsstrategie. ## Beihilfe in Deinem Bundesland Bemessungssätze, zuständige Beihilfestelle und Besonderheiten — für jedes Land einzeln aufbereitet. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/dienstunfaehigkeitsversicherung.html # Dienstunfähigkeitsversicherung für Beamte | Beamtenstarter > Dienstunfähigkeitsversicherung für Beamte: Warum die echte DU-Klausel entscheidend ist und wie Du Dich ab Tag 1 gegen Dienstunfähigkeit absicherst. # Dienstunfähigkeitsversicherung: Dein Schutz, wenn der Amtsarzt entscheidet Die unbequeme Wahrheit gleich vorweg: In den ersten fünf Dienstjahren haben die meisten Beamten bei Dienstunfähigkeit keinerlei Anspruch auf Versorgung — sie werden entlassen. Eine DU-Versicherung mit echter Dienstunfähigkeitsklausel ist deshalb keine Kür, sondern das Fundament Deiner Absicherung. Hier erfährst Du, worauf es wirklich ankommt. - Über Dienstunfähigkeit entscheidet der Dienstherr auf Basis eines amtsärztlichen Gutachtens (§ 44 BBG bzw. Landesbeamtenrecht) — nicht Dein Arzt und nicht Deine Versicherung. - Beamte auf Widerruf oder Probe werden bei Dienstunfähigkeit in der Regel ohne Versorgung entlassen — es bleibt nur die Nachversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung; ein Ruhegehaltsanspruch entsteht erst nach fünf Dienstjahren. - Auch danach ist die Lücke groß: Die Mindestversorgung liegt bei rund 2.100 € brutto (Stand Mai 2026), das maximale Ruhegehalt bei 71,75 % der Bezüge. - Entscheidend ist eine echte Dienstunfähigkeitsklausel: Der Versicherer folgt dann der Entscheidung des Dienstherrn, statt selbst neu zu prüfen. - Deshalb gehört die DU-Versicherung an den Anfang der Laufbahn — ab dem ersten Diensttag. - Einen pauschalen DU-Beitrag gibt es nicht — er hängt von Alter, Laufbahn und Absicherungshöhe ab; als Anwärter sicherst Du Dir die günstigsten Konditionen. Deine persönliche Lücke zeigt der DU-Lücke-Rechner (Stand 2026). ## Was bedeutet Dienstunfähigkeit — und wer entscheidet darüber? Dienstunfähig ist, wer wegen seines körperlichen Zustands oder aus gesundheitlichen Gründen zur Erfüllung seiner Dienstpflichten dauernd unfähig ist. Für Bundesbeamte regelt das § 44 Bundesbeamtengesetz (BBG), für Landesbeamte gelten die entsprechenden Vorschriften des jeweiligen Landesbeamtenrechts. Der entscheidende Unterschied zur Berufsunfähigkeit von Angestellten: Über Deine Dienstunfähigkeit entscheidet nicht Dein Arzt und nicht Deine Versicherung — sondern Dein Dienstherr auf Grundlage eines amtsärztlichen Gutachtens. - Der Amtsarzt begutachtet: Der Dienstherr ordnet die Untersuchung an, der Amtsarzt (oder ein beauftragter Gutachter) beurteilt Deine Dienstfähigkeit. - Der Dienstherr entscheidet: Auf Basis des Gutachtens wird die Dienstunfähigkeit festgestellt — die Versetzung in den Ruhestand oder die Entlassung folgt. - Dauerhaftigkeit zählt: Als dienstunfähig kann auch gelten, wer innerhalb von sechs Monaten mehr als drei Monate keinen Dienst getan hat und bei dem keine Aussicht auf Wiederherstellung der Dienstfähigkeit binnen weiterer sechs Monate besteht. - Kein Bezug zum konkreten Beruf nötig: Anders als bei der Berufsunfähigkeit geht es nicht um Deine zuletzt ausgeübte Tätigkeit, sondern um die Fähigkeit, Deine Dienstpflichten zu erfüllen. ## Entlassen statt versorgt: die Lücke am Anfang der Laufbahn - Beamter auf WiderrufVorbereitungsdienstKeine Versorgung. Bei Dienstunfähigkeit folgt in der Regel die Entlassung. - Beamter auf Probemeist 3 JahreVersorgung erst nach 5 Dienstjahren — vorher nur Nachversicherung in der Rente. - Beamter auf Lebenszeitab ErnennungVoller Anspruch auf die amtsunabhängige Mindestversorgung. - RuhestandPensionRuhegehalt von maximal 71,75 % der ruhegehaltfähigen Bezüge. Der Versorgungsanspruch entsteht nicht mit der Verbeamtung, sondern erst nach fünf Dienstjahren als Beamtin oder Beamter auf Probe beziehungsweise auf Lebenszeit. Wer im Vorbereitungsdienst oder in der Probezeit dienstunfähig wird, wird in der Regel entlassen und lediglich in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert. Genau diese erste Phase ist die gefährlichste — und die, in der fast niemand abgesichert ist. Deshalb gehört die Dienstunfähigkeitsversicherung an den Anfang der Laufbahn. - Dienstunfähig mit 305 Dienstjahre · Ruhegehaltssatz 44,8 %2.100 €Lücke 1.100 €Das Ruhegehalt läge rechnerisch darunter — es greift die amtsunabhängige Mindestversorgung von rund 2.100 € brutto. - Dienstunfähig mit 4015 Dienstjahre · Ruhegehaltssatz 50,8 %2.100 €Lücke 1.100 €Das Ruhegehalt läge rechnerisch darunter — es greift die amtsunabhängige Mindestversorgung von rund 2.100 € brutto. - Dienstunfähig mit 5025 Dienstjahre · Ruhegehaltssatz 56,8 %2.272 €Lücke 928 €Ruhegehalt aus 25 Dienstjahren zuzüglich Zurechnungszeit. - Dienstunfähig mit 6035 Dienstjahre · Ruhegehaltssatz 62,8 %2.511 €Lücke 689 €Ruhegehalt aus 35 Dienstjahren zuzüglich Zurechnungszeit. Modellfall: Diensteintritt mit 25, Bruttobesoldung 4.000 € im Monat, Bedarf 80 Prozent davon (3.200 €). Die Balken zeigen, wie viel davon das Ruhegehalt deckt und was offen bleibt. Bei früher Dienstunfähigkeit rettet die Mindestversorgung den Betrag nach oben — die Lücke bleibt trotzdem über 1.000 € im Monat, und sie ist am Anfang der Laufbahn am größten. Mit Deinen eigenen Zahlen rechnest Du das im DU-Lücken-Rechner durch. Keine Zusage, sondern eine Orientierung; verbindlich ist die Versorgungsauskunft Deines Dienstherrn. Wie gut Du bei Dienstunfähigkeit abgesichert bist, hängt fast vollständig von Deinem Beamtenstatus und Deinen Dienstjahren ab. Gerade am Anfang — wenn das Risiko einer langen Laufbahn noch vor Dir liegt — ist der Schutz am schwächsten. ### Beamte auf Widerruf Anwärter und Referendare werden bei Dienstunfähigkeit in aller Regel entlassen — ohne jede Versorgung. Es bleibt lediglich die Nachversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung. Deren Erwerbsminderungsrente setzt aber ihrerseits meist fünf Jahre Wartezeit voraus, die Berufsanfänger noch nicht erfüllen. ### Beamte auf Probe Auch in der Probezeit gilt: Bei Dienstunfähigkeit droht in der Regel die Entlassung mit Nachversicherung in der GRV — kein Ruhegehalt. Eine wichtige Ausnahme: Beruht die Dienstunfähigkeit auf einem Dienstunfall, werden Beamte auf Probe in den Ruhestand versetzt und erhalten Unfallruhegehalt. ### Beamte auf Lebenszeit Erst mit der Lebenszeiternennung und einer Dienstzeit von mindestens fünf Jahren entsteht ein Anspruch auf Ruhegehalt. Aber Vorsicht: Auch dann ist die Versorgung gerade in jungen Jahren deutlich niedriger, als viele erwarten — die Rechnung folgt unten. ## Vier Zahlen, die Deine Versorgung bestimmen ## Ruhegehalt bei Dienstunfähigkeit: die Mechanik Besteht ein Versorgungsanspruch, berechnet sich das Ruhegehalt aus Deinen ruhegehaltfähigen Dienstbezügen und Deiner Dienstzeit. Drei Bausteine solltest Du kennen: | Baustein | Regel | Was das für Dich heißt | | Ruhegehaltssatz | 1,79375 % je ruhegehaltfähigem Dienstjahr | Nach 10 Dienstjahren sind das erst rund 18 % — die Versorgung wächst langsam. | | Höchstsatz | maximal 71,75 % der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge | Selbst nach voller Laufbahn (40 Jahre) bleibt eine Lücke zum letzten Nettoeinkommen. | | Zurechnungszeit | Bei DU werden 2/3 der Zeit bis zum 60. Lebensjahr hinzugerechnet | Mildert die Härte für jüngere Beamte — gleicht die Lücke aber bei weitem nicht aus. | | Mindestversorgung | amtsunabhängig ca. 2.100 € brutto (Stand Mai 2026) | Die Untergrenze — sofern überhaupt ein Versorgungsanspruch besteht. Davon gehen noch PKV-Beitrag und ggf. Steuern ab. | ## Echte oder unechte DU-Klausel? Hier entscheidet sich alles. Die Dienstunfähigkeitsversicherung ist im Kern eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer Zusatzvereinbarung: der DU-Klausel. Ihre Qualität entscheidet darüber, ob die Versicherung im Ernstfall zahlt — oder ob Du in eine Nachweislücke fällst. ### Echte DU-Klausel Der Versicherer erkennt die Entscheidung des Dienstherrn an: Wirst Du wegen Dienstunfähigkeit entlassen oder in den Ruhestand versetzt, gilt das für die Versicherung als Leistungsfall — ohne eigene, zusätzliche BU-Prüfung. - Der Amtsarzt entscheidet, der Versicherer folgt: Die amtsärztlich festgestellte DU samt Entlassung/Zurruhesetzung genügt als Nachweis. - Keine doppelte Hürde: Du musst nicht zusätzlich beweisen, dass Du nach den Bedingungen des Versicherers berufsunfähig bist. - Planbarkeit im Ernstfall: Die Leistungsentscheidung hängt an einem klar definierten, dokumentierten Verwaltungsakt. ### Unechte oder fehlende DU-Klausel Der Versicherer behält sich eine eigene Prüfung vor — die amtsärztliche Feststellung ist dann nur ein Indiz, nicht der Leistungsauslöser. Du musst Deine Berufsunfähigkeit nach den Bedingungen des Versicherers selbst nachweisen. - Lückenrisiko: Aus dem Dienst entlassen, aber nach Versicherer-Maßstab nicht berufsunfähig — im schlimmsten Fall stehst Du ohne Dienstbezüge und ohne Rente da. - Doppelte Beweislast: Gutachten, Fragebögen, ärztliche Nachweise — zusätzlich zum ohnehin belastenden DU-Verfahren. - Unsicherer Ausgang: Ob und wann geleistet wird, entscheidet sich erst im Leistungsverfahren. ### Zusatzbaustein: Teildienstfähigkeits-Klausel Nicht jede Laufbahn endet komplett: Bei begrenzter Dienstfähigkeit arbeitest Du mit reduzierter Stundenzahl weiter — mit entsprechend gekürzten Bezügen. Gute Tarife leisten auch in diesem Fall anteilig. Ohne diese Klausel gehen Teildienstfähige oft leer aus. ### Für den Vollzugsdienst: PDU-Klausel Polizei, Feuerwehr, Justizvollzug: Hier gelten besondere gesundheitliche Anforderungen — die Polizeidienstunfähigkeit (PDU) kann eintreten, obwohl allgemeine Dienstfähigkeit noch besteht. Nur Tarife mit spezieller PDU-Klausel leisten bereits bei Polizeidienstunfähigkeit. Für Vollzugsbeamte ein zentrales Auswahlkriterium. ## Warum sich früher Abschluss doppelt auszahlt Zwei Faktoren bestimmen Deinen Beitrag ein Leben lang: Dein Eintrittsalter und Dein Gesundheitszustand bei Antragstellung. Beide sind nie wieder so günstig wie heute. ### Gesundheit sichern Bei Vertragsschluss zählt Dein aktueller Gesundheitszustand. Jede später hinzukommende Diagnose kann Zuschläge, Ausschlüsse oder eine Ablehnung bedeuten — jung und gesund ist der beste Antragszeitpunkt. ### Eintrittsalter nutzen Je jünger Du einsteigst, desto niedriger der Beitrag — und der bleibt über die gesamte Laufzeit kalkuliert. Warten macht denselben Schutz dauerhaft teurer. ### Die kritische Phase abdecken Gerade in den ersten fünf Dienstjahren — als Beamter auf Widerruf oder Probe — ist die staatliche Absicherung am dünnsten. Genau dann ist privater Schutz am wichtigsten. ### Mitwachsen lassen Gute Tarife bieten Nachversicherungsgarantien: Bei Ernennung, Beförderung, Heirat oder Nachwuchs erhöhst Du die Rente ohne neue Gesundheitsprüfung. ## Dienstunfähigkeit — kurz beantwortet **Reicht eine normale Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte nicht aus?** **Ich bin noch Anwärter — lohnt sich der Abschluss jetzt schon?** **Wie hoch sollte die DU-Rente sein?** **Was gilt bei einem Dienstunfall?** ### Ramon Heinze Versicherungsmakler · Spezialist für Beamtenversicherungen · Osnabrück Seit 2016 in der Versicherungsbranche — ausgebildet bei der Debeka, einem der größten Versicherer im Beamtenbereich. Dort hat er das Beamtensegment von Grund auf gelernt und daraus seine Konsequenz gezogen: Wer an eine einzelne Gesellschaft gebunden ist, kann nicht für jeden Kunden die passende Lösung finden. Heute berät er als Versicherungsmakler ohne Anbieterbindung Beamte, Anwärter und Referendare — bundesweit. ## Lass Deine DU-Absicherung kostenfrei prüfen. Echte DU-Klausel, passende Rentenhöhe, PDU-Schutz für den Vollzugsdienst: Im Beamten-Check klären wir in fünf Minuten, welche Absicherung zu Deiner Laufbahn passt — an keine Gesellschaft gebunden und ohne Verkaufsdruck. ## Echte vs. unechte DU-Klausel im Vergleich | Merkmal | Echte DU-Klausel | Unechte oder fehlende Klausel | | Leistung bei Dienstunfähigkeit | Versicherer leistet, sobald der Dienstherr Dich in den Ruhestand versetzt | Versicherer prüft zusätzlich Berufsunfähigkeit — kann trotz Dienstunfähigkeit ablehnen | | Verweisung auf andere Tätigkeiten | Ausgeschlossen | Möglich — Du könntest auf einen anderen Beruf verwiesen werden | | Bezug zur Beamten-Lücke | Sichert genau die Lücke bei Entlassung ohne Versorgung | Deckt sie nur eingeschränkt oder gar nicht | | Empfehlung für Beamte | Standard, auf den Du achten solltest | Nur mit genauer Prüfung des Kleingedruckten | ## Und was ist mit einem Unfall? Ein anerkannter Dienstunfall löst die Unfallfürsorge des Dienstherrn aus — inklusive Unfallruhegehalt ohne die sonst nötige Wartezeit. In der Freizeit gibt es davon nichts. Wo die Grenze verläuft und warum eine private Unfallversicherung die Dienstunfähigkeitsversicherung ergänzt, aber nicht ersetzt, steht auf der eigenen Seite. ## Du kommst aus dem Raum Osnabrück? Dann lässt sich dieses Thema auch persönlich klären. Auf der Seite Dienstunfähigkeitsversicherung in Osnabrück steht, wie wir bei Vorerkrankungen mit einer anonymen Risikovoranfrage vorgehen und warum sich Gesundheitsfragen im Gespräch besser besprechen lassen als am Telefon. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/diensthaftpflicht.html # Diensthaftpflicht für Beamte | Beamtenstarter > Diensthaftpflicht für Beamte: Schutz vor dem Regress des Dienstherrn bei grober Fahrlässigkeit. Wann sie greift und für wen sie besonders wichtig ist. # Diensthaftpflicht: Wenn der Dienstherr das Geld von Dir zurückholt Ein verlorener Dienstschlüssel, ein Fehler mit Folgen, ein Moment Unachtsamkeit: Zunächst haftet Dein Dienstherr — doch bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit darf er sich den Schaden von Dir persönlich zurückholen. Die Diensthaftpflicht schützt Dich davor, und das meist für wenige Euro im Monat. - Gegenüber Geschädigten haftet zunächst der Dienstherr (Amtshaftung nach § 839 BGB i. V. m. Art. 34 GG) — nicht der Beamte persönlich. - Bei grober Fahrlässigkeit und Vorsatz kann der Dienstherr jedoch Regress nehmen und sich den Schaden von Dir zurückholen; auch Schäden an dienstlichem Eigentum können auf Dich zurückfallen. - Die Diensthaftpflicht deckt den Regress und Deine unmittelbare Haftung für dienstlich verursachte Schäden — viele Tarife wehren zudem unberechtigte Forderungen ab (passiver Rechtsschutz). - Der Schutz kostet meist nur wenige Euro im Monat — bei Schadenpotenzial in fünf- bis sechsstelliger Höhe (z. B. Verlust eines Generalschlüssels). ## Amtshaftung und Regress: So funktioniert die Haftung im Beamtenverhältnis Verletzt ein Beamter in Ausübung seines Amtes eine Amtspflicht gegenüber einem Dritten, greift die Amtshaftung nach § 839 BGB in Verbindung mit Art. 34 GG: Gegenüber dem Geschädigten haftet zunächst nicht der Beamte persönlich, sondern der Dienstherr — also Bund, Land oder Kommune. Das klingt beruhigend, hat aber eine zweite Seite: Bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit kann der Dienstherr Regress nehmen — er holt sich den gezahlten Schadenersatz vom Beamten zurück. Und Schäden, die Du dem Dienstherrn unmittelbar zufügst (etwa an dienstlichem Eigentum), können ebenfalls auf Dich zurückfallen. - Leichte Fahrlässigkeit: Der Dienstherr trägt den Schaden in der Regel selbst — hier bist Du geschützt. - Grobe Fahrlässigkeit: Der Dienstherr kann Regress nehmen — genau hier greift die Diensthaftpflicht. - Vorsatz: Volle persönliche Haftung; vorsätzlich herbeigeführte Schäden sind allerdings in keiner Haftpflichtversicherung versichert. ## Vier Szenarien, die schneller passieren, als man denkt Diensthaftpflicht-Schäden sind keine exotischen Ausnahmen — sie entstehen mitten im Arbeitsalltag. Diese vier Klassiker sollte jeder Beamte kennen: ### Verlorener Dienstschlüssel Der Klassiker — und einer der teuersten: Gehört der Schlüssel zu einer zentralen Schließanlage, muss diese unter Umständen komplett ausgetauscht werden. Die Kosten erreichen schnell fünfstellige Beträge. ### Beschädigtes Dienst-Equipment Dienst-Laptop heruntergefallen, Einsatzgerät beschädigt, Messtechnik defekt: Schäden an dienstlichem Eigentum kann der Dienstherr bei grober Fahrlässigkeit an Dich weiterreichen. ### Fehler mit Personenschaden Verletzt sich ein Schüler auf der Klassenfahrt, weil die Aufsichtspflicht verletzt wurde, drohen hohe Schadenersatz- und Schmerzensgeldforderungen. Gerade für Lehrkräfte ein reales Risiko. ### Vermögensschäden durch Bescheide Ein fehlerhafter Bescheid, eine versäumte Frist, eine falsche Auskunft: In der Verwaltung entstehen Schäden oft nicht an Sachen, sondern am Vermögen Dritter — und summieren sich schnell. ## Kleines Geld gegen großes Risiko ## Privathaftpflicht mit Dienst-Baustein oder eigenständige Police? Diensthaftpflicht-Schutz gibt es in zwei Varianten. Welche die richtige ist, hängt von Deiner Berufsgruppe und Deinem Risiko ab. | Kriterium | Privathaftpflicht mit Dienst-Baustein | Eigenständige Diensthaftpflicht | | Prinzip | Erweiterung der privaten Haftpflicht um dienstliche Risiken („Amts- und Diensthaftpflicht" als Einschluss) | Separater Vertrag speziell für die dienstliche Tätigkeit | | Geeignet für | Viele Verwaltungsberufe mit überschaubarem Risiko — oft völlig ausreichend | Berufsgruppen mit erhöhtem oder speziellem Risiko, z. B. Lehrkräfte, Vollzugsdienst | | Leistungsumfang | Je nach Tarif unterschiedlich — Schlüsselverlust und Vermögensschäden sind nicht immer oder nur begrenzt enthalten | Auf den Dienst zugeschnitten; berufsspezifische Risiken lassen sich gezielt einschließen | | Kosten | Häufig geringer Aufpreis zur Privathaftpflicht | Meist wenige Euro monatlich, je nach Berufsgruppe und Deckung | | Zu beachten | Genau prüfen, welche dienstlichen Schäden tatsächlich mitversichert sind | Nicht doppelt versichern — Überschneidungen mit der Privathaftpflicht abstimmen | ## Besonderheiten Deiner Berufsgruppe Diensthaftpflicht ist nicht gleich Diensthaftpflicht: Jede Berufsgruppe bringt eigene Risiken mit, die der Tarif abdecken sollte. ### Lehrkräfte Aufsichtspflicht ist das zentrale Risiko: Pausenhof, Sportunterricht, Klassenfahrt, Exkursion. Wichtig sind hohe Deckungssummen für Personenschäden sowie der Einschluss von Schäden an anvertrauten Sachen und — je nach Bundesland — die Mitversicherung außerunterrichtlicher Veranstaltungen. ### Polizei und Vollzugsdienst Dienstwaffe, Einsatzfahrzeuge, Zwangsmaßnahmen, hochwertiges Equipment: Der Vollzugsdienst braucht Tarife, die dienstliche Besonderheiten explizit einschließen — inklusive Schäden an Dienstkleidung und Ausrüstung. Denk hier auch an die DU-Absicherung mit PDU-Klausel. ### Verwaltung Das typische Risiko sind Vermögensschäden: fehlerhafte Bescheide, versäumte Fristen, falsche Auskünfte. Achte auf eine ausreichende Deckung für Vermögensschäden — in manchen Basistarifen ist sie gering bemessen oder fehlt ganz. Dazu kommt der allgegenwärtige Dienstschlüssel. ## Worauf Du beim Abschluss achten solltest Die Beiträge liegen nah beieinander — die Bedingungen nicht. Diese Punkte entscheiden über die Qualität Deines Schutzes: - Schlüsselverlust-Deckung: Sind dienstliche Schlüssel und Codekarten ausdrücklich mitversichert — und mit welcher Summe? Bei zentralen Schließanlagen sollte die Dienstschlüssel-Summe großzügig bemessen sein. - Vermögensschäden-Deckung: Gerade in der Verwaltung essenziell. Prüfe, ob Vermögensschäden eingeschlossen sind und die Deckungssumme zum Risiko passt. - Regress des Dienstherrn: Der Tarif sollte Regressansprüche des Dienstherrn bei grober Fahrlässigkeit ausdrücklich abdecken — das ist der Kern der Diensthaftpflicht. - Schäden an Dienstsachen: Ist dienstlich überlassenes Eigentum (Laptop, Ausrüstung, Dienstkleidung) mitversichert? - Berufsgruppen-Passung: Aufsichtspflicht für Lehrkräfte, Ausrüstung für den Vollzugsdienst — der Tarif muss zu Deinem konkreten Dienst passen. ## Diensthaftpflicht — kurz beantwortet **Haftet nicht ohnehin der Dienstherr für meine Fehler?** **Reicht meine normale Privathaftpflicht nicht aus?** **Was kostet eine Diensthaftpflicht?** **Gilt der Schutz auch für Anwärter und in der Probezeit?** ## Prüfen wir gemeinsam, ob Dein Dienst-Risiko abgedeckt ist. Fünf Minuten Beamten-Check genügen: Wir sagen Dir ehrlich, ob ein Baustein in der Privathaftpflicht reicht oder ob Deine Berufsgruppe eine eigenständige Diensthaftpflicht braucht — kostenfrei und an keine Gesellschaft gebunden. ## Haftpflicht ist nicht Rechtsschutz Die Diensthaftpflicht zahlt, wenn Du jemandem einen Schaden zufügst. Sie hilft Dir nicht, wenn Du selbst gegen Deinen Dienstherrn vorgehen musst — etwa gegen eine abgelehnte Beihilfe, eine falsche Beurteilung oder in einem Disziplinarverfahren. Dafür braucht es einen Rechtsschutz mit Verwaltungs- und Disziplinarrechtsschutz. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/heilfuersorge.html # Heilfürsorge: Polizei, Feuerwehr & Justiz | Beamtenstarter > Heilfürsorge für Polizei, Feuerwehr und Justiz: was sie abdeckt, wo Lücken bleiben - und warum die PKV-Anwartschaft für später entscheidend ist. # Heilfürsorge: Heute zahlt der Staat alles — und was ist mit der Pension? Während des aktiven Dienstes übernimmt Dein Dienstherr Deine Krankheitskosten zu 100 Prozent — bequemer geht es kaum. Doch die freie Heilfürsorge hat ein Ablaufdatum: Mit der Pensionierung endet sie, und Du wechselst in die Beihilfe. Wer diesen Wechsel nicht früh vorbereitet, zahlt später drauf. Die Lösung ist klein, günstig und heißt Anwartschaft. - Die freie Heilfürsorge übernimmt 100 % der Krankheitskosten während des aktiven Dienstes — typisch für Polizei, Berufsfeuerwehr und Justizvollzug (Regelungen je nach Bund/Land unterschiedlich). - Sie gilt nur für Dich selbst — Ehepartner und Kinder sind über Beihilfe und eigene Versicherung abzusichern. - Mit der Pensionierung endet die Heilfürsorge: Du wechselst in die Beihilfe (in der Regel 70 %) und brauchst dann eine private Restkostenversicherung. - Eine Anwartschaftsversicherung sichert Dir schon heute den späteren PKV-Einstieg ohne neue Gesundheitsprüfung — für kleines Geld während der Dienstzeit. ## Was ist die freie Heilfürsorge? Die (freie) Heilfürsorge ist eine besondere Form der Krankenversorgung: Der Dienstherr trägt die Kosten für Krankheit, Vorsorge und Heilbehandlung während des aktiven Dienstes zu 100 Prozent — ohne dass Du eine eigene Krankenversicherung für diese Zeit benötigst. Der Hintergrund: In gefahrgeneigten Berufen wie dem Polizei- oder Feuerwehrdienst hat der Staat ein besonderes Interesse an der Gesundheit und Einsatzfähigkeit seiner Beamten — und stellt die Versorgung deshalb komplett selbst sicher. - 100 % Kostenübernahme während der aktiven Dienstzeit — kein eigener PKV- oder GKV-Beitrag für die Krankenversorgung nötig. - Umfang je nach Dienstherr: Was genau die Heilfürsorge leistet, regeln Bund und Länder unterschiedlich — meist orientiert am Leistungsniveau der gesetzlichen Krankenversicherung. - Nur für den Beamten selbst: Ehepartner und Kinder sind nicht über die Heilfürsorge versorgt — für sie gelten Beihilfe und eigene Versicherung. ## Mit der Pensionierung ist Schluss — und dann? Die Heilfürsorge endet mit dem aktiven Dienst. Als Versorgungsempfänger wechselst Du in das Beihilfesystem — und musst den Rest Deiner Krankheitskosten selbst versichern. Genau hier entsteht das Problem. ### Aktiver Dienst Die Heilfürsorge trägt 100 % Deiner Krankheitskosten. Eine eigene Krankenversicherung für diese Zeit brauchst Du nicht — viele schließen deshalb jahrzehntelang keine ab. ### Pensionierung Mit dem Ruhestand endet die Heilfürsorge. Als Versorgungsempfänger erhältst Du Beihilfe — in der Regel 70 % Deiner beihilfefähigen Krankheitskosten. ### Die Lücke Die restlichen rund 30 % müssen privat versichert werden. Dafür brauchst Du eine beihilfekonforme private Restkostenversicherung — die Du erst jetzt abschließt, wenn Du nicht vorgesorgt hast. ### Das Problem Einstieg in die PKV mit 60+ Jahren, ohne Alterungsrückstellungen, mit dem dann aktuellen Gesundheitszustand: Das wird extrem teuer — Vorerkrankungen können Zuschläge oder Erschwernisse bedeuten. ## Vier Zahlen, die Heilfürsorge-Berechtigte kennen sollten ## Anwartschaftsversicherung: der günstige Platzhalter für später Mit einer Anwartschaftsversicherung reservierst Du Dir heute die Konditionen, zu denen Du später in die private Restkostenversicherung wechselst — ohne während der Dienstzeit den vollen Beitrag zu zahlen. Es gibt sie in zwei Stufen: ### Kleine Anwartschaft Sichert Deinen heutigen Gesundheitszustand: Beim späteren Wechsel in den Volltarif findet keine neue Gesundheitsprüfung statt — Erkrankungen, die während der Dienstzeit hinzukommen, können Dir den Einstieg nicht mehr verbauen. Kosten: meist nur wenige Euro im Monat. ### Große Anwartschaft Sichert den Gesundheitszustand und baut zusätzlich Alterungsrückstellungen auf: Beim Wechsel in den Volltarif wirst Du beitragsmäßig so gestellt, als wärst Du schon seit Abschluss der Anwartschaft versichert — Dein Eintrittsalter bleibt eingefroren. Kosten: je nach Alter und Tarif von wenigen Euro bis zu einem niedrigen zweistelligen Betrag im Monat. ## Was trotz Heilfürsorge zu regeln bleibt „Der Staat zahlt ja alles" — für die Krankenversorgung im aktiven Dienst stimmt das. Drei Dinge nimmt Dir die Heilfürsorge aber nicht ab: - Pflegepflichtversicherung: Sie bleibt auch für Heilfürsorge-Berechtigte gesetzlich verpflichtend — üblicherweise als private Pflegepflichtversicherung. Ein kleiner Beitrag, der nicht vergessen werden darf; alle Details auf unserer Seite Pflegeversicherung für Beamte. - Private Zusatzabsicherung: Die Heilfürsorge orientiert sich vielerorts am GKV-Niveau. Wer mehr will — etwa beim Zahnersatz — kann mit einer Zahnzusatzversicherung und weiteren Bausteinen gezielt aufstocken. - Dienstunfähigkeitsversicherung: Gerade im Vollzugsdienst das zentrale Thema: Die besonderen gesundheitlichen Anforderungen machen eine Polizeidienstunfähigkeit (PDU) möglich, obwohl allgemeine Dienstfähigkeit noch besteht. Achte deshalb auf Tarife mit spezieller PDU-Klausel — alle Details auf unserer Seite zur Dienstunfähigkeitsversicherung. ## Heilfürsorge — kurz beantwortet **Ich habe Heilfürsorge — brauche ich überhaupt eine Krankenversicherung?** **Kleine oder große Anwartschaft — was ist besser?** **Was passiert, wenn ich vorzeitig aus dem Vollzugsdienst ausscheide?** **Gilt die Heilfürsorge auch für meine Familie?** ## Absicherung passgenau für Deine Laufbahn ### Polizei Heilfürsorge, PDU und Anwartschaft für die Pension. ### Feuerwehr Einsatzdienst, Heilfürsorge und Feuerwehrdienstunfähigkeit. ### Justizvollzug JVA-Dienst, Heilfürsorge und Anwartschaft. ### Soldaten Truppenärztliche Versorgung und Anschlussschutz. ## Sichere Dir Deinen Pensions-Fahrplan — solange er günstig ist. Anwartschaft, DU-Schutz mit PDU-Klausel, Pflegepflicht: Im kostenlosen Beamten-Check sortieren wir in fünf Minuten, was Du im Vollzugsdienst wirklich brauchst — und was nicht. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/anwaerterbezuege.html # Anwärterbezüge 2026: alle Bundesländer | Beamtenstarter > Anwärterbezüge 2026 im Vergleich: Anwärtergrundbeträge für Bund und alle 16 Bundesländer, was dazukommt und was abgeht — mit Quellenangabe je Land. # Anwärterbezüge 2026 — Bund und alle 16 Bundesländer Was Du im Vorbereitungsdienst verdienst, hängt davon ab, wer Dein Dienstherr ist. Hier findest Du die Anwärtergrundbeträge für den Bund und jedes Bundesland, mit der amtlichen Quelle je Land — und was am Ende wirklich auf Deinem Konto landet. ## Das Wichtigste in Kürze - Die Anwärterbezüge bestehen aus dem Anwärtergrundbetrag und — je nach Laufbahn — einem Anwärtersonderzuschlag, dazu Familienzuschlag und vermögenswirksame Leistungen. - Im mittleren Dienst reicht die Spanne 2026 von 1.436,38 € (Hessen) bis 1.588,41 € (Sachsen) — 152,03 € Unterschied im Monat, rund 1.824 € im Jahr. - Beim Bund liegt der Anwärtergrundbetrag im mittleren Dienst bei 1.560,06 €, im höheren Dienst bei 2.778,48 € — der Bund zahlt im höheren Dienst deutlich mehr als jedes Land. - Als Anwärter zahlst Du keine Sozialabgaben. Vom Brutto gehen im Wesentlichen Lohnsteuer und der PKV-Anwärterbeitrag (ab ca. 80 € im Monat) ab. - Gültig ab 1. April 2026 (Bayern ab 1. Oktober 2026), Bund ab 1. Mai 2026. Stand: 31.07.2026. ## Anwärtergrundbeträge 2026 im Überblick Die Tabelle zeigt die vier Stufen, die sich zwischen den Dienstherren vergleichen lassen. Einzelne Länder haben zusätzliche Stufen (etwa für den einfachen Dienst oder das Rechtsreferendariat) — die stehen auf der jeweiligen Länderseite. | Dienstherr | Mittlerer Dienst | Gehobener Dienst | A 12 (z. B. Lehramt) | Höherer Dienst | | Bund | 1.560,06 € | 1.846,85 € | — | 2.778,48 € | | Baden-Württemberg | 1.552,89 € | 1.608,78 € | 1.753,53 € | 1.822,62 € | | Bayern | 1.569,93 € | 1.623,85 € | 1.763,44 € | 1.795,21 € | | Berlin | 1.527,66 € | 1.587,45 € | 1.742,25 € | 1.777,47 € | | Brandenburg | 1.578,37 € | 1.631,43 € | 1.768,84 € | 1.800,10 € | | Bremen | 1.517,11 € | 1.573,45 € | 1.719,25 € | 1.752,41 € | | Hamburg | 1.556,18 € | 1.612,33 € | 1.757,76 € | 1.790,83 € | | Hessen | 1.436,38 € | 1.504,16 € | 1.679,64 € | 1.719,59 € | | Mecklenburg-Vorpommern | 1.538,54 € | 1.594,62 € | 1.739,79 € | 1.772,80 € | | Niedersachsen | 1.469,04 € | 1.529,74 € | 1.686,91 € | 1.722,66 € | | Nordrhein-Westfalen | 1.559,78 € | 1.615,68 € | 1.760,37 € | 1.793,28 € | | Rheinland-Pfalz | 1.571,65 € | 1.627,85 € | 1.773,55 € | 1.806,71 € | | Saarland | 1.483,52 € | 1.537,21 € | 1.676,20 € | 1.707,82 € | | Sachsen | 1.588,41 € | 1.643,69 € | 1.786,79 € | 1.855,10 € | | Sachsen-Anhalt | 1.518,94 € | 1.572,82 € | 1.712,28 € | 1.744,00 € | | Schleswig-Holstein | 1.467,18 € | 1.544,56 € | 1.712,84 € | 1.746,53 € | | Thüringen | 1.552,02 € | 1.612,32 € | 1.768,40 € | 1.803,92 € | So liest Du die Tabelle: Der Anwärtergrundbetrag richtet sich nach dem Eingangsamt der Laufbahn, in die Du nach dem Vorbereitungsdienst übernommen wirst — nicht nach Deiner späteren Besoldungsgruppe. Wer also Lehramt an Grundschulen mit Eingangsamt A 12 studiert, bekommt den A-12-Wert. Die Amtsbezeichnungen unterscheiden sich zwischen den Ländern; maßgeblich ist die Besoldungstabelle Deines Dienstherrn. Achtung, die Werte bewegen sich gerade: Die Länder übertragen den Tarifabschluss vom 14. Februar 2026 nach und nach auf die Besoldung — für Anwärter meist in festen Beträgen statt in Prozent. Wo Dein Land steht und wann gezahlt wird, steht in unserer Übersicht zur Besoldungsrunde 2026. ## Woraus die Anwärterbezüge bestehen ### Anwärtergrundbetrag Der feste Sockel aus der Besoldungstabelle. Er hängt allein vom Eingangsamt Deiner Laufbahn ab — nicht vom Alter, nicht von der Note, nicht von der Dauer des Vorbereitungsdienstes. ### Anwärtersonderzuschlag Kann gezahlt werden, wenn in einer Laufbahn erheblicher Bewerbermangel herrscht — etwa in Lehramts-Mangelfächern, im Polizeivollzug oder in der IT. Meist ein Prozentsatz des Grundbetrags, teils bis zu 70 %. ### Familienzuschlag Für Verheiratete und für jedes berücksichtigungsfähige Kind. Die Beträge sind Landesrecht und unterscheiden sich deutlich — in Niedersachsen etwa 162,26 € bzw. 170,36 € in Stufe 1. ### Vermögenswirksame Leistungen Ein kleiner monatlicher Zuschuss, den viele Dienstherren zahlen, wenn Du einen entsprechenden Vertrag nachweist. Er wird nicht automatisch gezahlt — Du musst ihn beantragen. ## Was von den Anwärterbezügen abgeht ## Keine Sozialabgaben — das ist der große Unterschied Angestellte zahlen rund 20 % ihres Bruttos in die Sozialversicherung. Als Beamtenanwärterin oder Beamtenanwärter zahlst Du nichts in die Renten-, Arbeitslosen- und gesetzliche Krankenversicherung. Deshalb bleibt von einem Anwärtergrundbetrag von rund 1.500 € spürbar mehr übrig als von einem gleich hohen Angestelltengehalt. Abgezogen werden im Wesentlichen zwei Posten: die Lohnsteuer und Dein Beitrag zur privaten Krankenversicherung. Je nach Bundesland und Tarif kann ein kleiner Pflegeversicherungsbeitrag dazukommen. Wie viel am Ende übrig bleibt, rechnest Du am besten selbst durch — der Rechner kennt jetzt alle 17 Dienstherren. ## Der PKV-Anwärtertarif Weil Du Beihilfe bekommst, musst Du nur den Rest privat absichern. Genau dafür gibt es Anwärtertarife: besonders günstige Einstiegstarife, die es ab etwa 80 € im Monat gibt. Wichtig ist dabei nicht der Startbeitrag, sondern was der Tarif später kann — vor allem das Optionsrecht auf den Volltarif ohne neue Gesundheitsprüfung. Was der Beitrag nach dem Vorbereitungsdienst macht, steht unter PKV-Beitrag nach dem Referendariat. ## Warum jedes Land anders zahlt Bis 2006 galt für alle Beamten in Deutschland dasselbe Besoldungsrecht. Mit der Föderalismusreform ging die Zuständigkeit für die Besoldung der Landes- und Kommunalbeamten auf die Länder über. Seitdem verhandelt jedes Land seine Besoldungsrunden selbst — mit eigenen Erhöhungsschritten, eigenen Stichtagen und eigenen Sonderregeln. Praktisch heißt das: Wer in Sachsen in den mittleren Dienst startet, bekommt 2026 monatlich 152,03 € mehr als in Hessen. Über die typischen zwei Jahre Vorbereitungsdienst summiert sich das auf rund 3.648 €. Wechselst Du später das Bundesland, ändert sich nicht nur die Besoldung, sondern auch Dein Beihilferecht — was dabei zu beachten ist, steht im Ratgeber Bundeslandwechsel. Ob Deine Bezüge überhaupt verfassungskonform sind, ist eine eigene Frage: Das Bundesverfassungsgericht hat 2025 den Prüfungsmaßstab verschärft. Mehr dazu unter amtsangemessene Alimentation. ## Anwärterbezüge in Deinem Bundesland Jede Länderseite zeigt alle Stufen des Landes, die zuständige Bezügestelle, die amtliche Rechtsgrundlage als verlinkte Primärquelle — und wie Beihilfe und PKV dort zusammenspielen. ## Anwärterbezüge — häufige Fragen **Wie hoch sind die Anwärterbezüge 2026?** **Warum unterscheiden sich die Anwärterbezüge je Bundesland?** **Ab wann gelten die Werte für 2026?** **Was ist ein Anwärtersonderzuschlag?** **Zahle ich von den Anwärterbezügen Sozialabgaben?** **Wie viel Netto bleibt von den Anwärterbezügen übrig?** ## Du weißt jetzt, was reinkommt. Lass uns klären, was Du davon absichern musst. Im Beamten-Check gehen wir Deine Situation in sechs Schritten durch — Beihilfe, PKV und Dienstunfähigkeit. Kostenlos, an keine Gesellschaft gebunden. ## Passt dazu ### Anwärterbezüge-Rechner Netto nach Lohnsteuer und PKV — jetzt für Bund und alle 16 Länder. ### PKV für Beamtenanwärter Warum der Anwärtertarif jetzt die wichtigste Entscheidung ist. ### Dienstunfähigkeit Als Beamter auf Widerruf gibt es bei Dienstunfähigkeit keine Versorgung. ### Kostenlose Downloads Starterpaket, Musterschreiben und Beihilfe-Spickzettel als PDF. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/bundesland.html # Beihilfe & PKV nach Bundesland: 16 Länder | Beamtenstarter > Beihilfe und PKV für Beamte in allen 16 Bundesländern im Vergleich: Beihilfesätze, zuständige Stelle und pauschale Beihilfe je Land auf einen Blick. # Beihilfe & PKV nach Bundesland 50, 70 oder 80 Prozent? Pauschale Beihilfe — ja oder nein? Sonderweg oder Standardmodell? Die Antwort hängt davon ab, für welchen Dienstherrn Du arbeitest. Hier findest Du alle 16 Länder im direkten Vergleich — und für die wichtigsten eine eigene Detailseite. - Beihilfe ist Landesrecht: 16 Landes-Beihilfeverordnungen plus die Bundesbeihilfeverordnung — mit handfesten Unterschieden bei Sätzen, Eigenbehalten und Angehörigen-Regeln. - Die meisten Länder folgen dem Standardmodell 50/70/80 %; ausgeprägte Sonderwege haben Baden-Württemberg (einheitlich 50 % seit 2013), Hessen (Staffelung) und Sachsen. - Pauschale Beihilfe gibt es als Wahlmöglichkeit in zehn Ländern: BW, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, MV, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. - Auch Einkommensgrenzen für Ehepartner und Kostendämpfungspauschalen regelt jedes Land selbst — ein Bundeslandwechsel kann den Beihilfeanspruch spürbar verändern. ## 16 Länder, 16 Beihilfeverordnungen — plus der Bund Für die Krankenfürsorge ihrer Beamten ist nicht der Bund allein zuständig: Jedes Land regelt die Beihilfe in einer eigenen Verordnung. Das betrifft nicht nur Nachkommastellen, sondern handfeste Unterschiede, die über Hunderte Euro im Jahr entscheiden: - Bemessungssätze: Die meisten Länder folgen dem Standardmodell (50/70/80 %), einige rechnen anders — etwa Baden-Württemberg mit einheitlich 50 % für seit 2013 eingestellte Beamte. - Pauschale Beihilfe: Zehn Länder bieten den pauschalen Zuschuss als Alternative an, sechs (samt Bund) nicht. - Einkommensgrenzen für Angehörige: Ab welchem Einkommen ein Ehepartner nicht mehr berücksichtigungsfähig ist, legt jedes Land selbst fest. - Wahlleistungen & Eigenbehalte: Ob Chefarzt und Zweibettzimmer beihilfefähig sind und welche Kostendämpfungspauschalen gelten, ist Ländersache. ## Alle 16 Länder auf einen Blick Klick auf ein Land führt zu den Beihilfesätzen, der zuständigen Beihilfestelle und dem Antragsweg dort. Die pauschale Beihilfe ist ein Zuschuss zur freiwilligen gesetzlichen Versicherung statt der klassischen Beihilfe — wer sie einmal wählt, kann in der Regel nicht zurück. Kartengrundlage: Verwaltungsgebiete des Bundesamts für Kartographie und Geodäsie, Lizenz dl-de/by-2-0. Beihilfemodell und pauschale Beihilfe je Bundesland. Für die blau verlinkten Länder gibt es bereits eine ausführliche Detailseite — weitere folgen laufend. | Bundesland | Beihilfemodell | Pauschale Beihilfe | Detailseite | | Baden-Württemberg | Sonderweg: 50 % einheitlich (seit 2013) | ja | Beihilfe BW → | | Bayern | Standardmodell (50/70/80 %) | nein | Beihilfe Bayern → | | Berlin | Standardmodell | ja | Beihilfe Berlin → | | Brandenburg | Standardmodell | ja | Beihilfe Brandenburg → | | Bremen | Standardmodell | ja | Beihilfe Bremen → | | Hamburg | Standardmodell | ja | Beihilfe Hamburg → | | Hessen | Sonderweg: Staffelung je Kind | nein | Beihilfe Hessen → | | Mecklenburg-Vorpommern | Standardmodell | ja | Beihilfe MV → | | Niedersachsen | Standardmodell | ja | Beihilfe Niedersachsen → | | Nordrhein-Westfalen | Standardmodell | nein | Beihilfe NRW → | | Rheinland-Pfalz | Standardmodell | nein | Beihilfe RLP → | | Saarland | Standardmodell | nein | Beihilfe Saarland → | | Sachsen | Sonderweg: eigene Systematik | ja | Beihilfe Sachsen → | | Sachsen-Anhalt | Standardmodell | ja | Beihilfe Sachsen-Anhalt → | | Schleswig-Holstein | Standardmodell | teilweise | Beihilfe SH → | | Thüringen | Standardmodell (Pension 75 %) | ja | Beihilfe Thüringen → | | Bund (BBhV) | Standardmodell — Wahlleistungen ohne Eigenbehalt | nein | Beihilfe Bund → | ## Was Anwärter in Deinem Bundesland verdienen Nicht nur die Beihilfe ist Ländersache – auch die Anwärterbezüge. Zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Land liegen im mittleren Dienst rund 152 € im Monat. Zur Vergleichstabelle für Bund und alle 16 Länder → ## Drei Fragen, die Dein Bundesland beantwortet ### Wie hoch ist mein Satz? Standardmodell oder Sonderweg? Der Beihilferechner ermittelt Deinen Bemessungssatz nach Land, Familienstand und Kindern — in 30 Sekunden. ### Pauschale Beihilfe — für mich? In zehn Ländern hast Du die Wahl. Die Entscheidung ist meist unwiderruflich — deshalb gehört sie durchgerechnet, nicht geraten. ### Ich wechsle das Land — was nun? Mit dem Dienstherrn wechselt das Beihilferecht. Dein PKV-Tarif muss auf die neue Quote — in der Regel ohne neue Gesundheitsprüfung. ## Beihilfe nach Bundesland — kurz beantwortet **Warum unterscheidet sich die Beihilfe je Bundesland?** **Was passiert mit meiner Beihilfe, wenn ich das Bundesland wechsle?** ## Wir kennen die Beihilfe aller 16 Länder — und des Bundes. Egal ob Landesbeamter, Bundesbeamter oder mitten im Bundeslandwechsel: Der kostenlose Beamten-Check ordnet Deine Situation nach dem für Dich geltenden Recht ein — verständlich und unverbindlich. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/anwartschaftsversicherung.html # Anwartschaftsversicherung für Beamte | Beamtenstarter > Kleine oder große Anwartschaft? So sicherst Du Dir den PKV-Zugang ohne neue Gesundheitsprüfung — nach dem Referendariat, bei Heilfürsorge oder Elternzeit. # Anwartschaftsversicherung: Dein Rückfahrschein in die PKV — ohne neue Gesundheitsprüfung Referendariat vorbei, aber die Planstelle lässt auf sich warten? Heilfürsorge im aktiven Dienst? Elternzeit, Auslandsjahr? Es gibt viele Gründe, die PKV zu pausieren — und einen sehr guten, dabei nicht den Anschluss zu verlieren. Genau dafür gibt es die Anwartschaft. Aktualisiert: August 2026 · 7 Min. Lesezeit - Eine Anwartschaftsversicherung hält Dir den Zugang zu Deinem PKV-Tarif offen, während der Vertrag ruht — ohne neue Gesundheitsprüfung bei der Rückkehr. - Die kleine Anwartschaft friert Deinen Gesundheitszustand ein; die große sichert zusätzlich Eintrittsalter und Alterungsrückstellungen. - Typische Anlässe: Wartezeit auf die Verbeamtung nach dem Referendariat, Heilfürsorge bei Polizei und Feuerwehr, Elternzeit, Auslandsaufenthalt. - Die Aktivierungs-Fristen stehen im Vertrag und sind meist kurz — sie zu verpassen kostet den prüfungsfreien Wiedereinstieg. Der Wert eines PKV-Vertrags steckt nicht nur im Leistungskatalog — er steckt in Deinem Gesundheitszustand und Deinem Eintrittsalter am Tag des Abschlusses. Beides kannst Du nur einmal „einloggen". Eine Anwartschaft konserviert diesen Vorteil, wenn das Leben eine Pause verlangt. ## 1. Was eine Anwartschaft ist Eine Anwartschaftsversicherung ist ein ruhender PKV-Vertrag: Du zahlst einen stark reduzierten Beitrag, bekommst währenddessen keine Leistungen — sicherst Dir aber das Recht, den vollen Versicherungsschutz später ohne neue Gesundheitsprüfung zu aktivieren. Alles, was zwischenzeitlich an Diagnosen dazukommt, spielt bei der Rückkehr keine Rolle. Genau das macht sie so wertvoll: Die Gesundheitsprüfung ist das einzige Tor zur PKV, das sich mit den Jahren schließen kann. ## 2. Kleine vs. große Anwartschaft | | Kleine Anwartschaft | Große Anwartschaft | | Gesundheitszustand eingefroren | ja | ja | | Keine neue Gesundheitsprüfung | ja | ja | | Alterungsrückstellungen laufen weiter | nein | ja | | Beitrag bei Aktivierung | nach dann erreichtem Alter | nach ursprünglichem Eintrittsalter | | Beitrag während des Ruhens | niedrig | höher als bei der kleinen | | Ideal bei | kurzen Pausen in jungen Jahren | langen Pausen — etwa Heilfürsorge bis zur Pension | ## 3. Die typischen Situationen - Nach dem Referendariat: Die Planstelle kommt nicht sofort, Du arbeitest übergangsweise angestellt und wirst GKV-pflichtig. Die Anwartschaft hält Deinen Anwärtertarif-Vorteil fest, bis die Verbeamtung da ist — wie das Übergangsjahr insgesamt läuft, liest Du unter PKV-Beitrag nach dem Referendariat. - Heilfürsorge im aktiven Dienst: Polizei, Berufsfeuerwehr, Justizvollzug und Soldaten sind im Dienst versorgt — aber die Heilfürsorge endet mit der Pension. Die Anwartschaft sichert den Wechsel in einen beihilfekonformen Tarif zum Ruhestand. - Elternzeit und Beurlaubung: Wer vorübergehend über den Partner oder anderweitig abgesichert ist, kann den eigenen Vertrag ruhen lassen, statt ihn zu kündigen. - Auslandsaufenthalt: Bei längerer Entsendung oder Auswanderung auf Zeit bleibt der Rückweg in den deutschen Tarif offen. ## 4. Welche Variante für wen? Die Entscheidung hängt an zwei Fragen: Wie lange ruht der Vertrag, und wie alt bist Du bei der Rückkehr? Bei einer kurzen Pause in jungen Jahren — dem klassischen Übergangsjahr nach dem Referendariat — reicht die kleine Anwartschaft meist aus: Der Altersunterschied bei der Aktivierung fällt kaum ins Gewicht. Ruht der Vertrag dagegen Jahrzehnte, wie bei Heilfürsorge-Berufen bis zur Pensionierung, wird die große Anwartschaft zur Altersvorsorge: Sie baut die Alterungsrückstellungen weiter auf und sorgt dafür, dass Dein Beitrag im Ruhestand auf dem jungen Eintrittsalter beruht. ## 5. Fazit ## Häufige Fragen zur Anwartschaft **Was kostet eine Anwartschaftsversicherung?** **Was ist der Unterschied zwischen kleiner und großer Anwartschaft?** **Wann kann ich die Anwartschaft wieder aktivieren?** **Lohnt sich die Anwartschaft nach dem Referendariat?** **Brauche ich als Polizist mit Heilfürsorge eine Anwartschaft?** ## Passende Artikel ### PKV-Beitrag nach dem Referendariat: Was sich ändert ### Heilfürsorge: Gut versorgt im Dienst — und danach? ## Wir finden die passende Anwartschaft für Deine Situation. Kleine oder große Variante, welcher Versicherer, welche Fristen: In fünfzehn Minuten weißt Du, wie Du Deinen PKV-Zugang sicherst — kostenfrei und an keine Gesellschaft gebunden. ### Ramon Heinze Versicherungsmakler · Spezialist für Beamtenversicherungen · Osnabrück Seit 2016 in der Versicherungsbranche — ausgebildet bei der Debeka, einem der größten Versicherer im Beamtenbereich. Dort hat er das Beamtensegment von Grund auf gelernt und daraus seine Konsequenz gezogen: Wer an eine einzelne Gesellschaft gebunden ist, kann nicht für jeden Kunden die passende Lösung finden. Heute berät er als Versicherungsmakler ohne Anbieterbindung Beamte, Anwärter und Referendare — bundesweit. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/pkv-beitragserhoehung-beamte.html # PKV-Beitragserhöhung 2026 für Beamte | Beamtenstarter > Zum 1. Januar 2026 steigen die PKV-Beiträge im Schnitt um 13 %. Was die Erhöhung für Beamte mit Beihilfe bedeutet — und welche fünf Hebel Du jetzt hast. # PKV-Beitragserhöhung 2026: Was Du als Beamter jetzt tun kannst Post vom Versicherer, der Beitrag steigt — und die Schlagzeilen überschlagen sich. Hier bekommst Du die echten Zahlen hinter der Erhöhungswelle 2026, was sie für Beamte mit Beihilfe wirklich bedeuten und in welcher Reihenfolge Du Deine Hebel ziehst. Aktualisiert: August 2026 · 8 Min. Lesezeit - Zum 1. Januar 2026 steigen die PKV-Beiträge für rund 60 % der Versicherten um durchschnittlich 13 % (Quelle: PKV-Verband, Stand August 2026). - Beamte trifft es abgemildert: Die Beihilfe trägt 50–80 % der Krankheitskosten, Deine PKV nur den Rest — die Erhöhung wirkt auf einen entsprechend kleineren Beitrag. - Private Pflegepflichtversicherung: +6 % für Beihilfeberechtigte, +16 % für alle übrigen Versicherten. - Erster Hebel ist fast immer der interne Tarifwechsel nach § 204 VVG — ohne neue Gesundheitsprüfung, Alterungsrückstellungen bleiben erhalten. - Nicht vorschnell kündigen: Beim Wechsel des Versicherers gehen Alterungsrückstellungen weitgehend verloren. Beitragsanpassungen gehören zum System der privaten Krankenversicherung — aber die Runde zum Jahreswechsel 2026 fällt kräftig aus. Wer die Mechanik dahinter versteht, reagiert besser: nicht mit Panik, sondern mit den richtigen Stellschrauben in der richtigen Reihenfolge. ## 1. Warum die Beiträge steigen Eine PKV darf ihre Beiträge nicht nach Belieben anheben. § 203 VVG schreibt vor: Erst wenn die tatsächlichen Leistungsausgaben oder die Lebenserwartung dauerhaft von der ursprünglichen Kalkulation abweichen, muss der Versicherer neu kalkulieren — und ein Treuhänder muss zustimmen. Der Auslöser der aktuellen Runde sind massiv gestiegene Gesundheitskosten. Die größten Treiber laut PKV-Verband (Ausgabenentwicklung 2024): - Pflegekosten im Krankenhaus: +17,57 % — Folge der neuen Personalvorgaben und Tarifabschlüsse. - Allgemeine Krankenhausleistungen: über +10 %. - Arzneimittel: fast +10 %, Heilmittel (Physiotherapie & Co.): rund +9 %. - Ambulante Arztbehandlungen: über +8 %. - Dazu kommen mehr Behandlungen: Die Fallzahlen stiegen 2022 bis 2024 um +10,9 %. Wichtig zur Einordnung: Dieselben Kosten treffen auch die gesetzlichen Kassen — dort zeigen sie sich als steigende Zusatzbeiträge und angehobene Beitragsbemessungsgrenze. ## 2. Die Zahlen 2026 im Überblick | Kennzahl | Wert zum 1. Januar 2026 | | Durchschnittliche Erhöhung | +13 % | | Betroffene Versicherte | rund 60 % | | PKV-Durchschnittsbeitrag 2026 | rund 617 € / Monat | | Zum Vergleich: GKV-Gesamtbeitrag | knapp 770 € (Durchschnittsverdiener) bis rund 1.030 € (Beitragsbemessungsgrenze) | | Private Pflegepflichtversicherung | +6 % (mit Beihilfeanspruch) · +16 % (übrige) | | Langfristige Entwicklung 2006–2026 | PKV +3,4 % pro Jahr je Versicherten · GKV +3,9 % | Quelle: Verband der Privaten Krankenversicherung (pkv.de), Stand August 2026. Alle Werte sind Durchschnitte — Dein Tarif kann abweichen. ## 3. Was das für Beamte bedeutet Die 13 Prozent klingen dramatisch — für Beamte relativiert sich die Zahl aus drei Gründen: - Restkostenprinzip: Dein Dienstherr trägt über die Beihilfe mindestens 50 % Deiner Krankheitskosten. Deine PKV versichert nur den Rest — eine prozentuale Erhöhung trifft also einen deutlich kleineren Beitrag als bei einem Vollversicherten mit 617 € Durchschnittsbeitrag. - Steigender Beihilfesatz: Ab dem zweiten Kind und in der Pension steigt die Beihilfe in den meisten Ländern auf 70 % — Dein PKV-Anteil wird dann strukturell kleiner. - Pflegepflichtversicherung: Mit Beihilfeanspruch liegt die Anpassung bei +6 % statt +16 %. Für Anwärter gilt zusätzlich: Die stark reduzierten Ausbildungstarife bleiben die günstigste Absicherung überhaupt — eine Erhöhungswelle ist kein Grund, den Einstieg in den Anwärtertarif aufzuschieben. Im Gegenteil: Je früher der Einstieg, desto besser das dauerhaft gesicherte Eintrittsalter. ## 4. Deine fünf Hebel — in dieser Reihenfolge - Schreiben prüfen, Fristen notieren. Wann wird die Erhöhung wirksam? Ab Zugang der Mitteilung läuft die Zwei-Monats-Frist für das Sonderkündigungsrecht (§ 205 Abs. 4 VVG). Nichts überstürzen — aber die Frist kennen. Den genauen Stichtag für Deinen Vertrag rechnet der PKV-Wechsel-Rechner aus. - Tarifwechsel nach § 204 VVG prüfen. Dein Recht auf Wechsel in gleichartige, oft günstiger kalkulierte Tarife desselben Versicherers — mit voller Mitnahme der Alterungsrückstellungen und ohne neue Gesundheitsprüfung. Fast immer der stärkste Hebel: So funktioniert der Tarifwechsel. - Selbstbehalt mit Augenmaß. Ein höherer Selbstbehalt senkt den Beitrag — aber die Beihilfe erstattet ihn nicht, Du trägst ihn allein. Für Beamte lohnt er sich seltener als für Selbstständige. - Leistungsbausteine gegen den Bedarf stellen. Passt der Tarif noch zu Beihilfesatz und Lebenssituation? Fehlt umgekehrt ein Beihilfeergänzungstarif für Wahlleistungen oder Zahnersatz-Lücken? - Alles zusammen einmal gegenchecken lassen. Unser Tarifcheck stellt die Optionen kostenfrei nebeneinander — an keine Gesellschaft gebunden und ohne Erfolgshonorar. ## 5. Was Du nicht tun solltest - Kündigen ohne nahtlosen Anschluss: In Deutschland gilt Versicherungspflicht (§ 193 VVG) — und als Beamter brauchst Du lückenlos beihilfekonformen Schutz. - Den Versicherer im reiferen Alter wechseln: Die Alterungsrückstellungen bleiben größtenteils beim alten Versicherer zurück; dazu kommt eine neue Gesundheitsprüfung. Ab Mitte 40 rechnet sich das nur in Ausnahmefällen. - Auf „Beitragsoptimierer" mit Erfolgshonorar hereinfallen: Sie kassieren oft mehrere Monatsersparnisse für einen Wechsel, den Du kostenlos selbst beantragen kannst — und optimieren gern in leistungsschwache Tarife. - Auf die GKV schielen: Als Beamter zahlst Du den GKV-Beitrag komplett allein, ohne Arbeitgeberzuschuss — nur in Ländern mit pauschaler Beihilfe sieht die Rechnung anders aus. Und die Rückkehr in die PKV wird mit jedem Jahr teurer. ## 6. Fazit ## Deine Gesellschaft im Detail Zu diesen zehn Gesellschaften haben wir eigene Beitragserhöhungs-Seiten mit den Besonderheiten für Beamte und Anwärter — jeweils mit den Erkenntnissen aus unserer Anwärter-Vergleichsanalyse: ### Debeka Einordnung, §-204-Optionen und Anwärter-Besonderheiten bei der Debeka — plus kostenfreier Check Deines Erhöhungsschreibens. ### HUK-Coburg Einordnung, §-204-Optionen und Anwärter-Besonderheiten bei der HUK-Coburg — plus kostenfreier Check Deines Erhöhungsschreibens. ### Barmenia Einordnung, §-204-Optionen und Anwärter-Besonderheiten bei der Barmenia — plus kostenfreier Check Deines Erhöhungsschreibens. ### DBV Einordnung, §-204-Optionen und Anwärter-Besonderheiten bei der DBV — plus kostenfreier Check Deines Erhöhungsschreibens. ### Signal Iduna Einordnung, §-204-Optionen und Anwärter-Besonderheiten bei der Signal Iduna — plus kostenfreier Check Deines Erhöhungsschreibens. ### HanseMerkur Einordnung, §-204-Optionen und Anwärter-Besonderheiten bei der HanseMerkur — plus kostenfreier Check Deines Erhöhungsschreibens. ### ARAG Einordnung, §-204-Optionen und Anwärter-Besonderheiten bei der ARAG — plus kostenfreier Check Deines Erhöhungsschreibens. ### Bayerische Beamtenkrankenkasse Einordnung, §-204-Optionen und Anwärter-Besonderheiten bei der Bayerische Beamtenkrankenkasse — plus kostenfreier Check Deines Erhöhungsschreibens. ### R+V Einordnung, §-204-Optionen und Anwärter-Besonderheiten bei der R+V — plus kostenfreier Check Deines Erhöhungsschreibens. ### Hallesche Einordnung, §-204-Optionen und Anwärter-Besonderheiten bei der Hallesche — plus kostenfreier Check Deines Erhöhungsschreibens. ## Häufige Fragen zur Beitragserhöhung **Wie stark steigen die PKV-Beiträge 2026?** **Warum darf meine PKV den Beitrag überhaupt erhöhen?** **Habe ich bei einer Beitragserhöhung ein Sonderkündigungsrecht?** **Steigt auch die Pflegepflichtversicherung?** **Schützt mich die Beihilfe vor Beitragserhöhungen?** ## Passende Artikel ### PKV-Beitrag zu hoch? Dein Recht auf Tarifwechsel nach § 204 VVG ### Was kostet die PKV für Beamte wirklich? ## Wir prüfen Deine Beitragserhöhung — kostenfrei. Tarifwechsel-Optionen, Selbstbehalt, Beihilfeergänzung: Du bekommst alle Möglichkeiten schwarz auf weiß — und eine ehrliche Empfehlung, auch wenn sie „alles lassen wie es ist" lautet. ### Ramon Heinze Versicherungsmakler · Spezialist für Beamtenversicherungen · Osnabrück Seit 2016 in der Versicherungsbranche — ausgebildet bei der Debeka, einem der größten Versicherer im Beamtenbereich. Dort hat er das Beamtensegment von Grund auf gelernt und daraus seine Konsequenz gezogen: Wer an eine einzelne Gesellschaft gebunden ist, kann nicht für jeden Kunden die passende Lösung finden. Heute berät er als Versicherungsmakler ohne Anbieterbindung Beamte, Anwärter und Referendare — bundesweit. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/pflegeversicherung-beamte.html # Pflegeversicherung für Beamte und Pensionäre | Beamtenstarter > Pflegeversicherung für Beamte: Warum die PVB Pflicht ist, was sie kostet (Beitragsdeckel 2026), was sie zahlt — und was für Pensionäre gilt. # Pflegeversicherung für Beamte: Pflicht, Beitrag und die Lücke, die bleibt Als Beamter bist Du pflegeversicherungspflichtig — in der Regel über die private Pflegepflichtversicherung (PVB), die Deine PKV ergänzt. Die gute Nachricht: Dank Beihilfe gehört sie zu den günstigsten Pflichtbausteinen Deiner Absicherung. Die weniger gute: Im Ernstfall deckt sie nur einen Teil der echten Kosten. Hier liest Du, was sie kostet, was sie leistet — und was im Ruhestand gilt. - Die private Pflegepflichtversicherung (PVB) ist für privat versicherte Beamte gesetzliche Pflicht — auch für Heilfürsorge-Berechtigte. - Beitrag: Du versicherst nur den Anteil neben der Beihilfe. Gesetzlicher Deckel nach 5 Jahren Vorversicherung: max. 50 % des Höchstbeitrags der sozialen Pflegeversicherung — 2026 rund 105 €/Monat; junge Beamte zahlen meist deutlich weniger. Kinder sind beitragsfrei mitversichert. - Leistungen wie in der sozialen Pflegeversicherung (Pflegegrade 1–5); die Beträge sind seit 01/2025 unverändert, die nächste gesetzliche Anpassung kommt erst 2028. - Pflegelücke: Der Eigenanteil im Pflegeheim liegt im ersten Jahr 2026 im Bundesdurchschnitt bei über 3.200 €/Monat. - Pensionäre: Der Beihilfesatz steigt als Versorgungsempfänger in der Regel auf 70 % — die PVB sichert dann nur noch 30 % ab und wird meist günstiger. ## So bist Du als Beamter pflegeversichert Seit 1995 gilt: Wer krankenversichert ist, muss auch pflegeversichert sein. Wie das für Dich aussieht, hängt allein davon ab, welchen Weg Du in der Krankenversicherung gehst. ### Beihilfe + PKV: die PVB Der Normalfall: Mit der beihilfekonformen privaten Krankenversicherung schließt Du automatisch die private Pflegepflichtversicherung ab — beim selben Versicherer, im selben Antrag. Im Pflegefall zahlt die Beihilfe ihren Anteil, die PVB den Rest. ### Pauschale Beihilfe + GKV Wählst Du in einem der zehn Länder die pauschale Beihilfe, bleibst Du in der sozialen Pflegeversicherung. Als Beihilfeberechtigter zahlst Du dort den halben Beitragssatz (1,8 %) Deiner Bezüge — einen Zuschuss des Dienstherrn zur Pflege gibt es aber nicht, und Kinderlose zahlen 0,6 % obendrauf. ### Heilfürsorge: PVB trotzdem Pflicht Die freie Heilfürsorge von Polizei, Feuerwehr oder Bundeswehr deckt Krankheit ab — nicht die Pflege. Die PVB musst Du eigenständig abschließen und selbst bezahlen. Wer das versäumt, steht im Pflegefall ohne Schutz da und riskiert Beitragsnachforderungen. ## Was die Pflegeversicherung für Beamte kostet Die PVB ist der Baustein, bei dem Beamte am deutlichsten vom Beihilfesystem profitieren — mit einem gesetzlichen Beitragsdeckel als Sicherheitsnetz. ## Du versicherst nur den Rest Im Pflegefall trägt die Beihilfe denselben Anteil wie bei Krankheitskosten — bei 50 % Beihilfesatz also die Hälfte. Die PVB muss deshalb nur den verbleibenden Teil absichern, und genau das macht sie so günstig: Für junge Beamte liegt der Beitrag oft im niedrigen zweistelligen Bereich pro Monat. Deinen persönlichen Beihilfesatz zeigt Dir der Beihilferechner. - Gesetzlicher Deckel: Nach fünf Jahren Vorversicherung darf der PVB-Beitrag höchstens 50 % des Höchstbeitrags der sozialen Pflegeversicherung betragen. 2026 heißt das: höchstens rund 105 €/Monat (Höchstbeitrag: 3,6 % von 5.812,50 € Bemessungsgrenze = 209,25 €). - Kinder beitragsfrei: Wie in der sozialen Pflegeversicherung sind Kinder in der PVB beitragsfrei mitversichert. - Kein Risikozuschlag über die Öffnungsaktion: Wirst Du im Rahmen der Öffnungsaktion aufgenommen, darf die PVB keinen gesundheitsabhängigen Zuschlag erheben (§ 110 SGB XI). ## Zum Vergleich: der GKV-Weg In der sozialen Pflegeversicherung zahlst Du als Beamter zwar den halben Beitragssatz — aber prozentual vom Einkommen, ein Leben lang und ohne Deckel unterhalb der Bemessungsgrenze: | Bezüge (Beispiel) | Soziale PV (1,8 %) | mit Kinderlosen-Zuschlag | | 2.000 € (Anwärter) | 36 € | 48 € | | 3.500 € | 63 € | 84 € | | 4.800 € | 86 € | 115 € | Schon ab mittleren Besoldungsgruppen liegt der GKV-Pflegebeitrag über dem, was eine PVB typischerweise kostet — einer von mehreren Bausteinen der Gesamtrechnung im GKV-PKV-Vergleich. ## Was die Pflegepflichtversicherung zahlt Bei den Leistungen bist Du gesetzlich Versicherten gleichgestellt: Die PVB folgt den Pflegegraden und Beträgen der sozialen Pflegeversicherung — Beihilfe und PVB teilen sich die Summen nach Deinem Beihilfesatz. | Pflegegrad | Pflegegeld (Angehörige) | Pflegesachleistung (Dienst) | vollstationär | | 1 | nur Entlastungsbetrag 131 €/Monat und Zuschüsse (z. B. Wohnumfeld) | | 2 | 347 € | 796 € | 805 € | | 3 | 599 € | 1.497 € | 1.319 € | | 4 | 800 € | 1.859 € | 1.855 € | | 5 | 990 € | 2.299 € | 2.096 € | Monatsbeträge, Stand August 2026 — unverändert seit dem 01.01.2025; die nächste gesetzliche Anpassung ist für den 01.01.2028 vorgesehen. Maßgeblich ist das SGB XI in der jeweils geltenden Fassung. ## Die Pflegelücke: Warum die Pflicht allein nicht reicht Die Pflegeversicherung war nie als Vollkasko gedacht — weder die soziale noch die private. Die Differenz zwischen Leistung und echten Kosten zahlst Du selbst. ## Was den Eigenanteil mindert - Leistungszuschlag im Heim: Die Pflegeversicherung übernimmt vom pflegebedingten Eigenanteil 15 % im ersten Jahr, 30 % im zweiten, 50 % im dritten und 75 % ab dem vierten Jahr — Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten bleiben aber komplett bei Dir. - Beihilfe: Auch an den Pflegekosten beteiligt sich die Beihilfe nach Landes- bzw. Bundesrecht — Beamte stehen damit spürbar besser da als die meisten Angestellten. ## Was die Lücke schließt Wer das verbleibende Risiko nicht aus Vermögen oder Familie tragen will, sichert es mit einer privaten Pflegezusatzversicherung ab — meist als Pflegetagegeld. Für junge Beamte sind die Beiträge klein; im Ruhestand ist der Einstieg wegen Gesundheitsprüfung und Eintrittsalter dagegen teuer bis unmöglich. Kein Pflichtbaustein zum Berufsstart — aber ein Thema, das in jede vollständige Beratung gehört. ## Pflegeversicherung für pensionierte Beamte Mit der Pensionierung ändert sich Deine Pflegeabsicherung — meist zum Guten. Vier Dinge solltest Du wissen: ### 1. Die PVB läuft weiter Deine private Pflegepflichtversicherung endet nicht mit dem aktiven Dienst — sie bleibt bestehen und wird mit steigendem Alter wichtiger. Kündigen wäre der teuerste Fehler: Die Versicherungspflicht bleibt, und ein Neuabschluss im Alter kostet ein Vielfaches. ### 2. Der Beitrag sinkt meist Als Versorgungsempfänger steigt Dein Beihilfesatz in der Regel auf 70 % — die PVB muss nur noch 30 % absichern. Melde die Umstellung Deinem Versicherer, damit Tarif und Beitrag an den neuen Beihilfesatz angepasst werden. ### 3. Zwei Anträge im Pflegefall Beihilfe zur Pflege bei Deiner Beihilfestelle, PVB-Leistung bei Deinem Versicherer — die Begutachtung (Medicproof) läuft nach denselben Maßstäben wie in der sozialen Pflegeversicherung. Angehörige sollten wissen, wo beide Verträge liegen. ### 4. Freiwillig gesetzlich? Halber Satz Pensionäre mit Beihilfeanspruch, die freiwillig gesetzlich versichert sind, zahlen in der sozialen Pflegeversicherung den halben Beitragssatz (1,8 %) auf ihre Versorgungsbezüge — die Beihilfe leistet im Pflegefall anteilig dazu. ## Pflegeversicherung für Beamte: FAQ **Ist die Pflegeversicherung für Beamte Pflicht?** **Was kostet die private Pflegepflichtversicherung für Beamte?** **Zahlen pensionierte Beamte weiter in die Pflegeversicherung ein?** **Gilt die Öffnungsaktion auch für die Pflegeversicherung?** **Sind meine Kinder in der PVB mitversichert?** **Reicht die Pflegepflichtversicherung im Ernstfall aus?** **Wie sind pensionierte Beamte pflegeversichert?** Vertiefung gefällig? Im Ratgeber Pflegepflichtversicherung für Beamte erklären wir die PVB Schritt für Schritt. ## Wir prüfen Deine Pflegeabsicherung gleich mit. Im kostenlosen Beamten-Check schauen wir, ob Deine PVB sauber aufgesetzt ist, was sich mit Deinem Beihilfesatz ändert — und ob sich eine Zusatzabsicherung für Dich rechnet. An keine Gesellschaft gebunden. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/anonyme-risikovoranfrage.html # Anonyme Risikovoranfrage PKV | Beamtenstarter > Anonyme Risikovoranfrage für Beamte: So läuft sie ab — plus interaktiver Fragen-Explorer mit den echten Gesundheitsfragen zu 19 Erkrankungsgruppen. # Anonyme Risikovoranfrage: Diese Gesundheitsfragen stellt die PKV wirklich Die meisten Anträge scheitern nicht an der Diagnose, sondern an einer schlecht vorbereiteten Antwort. Hier siehst Du zuerst, wie die anonyme Voranfrage abläuft — und dann im Fragen-Explorer die echten Fragen: die 12 Basisfragen aus dem Antrag und 19 Ergänzungsbögen, wie sie bei einer Vorerkrankung dazukommen. - Bei einer anonymen Risikovoranfrage schildern wir Deinen Gesundheitszustand mehreren Versicherern ohne Deinen Namen. Du erfährst das Votum, bevor irgendwo ein Antrag mit Deinen Daten liegt. - Gefragt wird zweistufig: erst die Basisfragen im Antrag (Größe und Gewicht, ambulante und stationäre Behandlungen, Psyche, Zähne, Medikamente), dann je Diagnose ein Ergänzungsbogen mit zehn bis sechzehn Detailfragen. - Die Rückschau reicht je nach Gesellschaft 3, 5 oder 10 Jahre — ambulant meist 3 Jahre, stationär und psychotherapeutisch oft 5 bis 10 Jahre. Bei HIV und anerkannter Behinderung gibt es keine zeitliche Grenze. Was das konkret bedeutet: PKV nach Psychotherapie und PKV mit Schwerbehinderung. - Entscheidend sind vier Angaben je Diagnose: Diagnose, Behandlungszeitraum, Medikamente und seit wann Du behandlungs- und beschwerdefrei bist. - Unvollständige Angaben können den Vertrag kosten: Der Versicherer kann grundsätzlich 5 Jahre zurücktreten, bei Arglist 10 Jahre (§§ 19–22 VVG). - Der Fragen-Explorer auf dieser Seite arbeitet nur in Deinem Browser — nichts wird gesendet, nichts gespeichert. ## So läuft eine anonyme Risikovoranfrage ab Der Unterschied zum normalen Antrag ist nur einer — aber es ist der wichtigste: Bis zum letzten Schritt weiß keine Gesellschaft, wer Du bist. Du erzählst, was in den letzten Jahren war. Wir klären, was überhaupt anzeigepflichtig ist — und was nicht. Wir formulieren den Sachverhalt medizinisch sauber und schicken ihn ohne Name, Geburtsdatum und Adresse an mehrere Versicherer. Zurück kommt je Gesellschaft ein Votum: normale Annahme, Zuschlag in Prozent, Leistungsausschluss oder Ablehnung. Dauer meist ein bis drei Wochen. Wir legen die Voten nebeneinander. Die Spanne zwischen den Gesellschaften ist oft größer als der Beitragsunterschied. Erst jetzt entsteht ein Antrag mit Deinem Namen — und zwar nur dort, wo das Ergebnis stimmt. ## Warum die Fragen so pedantisch sind Die Gesundheitsprüfung ist kein Verhör, sondern eine Rechtskonstruktion. Wer sie versteht, beantwortet sie ruhiger — und richtiger. ### Der Wortlaut entscheidet Anzeigepflichtig ist nur, wonach der Versicherer in Textform ausdrücklich fragt (§ 19 Abs. 1 VVG). Was nicht gefragt wird, musst Du nicht von Dir aus melden. Was gefragt wird, musst Du dafür vollständig beantworten — auch das, was Dir harmlos vorkommt. „Angeraten oder beabsichtigt“ heißt: Auch die geplante Behandlung gehört hinein. ### Die Zeiträume entscheiden Dieselbe Behandlung kann bei der einen Gesellschaft anzugeben sein und bei der anderen nicht — weil die eine drei Jahre zurückfragt und die andere zehn. Genau deshalb lohnt sich die Voranfrage bei mehreren Häusern: Manchmal liegt Deine Behandlung bei einem Versicherer schon außerhalb des Fensters. ### Die Folgen entscheiden Fehlt eine Angabe, kann der Versicherer zurücktreten, kündigen oder den Vertrag rückwirkend anpassen (§ 19 VVG). Diese Rechte erlöschen grundsätzlich nach fünf Jahren, bei vorsätzlicher oder arglistiger Verletzung erst nach zehn (§ 21 Abs. 3 VVG). Im schlimmsten Fall steht das erst fest, wenn Du die Leistung brauchst. ## Die 12 Basisfragen aus dem Antrag Diese Fragen stehen in jedem Antrag auf eine private Krankenvollversicherung — unabhängig davon, ob Du kerngesund bist. Die farbige Marke zeigt, wie weit üblicherweise zurückgefragt wird. Körpergröße und Gewichtimmer Aus beidem berechnet der Versicherer den Body-Mass-Index. Deutliches Über- oder Untergewicht kann für sich genommen einen Zuschlag auslösen. Bestanden in den letzten Jahren oder bestehen zurzeit Krankheiten, chronische Leiden, Beschwerden, Unfallfolgen, Körperimplantate, Prothesen oder Störungen organischer, körperlicher oder geistiger Art — auch wenn sie nicht behandelt wurden? Besteht Demenz oder Pflegebedürftigkeit?3 Jahre Die weiteste Frage im ganzen Antrag: Sie greift auch ohne Arztbesuch. Einzelne Gesellschaften fragen hier 10 Jahre zurück, teils zusätzlich nach Hilfsmitteln oder nach Erkrankungen des Gehirns und des Nervensystems. Fanden ambulante Untersuchungen, Beratungen, Operationen, medizinische Kontroll- und Nachsorgeuntersuchungen oder Behandlungen durch Ärzte oder andere Leistungserbringer im Gesundheitswesen statt — oder sind solche angeraten oder beabsichtigt?3 Jahre Gemeint ist wirklich jeder Arztkontakt, auch die Vorsorge und der Check beim Hautarzt. Ein Teil der Gesellschaften fragt 5 Jahre zurück, ambulante Operationen häufig ebenfalls 5 Jahre. Fanden stationäre Untersuchungen, Operationen, Behandlungen oder Kurmaßnahmen in einem Krankenhaus, Lazarett, Sanatorium oder einer Heilanstalt statt — oder sind solche angeraten oder beabsichtigt?5 Jahre Einzelne Gesellschaften gehen hier auf 6 oder sogar 10 Jahre zurück. Auch eine ambulant geplante, aber stationär durchgeführte Maßnahme zählt. Fanden psychologische, psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlungen, Untersuchungen oder Beratungen statt — einschließlich Suchtbehandlungen — oder sind solche angeraten oder beabsichtigt?5 Jahre Die Frage mit der größten Spannweite: Sie reicht bei vielen Gesellschaften 10 Jahre zurück, bei einzelnen sogar 8 bis 10 Jahre auch für reine Beratungsgespräche. Schon probatorische Sitzungen sind anzugeben. Besteht eine Fehlsichtigkeit? Wenn ja, wie viele Dioptrien links und rechts?aktuell Wird nicht von allen Gesellschaften gefragt. Ab etwa 5 bis 6 Dioptrien kann ein Zuschlag entstehen, weil das Risiko für Netzhauterkrankungen steigt. Besteht eine Sterilität oder Infertilität, oder wurden Beratungen und Untersuchungen wegen eines unerfüllten Kinderwunsches durchgeführt?5 Jahre Bei einem Teil der Gesellschaften ohne zeitliche Begrenzung, bei anderen nur 3 Jahre — und einige verzichten ganz auf die Frage. Besteht eine anerkannte Behinderung? Dazu zählen auch anerkannte Minderungen der Erwerbsfähigkeit (auch bei Kindern), Arbeitsverletzungen, Berufsleiden, Kriegs- oder Wehrdienstbeschädigungen, Pflegebedürftigkeit und sonstige Schädigungsfolgen.unbegrenzt Bei „ja“ verlangen die Gesellschaften eine Kopie des Anerkennungsbescheides mit dem Wortlaut der Schädigungsfolge. Einzelne fragen zusätzlich nach einer Rente oder Pension aus gesundheitlichen Gründen. Wurden oder werden wiederholt oder regelmäßig Arzneimittel, Beruhigungsmittel, Drogen oder annähernd täglich Alkohol eingenommen — oder bestand jemals eine Abhängigkeit? Wenn ja: welche und aufgrund welcher Diagnose?3 Jahre Die Rückschau reicht je nach Gesellschaft von 3 über 5 und 10 Jahre bis zu „zeitlich unbegrenzt“. Die Frage nach einer Abhängigkeit ist bei einzelnen Gesellschaften ganz gestrichen. Wurde jemals eine HIV-Infektion festgestellt oder ist ein HIV-Test angeraten oder noch offen?unbegrenzt Diese Frage kennt keine zeitliche Begrenzung. Gefragt ist auch der noch nicht ausgewertete Test. Wurdest Du wegen einer bösartigen Tumorerkrankung behandelt?5 Jahre Ein Teil der Gesellschaften fragt hier 5 Jahre, andere 10 Jahre — und einzelne beziehen ausdrücklich auch gutartige Tumore ein. Zähne: Wie viele Zähne fehlen — außer Weisheitszähnen und vollständigem Lückenschluss — und sind noch nicht dauerhaft ersetzt? Fanden zahnärztliche, kieferorthopädische oder parodontale Maßnahmen statt oder sind solche angeraten? Wird eine Aufbissschiene getragen? Besteht eine Zahnbetterkrankung oder eine Zahnfehlstellung? Wie viele Zähne wurden ersetzt oder überkront und wann?3 Jahre Der aufwendigste Fragenblock überhaupt: Manche Gesellschaften zählen nur Zahnersatz, der jünger als 5, 6 oder 10 Jahre ist, andere unterscheiden herausnehmbaren und festsitzenden Ersatz oder verlangen zusätzlich das Datum der letzten Untersuchung samt Befund. ## Sieben Spalten, auf die es ankommt Wird eine Basisfrage mit „ja“ beantwortet, wandert die Diagnose in eine Tabelle mit ergänzenden Angaben. Was dort steht, entscheidet über Annahme, Zuschlag oder Ausschluss — nicht die Diagnose an sich. | Spalte im Antrag | Was dort hineingehört | | Zu Nr. | Auf welche Antragsfrage bezieht sich die Angabe? | | Diagnose | Die ärztliche Bezeichnung — nicht „Rückenschmerzen“, sondern der Befund. | | Behandlung von/bis | Monat und Jahr, erste und letzte Behandlung. | | Welche Behandlung? | Medikamente, Physiotherapie, Operation, Gespräche. | | Medikation | Präparat und Dosierung, auch abgesetzte. | | Behandlungsfrei? | Wenn ja: seit wann keine Behandlung mehr. | | Beschwerdefrei? | Wenn ja: seit wann keine Beschwerden mehr. | ## Der Fragen-Explorer Wähle die Bereiche aus, in denen Du in den letzten Jahren beim Arzt warst. Der Explorer baut Dir daraus den passenden Fragebogen — und am Ende eine Vorbereitung, die Du ausdrucken oder ins Gespräch mitnehmen kannst. ### Welche Bereiche betreffen Dich? Mehrfachauswahl. Du kannst jederzeit etwas dazunehmen oder abwählen. Noch nichts ausgewählt. Tippe die Bereiche an, in denen Du in den letzten Jahren beim Arzt warst. Deine Angaben bleiben bei Dir. Dieses Werkzeug läuft vollständig in Deinem Browser: Es sendet nichts an uns, speichert nichts auf einem Server und legt auch auf Deinem Gerät nichts ab — weder Cookie noch lokaler Speicher. Schließt Du die Seite, sind die Eingaben weg. Mitnehmen kannst Du sie über „Drucken“ oder die Zwischenablage. Gesundheitsdaten gehören ins vertrauliche Gespräch, nicht in ein Webformular. ## Deine Vorbereitung Noch keine Angaben notiert. Diese Übersicht wurde nicht gespeichert und nicht übertragen. Sie ist eine Gedächtnisstütze für das Gespräch und kein Antrag. Verbindlich sind allein die Fragen in dem Antragsformular, das Du unterschreibst. Mehr zum Umgang mit Deinen Daten in unserer Datenschutzerklärung. ## Sechs Fehler, die richtig teuer werden ## Was regelmäßig schiefgeht - „Das war doch nur eine Vorsorge.“ Gefragt ist jeder Arztkontakt — auch die Kontrolle beim Hautarzt, die Reiseimpfberatung und der Check, bei dem nichts herauskam. - Aus dem Gedächtnis antworten. Nach drei Jahren erinnert sich niemand vollständig. Hol Dir die Fakten: Einsicht in die Patientenakte nach § 630g BGB, dazu die Auskunft Deiner gesetzlichen Krankenkasse über die abgerechneten Leistungen. - Direkt einen Antrag stellen. Wer bei Vorerkrankung sofort beantragt, riskiert eine aktenkundige Ablehnung — und muss sie in jedem weiteren Antrag angeben. - Nur einen Versicherer fragen. Dieselbe Diagnose bekommt bei der einen Gesellschaft eine normale Annahme und bei der nächsten einen Ausschluss. Ein einzelnes Votum sagt nichts über den Markt. - Geplantes verschweigen. „Angeraten oder beabsichtigt“ steht in fast jeder Frage. Die für nächstes Jahr besprochene Operation gehört hinein, auch wenn noch kein Termin steht. - Diagnosen in ein Webformular tippen. Gesundheitsdaten sind besonders geschützt. Seriöse Anbieter fragen sie im Kontaktformular nicht ab — wir übrigens auch nicht. ## Was stattdessen hilft - Belege sammeln, bevor Du antwortest. Arztbriefe, Befunde, Entlassungsberichte, Medikamentenpläne. Je konkreter die Angabe, desto besser das Votum. - Beschwerdefreiheit datieren. „Seit 04/2022 keine Beschwerden und keine Behandlung mehr“ ist der Satz, der Zuschläge verhindert. - Bagatellen als Bagatellen darstellen. Ein einmaliger Infekt bleibt ein einmaliger Infekt — wenn Anzahl, Dauer und Ausgang dabeistehen. - Mehrere Voten einholen. Genau dafür ist die anonyme Voranfrage da. Für Dich kostenlos. - Bei Beamtenanfängern die Frist im Blick behalten. Die Öffnungsaktion der PKV garantiert Aufnahme ohne Ablehnung, höchstens 30 % Zuschlag und keine Leistungsausschlüsse — aber nur innerhalb von in der Regel sechs Monaten. - Alles einmal sauber aufschreiben. Genau dafür ist der Fragen-Explorer oben gebaut. ## Alle 19 Fragenkataloge im Klartext Hier stehen dieselben Fragen noch einmal zum Durchlesen — ohne Eingabefelder. Der Fragen-Explorer oben liest seine Fragen genau aus dieser Liste, sie können also nicht auseinanderlaufen. **Allergien & Heuschnupfen 14 Fragen** Der wohl häufigste Ergänzungsbogen überhaupt. Entscheidend ist, ob die Beschwerden saisonal oder ganzjährig auftreten, ob eine Desensibilisierung lief und ob Asthma dazukommt — das ist der Punkt, an dem aus einer Bagatelle ein Zuschlag werden kann. - Wie wurde die Allergie ärztlich bezeichnet? - Seit wann besteht die Allergie? - Wodurch werden bei Dir die allergischen Reaktionen ausgelöst?Mehrfachauswahl: Pollen · Hausstaub · Tierhaare · Insektenstiche · Nahrungsmittel · Sonstige - Welche Beschwerden hattest bzw. hast Du?Mehrfachauswahl: Augentränen, Nasenlaufen · Hautausschläge, Hautjucken · Kopfschmerzen · Schwellungen · Sonstige - Über welchen Zeitraum treten bzw. traten die Beschwerden auf (ganzjährig oder saisonal)? - Von wann bis wann und wie oft wurdest Du behandelt? - Wie wurdest Du behandelt? - Wurde eine Desensibilisierung durchgeführt oder ist eine solche vorgesehen?Eine Auswahl: Nein · Vorgesehen — wann? · Laufend — seit wann, geplant bis wann? · Bereits durchgeführt — von wann bis wann? - Welche Medikamente nimmst oder nahmst Du ein? Bitte genaue Bezeichnung, Dosis und Einnahmezeitraum angeben. - Wurde ein Allergiepass ausgestellt?Ja · Nein — bei „ja“: Ja — bitte Kopie beifügen - Ist eine Behandlung geplant oder erforderlich?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, welche? - Bestehen oder bestanden asthmatische Beschwerden?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, seit wann und wie behandelt? - Wurde eine Kur durchgeführt oder ist eine solche angeraten?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wann und wo? - Welcher Arzt ist über die Erkrankung am besten informiert? Wortlaut aus einem Ergänzungsbogen zur Risikovoranfrage, 14 Fragen. Der genaue Wortlaut unterscheidet sich je Gesellschaft und Antragsformular. **Ohren & Gehör 15 Fragen** Tinnitus und Hörsturz sind bei Lehrkräften und im Vollzugsdienst häufig. Versicherer schauen vor allem darauf, ob das Hörvermögen stabil geblieben ist und ob noch Beschwerden bestehen. - Wie lautet die genaue Diagnose?Mehrfachauswahl: Tinnitus · Hörsturz · Schwerhörigkeit · Gleichgewichtsstörungen · Sonstige - Wann wurde diese Diagnose gestellt? - Welche Beschwerden treten bzw. traten auf?Mehrfachauswahl: Ohrgeräusche · Schwindel · Hörverlust · Sonstige - Trägst Du Hörgeräte?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, seit wann? - Besteht eine Durchlöcherung des Trommelfells?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, seit wann? - Besteht eine Taubheit?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, welches Ohr ist betroffen? - Bei einer Minderung des Hörvermögens: Ist sie in den letzten Jahren …Eine Auswahl: konstant geblieben · hat sich verändert — wie? - Von wann bis wann und wie oft wurdest Du behandelt? - Welche Behandlungen wurden durchgeführt? - Wurde eine Operation durchgeführt?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wann? (ggf. OP-Bericht beifügen) - Wurden die Beschwerden durch die Operation behoben?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, seit wann? - Welche Medikamente nimmst oder nahmst Du ein? Bitte genaue Bezeichnung und Dosierung angeben. - Bestand wegen der Erkrankung eine Arbeitsunfähigkeit?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wie lange? - Bestehen aktuell noch Beschwerden?Eine Auswahl: Ja — welche? · Nein — keine mehr seit wann? - Welcher Arzt ist über die Erkrankung am besten informiert? Wortlaut aus einem Ergänzungsbogen zur Risikovoranfrage, 15 Fragen. Der genaue Wortlaut unterscheidet sich je Gesellschaft und Antragsformular. **Augen & Sehkraft 14 Fragen** Eine Brille allein ist kein Problem. Kritisch wird es bei hohen Dioptrienwerten, erhöhtem Augeninnendruck und Netzhautbefunden — und bei geplanten Eingriffen, denn alles „angeraten oder beabsichtigt“ ist anzeigepflichtig. - Wie lautet die genaue Diagnose?Mehrfachauswahl: Kurzsichtigkeit · Weitsichtigkeit · Hornhautverkrümmung · Grüner Star (Glaukom) · Grauer Star (Katarakt) · Schielen · Netzhauterkrankung · Trockene Augen · Sonstige - Wie viele Dioptrien hast Du rechts und links? - Seit wann besteht die Fehlsichtigkeit bzw. die Erkrankung? - Hat sich die Sehschärfe in den letzten drei Jahren verändert?Eine Auswahl: konstant geblieben · verschlechtert — um wie viel? · verbessert - Was trägst Du?Mehrfachauswahl: Brille · Kontaktlinsen · beides · nichts · Sonstige - Welche Beschwerden traten auf?Mehrfachauswahl: verschwommenes Sehen · Doppelbilder · Augenschmerzen · Lichtempfindlichkeit · Gesichtsfeldausfälle · keine Beschwerden · Sonstige - Wurde eine Operation durchgeführt, etwa Laser, Linsen- oder Schiel-Operation?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wann und welche? - Ist eine Operation geplant oder angeraten?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, welche und wann? - Wurde ein erhöhter Augeninnendruck gemessen?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, welche Werte? - Welche Medikamente oder Augentropfen nimmst Du? Bitte Bezeichnung, Dosierung und Zeitraum angeben. - Von wann bis wann und wie oft wurdest Du behandelt? - Bestehen aktuell noch Beschwerden oder Einschränkungen?Eine Auswahl: Ja — welche? · Nein — keine mehr seit wann? - Besteht eine anerkannte Sehbehinderung?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, welcher Grad? - Welcher Augenarzt ist am besten informiert? Aufbau nach dem Muster der Ergänzungsbögen. Der genaue Wortlaut unterscheidet sich je Gesellschaft und Antragsformular. **Wirbelsäule & Rücken 16 Fragen** Der Klassiker: Fast jeder war einmal wegen Rückenschmerzen beim Arzt. Für die Bewertung zählt weniger die Diagnose als die Anzahl der Behandlungen, die Ausstrahlung in Arme oder Beine und ob es einen bildgebenden Befund gibt. - Wie lautet die genaue Diagnose?Mehrfachauswahl: Rückenschmerzen ohne Befund · Bandscheibenvorfall · Bandscheibenvorwölbung · Skoliose · Ischias-Beschwerden · Hexenschuss (Lumbago) · Morbus Scheuermann · Spinalkanalstenose · Wirbelgleiten · Sonstige - Welcher Abschnitt der Wirbelsäule ist betroffen?Mehrfachauswahl: Halswirbelsäule · Brustwirbelsäule · Lendenwirbelsäule · Kreuz- und Steißbein · Sonstige - Wann traten die Beschwerden zum ersten Mal auf? - Wie oft traten die Beschwerden auf?Eine Auswahl: einmalig · zwei- bis dreimal · mehrmals jährlich · dauerhaft - Wodurch wurden die Beschwerden ausgelöst?Mehrfachauswahl: Unfall · Fehlbelastung oder Heben · Sport · ohne erkennbaren Anlass · Sonstige - Welche Beschwerden traten auf?Mehrfachauswahl: Schmerzen · Bewegungseinschränkung · Ausstrahlung in Arme oder Beine · Taubheitsgefühl oder Kribbeln · Lähmungserscheinungen · Sonstige - Wurden bildgebende Untersuchungen durchgeführt, etwa Röntgen, CT oder MRT?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wann und mit welchem Befund? - Wie wurdest Du behandelt?Mehrfachauswahl: Schmerzmittel · Krankengymnastik oder Physiotherapie · Spritzen oder Infiltration · Massage · Chirotherapie · Reha oder Kur · Operation · keine Behandlung · Sonstige - Wie viele Behandlungseinheiten waren es insgesamt, etwa Physiotherapie-Termine? - Wurde operiert?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wann und was genau? - Bestand Arbeitsunfähigkeit?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wie lange insgesamt? - Welche Medikamente nimmst oder nahmst Du ein? Bitte Bezeichnung, Dosis und Zeitraum angeben. - Bestehen Dauerschäden oder Bewegungseinschränkungen?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, welche? - Bestehen aktuell noch Beschwerden?Eine Auswahl: Ja — welche? · Nein — keine mehr seit wann? - Ist eine weitere Behandlung geplant oder angeraten?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, welche? - Welcher Arzt ist am besten informiert? Aufbau nach dem Muster der Ergänzungsbögen. Der genaue Wortlaut unterscheidet sich je Gesellschaft und Antragsformular. **Gelenke, Knochen & Bänder 15 Fragen** Ein ausgeheilter Kreuzbandriss wird anders bewertet als eine beginnende Arthrose. Die entscheidenden Fragen sind deshalb: abgeschlossene Behandlung, verbleibende Einschränkung, geplante Eingriffe. - Welches Gelenk oder welcher Körperteil ist betroffen?Mehrfachauswahl: Knie · Schulter · Hüfte · Sprunggelenk · Ellenbogen · Hand oder Handgelenk · Fuß · Sonstige - Wie lautet die genaue Diagnose?Mehrfachauswahl: Kreuzbandriss · Meniskusschaden · Arthrose · Arthritis · Sehnenriss · Bänderriss oder -dehnung · Knochenbruch · Impingement-Syndrom · Rheuma · Gicht · Sonstige - Wann wurde die Diagnose gestellt? - Wodurch wurde die Erkrankung oder Verletzung ausgelöst?Mehrfachauswahl: Sportunfall · Arbeits- oder Dienstunfall · Verkehrsunfall · Verschleiß · ohne erkennbaren Anlass · Sonstige - Welche Beschwerden traten auf?Mehrfachauswahl: Schmerzen · Schwellung · Bewegungseinschränkung · Instabilität · Blockaden · Sonstige - Wie wurdest Du behandelt?Mehrfachauswahl: Ruhigstellung oder Gips · Physiotherapie · Schmerzmittel · Spritzen · Operation · Reha · keine Behandlung · Sonstige - Wurde operiert?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wann und was genau? (ggf. OP-Bericht beifügen) - Wurde die Behandlung vollständig abgeschlossen?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wann? - Bestand Arbeitsunfähigkeit?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wie lange? - Bestehen Bewegungseinschränkungen oder Dauerfolgen?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, welche? - Trägst Du Hilfsmittel wie Bandage, Orthese oder Einlagen?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, welche und seit wann? - Welche Medikamente nimmst oder nahmst Du ein? Bitte Bezeichnung, Dosis und Zeitraum angeben. - Bestehen aktuell noch Beschwerden?Eine Auswahl: Ja — welche? · Nein — keine mehr seit wann? - Ist eine weitere Behandlung oder Operation geplant?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, welche und wann? - Welcher Arzt ist am besten informiert? Aufbau nach dem Muster der Ergänzungsbögen. Der genaue Wortlaut unterscheidet sich je Gesellschaft und Antragsformular. **Psyche & Psychotherapie 16 Fragen** Der sensibelste Bogen — und der, bei dem die Voten der Gesellschaften am weitesten auseinandergehen. Eine abgeschlossene Kurzzeittherapie nach einem Trauerfall wird völlig anders bewertet als eine wiederkehrende depressive Erkrankung mit Dauermedikation. - Wie lautet die genaue Diagnose?Mehrfachauswahl: Depression oder depressive Episode · Erschöpfung oder Burnout · Angststörung · Panikattacken · Anpassungsstörung · Akute Belastungsreaktion · Zwangsstörung · Essstörung · ADHS · Schlafstörung · Posttraumatische Belastungsstörung · Sonstige - Wann wurde die Diagnose gestellt? - Wodurch wurde die Erkrankung ausgelöst?Mehrfachauswahl: berufliche Belastung · private Belastung, etwa Trennung oder Todesfall · körperliche Erkrankung · kein erkennbarer Auslöser · Sonstige - Welche Beschwerden traten auf?Mehrfachauswahl: gedrückte Stimmung · Antriebslosigkeit · Schlafstörungen · Angst oder Panik · Konzentrationsstörungen · körperliche Beschwerden ohne Befund · Sonstige - Wurdest Du psychotherapeutisch behandelt?Eine Auswahl: nein · nur probatorische Sitzungen · Kurzzeittherapie · Langzeittherapie · stationäre Behandlung - Von wann bis wann lief die Behandlung und wie viele Sitzungen waren es insgesamt? - Wurde die Therapie regulär abgeschlossen?Eine Auswahl: ja, regulär beendet · abgebrochen — warum? · läuft noch - Wurden Medikamente verordnet, etwa Antidepressiva?Ja · Nein — bei „ja“: Ja — Bezeichnung, Dosis und Zeitraum - Nimmst Du aktuell noch Medikamente ein?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, welche und seit wann? - Bestand Arbeitsunfähigkeit?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wie lange insgesamt? - Gab es eine stationäre Behandlung oder eine Reha?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wann und wo? - Bestanden Selbstgefährdungsgedanken oder gab es einen Suizidversuch?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wann? - Bist Du aktuell in Behandlung?Eine Auswahl: Ja — seit wann? · Nein — behandlungsfrei seit wann? - Bestehen aktuell noch Beschwerden?Eine Auswahl: Ja — welche? · Nein — beschwerdefrei seit wann? - Ist eine weitere Behandlung geplant oder angeraten?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, welche? - Welcher Arzt oder Therapeut ist am besten informiert? Aufbau nach dem Muster der Ergänzungsbögen. Der genaue Wortlaut unterscheidet sich je Gesellschaft und Antragsformular. **Herz & Kreislauf 15 Fragen** Bluthochdruck ist der häufigste Befund in dieser Gruppe. Entscheidend sind die tatsächlichen Werte, ob sie medikamentös stabil eingestellt sind und ob weitere Risikofaktoren wie Rauchen, Blutfette oder Diabetes dazukommen. - Wie lautet die genaue Diagnose?Mehrfachauswahl: Bluthochdruck · Herzrhythmusstörungen · Herzklappenfehler · Koronare Herzkrankheit · Herzinfarkt · Herzmuskelentzündung · Herzschwäche · niedriger Blutdruck · Sonstige - Wann wurde die Diagnose gestellt? - Welche Blutdruckwerte werden gemessen — unbehandelt und unter Behandlung? - Welche Beschwerden traten auf?Mehrfachauswahl: Herzstolpern oder Herzrasen · Brustschmerz oder Enge · Atemnot · Schwindel · Ohnmacht · Leistungsminderung · keine Beschwerden · Sonstige - Welche Untersuchungen wurden durchgeführt?Mehrfachauswahl: EKG · Belastungs-EKG · Langzeit-EKG · Herzultraschall · Herzkatheter · Langzeit-Blutdruckmessung · Sonstige - Wie lautete der Befund? - Wie wirst oder wurdest Du behandelt?Mehrfachauswahl: Medikamente · Katheter-Eingriff oder Stent · Bypass-Operation · Herzschrittmacher oder Defibrillator · Sport und Ernährung · keine Behandlung · Sonstige - Welche Medikamente nimmst Du? Bitte Bezeichnung, Dosis und seit wann angeben. - Sind Blutdruck bzw. Herzrhythmus damit stabil eingestellt?Ja · Nein — bei „ja“: Nein — was ist offen? - Wurde eine Operation oder ein Eingriff durchgeführt?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wann und welcher? - Bestand Arbeitsunfähigkeit?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wie lange? - Wurde eine Kur oder Reha durchgeführt oder angeraten?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wann? - Bestehen weitere Risikofaktoren?Mehrfachauswahl: Rauchen · erhöhte Cholesterinwerte · Diabetes · Übergewicht · familiäre Vorbelastung · keine · Sonstige - Bestehen aktuell noch Beschwerden oder Einschränkungen?Eine Auswahl: Ja — welche? · Nein — keine mehr seit wann? - Welcher Arzt ist am besten informiert? Aufbau nach dem Muster der Ergänzungsbögen. Der genaue Wortlaut unterscheidet sich je Gesellschaft und Antragsformular. **Atemwege & Lunge 15 Fragen** Bei Asthma zählt vor allem die Häufigkeit: Wer seit Jahren nur ein Bedarfsspray im Schrank hat, wird anders eingestuft als jemand mit regelmäßigen Kortisonstößen. Auch Rauchen wird in diesem Bogen konkret abgefragt. - Wie lautet die genaue Diagnose?Mehrfachauswahl: Asthma bronchiale · chronische Bronchitis · COPD · Lungenentzündung · allergische Atembeteiligung · Schlafapnoe · Sarkoidose · Sonstige - Wann wurde die Diagnose gestellt? - Wodurch werden die Beschwerden ausgelöst?Mehrfachauswahl: Allergene · körperliche Belastung · Infekte · Kälte · Rauch oder Staub · ohne erkennbaren Auslöser · Sonstige - Wie häufig treten Beschwerden bzw. Anfälle auf?Eine Auswahl: nie mehr · seltener als einmal im Jahr · mehrmals jährlich · monatlich · wöchentlich oder öfter - Wann war der letzte Anfall bzw. die letzte akute Verschlechterung? - Welche Medikamente nimmst Du?Mehrfachauswahl: Bedarfsspray · Dauerspray mit Kortison · Kortison in Tablettenform · Antibiotika bei Infekten · keine · Sonstige - Bitte Bezeichnung, Dosis und Einnahmezeitraum der Medikamente angeben. - Wurde eine Lungenfunktionsprüfung durchgeführt?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wann und mit welchem Ergebnis? - Musstest Du deswegen stationär behandelt werden?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wann und wie lange? - Bestand Arbeitsunfähigkeit?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wie lange? - Rauchst Du oder hast Du geraucht?Eine Auswahl: nie geraucht · früher — bis wann und wie viel? · aktuell — wie viel täglich? - Nutzt Du ein Atemtherapie- oder Schlafapnoe-Gerät?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, seit wann? - Wurde eine Kur oder Reha durchgeführt oder angeraten?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wann? - Bestehen aktuell noch Beschwerden?Eine Auswahl: Ja — welche? · Nein — keine mehr seit wann? - Welcher Arzt ist am besten informiert? Aufbau nach dem Muster der Ergänzungsbögen. Der genaue Wortlaut unterscheidet sich je Gesellschaft und Antragsformular. **Magen, Darm & Verdauung 14 Fragen** Eine einmalige Magenschleimhautentzündung ist meist unproblematisch. Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa führen dagegen fast immer zu einem eigenen Votum — hier zählt der Abstand zum letzten Schub. - Wie lautet die genaue Diagnose?Mehrfachauswahl: Magenschleimhautentzündung · Reflux oder Sodbrennen · Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür · Reizdarm · Morbus Crohn · Colitis ulcerosa · Zöliakie · Divertikel · Hämorrhoiden · Leistenbruch · Gallensteine · Lebererkrankung · Sonstige - Wann wurde die Diagnose gestellt? - Welche Beschwerden traten auf?Mehrfachauswahl: Bauchschmerzen · Sodbrennen · Übelkeit oder Erbrechen · Durchfall · Verstopfung · Blut im Stuhl · Gewichtsverlust · Sonstige - Wie häufig treten die Beschwerden auf?Eine Auswahl: einmalig · gelegentlich · mehrmals jährlich in Schüben · dauerhaft - Welche Untersuchungen wurden durchgeführt?Mehrfachauswahl: Magenspiegelung · Darmspiegelung · Ultraschall · Blutuntersuchung · Gewebeprobe · Sonstige - Wie lautete der Befund? - Wie wurdest Du behandelt?Mehrfachauswahl: Medikamente · Ernährungsumstellung · Operation · keine Behandlung · Sonstige - Welche Medikamente nimmst oder nahmst Du ein? Bitte Bezeichnung, Dosis und Zeitraum angeben. - Wurde operiert?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wann und was genau? - Wann war der letzte Schub bzw. die letzte Beschwerdephase? - Bestand Arbeitsunfähigkeit?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wie lange? - Bestehen aktuell noch Beschwerden?Eine Auswahl: Ja — welche? · Nein — keine mehr seit wann? - Ist eine weitere Untersuchung oder Behandlung geplant?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, welche und wann? - Welcher Arzt ist am besten informiert? Aufbau nach dem Muster der Ergänzungsbögen. Der genaue Wortlaut unterscheidet sich je Gesellschaft und Antragsformular. **Schilddrüse, Diabetes & Stoffwechsel 13 Fragen** Eine gut eingestellte Schilddrüsenunterfunktion ist meist unkritisch. Diabetes dagegen ist einer der wenigen Befunde, bei denen es auf die konkreten Laborwerte und auf mögliche Folgeerkrankungen ankommt. - Wie lautet die genaue Diagnose?Mehrfachauswahl: Schilddrüsenunterfunktion · Schilddrüsenüberfunktion · Hashimoto-Thyreoiditis · Knoten oder Struma · Diabetes Typ 1 · Diabetes Typ 2 · erhöhte Blutfette · Gicht oder erhöhte Harnsäure · Sonstige - Wann wurde die Diagnose gestellt? - Welche Werte wurden gemessen, etwa TSH, HbA1c, Cholesterin oder Harnsäure? - Wie wirst Du behandelt?Mehrfachauswahl: Tabletten · Insulin · Ernährungsumstellung · Operation · Radiojodtherapie · keine Behandlung · Sonstige - Welche Medikamente nimmst Du? Bitte Bezeichnung, Dosis und seit wann angeben. - Sind die Werte damit stabil eingestellt?Ja · Nein — bei „ja“: Nein — was ist offen? - Wie oft finden Kontrolluntersuchungen statt?Eine Auswahl: keine · jährlich · halbjährlich · vierteljährlich · häufiger - Bestehen Folgeerkrankungen?Mehrfachauswahl: an den Augen · an den Nieren · an den Nerven · an Herz oder Gefäßen · keine · Sonstige - Wurde eine Gewebeprobe oder Punktion entnommen?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wann und mit welchem Ergebnis? - Wurde operiert?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wann und was genau? - Bestand Arbeitsunfähigkeit?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wie lange? - Bestehen aktuell Beschwerden?Eine Auswahl: Ja — welche? · Nein — keine mehr seit wann? - Welcher Arzt ist am besten informiert? Aufbau nach dem Muster der Ergänzungsbögen. Der genaue Wortlaut unterscheidet sich je Gesellschaft und Antragsformular. **Haut 14 Fragen** Neurodermitis und Schuppenflechte verlaufen in Schüben — genau darauf zielen die Fragen. Wer seit Jahren schubfrei ist und nur bei Bedarf eine Creme nutzt, steht deutlich besser da als jemand mit systemischer Dauertherapie. - Wie lautet die genaue Diagnose?Mehrfachauswahl: Neurodermitis · Schuppenflechte · Akne · Ekzem · Nesselsucht · Gürtelrose · auffälliges Muttermal · Pilzinfektion · Rosazea · Sonstige - Wann wurde die Diagnose gestellt? - Welche Körperstellen sind betroffen? - Wie oft treten Schübe auf?Eine Auswahl: einmalig · seltener als einmal im Jahr · mehrmals jährlich · dauerhaft - Wann war der letzte Schub? - Wie wurdest Du behandelt?Mehrfachauswahl: Cremes oder Salben · Kortison äußerlich · Kortison innerlich · Lichttherapie · Tabletten · Biologika oder Spritzen · keine Behandlung · Sonstige - Welche Medikamente nimmst oder nahmst Du ein? Bitte Bezeichnung, Dosis und Zeitraum angeben. - Wurde eine Gewebeprobe entnommen?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wann und mit welchem Ergebnis? - Wurde etwas operativ entfernt?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wann und was? - Wurde eine Kur oder Reha durchgeführt oder angeraten?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wann? - Bestand Arbeitsunfähigkeit?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wie lange? - Bestehen Narben oder Dauerfolgen?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, welche? - Bestehen aktuell noch Beschwerden?Eine Auswahl: Ja — welche? · Nein — keine mehr seit wann? - Welcher Arzt ist am besten informiert? Aufbau nach dem Muster der Ergänzungsbögen. Der genaue Wortlaut unterscheidet sich je Gesellschaft und Antragsformular. **Kopf & Nerven 15 Fragen** Migräne ist häufig und meist gut versicherbar, solange die Attacken selten sind. Krampfanfälle, Multiple Sklerose oder ein Schlaganfall führen dagegen regelmäßig zu einer Einzelfallprüfung mit Arztbericht. - Wie lautet die genaue Diagnose?Mehrfachauswahl: Migräne · Spannungskopfschmerz · Epilepsie oder Krampfanfall · Multiple Sklerose · Nervenreizung durch die Bandscheibe · Schlaganfall oder TIA · Schwindel · Nervenentzündung · Karpaltunnelsyndrom · Sonstige - Wann wurde die Diagnose gestellt? - Wie oft treten die Beschwerden auf?Eine Auswahl: einmalig · seltener als einmal im Jahr · monatlich · wöchentlich · öfter - Wann trat der letzte Anfall bzw. die letzte Attacke auf? - Wie lange dauern die Beschwerden jeweils an? - Welche Beschwerden traten auf?Mehrfachauswahl: Kopfschmerz · Sehstörungen oder Aura · Übelkeit · Taubheitsgefühl · Lähmungserscheinungen · Bewusstlosigkeit · Krampfanfall · Sprachstörungen · Sonstige - Welche Untersuchungen wurden durchgeführt?Mehrfachauswahl: MRT · CT · EEG · Nervenmessung · Lumbalpunktion · Sonstige - Wie lautete der Befund? - Wie wurdest Du behandelt?Mehrfachauswahl: Bedarfsmedikament · Dauermedikation · Physiotherapie · Operation · keine Behandlung · Sonstige - Welche Medikamente nimmst oder nahmst Du ein? Bitte Bezeichnung, Dosis und Zeitraum angeben. - Bestand Arbeitsunfähigkeit?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wie lange? - Bestehen Dauerfolgen oder Einschränkungen?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, welche? - Besteht eine Einschränkung der Fahrtauglichkeit?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, welche? - Bestehen aktuell noch Beschwerden?Eine Auswahl: Ja — welche? · Nein — keine mehr seit wann? - Welcher Arzt ist am besten informiert? Aufbau nach dem Muster der Ergänzungsbögen. Der genaue Wortlaut unterscheidet sich je Gesellschaft und Antragsformular. **Nieren, Blase & Harnwege 13 Fragen** Eine einzelne Blasenentzündung interessiert kaum jemanden — wiederkehrende Infekte, Nierensteine oder eine eingeschränkte Nierenfunktion dagegen sehr. Deshalb fragen die Bögen hier nach Häufigkeit und Laborwerten. - Wie lautet die genaue Diagnose?Mehrfachauswahl: Blasenentzündung · Nierenbeckenentzündung · Nierensteine · Nierenzyste · eingeschränkte Nierenfunktion · Reizblase · Prostatavergrößerung · Sonstige - Wann wurde die Diagnose gestellt? - Wie oft traten die Beschwerden auf?Eine Auswahl: einmalig · zwei- bis dreimal · mehrmals jährlich · dauerhaft - Welche Beschwerden traten auf?Mehrfachauswahl: Schmerzen beim Wasserlassen · häufiger Harndrang · Flankenschmerzen · Blut im Urin · Fieber · Sonstige - Welche Untersuchungen wurden durchgeführt?Mehrfachauswahl: Urinuntersuchung · Blutuntersuchung · Ultraschall · Blasenspiegelung · CT oder MRT · Sonstige - Welche Werte wurden gemessen, etwa Kreatinin, GFR oder Eiweiß im Urin? - Wie wurdest Du behandelt?Mehrfachauswahl: Antibiotika · Schmerzmittel · Stoßwellentherapie · Operation · keine Behandlung · Sonstige - Wurde operiert?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wann und was genau? - Welche Medikamente nimmst oder nahmst Du ein? Bitte Bezeichnung, Dosis und Zeitraum angeben. - Bestand Arbeitsunfähigkeit?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wie lange? - Bestehen Folgeschäden an der Niere?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, welche? - Bestehen aktuell noch Beschwerden?Eine Auswahl: Ja — welche? · Nein — keine mehr seit wann? - Welcher Arzt ist am besten informiert? Aufbau nach dem Muster der Ergänzungsbögen. Der genaue Wortlaut unterscheidet sich je Gesellschaft und Antragsformular. **Zähne & Kiefer 13 Fragen** Der Zahnbereich ist der einzige, in dem fast jeder Antragsteller etwas anzugeben hat — und der teuerste Streitpunkt. Fehlende, nicht ersetzte Zähne führen häufig zu einem Leistungsausschluss oder zu einer gestaffelten Erstattung. - Wie viele Zähne fehlen — außer Weisheitszähnen und vollständigem Lückenschluss — und sind noch nicht dauerhaft ersetzt? - Wie viele Zähne wurden ersetzt bzw. überkront? - Wann erfolgte der Zahnersatz bzw. die Überkronung? Bitte Monat und Jahr angeben. - Welche Art von Zahnersatz besteht?Mehrfachauswahl: Krone · Brücke · Implantat · Inlay oder Onlay · Teilprothese · Vollprothese · Veneer · keiner · Sonstige - Fanden in den letzten drei Jahren zahnärztliche, kieferorthopädische oder parodontale Maßnahmen statt?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, welche und wann? - Sind solche Maßnahmen für die Zukunft angeraten oder beabsichtigt?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, welche? - Besteht eine Zahnbetterkrankung, also eine Parodontitis?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, seit wann und wie behandelt? - Besteht eine Zahnfehlstellung oder eine Kieferanomalie?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, welche? - Wird eine Aufbissschiene getragen?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, seit wann und warum? - Bestehen oder bestanden Kiefergelenksbeschwerden, etwa Knirschen oder CMD?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wie behandelt? - War oder ist eine kieferorthopädische Behandlung vorgesehen?Eine Auswahl: nein · abgeschlossen — wann? · läuft derzeit · geplant - Wann war die letzte zahnärztliche Untersuchung und wie lautete der Befund? - Welcher Zahnarzt ist am besten informiert? Aufbau nach dem Muster der Ergänzungsbögen und der Antragsfrage zum Zahnbereich. Der genaue Wortlaut unterscheidet sich je Gesellschaft und Antragsformular. **Operationen & Krankenhaus 14 Fragen** Jeder stationäre Aufenthalt der letzten fünf Jahre ist anzugeben — auch der unkomplizierte. Für die Bewertung zählt vor allem, ob der Fall abgeschlossen ist oder ob Kontrollen und Folgeeingriffe anstehen. - Um welchen Eingriff bzw. welchen Aufenthalt handelte es sich? - Wann fand er statt? Bitte Monat und Jahr angeben. - In welcher Klinik? - Was war der Grund, also die zugrunde liegende Diagnose? - Wie lange dauerte der Aufenthalt? - War der Eingriff geplant oder ein Notfall?Eine Auswahl: geplant · Notfall - Verlief der Eingriff ohne Komplikationen?Ja · Nein — bei „ja“: Nein — welche Komplikationen gab es? - Wurde eine Anschlussbehandlung oder Reha durchgeführt?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wann und wo? - Bestand Arbeitsunfähigkeit?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wie lange? - Bestehen Folgeschäden, Narben oder Einschränkungen?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, welche? - Sind Kontrolluntersuchungen oder weitere Eingriffe vorgesehen?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, welche und wann? - Nimmst Du deswegen dauerhaft Medikamente ein?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, welche? - Bist Du wieder vollständig beschwerdefrei?Eine Auswahl: Ja — seit wann? · Nein — welche Beschwerden sind geblieben? - Welcher Arzt ist am besten informiert? Aufbau nach dem Muster der Ergänzungsbögen. Der genaue Wortlaut unterscheidet sich je Gesellschaft und Antragsformular. **Unfälle & Unfallfolgen 14 Fragen** Ein folgenlos ausgeheilter Bruch ist selten ein Problem. Wichtig sind verbliebenes Material im Körper, eine anerkannte Minderung der Erwerbsfähigkeit und geplante Folgeeingriffe wie eine Metallentfernung. - Wann ereignete sich der Unfall? Bitte Monat und Jahr angeben. - Wie kam es zu dem Unfall? - Um welche Art von Unfall handelte es sich?Eine Auswahl: Freizeitunfall · Sportunfall · Verkehrsunfall · Dienst- oder Arbeitsunfall - Welche Verletzungen sind entstanden? - Wie wurde behandelt?Mehrfachauswahl: ambulant · stationär · Operation · Physiotherapie · Ruhigstellung · keine Behandlung · Sonstige - Wie lange dauerte die Behandlung insgesamt? - Bestand Arbeitsunfähigkeit?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wie lange? - Wurde der Unfall als Dienstunfall anerkannt?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wann? - Wurde eine Minderung der Erwerbsfähigkeit oder ein Grad der Behinderung festgestellt?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wie viel Prozent? - Bestehen Dauerfolgen wie Bewegungseinschränkung, Schmerzen oder Narben?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, welche? - Ist noch Material wie Platten, Schrauben oder Nägel im Körper?Ja · Nein — bei „ja“: Ja — ist die Entfernung geplant? - Sind weitere Behandlungen oder Operationen geplant?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, welche? - Bist Du wieder vollständig hergestellt?Eine Auswahl: Ja — seit wann? · Nein — was ist geblieben? - Welcher Arzt ist am besten informiert? Aufbau nach dem Muster der Ergänzungsbögen. Der genaue Wortlaut unterscheidet sich je Gesellschaft und Antragsformular. **Tumorerkrankungen 15 Fragen** Hier lohnt sich die Voranfrage am meisten, weil die Voten der Gesellschaften extrem weit auseinanderliegen. Entscheidend sind Art und Stadium, der Abstand zum Abschluss der Behandlung und der letzte Nachsorgebefund. - Um welche Erkrankung handelt es sich genau? Bitte Diagnose und betroffenes Organ angeben. - Handelte es sich um einen gutartigen oder einen bösartigen Befund?Eine Auswahl: gutartig · bösartig · unklar - Wann wurde die Diagnose gestellt? Bitte Monat und Jahr angeben. - In welchem Stadium wurde die Erkrankung festgestellt? - Wie wurde behandelt?Mehrfachauswahl: Operation · Chemotherapie · Bestrahlung · Hormontherapie · Immuntherapie · kontrollierte Beobachtung · Sonstige - Von wann bis wann dauerte die Behandlung? - Wurde die Behandlung abgeschlossen?Eine Auswahl: ja, abgeschlossen — wann? · läuft noch · ist geplant - Wurde die Erkrankung als geheilt bezeichnet?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, seit wann? - Gab es einen Rückfall oder Metastasen?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wann? - Wie häufig finden Nachsorgeuntersuchungen statt und wann war die letzte? - Wie lautete der letzte Befund? - Nimmst Du dauerhaft Medikamente ein?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, welche? - Bestehen Dauerfolgen oder Einschränkungen?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, welche? - Bestand oder besteht ein Grad der Behinderung?Ja · Nein — bei „ja“: Ja — wie viel Prozent, befristet bis wann? - Welcher Arzt ist am besten informiert? Aufbau nach dem Muster der Ergänzungsbögen. Der genaue Wortlaut unterscheidet sich je Gesellschaft und Antragsformular. **Gynäkologie & Kinderwunsch 13 Fragen** Ein eigener Bogen, weil der Antrag ausdrücklich nach unerfülltem Kinderwunsch fragt. Wichtig zu wissen: Eine bestehende Schwangerschaft schließt den Wechsel nicht aus, wird aber gesondert bewertet. - Worum geht es?Mehrfachauswahl: Zyklusstörung · Endometriose · Myome · Zysten · auffälliger Krebsabstrich · HPV-Befund · Schwangerschaft · Kinderwunschbehandlung · Wechseljahresbeschwerden · Sonstige - Wann wurde die Diagnose gestellt? - Welche Beschwerden traten auf?Mehrfachauswahl: Schmerzen · unregelmäßiger Zyklus · starke Blutungen · Zwischenblutungen · keine Beschwerden · Sonstige - Wie wurde behandelt?Mehrfachauswahl: Hormonpräparate · Schmerzmittel · Operation · Ausschabung · kontrollierte Beobachtung · keine Behandlung · Sonstige - Welche Medikamente nimmst oder nahmst Du ein? Bitte Bezeichnung, Dosis und Zeitraum angeben. - Wurde operiert?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wann und was genau? - Besteht aktuell eine Schwangerschaft?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, in welcher Woche? - Gab es Komplikationen bei früheren Schwangerschaften oder Geburten?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, welche? - Bestehen oder bestanden Beratungen oder Untersuchungen wegen unerfüllten Kinderwunsches?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wann und welche? - Wurde eine Kinderwunschbehandlung durchgeführt?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wann und wie oft? - Wie lautete der letzte Vorsorgebefund und wann war er? - Bestehen aktuell noch Beschwerden?Eine Auswahl: Ja — welche? · Nein — keine mehr seit wann? - Welcher Arzt ist am besten informiert? Aufbau nach dem Muster der Ergänzungsbögen und der Antragsfrage zu Sterilität und Kinderwunsch. Der genaue Wortlaut unterscheidet sich je Gesellschaft und Antragsformular. **Genussmittel, Medikamente & Sucht 14 Fragen** Diese Fragen stehen bereits im Antrag selbst und werden bei auffälligen Angaben vertieft. Rauchen und Alkohol wirken direkt auf den Beitrag; eine überstandene Abhängigkeit wird über die Dauer der Abstinenz bewertet. - Rauchst Du oder hast Du geraucht?Eine Auswahl: nie geraucht · früher — bis wann? · aktuell - Wie viel rauchst bzw. rauchtest Du täglich? - Wie häufig trinkst Du Alkohol?Eine Auswahl: nie · gelegentlich · mehrmals wöchentlich · täglich - Welche Menge ist das ungefähr pro Woche? - Hast Du in den letzten drei Jahren regelmäßig oder wiederholt Arzneimittel eingenommen?Ja · Nein — bei „ja“: Ja — Bezeichnung, Dosis, Zeitraum und Grund - Nimmst oder nahmst Du Beruhigungs-, Schlaf- oder Schmerzmittel ein?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, welche und wie oft? - Wurden oder werden Drogen konsumiert?Ja · Nein — bei „ja“: Ja — welche, wann und wie oft? - Bestand jemals eine Abhängigkeit?Ja · Nein — bei „ja“: Ja — wovon und wann? - Wurde deswegen eine Behandlung, Entwöhnung oder Therapie durchgeführt?Ja · Nein — bei „ja“: Ja — wann, wo und wie lange? - Wurde die Behandlung erfolgreich abgeschlossen?Eine Auswahl: ja — abstinent seit wann? · abgebrochen · läuft noch - Gab es einen Rückfall?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wann? - Bestehen Folgeerkrankungen, etwa an Leber, Nerven oder Psyche?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, welche? - Bestand Arbeitsunfähigkeit?Ja · Nein — bei „ja“: Ja, wie lange? - Welcher Arzt ist am besten informiert? Aufbau nach dem Muster der Ergänzungsbögen und der Antragsfrage zu Arzneimitteln, Alkohol und Abhängigkeit. Der genaue Wortlaut unterscheidet sich je Gesellschaft und Antragsformular. ## Risikovoranfrage — kurz beantwortet **Was ist eine anonyme Risikovoranfrage — und was kostet sie?** **Welche Gesundheitsfragen stellt die private Krankenversicherung?** **Wie weit muss ich zurückdenken?** **Was passiert, wenn ich eine Behandlung vergesse anzugeben?** **Muss ich eine Psychotherapie angeben?** **Werden meine Eingaben aus diesem Tool gespeichert oder übertragen?** ## Erst fragen, dann beantragen. Schick uns keine Diagnosen per Formular — melde Dich einfach, dann klären wir Deinen Fall im Gespräch und stellen die anonyme Voranfrage bei mehreren Gesellschaften. Für Dich kostenlos, an keine Gesellschaft gebunden und ohne Verkaufsdruck. ## Passend zum Thema ### PKV trotz Vorerkrankung Die drei Wege in der richtigen Reihenfolge: anonyme Voranfrage, Antrag mit Zuschlag, Öffnungsaktion als Sicherheitsnetz. ### Die Öffnungsaktion der PKV Aufnahme ohne Ablehnung, höchstens 30 % Zuschlag, keine Leistungsausschlüsse — mit Fristen und teilnehmenden Versicherern. ### Dein PKV-Wunschprofil 26 Leistungskriterien gewichten und sehen, was Dein Tarif können muss — bevor es um Gesundheitsfragen geht. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/beihilfe-bund.html # Beihilfe Bund (BBhV): Sätze & Antrag | Beamtenstarter > Beihilfe für Bundesbeamte nach der BBhV: Bemessungssätze 50/70/80 %, Einkommensgrenze für Ehepartner 2026, Eigenbehalte, Wahlleistungen und Antrag beim BVA. # Beihilfe beim Bund: Was Bundesbeamten nach der BBhV zusteht Zoll, Bundespolizei-Familien, Bundesministerien, Bundeswehr-Angehörige: Wer beim Bund verbeamtet ist, bekommt seine Krankenfürsorge nach der Bundesbeihilfeverordnung — mit eigenen Sätzen, eigenen Eigenbehalten und einer Besonderheit bei den Wahlleistungen, um die den Bund manches Land beneidet. Hier steht, was gilt. - Bemessungssätze (§ 46 BBhV): aktive Beamte 50 %, ab zwei berücksichtigungsfähigen Kindern und im Ruhestand 70 %, Ehepartner 70 %, Kinder 80 %. - Ehepartner-Einkommensgrenze 2026: 22.648 € Gesamtbetrag der Einkünfte (§ 6 Abs. 2 BBhV, Einkommen des vorvorletzten Jahres); ab 2027: 23.608 €. - Wahlleistungen (Chefarzt, Zweibettzimmer) sind beim Bund beihilfefähig — ohne monatlichen Eigenbehalt, anders als in manchen Ländern. - Keine pauschale Beihilfe und keine Kostendämpfungspauschale beim Bund; Eigenbehalte 5–10 € je Beleg bzw. 10 €/Tag stationär (max. 28 Tage), Belastungsgrenze 2 % (Chroniker 1 %). - Antragsfrist: 3 Jahre nach Rechnungsdatum (§ 54 BBhV); zuständig ist meist das Bundesverwaltungsamt, Einreichung auch per App „Beihilfe Bund". ## Die Bemessungssätze des Bundes Der Bund folgt dem klassischen Beihilfemodell — die Beihilfe trägt einen festen Prozentsatz Deiner beihilfefähigen Kosten, die beihilfekonforme PKV versichert den Rest. | Personengruppe | Bemessungssatz | PKV-Restanteil | | Aktive Beamte und Anwärter | 50 % | 50 % | | Aktive Beamte ab zwei berücksichtigungsfähigen Kindern | 70 % | 30 % | | Versorgungsempfänger (Pension) | 70 % | 30 % | | Berücksichtigungsfähige Ehe-/Lebenspartner | 70 % | 30 % | | Berücksichtigungsfähige Kinder und Waisen | 80 % | 20 % | Zwei Details, die oft übersehen werden: Bei mehreren Beihilfeberechtigten (etwa zwei verbeamteten Elternteilen) bekommt die 70 % ab zwei Kindern nur, wer den Familienzuschlag für die Kinder bezieht. Und während der Elternzeit gilt ebenfalls der erhöhte Satz von 70 % (§ 46 Abs. 3 BBhV). Dein PKV-Tarif sollte solche Satzwechsel ohne neue Gesundheitsprüfung nachvollziehen — das prüfen wir im Beamten-Check mit. ## Ehepartner: Die Einkommensgrenze entscheidet Dein Ehe- oder Lebenspartner ist berücksichtigungsfähig, wenn sein Gesamtbetrag der Einkünfte die Grenze nicht übersteigt: 22.648 € für Anträge ab dem 1. Januar 2026, ab 2027 steigt sie auf 23.608 €. Die Grenze wird jährlich im Verhältnis der Rentenwert-Erhöhung angepasst. Wichtig für die Planung: Maßgeblich ist das Einkommen im zweiten Kalenderjahr vor der Antragstellung — für einen Antrag 2026 zählt also der Steuerbescheid 2024. Liegt der Partner darüber, braucht er eine eigene vollwertige Absicherung; liegt er darunter, versichert seine PKV nur die restlichen 30 %. ## Wahlleistungen: Die stille Stärke des Bundes Chefarztbehandlung und Zweibettzimmer sind beim Bund beihilfefähig — ohne monatlichen Eigenbehalt und ohne gesonderte Opt-in-Erklärung. Das ist keine Selbstverständlichkeit: Mehrere Länder verlangen für Wahlleistungen einen laufenden Eigenbeitrag oder schließen sie ganz aus. Die Konsequenz für Deinen Tarif: Eine beihilfekonforme PKV zum Bundessatz sollte die Wahlleistungen sauber ergänzen (Erstattung über dem Gebührenhöchstsatz, Zweibettzimmer-Baustein), damit Beihilfe und Versicherung zusammen wirklich 100 % ergeben. Worauf es dabei ankommt, zeigt das PKV-Wunschprofil. ## Eigenbehalte und Belastungsgrenze Keine Kostendämpfungspauschale, aber Abzüge je Beleg — so rechnet der Bund: | Bereich | Eigenbehalt | | Arznei- und Verbandmittel, Hilfsmittel, Fahrtkosten | 10 % der Kosten, mindestens 5 €, höchstens 10 € je Beleg | | Stationäre Krankenhaus- und Reha-Leistungen | 10 € je Kalendertag, höchstens 28 Tage pro Jahr — entfällt bei elektronischer Direktabrechnung | | Ausnahmen | u. a. Kinder unter 18 (außer Fahrtkosten), Schwangere, Vorsorge- und Früherkennungsleistungen | | Belastungsgrenze (§ 50) | Auf Antrag entfallen Eigenbehalte oberhalb von 2 % der Jahreseinnahmen — bei chronisch Kranken 1 % | ## BVA, Beihilfe-App und die 3-Jahres-Frist Für die meisten Bundesbehörden setzt das Bundesverwaltungsamt (BVA) die Beihilfe fest. Eigene Beihilfestellen haben unter anderem die Bundeswehr (regionale Stellen), die Generalzolldirektion und die Bundespolizei — zuständig ist immer die Festsetzungsstelle Deines Dienstherrn. Eingereicht wird bequem per App „Beihilfe Bund" (Belege fotografieren oder als PDF hochladen — nur der allererste Antrag geht noch klassisch), über die Onlinedienste des BVA oder per Formular. Die Frist ist großzügig: drei Jahre nach Rechnungsdatum (§ 54 BBhV). Wie Du den Antrag sauber vorbereitest, zeigt der Beihilfeantrag-Ratgeber. Anders als in zehn Bundesländern gibt es beim Bund keinen pauschalen Zuschuss zur gesetzlichen Krankenversicherung. Die Bundesregierung hat die Einführung im Oktober 2025 ausdrücklich abgelehnt und sich zum Erhalt des Beihilfesystems bekannt (BT-Drs. 21/2188). Wer als Bundesbeamter freiwillig in der GKV bleibt, zahlt den vollen Beitrag allein — die beihilfekonforme PKV ist deshalb für die allermeisten der wirtschaftliche Standardweg. Den Vergleich rechnet Dir der GKV/PKV-Rechner vor. ## Wer nach der BBhV versorgt wird Bundesbeihilfe betrifft mehr Menschen, als viele denken — und in jeder Gruppe anders: ### Zoll Zollbeamte haben Beihilfe, keine Heilfürsorge — auch im Vollzugsdienst. Die 50/70/80-Systematik der BBhV gilt ab dem ersten Tag des Vorbereitungsdienstes. ### Bundespolizei Vollzugsbeamte der Bundespolizei haben freie Heilfürsorge — die BBhV gilt aber für ihre Angehörigen: Ehepartner 70 %, Kinder 80 %. ### Soldaten und Ministerien Soldaten werden truppenärztlich versorgt, ihre Familien über die Beihilfe. Dazu kommen die Beamten der Bundesministerien und -behörden — von Bonn bis Berlin. ## Beihilfe Bund — kurz beantwortet **Wie hoch ist die Beihilfe für Bundesbeamte?** **Wann ist mein Ehepartner beim Bund berücksichtigungsfähig?** **Zahlt die Bundesbeihilfe Chefarzt und Zweibettzimmer?** **Gibt es beim Bund die pauschale Beihilfe?** **Wie lange habe ich Zeit für den Beihilfeantrag?** **Wo stelle ich als Bundesbeamter den Beihilfeantrag?** - Bundesbeihilfeverordnung (BBhV) — insbesondere § 46 (Bemessungssätze), § 6 (Einkommensgrenze), § 26 (Wahlleistungen), § 49 (Eigenbehalte), § 54 (Antragsfrist) - § 80 BBG — Beihilfe in Krankheits-, Pflege- und Geburtsfällen - Bundesverwaltungsamt: Beihilfestellen des Bundes - BT-Drs. 21/2188 — Antwort der Bundesregierung zur pauschalen Beihilfe (Oktober 2025) Alle Angaben Stand August 2026, ohne Gewähr — maßgeblich sind Verordnung und Bescheid Deiner Festsetzungsstelle. Die Einkommensgrenze wird jährlich angepasst. ## Die PKV zum Bundessatz — sauber aufgesetzt. Wir kennen die BBhV-Feinheiten vom Familienzuschlag bis zur Wahlleistung und finden den Tarif, der exakt zu Deinem Bemessungssatz passt. Kostenlos, an keine Gesellschaft gebunden. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/pkv-beamte-psychotherapie.html # PKV nach Psychotherapie: Wege für Beamte | Beamtenstarter > PKV nach Psychotherapie: Was Du als Beamter angeben musst, wie lange Versicherer zurückfragen — und warum Öffnungsaktion und anonyme Risikovoranfrage helfen. # PKV nach Psychotherapie: Deine Wege in die private Krankenversicherung Eine Psychotherapie in der Vorgeschichte ist der häufigste Grund, warum Beamte den Weg in die PKV für versperrt halten. Die Wahrheit ist differenzierter: Es kommt darauf an, was gefragt wird, wie lange die Behandlung zurückliegt — und ob Du Deine beiden Beamten-Trümpfe kennst. Hier steht, was wirklich gilt. - Du musst nur angeben, wonach der Versicherer in Textform fragt (§ 19 Abs. 1 VVG) — bei Psychotherapie fragen viele Gesellschaften allerdings 5 oder 10 Jahre zurück, einzelne zeitlich unbegrenzt. - Verschweigen ist keine Option: Rücktritt, Kündigung oder rückwirkende Anpassung drohen bis zu 5 Jahre nach Vertragsschluss, bei Vorsatz oder Arglist bis zu 10 Jahre (§§ 19, 21 VVG). - Die Öffnungsaktion für Beamte nimmt binnen 6 Monaten nach Verbeamtung ohne Ablehnung und ohne Leistungsausschlüsse auf — Zuschlag maximal 30 %, auch laufende Behandlungen sind mitversichert. - Vor jedem regulären Antrag gilt: erst die anonyme Risikovoranfrage, dann der Antrag — so wird keine Ablehnung aktenkundig. - Eine feste Wartezeit („nach X Jahren wirst Du normal angenommen") gibt es nicht — die Prüfung ist immer eine Einzelfallentscheidung. ## Warum Psychotherapie in der Risikoprüfung ein Sonderfall ist Bei den meisten ambulanten Behandlungen fragen Versicherer drei Jahre zurück. Bei psychischen Erkrankungen und Psychotherapie gelten fast überall längere Zeiträume — das ist der Kern des Problems. | Bereich der Gesundheitsfragen | Üblicher Rückfragezeitraum | | Ambulante Behandlungen allgemein | meist 3 Jahre, teils 5 Jahre | | Stationäre Behandlungen | meist 5 bis 10 Jahre | | Psychotherapie / psychische Erkrankungen | je nach Gesellschaft 5 oder 10 Jahre — einzelne fragen zeitlich unbegrenzt | | Laufende Behandlungen und Beschwerden | immer anzugeben, unabhängig vom Zeitraum | Die Zeiträume stehen im jeweiligen Antragsformular und unterscheiden sich deutlich zwischen den Gesellschaften (Stand: August 2026, ohne Gewähr — maßgeblich ist der Wortlaut Deines konkreten Antrags). Genau daraus folgt die wichtigste Regel: Welcher Versicherer für Dich der richtige ist, hängt bei einer Psychotherapie-Vorgeschichte auch davon ab, wie er fragt. Welche Fragen typischerweise auf Dich zukommen, kannst Du im Fragen-Explorer zur Risikovoranfrage vorab durchgehen. ## Was Du angeben musst — und was nicht Die vorvertragliche Anzeigepflicht ist klar begrenzt: Anzuzeigen sind die gefahrerheblichen Umstände, nach denen der Versicherer in Textform gefragt hat (§ 19 Abs. 1 VVG). Was nicht gefragt wird, musst Du nicht ungefragt offenlegen. Liegt Deine abgeschlossene Therapie außerhalb des abgefragten Zeitraums, gehört sie nicht in den Antrag. Innerhalb des Zeitraums gilt das Gegenteil ohne jede Ausnahme: vollständig und wahrheitsgemäß antworten. Auch in der Öffnungsaktion müssen die Gesundheitsfragen korrekt beantwortet werden — die Aktion schützt vor Ablehnung und Ausschlüssen, nicht vor den Folgen falscher Angaben. - Bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit: Rücktritt des Versicherers — der Schutz entfällt rückwirkend. - Bei einfacher Fahrlässigkeit: Kündigung oder rückwirkende Vertragsanpassung, etwa ein nachträglicher Zuschlag oder Ausschluss. - Diese Rechte erlöschen erst 5 Jahre nach Vertragsschluss — bei Vorsatz oder Arglist 10 Jahre (§ 21 Abs. 3 VVG). Daneben bleibt die Anfechtung wegen arglistiger Täuschung (§ 22 VVG) möglich. ## Laufende oder abgeschlossene Therapie? ### Therapie läuft noch Eine laufende Behandlung ist immer anzugeben — unabhängig von Rückfragezeiträumen. Im regulären Antragsverfahren führt sie nach üblicher Marktpraxis meist zu Zurückstellung oder Ablehnung. Für Beamte heißt das nicht Stillstand: Die Öffnungsaktion nimmt auch mit laufender Behandlung auf, und der Versicherungsschutz umfasst sie mit — die übliche Ausschlussklausel für bereits eingetretene Versicherungsfälle findet dort keine Anwendung. ### Therapie ist abgeschlossen Jetzt zählen drei Dinge: die Diagnose, die Dauer der Behandlung und die Zeit seit dem Abschluss ohne Beschwerden. Eine feste Grenze, ab der automatisch normal angenommen wird, existiert nicht — jede Gesellschaft entscheidet im Einzelfall. Je länger die beschwerdefreie Zeit, desto besser stehen die Chancen auf Normalannahme oder einen moderaten Risikozuschlag. Und liegt die Therapie außerhalb des abgefragten Zeitraums, ist sie gar nicht erst anzugeben. ## Drei Wege in die PKV — in der richtigen Reihenfolge | Weg | Für wen | Was Dich erwartet | | 1. Anonyme Risikovoranfrage | Immer der erste Schritt — besonders bei psychischen Diagnosen | Voten mehrerer Versicherer ohne Deinen Namen. So vermeidest Du eine unnötige aktenkundige Ablehnung. Erst wenn ein Ergebnis passt, folgt der echte Antrag. | | 2. Regulärer Antrag mit Zuschlag | Abgeschlossene Therapie mit guter Prognose | Annahme mit Risikozuschlag oder — seltener — Leistungsausschluss. Der Zuschlag kann später auf Antrag überprüft werden, wenn das Risiko entfallen ist. | | 3. Öffnungsaktion | Binnen 6 Monaten nach erstmaliger Verbeamtung (maßgeblich: Antragseingang) | Keine Ablehnung aus Risikogründen, keine Leistungsausschlüsse, Zuschlag höchstens 30 % des tariflichen Beitrags — auch laufende Behandlungen mitversichert. | ## PKV nach Psychotherapie — kurz beantwortet **Muss ich eine Psychotherapie angeben, die viele Jahre zurückliegt?** **Was passiert, wenn ich die Therapie verschweige?** **Nimmt mich eine PKV mit laufender Psychotherapie überhaupt an?** **Gilt die Öffnungsaktion auch für die Pflegepflichtversicherung?** **Bringt die anonyme Risikovoranfrage bei Psychotherapie wirklich etwas?** **Behandeln alle Versicherer eine frühere Psychotherapie gleich?** - § 19 VVG — Anzeigepflicht und § 21 VVG — Ausübung der Rechte des Versicherers (gesetze-im-internet.de) - PKV-Verband: Erleichterte Aufnahme in die PKV für Beamte (Broschüre zur Öffnungsaktion, Stand Januar 2026) - § 110 Abs. 1 Nr. 2 d SGB XI — Pflegepflichtversicherung ohne gesundheitsabhängigen Zuschlag Rückfragezeiträume und Annahmepraxis: eigene Auswertung marktüblicher Antragsformulare, Stand August 2026 — ohne Gewähr; maßgeblich ist der jeweilige Antrag. ### Ramon Heinze Versicherungsmakler · Spezialist für Beamtenversicherungen · Osnabrück Seit 2016 in der Versicherungsbranche — ausgebildet bei der Debeka, einem der größten Versicherer im Beamtenbereich. Dort hat er das Beamtensegment von Grund auf gelernt und daraus seine Konsequenz gezogen: Wer an eine einzelne Gesellschaft gebunden ist, kann nicht für jeden Kunden die passende Lösung finden. Heute berät er als Versicherungsmakler ohne Anbieterbindung Beamte, Anwärter und Referendare — bundesweit. ## Deine Vorgeschichte gehört nicht in jede Akte. Schick uns Deine Eckdaten — wir starten die anonyme Risikovoranfrage bei mehreren Gesellschaften und sagen Dir ehrlich, welcher Weg für Dich realistisch ist. Kostenlos, ohne Anbieterbindung, ohne dass Dein Name fällt. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/pkv-beamte-schwerbehinderung.html # PKV mit Schwerbehinderung: Wege für Beamte | Beamtenstarter > PKV mit Schwerbehinderung oder GdB: Was rechtlich gilt, warum die Öffnungsaktion der sichere Weg für Beamte ist — und was sich bei Beihilfe und Pension ändert. # PKV mit Schwerbehinderung: So gelingt der Weg als Beamter Ein Grad der Behinderung heißt nicht, dass die private Krankenversicherung für Dich verschlossen ist — als Beamter hast Du mit der Öffnungsaktion sogar eine Aufnahmezusage, die es so für keine andere Berufsgruppe gibt. Hier liest Du ehrlich, was rechtlich gilt, was Du angeben musst und was sich bei Beihilfe und Pension ändert. - Die Öffnungsaktion der PKV nimmt Beamte binnen 6 Monaten nach der Verbeamtung unabhängig vom Gesundheitszustand auf: keine Ablehnung, keine Leistungsausschlüsse, Zuschlag maximal 30 %. - Außerhalb der Aktion gilt: Pauschale Benachteiligung wegen Behinderung ist verboten (§ 19 AGG), eine risikobasierte Prüfung bleibt aber zulässig (§ 20 Abs. 2 AGG) — ein Annahmezwang besteht nicht. - Der Beihilfeanspruch ändert sich durch einen GdB nicht — die Sätze hängen an Status, Kindern und Familienstand. - Schwerbehinderte Bundesbeamte können auf Antrag ab 62 in den Ruhestand (§ 52 BBG); für Landesbeamte gelten eigene Landesregeln. - In der Pflegepflichtversicherung ist über die Öffnungsaktion gar kein gesundheitsabhängiger Zuschlag erlaubt (§ 110 SGB XI). ## Was rechtlich gilt — ohne Schönfärberei Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verbietet Benachteiligungen wegen einer Behinderung ausdrücklich auch bei privatrechtlichen Versicherungen (§ 19 Abs. 1 Nr. 2 AGG). Derselbe Abschnitt erlaubt aber eine unterschiedliche Behandlung, wenn sie auf anerkannten Prinzipien risikoadäquater Kalkulation beruht — also auf einer versicherungsmathematischen Risikobewertung (§ 20 Abs. 2 AGG). Im Klartext: Willkürliche oder pauschale Ablehnung ist verboten, eine risikobasierte Einzelfallprüfung mit Zuschlägen oder auch Ablehnung bleibt zulässig. Auch die UN-Behindertenrechtskonvention (Art. 25) ändert daran unmittelbar nichts — sie verpflichtet den Staat, nicht den einzelnen Versicherer. Wer Dir „ein Recht auf Aufnahme in jede PKV" verspricht, verspricht zu viel. Für Beamte existiert mit der Öffnungsaktion eine branchenweite Selbstverpflichtung, die genau diese Unsicherheit beseitigt — mit einer Aufnahmezusage unabhängig vom Gesundheitszustand. Das PKV-Merkblatt zur Aktion trägt die Überschrift „Absicherung trotz Vorerkrankungen oder Behinderung". Kein anderer Berufsstand hat ein vergleichbares Fenster. ## Die Öffnungsaktion: Deine Aufnahmezusage Innerhalb von sechs Monaten nach der erstmaligen Verbeamtung — maßgeblich ist der Antragseingang — gelten bei den teilnehmenden Versicherern feste Zusagen: - Keine Ablehnung aus Risikogründen — unabhängig von GdB und Diagnosen. - Keine Leistungsausschlüsse — der Tarif gilt ohne Ausklammern einzelner Erkrankungen. - Risikozuschlag höchstens 30 % des tariflichen Beitrags — soweit überhaupt erforderlich. - Auch laufende Behandlungen mitversichert — die übliche Klausel für bereits eingetretene Versicherungsfälle findet keine Anwendung. - Pflegepflichtversicherung ganz ohne gesundheitsabhängigen Zuschlag (§ 110 Abs. 1 Nr. 2 d SGB XI). ## GdB im Antrag: meist eine Frage ohne Zeitgrenze Während Behandlungen üblicherweise für einen begrenzten Zeitraum abgefragt werden, stellen die meisten Gesellschaften die Frage nach einer bestehenden Behinderung oder einem festgestellten GdB als Status-Frage ohne Rückschau-Grenze: „Besteht …?" Ein anerkannter GdB ist dann anzugeben — unabhängig davon, wann er festgestellt wurde. Es bleibt beim Grundsatz des § 19 Abs. 1 VVG: Anzugeben ist, wonach in Textform gefragt wird — das aber vollständig. Falsche Angaben können den Schutz bis zu fünf Jahre nach Vertragsschluss kosten, bei Vorsatz oder Arglist bis zu zehn (§ 21 Abs. 3 VVG). Welche Fragen typischerweise kommen, zeigt der Fragen-Explorer zur Risikovoranfrage. ## Was sich mit dem GdB ändert — und was nicht Nicht ändern wird sich Deine Beihilfe: Die Bemessungssätze hängen an Status, Kinderzahl und Familienstand, nicht am Grad der Behinderung. Ändern kann sich der Ruhestandsbeginn: Schwerbehinderte Bundesbeamte auf Lebenszeit können auf Antrag ab dem 62. Lebensjahr in den Ruhestand versetzt werden (§ 52 BBG; ohne Schwerbehinderung ab 63, regelmäßig mit Versorgungsabschlag — für Landesbeamte gelten die jeweiligen Landesbeamtengesetze). Ein früherer Ruhestand bedeutet weniger Dienstjahre für den Ruhegehaltssatz — Deine Versorgungslücke kannst Du im DU-Lücke-Rechner nachrechnen. ## PKV mit Schwerbehinderung — kurz beantwortet **Darf mich eine private Krankenversicherung wegen meiner Schwerbehinderung ablehnen?** **Muss ich meinen Grad der Behinderung im PKV-Antrag angeben?** **Erhöht sich meine Beihilfe wegen des GdB?** **Gilt die 30-%-Grenze der Öffnungsaktion auch bei hohem GdB?** **Was gilt für die Pflegepflichtversicherung?** **Meine 6-Monats-Frist ist abgelaufen — war es das?** - § 19 AGG — Zivilrechtliches Benachteiligungsverbot und § 20 AGG — Zulässige unterschiedliche Behandlung (gesetze-im-internet.de) - § 52 BBG — Ruhestand auf Antrag (Bundesbeamte) - PKV-Verband: Broschüre zur Öffnungsaktion (Stand Januar 2026) - § 110 Abs. 1 Nr. 2 d SGB XI — Pflegepflichtversicherung ohne gesundheitsabhängigen Zuschlag Antragsfragen-Praxis zum GdB: eigene Auswertung marktüblicher Antragsformulare, Stand August 2026 — ohne Gewähr; maßgeblich ist der jeweilige Antrag. Diese Seite ist keine Rechtsberatung. ### Ramon Heinze Versicherungsmakler · Spezialist für Beamtenversicherungen · Osnabrück Seit 2016 in der Versicherungsbranche — ausgebildet bei der Debeka, einem der größten Versicherer im Beamtenbereich. Dort hat er das Beamtensegment von Grund auf gelernt und daraus seine Konsequenz gezogen: Wer an eine einzelne Gesellschaft gebunden ist, kann nicht für jeden Kunden die passende Lösung finden. Heute berät er als Versicherungsmakler ohne Anbieterbindung Beamte, Anwärter und Referendare — bundesweit. ## Wir finden den Versicherer, der Dich nimmt. Ob Öffnungsaktion oder anonyme Risikovoranfrage: Wir prüfen Deine Möglichkeiten bei mehreren Gesellschaften, ohne dass Dein Name fällt — kostenlos und an keine Gesellschaft gebunden. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/tarifcheck-beamte.html # Tarifcheck & Rechnungsprüfung für Beamte | Beamtenstarter > Beitrag gestiegen? Wir prüfen Deine Tarife kostenfrei: § 204 VVG, Beihilfeergänzung, Erstattungsfragen — ohne Anbieterbindung, ohne Erfolgshonorar. # Tarifcheck & Rechnungsprüfung: Wir holen das Beste aus Deinen Verträgen Beitragserhöhung bekommen, Zweifel am alten Vertrag oder eine Erstattung, die kleiner ausfiel als erwartet? Wir prüfen Deine Absicherung kostenfrei — an keine Gesellschaft gebunden, ohne Erfolgshonorar und mit einer ehrlichen Antwort, auch wenn sie „alles gut, so lassen" lautet. - Der Tarifcheck ist kostenfrei — ohne Erfolgshonorar und ohne Verpflichtung. Vergütet werden wir nur bei einer Vermittlung, vom Versicherer. - Nach einer Beitragserhöhung prüfen wir zuerst den internen Tarifwechsel nach § 204 VVG: gleiche Gesellschaft, oft günstigerer Tarif, keine neue Gesundheitsprüfung. - Die Zweitmeinung gilt auch für Verträge, die Du woanders abgeschlossen hast — von PKV bis Dienstunfähigkeitsversicherung. - Rechnungs- und Erstattungsfragen (PKV und Beihilfe) klären wir für unsere Kunden als Teil der laufenden Betreuung. ## Was wir für Dich prüfen ### Beitragscheck nach Erhöhung Erhöhungsschreiben verstehen, Fristen im Blick behalten und alle Optionen nebeneinanderlegen: Tarifwechsel nach § 204 VVG, Selbstbehalt, Leistungsanpassung. Du siehst schwarz auf weiß, was jede Option kostet und bringt. Die Fristen für Deinen Vertrag zeigt Dir vorab der PKV-Wechsel-Rechner. ### Bestandscheck & Zweitmeinung Wir gehen Deinen Versicherungsordner durch — auch Verträge, die nicht über uns laufen. Typische Funde: doppelte Bausteine, unechte DU-Klauseln, Tarife, die nicht mehr zu Beihilfesatz und Familienstand passen. ### Rechnungs- & Erstattungsfragen PKV oder Beihilfe erstatten weniger als erwartet? Wir prüfen Tarif und Bescheid, erklären Dir das Warum und haken für Dich beim Versicherer nach — als dauerhafter Service für unsere Kunden. ## So einfach geht's - Unterlagen schicken: Beitragsrechnung, Versicherungsschein oder Erhöhungsschreiben als Foto oder PDF — per E-Mail an r.heinze@nwf-os.de oder direkt per WhatsApp. - Wir analysieren: Tarif, Beihilfekonformität, Alternativen innerhalb Deines Versicherers (§ 204 VVG) und — nur wenn sinnvoll — am Markt. - Ergebnis schwarz auf weiß: Du bekommst eine klare Gegenüberstellung mit unserer Empfehlung. Ist Dein Vertrag gut, sagen wir Dir genau das. - Du entscheidest: Umsetzen, abwarten oder alles lassen wie es ist — ohne Druck und ohne Verpflichtung. ## Häufige Fragen zum Tarifcheck **Was kostet mich der Tarifcheck?** **Muss ich schon Kunde bei Euch sein?** **Welche Unterlagen braucht Ihr?** **Prüft Ihr nur die Krankenversicherung?** **Was heißt Rechnungsprüfung konkret?** ## Lass Deine Verträge einmal gegenchecken. Fünfzehn Minuten Deiner Zeit, null Kosten — und danach weißt Du, ob Dein Schutz passt oder Geld verschenkt. ### Ramon Heinze Versicherungsmakler · Spezialist für Beamtenversicherungen · Osnabrück Seit 2016 in der Versicherungsbranche — ausgebildet bei der Debeka, einem der größten Versicherer im Beamtenbereich. Dort hat er das Beamtensegment von Grund auf gelernt und daraus seine Konsequenz gezogen: Wer an eine einzelne Gesellschaft gebunden ist, kann nicht für jeden Kunden die passende Lösung finden. Heute berät er als Versicherungsmakler ohne Anbieterbindung Beamte, Anwärter und Referendare — bundesweit. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/pkv-wechsel-rechner.html # PKV-Wechsel-Rechner für Beamte 2026 | Beamtenstarter > Wann kannst Du als Beamter in die PKV oder zu einem anderen PKV-Versicherer wechseln? Rechner mit Kündigungsfrist, frühestem Termin und persönlicher Checkliste. # PKV-Wechsel-Rechner: Wann kannst Du als Beamter wechseln? Von der gesetzlichen Kasse in die PKV, vom Anwärtertarif in den Volltarif oder zu einer anderen Gesellschaft: Jeder Weg hat eigene Fristen und eigene Fallen. Gib Deine Ausgangslage ein — der Rechner nennt Dir den frühesten Wechseltermin, bis wann die Kündigung vorliegen muss und was Du vorher unbedingt klären solltest. - GKV → PKV: Als Beamter bist Du versicherungsfrei. Die freiwillige GKV-Mitgliedschaft kündigst Du zum Ablauf des übernächsten Kalendermonats (§ 175 Abs. 4 SGB V) — wirksam nur mit Nachweis der neuen PKV. Bei der Ernennung endet eine Pflicht- oder Familienversicherung von selbst. - PKV → anderer Versicherer: Ordentlich mit drei Monaten Frist zum Ende des Versicherungsjahres (meist 30. September zum 31. Dezember), nach einer Beitragserhöhung binnen zwei Monaten zum Wirksamkeitstermin (§ 205 VVG). Ohne Nachweis der Folgeversicherung ist jede Kündigung unwirksam. - Tarifwechsel beim eigenen Versicherer nach § 204 VVG geht jederzeit — mit allen Alterungsrückstellungen und ohne Gesundheitsprüfung für den bisherigen Umfang. Fast immer der erste Hebel. - Fallen beim Anbieterwechsel: neue Gesundheitsprüfung, Alterungsrückstellungen nur als Übertragungswert (Verträge ab 2009, Basistarif-Niveau), höheres Eintrittsalter, ggf. neue Wartezeiten. - Öffnungsaktion: nur in den ersten sechs Monaten nach Beginn des Beamtenverhältnisses. Ab 55 ist der Weg zurück in die GKV endgültig zu. ## Deine Ausgangslage ### Deine persönliche Checkliste Aus Deinen Angaben abgeleitet — was vor dem Wechsel geklärt sein sollte. ## Welcher Wechsel ist Deiner? „PKV wechseln“ meint vier ganz verschiedene Vorgänge. Bevor Du kündigst, solltest Du wissen, in welchem Du steckst — denn Fristen, Gesundheitsprüfung und Alterungsrückstellungen unterscheiden sich grundlegend. ### GKV → PKV § 175 Abs. 4 SGB V Beamte sind versicherungsfrei. Die freiwillige Mitgliedschaft endet zum Ablauf des übernächsten Monats nach der Kündigung — nur mit Nachweis der PKV. Pflicht- und Familienversicherung enden bereits mit der Ernennung. Vorher Antrag stellen, idealerweise acht Wochen davor. ### Anwärtertarif → Volltarif vertragliches Umwandlungsrecht Mit dem Ende des Vorbereitungsdienstes läuft der Ausbildungstarif aus und wird beim selben Versicherer umgestellt: keine Kündigung, keine neuen Gesundheitsfragen, aber ein deutlich höherer Beitrag. Die Ernennung aktiv melden — was sich ändert. ### Tarifwechsel intern § 204 VVG Jederzeit in jeden gleichartigen Tarif Deines Versicherers, mit allen Alterungsrückstellungen und ohne Gesundheitsprüfung für den bisherigen Umfang. Nach einer Beitragserhöhung fast immer der erste und beste Hebel — so läuft er ab. ### PKV → anderer Versicherer § 205 VVG Drei Monate Frist zum Ende des Versicherungsjahres oder zwei Monate nach einer Beitragserhöhung. Dafür neue Gesundheitsprüfung, höheres Eintrittsalter und nur ein Teil der Alterungsrückstellungen als Übertragungswert. Lohnt sich meist nur in den ersten Jahren. ## Kündigungsfristen beim PKV-Wechsel für Beamte Die Regeln, mit denen der Rechner arbeitet — mit Rechtsgrundlage, damit Du sie im Versicherungsschein und im Gesetz nachlesen kannst. | Ausgangslage | Rechtsgrundlage | Frist | Wechsel wirksam | | Freiwillig gesetzlich versichert (Beamter, Anwärter) | § 175 Abs. 4 SGB V | Kündigung zum Ablauf des übernächsten Kalendermonats | Nur mit Nachweis der neuen PKV bei der Kasse | | Pflichtversichert, Ernennung steht bevor | § 6 Abs. 1 Nr. 2, § 188 Abs. 4 SGB V | Pflichtmitgliedschaft endet mit der Ernennung; Austritt aus der Anschlussversicherung binnen zwei Wochen nach Hinweis der Kasse | Ab dem Tag der Ernennung — mit Nachweis der PKV | | Familienversichert, Ernennung steht bevor | § 10 Abs. 1 Nr. 3 SGB V | Familienversicherung endet mit der Ernennung (Versicherungsfreiheit) | Ab dem Tag der Ernennung | | PKV → anderer Versicherer, ordentlich | § 205 Abs. 1 VVG | Drei Monate zum Ende des Versicherungsjahres; Mindestvertragsdauer bis zu zwei Jahre | Zum Versicherungsjahresende — Nachweis der Folgeversicherung binnen zwei Monaten (Abs. 6) | | PKV → anderer Versicherer, nach Beitragserhöhung | § 205 Abs. 4 VVG | Zwei Monate nach Zugang der Erhöhungsmitteilung | Zum Zeitpunkt, an dem die Erhöhung wirksam wird | | Tarifwechsel beim eigenen Versicherer | § 204 Abs. 1 VVG | Keine Frist, jederzeit auf Antrag | Meist zum nächsten Monatsersten; Alterungsrückstellungen bleiben vollständig | | Anwärtertarif → Volltarif | Tarifbedingungen (Umwandlungsrecht) | Mit dem Ende des Vorbereitungsdienstes; Ernennung melden | Ab dem Tag nach dem Vorbereitungsdienst — ohne Gesundheitsprüfung | | Öffnungsaktion (Aufnahme trotz Vorerkrankung) | Selbstverpflichtung des PKV-Verbands | Sechs Monate ab Beginn des Beamtenverhältnisses | Maßgeblich ist der Eingang des Antrags beim Versicherer | Gesetzestexte: § 205 VVG · § 204 VVG · § 175 SGB V · § 188 SGB V. Ohne Gewähr; abweichende Vertragsbedingungen gehen vor. ## Sieben Punkte, die Du vor dem PKV-Wechsel klären musst Der Termin ist nur die halbe Antwort. Ob sich ein Wechsel lohnt, entscheidet sich an diesen Punkten — in dieser Reihenfolge. - Nie kündigen, bevor die neue Police vorliegt. Beamte brauchen lückenlos beihilfekonformen Schutz (§ 193 Abs. 3 VVG). Ohne Nachweis der Folgeversicherung ist die Kündigung ohnehin unwirksam — und ein abgelehnter Antrag nach ausgesprochener Kündigung ist der teuerste Fehler überhaupt. - Zuerst den internen Tarifwechsel prüfen. Nach § 204 VVG behältst Du alle Alterungsrückstellungen und Dein Eintrittsalter. Erst wenn der eigene Versicherer keinen passenden Tarif hat, lohnt der Blick auf den Markt — unser Tarifcheck rechnet beides gegeneinander. - Gesundheitsprüfung realistisch einschätzen. Jeder neue Versicherer fragt nach Diagnosen der letzten Jahre. Bei Vorerkrankungen zuerst eine anonyme Risikovoranfrage stellen; als Beamtenanfänger die Sechs-Monats-Frist der Öffnungsklausel im Blick behalten. - Übertragungswert anfordern. Verträge ab 2009 geben beim Versichererwechsel nur den Basistarif-Anteil der Alterungsrückstellungen mit, ältere Verträge gar nichts. Der Versicherer nennt Dir den Betrag auf Anfrage — er gehört in jede Vergleichsrechnung. - Beihilfekonformität des Zieltarifs. Der neue Tarif muss exakt zu Deinem Beihilfesatz und zur Beihilfeverordnung Deines Dienstherrn passen — inklusive Beihilfeergänzung und Pflegepflichtversicherung. Bei einem Dienstherrenwechsel ändern sich die Anforderungen mit. - Wartezeiten und Anrechnung klären. Gesetzlich gelten drei Monate allgemeine und acht Monate besondere Wartezeit (§ 197 VVG); Vorversicherungszeiten sind anzurechnen, viele Versicherer verzichten bei nahtlosem Übergang ganz. Schriftlich bestätigen lassen, bevor die alte Police endet. - Den Rückweg kennen. Als Beamter kommst Du praktisch nicht in die GKV zurück, ab 55 gar nicht mehr (§ 6 Abs. 3a SGB V). Ein Wechsel innerhalb der PKV ist deshalb kein Test — er sollte die letzte Entscheidung in dieser Frage sein. Was der Beitrag langfristig macht, zeigt unser Überblick zur Beitragsentwicklung. ## PKV wechseln als Beamter — kurz beantwortet **Kann ich als Beamter jederzeit von der GKV in die PKV wechseln?** **Welche Kündigungsfrist gilt für meine private Krankenversicherung?** **Nehme ich meine Alterungsrückstellungen beim Wechsel mit?** **Muss ich beim Wechsel eine neue Gesundheitsprüfung machen?** **Was passiert mit meiner PKV, wenn ich vom Anwärter zum Beamten auf Probe werde?** **Kann ich als Beamter wieder zurück in die gesetzliche Krankenversicherung?** ## Lass den Wechsel prüfen, bevor Du kündigst. Wir rechnen Tarifwechsel, Übertragungswert und Marktangebote gegeneinander, prüfen die Beihilfekonformität und stellen bei Bedarf anonyme Risikovoranfragen — kostenfrei und an keine Gesellschaft gebunden. Antwort innerhalb von 24 Stunden. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/pkv-express-verbeamtung.html # PKV-Express vor der Verbeamtung: Antrag in 3 Stunden | Beamtenstarter > Verbeamtung nächste Woche und noch keine PKV? Express: Rückruf in 60 Minuten, Video-Termin, Antrag digital in 3 Stunden beim Versicherer. Gründlich, kostenlos. # Verbeamtung steht kurz bevor? PKV-Antrag in 3 Stunden. Ernennung nächste Woche und noch keine private Krankenversicherung? Dann brauchst Du keine Panik, sondern Tempo mit System: Rückruf innerhalb von 60 Minuten, Video-Beratung mit Tarifvergleich und der fertige Antrag beim Versicherer. Alles digital, innerhalb von 3 Stunden. Mit derselben Sorgfalt wie jede andere Beratung bei uns. - Rückruf innerhalb von 60 Minuten, werktags 9 bis 17 Uhr. Im Rückruf klären wir Deinen Fall, Du bekommst die Unterlagenliste und den Video-Termin. - Antrag innerhalb von 3 Stunden nach dem Rückruf: digital gestellt, elektronisch unterschrieben und beim Versicherer eingereicht, mit Vertragsbeginn zum Ernennungstag. - Alles digital: Video-Beratung, elektronischer Antrag, Unterschrift per Klick, Unterlagen per WhatsApp oder E-Mail. Kein Postweg, kein Papier. - Gleiche Beratungstiefe wie sonst: Bedarfsanalyse, Beihilfesatz, Vergleich mehrerer Gesellschaften, Beratungsdokumentation und Gesundheitsfragen gemeinsam. Schneller wird nur die Wartezeit, nicht die Beratung. - Sicherheitsnetz: Als Beamtenanfänger hast Du über die Öffnungsaktion sechs Monate ab Ernennung eine Annahmegarantie. Eilig ist vor allem die Zwei-Wochen-Frist für den Austritt aus der Gesetzlichen. - Kostenlos für Dich, an keine Gesellschaft gebunden. Einen Express-Aufschlag gibt es nicht. ## Vier Zusagen, an denen Du uns messen kannst Kein „so schnell wie möglich“, sondern konkrete Zeiten. Wenn wir eine davon nicht halten können, sagen wir Dir das im ersten Gespräch, nicht hinterher. ## Drei Gründe, warum die Tage vor der Ernennung zählen ### Die Zwei-Wochen-Frist der Gesetzlichen Mit der Ernennung endet Deine Pflichtmitgliedschaft in der GKV kraft Gesetzes. Ohne aktiven Schritt läuft sie aber automatisch als freiwillige Mitgliedschaft weiter (§ 188 Abs. 4 SGB V), mit vollem Beitrag und ohne Arbeitgeberanteil. Den Austritt erklärst Du binnen zwei Wochen nach dem Hinweis Deiner Kasse, und zwar mit Nachweis der neuen Absicherung. Genau dafür muss der PKV-Antrag stehen. ### Beihilfe deckt nur einen Teil Ab dem Ernennungstag übernimmt Dein Dienstherr über die Beihilfe in der Regel 50 %, mit Familie bis 70 % der Kosten. Den Rest trägst Du selbst, bis ein beihilfekonformer PKV-Tarif die Lücke schließt. Deshalb legen wir den Vertragsbeginn auf den Ernennungstag. Das geht nur, wenn der Antrag rechtzeitig beim Versicherer ist. ### Das Sicherheitsnetz hat ein Ablaufdatum Die Öffnungsaktion garantiert Beamtenanfängern die Aufnahme trotz Vorerkrankung, deckelt den Zuschlag bei 30 % und verbietet Ausschlüsse. Sie gilt sechs Monate ab Ernennung, maßgeblich ist der Antragseingang. Deshalb ist Deine Lage kein Notfall. Aber jeder Tag, der verstreicht, verkürzt das Fenster, in dem wir in Ruhe den besten Weg wählen können. ## Drei Stunden, Schritt für Schritt Die Zeiten laufen ab dem Rückruf. Alles, was Du vorbereiten kannst, erledigst Du vor dem Video-Termin. So bleibt im Termin Zeit für das, was zählt: Deinen Bedarf und die Gesundheitsfragen. - 0:00 ### Deine Express-Anfrage Du startest den Beamten-Check mit Express-Vorauswahl und trägst Dein Ernennungsdatum ein. Drei Minuten, keine Gesundheitsfragen. Liegt die Ernennung innerhalb von 14 Tagen, wird Deine Anfrage automatisch als Express markiert und geht sofort bei uns ein. - bis 1:00 ### Rückruf und Unterlagenliste Innerhalb von 60 Minuten rufen wir Dich an. Zehn Minuten Vorgespräch: Status, Bundesland, Familie, Vorerkrankungen ja oder nein, Wunschtermin für das Video. Direkt danach bekommst Du per WhatsApp oder E-Mail die kurze Unterlagenliste und den Link zum Video-Termin. - 1:00 bis 2:15 ### Video-Beratung mit Tarifvergleich Bedarfsanalyse, Beihilfesatz, Leistungswünsche. Wir vergleichen zwei bis drei beihilfekonforme Tarife verschiedener Gesellschaften nebeneinander, mit Beitrag, Selbstbehalt und den Punkten, die im Kleingedruckten den Unterschied machen. Das Beratungsprotokoll entsteht live im Gespräch, Du bekommst es direkt danach. - 2:15 bis 3:00 ### Antrag digital, gemeinsam, unterschrieben Wir füllen den elektronischen Antrag zusammen aus. Die Gesundheitsfragen gehen wir Frage für Frage durch, damit nichts fehlt und nichts falsch verstanden wird. Dann unterschreibst Du per Klick, der Antrag geht an den Versicherer, Du bekommst die Eingangsbestätigung und eine Kopie. - danach ### Nachlauf am selben Tag Du erhältst das Musterschreiben für den Austritt aus der Gesetzlichen, die Hinweise zum ersten Beihilfeantrag und Deine Antragskopie als Nachweis für die Kasse. Die Policierung durch den Versicherer dauert in der Regel einige Werktage. Wir verfolgen sie nach und melden uns, sobald die Police da ist. ## Schnell heißt bei uns nicht oberflächlich Der Express verändert die Reihenfolge und streicht Wartezeiten. Er verändert nicht, wie gründlich wir arbeiten. Das ist keine Geschmacksfrage, sondern Pflicht: Als Versicherungsmakler beraten und dokumentieren wir nach §§ 61 und 62 VVG, auch wenn es schnell gehen muss. ### Das bleibt genau wie sonst - Bedarfsanalyse: Beihilfesatz, Familie, Bundesland, Laufbahn, Leistungswünsche. - Vergleich mehrerer Gesellschaften: beihilfekonforme Tarife nebeneinander, nicht das erstbeste Angebot. - Gesundheitsfragen gemeinsam: vollständig und wahrheitsgemäß, weil eine falsche Angabe den Vertrag später gefährdet (§ 19 VVG). - Beratungsdokumentation: Protokoll mit Empfehlung und Begründung, Du bekommst es vor der Unterschrift. - Öffnungsaktion als Plan B: bei Vorerkrankung prüfen wir, ob regulär oder über die Öffnungsaktion beantragt wird. ### Das fällt weg - Tage bis zum ersten Termin: Express-Anfragen bekommen feste Slots am selben oder nächsten Werktag. - Postweg und Papierantrag: Antrag, Unterschrift und Unterlagen laufen digital. - Rückfragen per Brief: Fehlt etwas, klären wir es im Termin oder per WhatsApp, nicht in einer Woche. - Warten auf die anonyme Voranfrage, wenn die Zeit dafür nicht mehr reicht. Dann greift die Öffnungsaktion. - Ein Aufpreis: Der Express kostet Dich nichts. ## Was Du bis zum Video-Termin bereithalten solltest Das ist der Schritt, der später Stunden spart. Nach dem Rückruf bekommst Du diese Liste noch einmal persönlich, zugeschnitten auf Deinen Fall. - Ernennungsmitteilung oder Zusage mit dem Datum der Ernennung (Urkunde, Einstellungsschreiben, E-Mail der Behörde). - Personalausweis für den Antrag und die elektronische Unterschrift. - Aktuelle Krankenversicherung: Name der Kasse und Versichertennummer, bei Familienversicherung die Daten des Hauptversicherten. - Gesundheitsangaben: Arztbesuche, Diagnosen, Behandlungen und Medikamente der letzten Jahre. Die Versicherer fragen ambulant meist drei, stationär fünf Jahre ab. Lieber ein Punkt zu viel als einer zu wenig. - Familie: Ehepartner und Kinder, die mitversichert oder über die Beihilfe berücksichtigt werden sollen. - Bankverbindung für den Beitragseinzug. ## Was der Express nicht kann ### Die Police herbeizaubern Innerhalb von 3 Stunden ist der Antrag gestellt und beim Versicherer. Die Annahme und die Ausfertigung der Police dauern danach in der Regel einige Werktage. Der Schutz beginnt trotzdem zum beantragten Termin, sobald der Versicherer angenommen hat. ### Wochen ersetzen, die nicht mehr da sind Eine anonyme Risikovoranfrage bei mehreren Gesellschaften dauert ein bis drei Wochen. Ist Deine Ernennung in drei Tagen, reicht die Zeit dafür nicht. Dann nutzen wir die Öffnungsaktion, die genau für diesen Fall geschaffen wurde. ### Rund um die Uhr Der 60-Minuten-Rückruf gilt werktags von 9 bis 17 Uhr. Eine Anfrage am Freitagabend nehmen wir Montag ab 9 Uhr als Erstes dran. Express-Slots sind begrenzt. Sind sie vergeben, sagen wir Dir das im Rückruf sofort und nennen Dir den nächstmöglichen Termin. ## Express-Beratung kurz beantwortet **Ich werde nächste Woche verbeamtet und habe noch keine PKV. Ist es zu spät?** **Wie schnell bin ich wirklich versichert?** **Was kostet die Express-Beratung?** **Leidet die Qualität, wenn es so schnell geht?** **Was ist, wenn ich Vorerkrankungen habe?** **Meine Ernennung ist erst in ein paar Wochen. Ist der Express dann das Richtige?** **Kann ich den Antrag später noch zurücknehmen?** ## Verbeamtung in Sicht? Dann starten wir jetzt. Im Beamten-Check ist der Express schon vorgemerkt. Du trägst Dein Ernennungsdatum ein, wir rufen innerhalb von 60 Minuten zurück und stellen den Antrag innerhalb von 3 Stunden. Kostenlos, digital, an keine Gesellschaft gebunden. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/besoldungsrunde-2026.html # Besoldungsrunde 2026: alle 16 Länder | Beamtenstarter > Besoldungsrunde 2026: Welches Bundesland wie viel erhöht, wo das Gesetz schon steht und wann das Geld fließt. Mit Anwärterbezügen und Stand vom 17. August 2026. # Besoldungsrunde 2026: Wer wie viel bekommt — und wann Der Tarifabschluss vom 14. Februar 2026 ist gesetzt, bei der Übertragung auf die Beamtenschaft sind die Länder aber unterschiedlich weit. Hier findest Du den Stand in allen 16 Ländern und beim Bund: Wie viel erhöht wird, ob das Gesetz schon beschlossen ist, wann ausgezahlt wird — und was das für Deine Anwärterbezüge bedeutet. - Grundlage ist der TV-L-Abschluss vom 14. Februar 2026: insgesamt 5,8 Prozent in drei Schritten über 27 Monate — 2,8 % ab 1. April 2026 (mindestens 100 Euro), 2,0 % ab 1. März 2027, 1,0 % ab 1. Januar 2028. - Seit dem Bremer Senatsbeschluss vom 4. August 2026 liegt in allen 16 Ländern mindestens ein Gesetzentwurf vor. - Mehrere Länder gehen über die 2,8 % hinaus: Berlin 3,8 %, NRW 3,36 % auf die Grundgehälter, Rheinland-Pfalz 3,3 %, Hessen 3,02 % (ab 1. Juli, mindestens 110 Euro). - Anwärterbezüge steigen meist um feste Beträge statt um Prozente — in NRW und Mecklenburg-Vorpommern um 60 Euro (2026), 60 Euro (2027) und 30 Euro (2028). - Die Auszahlungstermine liegen weit auseinander: von Juni 2026 bis frühestens ins vierte Quartal; Bayern erhöht erst zum 1. Oktober 2026. ## Ein Tarifabschluss, 16 verschiedene Gesetze Für Beamtinnen und Beamte gibt es keinen Tarifvertrag. Verhandelt wird für die Tarifbeschäftigten der Länder — das Ergebnis vom 14. Februar 2026 muss anschließend durch ein Landesgesetz auf Besoldung und Versorgung übertragen werden. Genau daraus entsteht die Ungleichzeitigkeit, die Du gerade beobachtest: Manche Länder haben ihr Gesetz längst verkündet und ausgezahlt, andere beraten noch im Landtag. Die meisten Länder übertragen den Abschluss zeit- und wirkungsgleich, also mit denselben Prozentsätzen und zu denselben Terminen. Einige gehen darüber hinaus — teils, weil sie zusätzlich die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts zur amtsangemessenen Alimentation erfüllen müssen. Andere verschieben den Termin nach hinten: Bayern erhöht erst zum 1. Oktober 2026, ein halbes Jahr später als der Rest. Was nahezu überall gilt: Die Erhöhung wirkt rückwirkend. Verzögert sich das Gesetz, bekommst Du die Differenz später als Nachzahlung — nicht selten als spürbarer Einmalbetrag. ### Die drei Stufen im Überblick - 2,8 Prozent ab 1. April 2026, mindestens jedoch 100 Euro im Monat - 2,0 Prozent ab 1. März 2027 - 1,0 Prozent ab 1. Januar 2028 Zusammen ergibt das 5,8 Prozent über eine Laufzeit von 27 Monaten. Die Mindestbeträge sorgen dafür, dass die unteren Besoldungsgruppen prozentual stärker profitieren. Wie sich Deine Bezüge im Vorbereitungsdienst zusammensetzen, rechnest Du im Anwärterbezüge-Rechner nach. ## Stand in allen 16 Ländern und beim Bund Momentaufnahme vom 17. August 2026. Weil sich der Stand wöchentlich ändert, führen wir die laufenden Meldungen in unserer News-Sektion — dort steht jeweils die Quelle zur einzelnen Meldung. | Dienstherr | Stand des Verfahrens | Erhöhung 2026 | Auszahlung | | Baden-Württemberg | Gesetzentwurf, Verfahren läuft | 2,82 % ab 1. April | bereits mit den Augustbezügen (im Vorgriff) | | Bayern | Entwurf, bewusst späterer Termin | 2,82 % erst ab 1. Oktober | ab Oktober 2026 | | Berlin | Gesetz verkündet | 3,8 % ab 1. April | mit den Augustbezügen | | Brandenburg | Einigung im Spitzengespräch, Gesetz folgt | verfassungskonforme Anhebung rückwirkend ab 1. Januar, je nach Gruppe rund 7 bis 18 % | noch offen | | Bremen | Senatsbeschluss vom 4. August, Bürgerschaft folgt | 2,8 % ab 1. April, dazu 2,5 % rückwirkend ab 1. Januar 2024 | noch offen | | Hamburg | Senatsentwurf | 2,8 % ab 1. April, dazu neue jährliche Sonderzahlung | frühestens viertes Quartal | | Hessen | eigener Weg, Verfahren läuft | 3,02 % ab 1. Juli, mindestens 110 Euro | nach Abschluss des Verfahrens | | Mecklenburg-Vorpommern | Gesetz Ende Juli verabschiedet | 2,8 % ab 1. April, mindestens 100 Euro | seit den Junibezügen (Abschlag) | | Niedersachsen | Gesetz verkündet | 2,8 % ab 1. April | erfolgt | | Nordrhein-Westfalen | Gesetz beschlossen und verkündet | 3,36 % auf die Grundgehälter, 2,8 % auf Familienzuschläge und weitere Bestandteile | mit den Julibezügen, rückwirkend ab 1. April | | Rheinland-Pfalz | Gesetzentwurf, Verfahren läuft | 3,3 % ab 1. April | voraussichtlich mit der Zahlung für September | | Saarland | Gesetzentwurf, Verfahren läuft | 2,8 % ab 1. April | noch offen | | Sachsen | Gesetz verkündet | 2,82 % ab 1. April | seit Juni 2026 | | Sachsen-Anhalt | Gesetz beschlossen | 2,8 % ab 1. April | nach Umsetzung durch die Bezügestelle | | Schleswig-Holstein | Gesetzentwurf, Verfahren läuft | gestaffelt: 3,2 % rückwirkend ab 1. Januar 2025 (mindestens 125 Euro), 4,0 % ab 1. Januar 2026 | noch offen | | Thüringen | Gesetzentwurf im Landtag | 2,8 % ab 1. April, dazu Jahressonderzahlung von 4,8 % | frühestens viertes Quartal | | Bund | Referentenentwurf vom 14. April, weiter in der Abstimmung | 3,0 % rückwirkend ab 1. April 2025 und mindestens 2,8 % ab 1. Mai 2026; Kernstück ist der Wegfall der Stufe 1 | läuft bereits als monatlicher Abschlag | Alle Angaben ohne Gewähr — maßgeblich ist ausschließlich das jeweilige Besoldungsgesetz Deines Dienstherrn in seiner geltenden Fassung. Belege zu den einzelnen Punkten findest Du bei der jeweiligen Meldung in der News-Sektion, unter anderem von der Senatspressestelle Bremen, vom Landesamt für Besoldung und Versorgung NRW und vom Ministerium der Finanzen Brandenburg. ## Anwärterbezüge steigen um feste Beträge — nicht um Prozente Wenn über „2,8 Prozent mehr" berichtet wird, ist damit fast nie Dein Anwärtergrundbetrag gemeint. Für Anwärterinnen und Anwärter setzen die Länder in aller Regel feste Erhöhungsbeträge fest. In Nordrhein-Westfalen und in Mecklenburg-Vorpommern sind das 60 Euro im Jahr 2026, noch einmal 60 Euro im Jahr 2027 und 30 Euro im Jahr 2028. Das ist keine Benachteiligung, im Gegenteil: Bezogen auf einen Anwärtergrundbetrag von rund 1.500 bis 1.900 Euro wirken 60 Euro prozentual stärker als 2,8 Prozent. Für Dein Budget im Vorbereitungsdienst ist der Unterschied spürbar. Was in Deinem Land konkret gilt, findest Du auf unseren Länderseiten zu den Anwärterbezügen. Wie viel davon netto übrig bleibt, rechnest Du im Anwärterbezüge-Rechner aus. ### Was Du mit dem Plus sinnvoll machst - Krankenversicherung zuerst: Als Anwärter brauchst Du eine beihilfekonforme Absicherung ab Tag 1 — die Beihilfe zahlt nur einen Teil. - Dienstunfähigkeit: Auf Widerruf oder auf Probe wirst Du bei Dienstunfähigkeit in der Regel ohne Versorgung entlassen. Das ist die größte Lücke im Vorbereitungsdienst. - Diensthaftpflicht: Für Regressforderungen Deines Dienstherrn — schon im Referendariat relevant. Statt den billigsten Einstieg zu suchen, lohnt der Blick auf die Leistungen: Der Anwärtertarif entscheidet oft darüber, was Dich später als Beamter erwartet. Mehr dazu auf der Seite PKV für Beamtenanwärter. ## Höhere Bezüge verändern Deine Absicherung — in eine Richtung Die Besoldungsrunde wirkt sich nicht auf alle Verträge gleich aus. Diese drei Punkte solltest Du nach einer Erhöhung prüfen. ### Dienstunfähigkeit: Lücke wächst mit Deine Bezüge sind die Rechengrundlage für das, was Dir bei Dienstunfähigkeit fehlt. Steigen sie, wächst die Lücke — eine vor Jahren abgeschlossene DU-Rente passt dann oft nicht mehr. Rechne sie im DU-Lücken-Rechner nach. ### PKV-Beitrag: unverändert Dein Beitrag zur privaten Krankenversicherung hängt nicht am Einkommen, sondern an Eintrittsalter, Gesundheitszustand, Beihilfebemessungssatz und Tarif. Eine Besoldungserhöhung verteuert ihn also nicht — anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung. ### Pension: später mehr Das Ruhegehalt bemisst sich an den ruhegehaltfähigen Dienstbezügen. Eine dauerhafte Erhöhung wirkt deshalb doppelt — heute auf Dein Netto und später auf Deine Versorgung. ## Besoldungsrunde und amtsangemessene Alimentation sind zwei Themen Die Besoldungsrunde überträgt einen Tarifabschluss. Davon zu unterscheiden ist die Frage, ob Deine Besoldung überhaupt verfassungsgemäß ist. Dazu hat das Bundesverfassungsgericht im September 2025 einen neuen Maßstab gesetzt: Die Besoldung muss mindestens 80 Prozent des Median-Äquivalenzeinkommens erreichen. Mehrere Länder bessern deshalb zusätzlich nach — Brandenburg mit rund 7 bis 18 Prozent rückwirkend ab Januar 2026, Bremen mit 2,5 Prozent rückwirkend ab Januar 2024. Andere Verfahren laufen noch. Wichtig dabei: Rückwirkende Nachzahlungen erreichen in der Regel nur diejenigen, die ihre Ansprüche im laufenden Haushaltsjahr geltend gemacht haben. Alles Weitere dazu auf unserer Seite Amtsangemessene Alimentation. - Deine Gewerkschaft oder Dein Berufsverband — viele stellen jährlich Musterschreiben bereit, - ein Fachanwalt für Verwaltungsrecht, - oder Dein Personalrat. ## Fragen zur Besoldungsrunde 2026 **Wie viel mehr Besoldung gibt es 2026?** **Warum bekommen Beamte die Erhöhung später als Tarifbeschäftigte?** **Steigen auch die Anwärterbezüge?** **Muss ich trotz der Erhöhung Widerspruch gegen meine Besoldung einlegen?** **Was bedeutet eine höhere Besoldung für meine Versicherungen?** ## Mehr Bezüge sind schön. Passende Absicherung ist besser. Wann Dein Land zahlt, entscheidet der Landtag. Ob Deine Absicherung noch zu Deinen Bezügen passt, klären wir gemeinsam — im kostenlosen Beamten-Check. An keine Gesellschaft gebunden, unverbindlich, ohne Verkaufsdruck. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/amtsangemessene-alimentation.html # Amtsangemessene Alimentation: Deine Rechte | Beamtenstarter > Amtsangemessene Alimentation: Was Beamten zusteht, was das Bundesverfassungsgericht 2025 neu entschieden hat und warum Widerspruch wichtig ist. # Amtsangemessene Alimentation: Was Dir als Beamter zusteht Dein Dienstherr schuldet Dir keinen Lohn, sondern Alimentation — einen Unterhalt, der zu Deinem Amt passt. Was das konkret bedeutet, hat das Bundesverfassungsgericht im September 2025 neu vermessen. Für viele Beamte heißt das: ihre Besoldung war jahrelang verfassungswidrig. - Das Alimentationsprinzip gehört zu den hergebrachten Grundsätzen des Berufsbeamtentums und ist über Art. 33 Abs. 5 GG verfassungsrechtlich geschützt. - Mit Beschluss vom 17. September 2025 (2 BvL 5/18) hat das Bundesverfassungsgericht die Berliner Besoldungsordnung A für die Jahre 2008 bis 2020 weit überwiegend für verfassungswidrig erklärt. - Neu ist der Maßstab: Die Mindestalimentation misst sich nicht mehr am Grundsicherungsniveau, sondern an der Prekaritätsschwelle von 80 % des Median-Äquivalenzeinkommens. - Ansprüche auf höhere Besoldung müssen zeitnah im laufenden Haushaltsjahr geltend gemacht werden — wer nichts unternimmt, geht bei Nachzahlungen in der Regel leer aus. - Wir sind Versicherungsmakler und geben keine Rechtsberatung. Für den Widerspruch sind Deine Gewerkschaft oder ein Fachanwalt für Verwaltungsrecht die richtigen Ansprechpartner. ## Warum Beamte kein Gehalt bekommen, sondern Alimentation Wer im öffentlichen Dienst angestellt ist, bekommt Lohn für geleistete Arbeit. Bei Beamtinnen und Beamten ist das anders: Du stehst in einem Dienst- und Treueverhältnis und schuldest Deinem Dienstherrn Deine volle Arbeitskraft. Im Gegenzug schuldet er Dir lebenslangen Unterhalt — für Dich und Deine Familie, im aktiven Dienst und im Ruhestand. Das ist das Alimentationsprinzip. Es steht nicht zur Disposition der Politik. Als hergebrachter Grundsatz des Berufsbeamtentums ist es über Art. 33 Abs. 5 des Grundgesetzes geschützt. Der Gesetzgeber darf die Besoldung ausgestalten, aber er darf sie nicht so niedrig ansetzen, dass sie dem Amt nicht mehr angemessen ist. Genau daran hakt es seit Jahren. Weil viele Länder ihre Besoldung über lange Zeiträume nur zurückhaltend angehoben haben, ist der Abstand zu den allgemeinen Einkommen geschrumpft — und Gerichte mussten klären, wo die verfassungsrechtliche Untergrenze verläuft. ### Was die Alimentation umfasst - Die Besoldung im aktiven Dienst, gestaffelt nach Amt, Erfahrungsstufe und Familienstand - Die Versorgung im Ruhestand — das Ruhegehalt - Die Beihilfe als Beteiligung an Krankheitskosten, ergänzt durch Deine private Absicherung - Familienbezogene Bestandteile wie der Familienzuschlag Die Beihilfe ist damit kein Bonus, sondern Teil der geschuldeten Alimentation. Wie sie funktioniert und was sie nicht abdeckt, erklären wir auf der Seite Beihilfe für Beamte. ## Die Entscheidung vom 17. September 2025 Der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts hat die Berliner Besoldungsordnung A für die Jahre 2008 bis 2020 mit wenigen Ausnahmen für unvereinbar mit dem Grundgesetz erklärt — und dabei den Prüfungsmaßstab weiterentwickelt. ### Neuer Maßstab Die Mindestalimentation wird nicht mehr am Grundsicherungsniveau gemessen, sondern am Median-Äquivalenzeinkommen — einer Größe, die Haushaltseinkommen nach Zahl und Alter der Mitglieder vergleichbar macht. ### 80 Prozent als Schwelle Ein ausreichender Abstand zur Armut ist nach der Entscheidung erst gewahrt, wenn das Einkommen die Prekaritätsschwelle von 80 Prozent des Median-Äquivalenzeinkommens erreicht. ### Zwölf Jahre rückwirkend Betroffen war der Zeitraum 2008 bis 2020. Die Signalwirkung reicht weit über Berlin hinaus — mehrere Länder haben ihre Besoldungsgesetze daraufhin nachgebessert. ## Wie einzelne Länder reagiert haben Eine Auswahl belegter Beispiele mit Stand Juli 2026 — keine vollständige Übersicht über alle 16 Länder. Grundlage der laufenden Anpassungen ist zusätzlich der Tarifabschluss für die Länder vom 14. Februar 2026: insgesamt 5,8 Prozent in drei Schritten über 27 Monate. | Dienstherr | Was beschlossen oder vorgelegt wurde | Stand | | Bund | Referentenentwurf zur Anpassung der Bundesbesoldung: 3,0 % rückwirkend zum 1. April 2025, mindestens 2,8 % zum 1. Mai 2026. Kernstück ist der Wegfall der Stufe 1 aller Besoldungsgruppen. | Juli 2026 | | Brandenburg | Einigung im beamtenpolitischen Spitzengespräch: verfassungskonforme Anhebung rückwirkend zum 1. Januar 2026 um je nach Besoldungsgruppe rund 7 bis 18 Prozent, dazu Nachzahlungen für 2004 bis Ende 2025. | Juli 2026 | | Thüringen | Gesetzentwurf setzt den BVerfG-Beschluss um: Jahressonderzahlung von 4,8 % ab 2026 und Nachzahlung für 2025 für alle Betroffenen. Für 2008 bis 2024 nur für Klägerinnen und Kläger. | Juni 2026 | | Schleswig-Holstein | Gesetzentwurf hebt die Bezüge in drei Schritten an und setzt die Vorgaben zur amtsangemessenen Alimentation um: 2025 rund 3,2 % (mindestens etwa 125 Euro) für A6 bis A15, 2026 4,0 Prozent für alle Gruppen. | Juni 2026 | | Hessen | Erhöhung um 3,02 Prozent zum 1. Juli 2026, mindestens 110 Euro monatlich — als einziges Land zu diesem Termin. | Juli 2026 | | Niedersachsen | Übertragung der ersten Tarifstufe beschlossen: 2,8 % rückwirkend zum 1. April 2026, mindestens 100 Euro. Die Dauerwirkung von Widersprüchen ist weggefallen; Konzept für eine neue Besoldungstabelle für Herbst 2026 angekündigt. | Juli 2026 | | Hamburg | Senatsentwurf vom 9. Juni 2026: Tarifabschluss eins zu eins plus eine neue jährliche Sonderzahlung von 27,5 % eines Monatsbezugs ab Dezember 2026 und 7,5 % einmalig für 2025. | Juni 2026 | | Bayern | Übertragung des Tarifergebnisses erst zum 1. Oktober 2026; die meisten übrigen Länder hatten bereits zum 1. April erhöht, überwiegend um 2,8 Prozent. | Juni 2026 | Quellen zu allen Angaben findest Du bei der jeweiligen Meldung in unserer News-Sektion. Weil sich die Lage laufend ändert, ist der dortige Stand maßgeblich — nicht diese Momentaufnahme. Den vollständigen Überblick über alle 16 Länder, inklusive Prozentsätzen und Auszahlungsterminen, findest Du auf der Seite Besoldungsrunde 2026. ## Alimentation bei Deinem Dienstherrn Für diese Dienstherren haben wir den Sachstand ausführlich aufbereitet — mit Zeitplan, Nachzahlungsregeln und den Punkten, die noch offen sind. Weitere Länder ergänzen wir, sobald belastbare Angaben vorliegen. ### Bund Referentenentwurf, Wegfall der Stufe 1 und für welche Jahre der Bund nachzahlen will. ### Niedersachsen Die Dauerwirkung von Widersprüchen ist weggefallen — was das NLBV dazu mitteilt. ### Hamburg Neue jährliche Sonderzahlung ab Dezember 2026 — und warum die Gewerkschaften das ablehnen. ### Hessen Das Alleinverdienermodell wird durch ein Familieneinkommensmodell ersetzt. ## Warum Betroffene meist leer ausgehen — und was dagegen hilft Die Thüringer Regelung zeigt das Muster: Nachzahlungen für zurückliegende Jahre gab es dort nur für diejenigen, die geklagt hatten. Alle anderen bekommen rückwirkend nichts. Das ist keine Willkür, sondern gefestigte Rechtsprechung. Der Hintergrund: Ansprüche auf eine höhere, amtsangemessene Besoldung müssen zeitnah geltend gemacht werden — also im jeweils laufenden Haushaltsjahr. Wer erst reagiert, wenn ein Gericht Jahre später entschieden hat, kann sich auf das Urteil in aller Regel nicht mehr berufen. Deshalb rufen Gewerkschaften Jahr für Jahr dazu auf, Widerspruch einzulegen. Ein solcher Widerspruch richtet sich gegen die eigene Besoldungsfestsetzung und wird bei der zuständigen Stelle eingereicht. Er kostet nichts und wirkt vorsorglich: Sollte die Besoldung Deines Dienstherrn später als verfassungswidrig eingestuft werden, sicherst Du Dir damit die Chance auf eine Nachzahlung. - Deiner Gewerkschaft oder Deinem Berufsverband — viele stellen ihren Mitgliedern jedes Jahr Musterschreiben bereit, - einem Fachanwalt für Verwaltungsrecht, - oder Deinem Personalrat, der die Lage bei Deinem Dienstherrn kennt. ## Deine Bezüge sind die Rechengrundlage für fast alles Die Höhe Deiner Alimentation entscheidet nicht nur darüber, was am Monatsende übrig bleibt. Sie ist der Bezugspunkt für Deine gesamte Absicherung — in beide Richtungen. ### Dienstunfähigkeit Wie viel Du im Ernstfall absichern musst, bemisst sich an Deinen Bezügen. Steigt die Besoldung, wächst auch die Lücke, die eine zu klein gewählte Absicherung lässt. Wie groß Deine ist, zeigt der DU-Lücken-Rechner. ### Krankenversicherung Der PKV-Beitrag hängt nicht vom Einkommen ab — anders als der Beitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung. Für Beamte ist das ein Vorteil, der mit steigender Besoldung größer wird. Die Rechnung macht der GKV-PKV-Rechner. ### Vorbereitungsdienst Anwärterbezüge sind ein eigener Kosmos mit eigenen Sätzen und Zuschlägen. Was im Vorbereitungsdienst tatsächlich ankommt, rechnet Dir der Anwärterbezüge-Rechner aus. ## Amtsangemessene Alimentation — kurz beantwortet **Was bedeutet amtsangemessene Alimentation genau?** **Was hat das Bundesverfassungsgericht im September 2025 entschieden?** **Gilt die Entscheidung auch für mein Bundesland?** **Bekomme ich automatisch eine Nachzahlung, wenn meine Besoldung verfassungswidrig war?** **Könnt ihr mir beim Widerspruch helfen?** **Wirkt sich die Besoldung auch auf meine Pension aus?** ## Deine Bezüge stehen fest. Deine Absicherung auch? Ob Deine Besoldung amtsangemessen ist, entscheiden Gerichte. Ob Deine Absicherung zu Deinen Bezügen passt, können wir gemeinsam klären — im kostenlosen Beamten-Check. An keine Gesellschaft gebunden, unverbindlich, ohne Verkaufsdruck. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/pkv-beitrag-nach-referendariat.html # PKV-Beitrag nach dem Referendariat | Beamtenstarter > Nach dem Referendariat endet der Anwärtertarif, der Beitrag steigt. Was ihn bestimmt, warum keine Gesundheitsprüfung kommt und wie Du Dich vorbereitest. # PKV-Beitrag nach dem Referendariat: Was sich ändert — und was nicht Der Anwärtertarif ist günstig, aber befristet. Mit der Ernennung auf Probe oder Lebenszeit endet er, und Dein Beitrag steigt spürbar. Das ist kein böses Erwachen, sondern von Anfang an so kalkuliert — vorausgesetzt, Du weißt, was kommt. Hier erfährst Du, was den neuen Beitrag bestimmt, warum keine neue Gesundheitsprüfung droht und welche Stellschrauben Du hast. - Mit der Ernennung auf Probe oder Lebenszeit endet der Anwärtertarif — Du wechselst in den beihilfekonformen Volltarif, der Beitrag steigt spürbar. - Keine neue Gesundheitsprüfung: Der Wechsel erfolgt über das vertragliche Umwandlungsrecht — zwischenzeitliche Erkrankungen bleiben ohne Folgen. - Maßgeblich bleibt in der Regel Dein Eintrittsalter bei Vertragsbeginn, also zu Beginn der Anwärterzeit — der frühe Einstieg zahlt sich dauerhaft aus. - Erst ab dem Volltarif werden üblicherweise Alterungsrückstellungen aufgebaut, die den Beitrag im Alter stabilisieren. - Melde Deine Ernennung aktiv beim Versicherer — die Umstellung läuft nicht überall automatisch. ## Warum der Beitrag nach dem Referendariat steigt Der Anstieg ist kein Preisaufschlag des Versicherers, sondern systembedingt. Drei Gründe stecken dahinter. ### Der Sondertarif läuft aus Anwärtertarife sind bewusst vergünstigte Ausbildungstarife, die nur für die Dauer des Vorbereitungsdienstes gelten. Mit dem Ende der Anwärterzeit entfällt diese Vergünstigung. ### Alterungsrückstellungen beginnen Im Anwärtertarif werden in der Regel noch keine oder nur geringe Rücklagen fürs Alter gebildet. Im Volltarif beginnt dieser Aufbau — ein Teil Deines höheren Beitrags ist also Vorsorge für später. ### Voller Versicherungsumfang Der Volltarif ist auf ein ganzes Berufsleben ausgelegt und deckt den Beihilferest dauerhaft ab — mit entsprechend kalkulierten Leistungen statt einer befristeten Ausbildungslösung. ## Was sich beim Übergang nicht ändert Die größte Sorge vieler Referendare ist unbegründet — und genau das macht den frühen Einstieg so wertvoll. ### Deine Gesundheit spielt keine Rolle mehr Beim Wechsel in den Volltarif desselben Versicherers greift das vertragliche Umwandlungsrecht. Konkret heißt das: - Keine erneute Gesundheitsprüfung — der Versicherer fragt nichts neu ab. - Keine neuen Risikozuschläge für Erkrankungen, die während der Anwärterzeit aufgetreten sind. - Keine Leistungsausschlüsse für zwischenzeitlich Diagnostiziertes. Wer als gesunder junger Mensch einsteigt, sichert sich diesen Schutz also für das gesamte Berufsleben — unabhängig davon, was gesundheitlich noch kommt. ### Dein Eintrittsalter bleibt erhalten Der PKV-Beitrag wird maßgeblich vom Alter bei Vertragsbeginn bestimmt — nicht vom Alter bei der Ernennung. Wer mit 23 als Anwärter startet, wird auch im späteren Volltarif auf dieser günstigen Grundlage kalkuliert. ## Was Deinen Beitrag im Volltarif bestimmt Eine seriöse Pauschalzahl gibt es nicht — aber die Faktoren sind überschaubar und teilweise gestaltbar. | Faktor | Wirkung auf den Beitrag | Von Dir beeinflussbar? | | Eintrittsalter bei Vertragsbeginn | Je früher der Einstieg, desto günstiger dauerhaft | Nur vorab — beim Abschluss als Anwärter | | Beihilfesatz | Meist 50 %; ab zwei berücksichtigungsfähigen Kindern oft 70 % — der PKV-Anteil sinkt entsprechend | Ergibt sich aus Dienstrecht und Familiensituation | | Leistungsniveau des Tarifs | Chefarzt, Einbettzimmer und hochwertige Zahnleistungen kosten spürbar mehr | Ja — bewusst wählbar | | Selbstbehalt | Ein vereinbarter Eigenanteil senkt den laufenden Beitrag | Ja — bei Abschluss und teils später | | Gesundheitszustand | Nur bei Vertragsbeginn relevant; danach dank Umwandlungsrecht nicht mehr | Nein — deshalb früh einsteigen | | Bundesland | Beihilfemodell und Kostendämpfungspauschale beeinflussen den sinnvollen Tarifzuschnitt | Nur über den Dienstherrn | ## Wenn der neue Beitrag zu hoch ausfällt Bevor Du über einen Anbieterwechsel nachdenkst: Innerhalb Deiner Gesellschaft gibt es meist bessere Wege. ### Tarifwechsel nach § 204 VVG Du hast das Recht, innerhalb Deiner Gesellschaft in einen gleichartigen Tarif zu wechseln — unter voller Mitnahme Deiner Alterungsrückstellungen. ### Selbstbehalt anpassen Ein höherer Eigenanteil senkt den monatlichen Beitrag. Sinnvoll, wenn Du selten Leistungen in Anspruch nimmst und den Betrag notfalls tragen kannst. ### Leistungsniveau prüfen Nicht jeder braucht Chefarztbehandlung und Einbettzimmer. Wer hier bewusst reduziert, spart dauerhaft — die Entscheidung sollte aber überlegt sein. ### Beihilfe gegenprüfen Nach Heirat oder Geburt kann sich Dein Beihilfesatz erhöhen. Dann muss der PKV-Anteil angepasst werden — sonst zahlst Du für Schutz, den Du nicht mehr brauchst. ### Melde Deine Ernennung aktiv beim Versicherer Die Umstellung vom Anwärter- in den Volltarif läuft nicht bei jeder Gesellschaft automatisch. Dein Versicherer erfährt nicht von sich aus, dass Du ernannt wurdest. - Ernennungsurkunde einreichen — möglichst zeitnah zur Ernennung. - Beihilfesatz mitteilen, falls er sich geändert hat (etwa durch Heirat oder Kinder). - Umstellungstermin bestätigen lassen, damit keine Lücke im Versicherungsschutz entsteht. ## Beitrag nach dem Referendariat — kurz beantwortet **Wie stark steigt der PKV-Beitrag nach dem Referendariat?** **Muss ich nach dem Referendariat eine neue Gesundheitsprüfung machen?** **Welches Eintrittsalter gilt für meinen Beitrag nach der Anwärterzeit?** **Was kann ich tun, wenn der Beitrag nach dem Referendariat zu hoch wird?** **Muss ich meiner Versicherung die Ernennung melden?** ## Lass den Übergang prüfen, bevor er kommt. Ob Dein Volltarif noch passt, ob der Selbstbehalt sinnvoll ist und ob sich Dein Beihilfesatz geändert hat: Der kostenlose Beamten-Check klärt das in fünf Minuten — an keine Gesellschaft gebunden, unverbindlich und ohne Verkaufsdruck. ## Noch tiefer einsteigen ### Beste PKV für Beamtenanwärter Die sieben Qualitätsmerkmale eines Top-Anwärtertarifs — allen voran ein starker Volltarif für die Zeit danach. ### PKV für Beamte Wie der beihilfekonforme Volltarif funktioniert, den Du nach der Anwärterzeit erhältst. ### Tarifwechsel nach § 204 VVG Beitrag senken ohne Anbieterwechsel — mit voller Mitnahme Deiner Alterungsrückstellungen. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/beste-pkv-fuer-beamtenanwaerter.html # Beste PKV für Beamtenanwärter: 7 Merkmale | Beamtenstarter > Die beste PKV für Beamtenanwärter ist die, die zu Dir passt. An diesen 7 Merkmalen erkennst Du einen wirklich guten Anwärtertarif — und vermeidest teure Fehler. # Die beste PKV für Beamtenanwärter — und wie Du sie erkennst „Welche ist die beste PKV für Anwärter?" ist die häufigste Frage vor der Ernennung — und die falsch gestellte. Denn die eine beste PKV gibt es nicht. Es gibt den besten Tarif für Deine Situation. Auf dieser Seite bekommst Du die sieben Qualitätsmerkmale, an denen Du einen wirklich guten Anwärtertarif erkennst — und die teuren Fehler, die Du vermeiden solltest. - Es gibt nicht die eine beste PKV für alle Anwärter — der beste Tarif ist der, der zu Deinem Bundesland, Beihilfesatz, Deiner Laufbahn und Gesundheit passt. - Ein Top-Anwärtertarif erfüllt sieben Qualitätsmerkmale — allen voran ein starker Volltarif nach der Anwärterzeit, den Du oft Jahrzehnte behältst. - Der niedrigste Startbeitrag ist kein Qualitätssiegel: Anwärtertarife starten ohnehin meist ab ca. 80 € im Monat (Stand 2026) — die Unterschiede stecken im Detail. - Ein Testsieger im Volltarif ist ein gutes Signal, ersetzt aber nicht die Prüfung, welcher Versicherer Dich zu welchen Konditionen annimmt. - Nach dem Vorbereitungsdienst wechselst Du vom Anwärter- in den Volltarif — was das für Deinen Beitrag bedeutet, erklärt die Seite PKV-Beitrag nach dem Referendariat. ## Warum es „die beste PKV" pauschal nicht gibt Dieselbe Gesellschaft kann für den einen Anwärter erste Wahl und für den anderen die falsche Entscheidung sein. Vier Faktoren machen den Unterschied. ### Dein Bundesland Beihilfesätze, pauschale Beihilfe und Kostendämpfungspauschalen unterscheiden sich je Land — und damit, welcher Tarifzuschnitt für Dich passt. ### Deine Gesundheit Bei Vorerkrankungen entscheidet die Annahmepolitik: Dieselbe Diagnose führt bei Versicherer A zum Zuschlag, bei B zur normalen Annahme. ### Deine Laufbahn & Familie Verbeamtung auf Lebenszeit, Familienplanung, Kinder mit 80 % Beihilfe — je nach Lebenslage zählen unterschiedliche Leistungen und Optionsrechte. ### Der Blick nach vorn Der Anwärtertarif läuft nur wenige Jahre. Der Volltarif danach begleitet Dich oft ein Leben lang — er ist das eigentliche Qualitätskriterium. ## 7 Qualitätsmerkmale eines Top-Anwärtertarifs Prüf jeden Tarif gegen diese Liste. Je mehr Punkte er erfüllt, desto eher ist er für Dich wirklich „die beste PKV". - 1. Voll beihilfekonform: Der Tarif ergänzt Deinen Beihilfeanspruch passgenau, sodass keine Deckungslücke bleibt (100 % minus Beihilfesatz). - 2. Umwandlungsrecht ohne neue Gesundheitsprüfung: Nach der Anwärterzeit wechselst Du beim selben Versicherer in den beihilfekonformen Volltarif — garantiert, ohne erneute Risikoprüfung. - 3. Keine oder kurze Wartezeiten: Gute Anwärtertarife verzichten auf Wartezeiten, sodass Du ab Tag eins vollen Schutz hast. - 4. Faire Annahmepolitik: Der Versicherer bewertet Vorerkrankungen mit Augenmaß — moderate Zuschläge statt pauschaler Ablehnung, im Beamtenbereich oft über die Öffnungsaktion. - 5. Starker Volltarif nach der Anwärterzeit: Das wichtigste Kriterium überhaupt — denn diesen Tarif behältst Du am längsten. Leistung und Bedingungen müssen hier überzeugen. - 6. Solide Beitragskalkulation: Achte auf eine nachvollziehbare Beitragsentwicklung und den Aufbau von Alterungsrückstellungen im Volltarif, die den Beitrag im Alter stabilisieren. - 7. Passende Options- und Ergänzungsrechte: Anwartschaften, Beihilfeergänzungstarife oder Optionen für Familienzuwachs — je nach Land und Lebensplanung ein echter Mehrwert. ## Drei Fehler, die den vermeintlich besten Tarif ruinieren ### Nur auf den Startbeitrag schauen Der Anwärterbeitrag ist bei vielen Gesellschaften ähnlich niedrig. Wer allein danach entscheidet, ignoriert den Volltarif — und zahlt das später mit teurem oder schwachem Schutz. ### Blind irgendwo einen Antrag stellen Eine Ablehnung kann in Wagnisdateien landen und spätere Anträge erschweren. Ohne anonyme Risikovoranfrage riskierst Du genau das — gerade mit Vorerkrankungen. Wie es richtig geht: PKV trotz Vorerkrankung. ### Zu spät kümmern Wer erst nach dem ersten Arbeitstag vergleicht, entscheidet unter Zeitdruck und zahlt womöglich Monate den vollen GKV-Beitrag. Der beste Tarif nützt nichts, wenn der Start misslingt. ## Was PKV-Tests Dir sagen — und was nicht Ratings von Franke & Bornberg, Morgen & Morgen oder Stiftung Warentest sind wertvolle Orientierung. Sie bewerten die Leistungsbedingungen und die Beitragsstabilität von Tarifen anhand von Standardprofilen. - Was sie können: die Leistungsqualität und Kalkulation eines Volltarifs objektiv vergleichbar machen. - Was sie nicht können: beurteilen, ob Versicherer X Dich mit Deiner Vorgeschichte annimmt — und zu welchem Zuschlag. - Deshalb: Nutze Testergebnisse als Vorauswahl, entscheide aber erst nach individueller Annahmeprüfung. ## So findest Du Deinen besten Anwärtertarif Kein Bauchgefühl, keine Werbeversprechen — ein strukturierter Weg zur für Dich besten Entscheidung. ### Profil klären Bundesland, Beihilfesatz, Laufbahn, Familienplanung und Wunschleistungen bestimmen, welche Tarifwelt überhaupt in Frage kommt. ### Annahme sichern Über eine anonyme Risikovoranfrage klären wir, wer Dich annimmt — bevor irgendwo ein Antrag mit Deinem Namen läuft. ### Nach Qualität vergleichen Wir stellen die in Frage kommenden Tarife anhand der sieben Merkmale gegenüber — Leistung und Volltarif, nicht nur der Startbeitrag. ### Entscheiden & starten Du wählst den Tarif, der für Dich am meisten Sinn ergibt. Wir sorgen für den sauberen Start zum ersten Tag Deines Vorbereitungsdienstes. ## Beste PKV für Anwärter — kurz beantwortet **Welche PKV ist die beste für Beamtenanwärter?** **Woran erkenne ich einen guten Anwärtertarif?** **Ist der Testsieger automatisch der beste Tarif für mich?** **Sollte ich einfach den günstigsten Anwärtertarif nehmen?** ### Ramon Heinze Versicherungsmakler · Spezialist für Beamtenversicherungen · Osnabrück Seit 2016 in der Versicherungsbranche — ausgebildet bei der Debeka, einem der größten Versicherer im Beamtenbereich. Dort hat er das Beamtensegment von Grund auf gelernt und daraus seine Konsequenz gezogen: Wer an eine einzelne Gesellschaft gebunden ist, kann nicht für jeden Kunden die passende Lösung finden. Heute berät er als Versicherungsmakler ohne Anbieterbindung Beamte, Anwärter und Referendare — bundesweit. ## Finde die PKV, die wirklich zu Dir passt. Statt Dich durch Werbeversprechen zu wühlen: Der kostenlose Beamten-Check klärt Dein Profil und wir vergleichen die für Dich besten Anwärtertarife — an keine Gesellschaft gebunden, unverbindlich und ohne Verkaufsdruck. ## Noch tiefer einsteigen ### PKV-Vergleich für Anwärter Welche Kriterien im Vergleich wirklich zählen — und wie ein sauberer Tarifvergleich Schritt für Schritt abläuft. ### PKV für Beamtenanwärter Die Grundlagen: Beihilfe im Vorbereitungsdienst, Anwärtertarife und warum die PKV für Anwärter fast immer gewinnt. ### Beitrag nach dem Referendariat Was beim Wechsel in den Volltarif passiert — und warum keine neue Gesundheitsprüfung droht. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/pkv-beamtenanwaerter-vergleich.html # PKV Beamtenanwärter Vergleich 2026 | Beamtenstarter > PKV für Beamtenanwärter vergleichen: Diese Kriterien zählen wirklich — nicht nur der Beitrag. So läuft ein sauberer Anwärtertarif-Vergleich Schritt für Schritt. # PKV Beamtenanwärter Vergleich: so vergleichst Du richtig Die Anwärtertarife der Gesellschaften wirken auf den ersten Blick fast gleich günstig. Die Unterschiede, die über Jahrzehnte den Ausschlag geben, stecken im Detail — und in einer Zahl, die kein Preisvergleich zeigt: der Qualität Deines Volltarifs nach der Anwärterzeit. Diese Seite zeigt Dir, welche Kriterien Du vergleichen musst und wie ein sauberer Vergleich abläuft. - Ein guter Vergleich bewertet mehr als den Beitrag: Leistungen, Wartezeiten, Annahme, Umwandlungsrecht und den Volltarif nach der Anwärterzeit. - Anwärtertarife wirken ähnlich günstig (oft ab ca. 80 € im Monat, Stand 2026) — die entscheidenden Unterschiede liegen im Detail und im Anschlusstarif. - Bei Vorerkrankungen zählt die Annahmepolitik: Dieselbe Diagnose führt bei Versicherer A zum Zuschlag, bei B zur normalen Annahme. - Ein reiner Preisvergleich über ein Portal greift zu kurz — der belastbare Vergleich beginnt mit einer anonymen Risikovoranfrage. ## Diese acht Punkte entscheiden — nicht nur der Preis Ein belastbarer Anwärtertarif-Vergleich stellt jeden Tarif gegen dieselben Kriterien. Der Beitrag ist nur eines davon. | Kriterium | Warum es zählt | Worauf Du achtest | | Beihilfekonformität | Nur ein beihilfekonformer Tarif passt lückenlos zu Deinem Beihilfeanspruch. | Deckt der Tarif genau den Prozentsatz ab, den die Beihilfe nicht trägt? | | Anwärterbeitrag | Der monatliche Preis in der Ausbildungszeit. | Realistische Spanne, keine Lockangebote mit teurem Anschluss. | | Leistungsumfang | Ambulant, stationär und Zahn unterscheiden sich stark. | Freie Arztwahl, Zahnersatz-Prozentsatz, Ein-/Zweibettzimmer, Heilpraktiker. | | Wartezeiten | Wartezeiten verzögern den vollen Schutz. | Idealerweise keine oder verkürzte Wartezeiten. | | Annahme-/Risikopolitik | Entscheidet, ob und zu welchem Zuschlag Du genommen wirst. | Umgang mit Vorerkrankungen, Zugang über die Öffnungsaktion. | | Umwandlungsrecht | Der Übergang in den Volltarif nach der Anwärterzeit. | Garantiert ohne erneute Gesundheitsprüfung? | | Volltarif nach der Anwärterzeit | Diesen Tarif behältst Du am längsten — das wichtigste Kriterium. | Leistung, Bedingungen und Ratings des Anschlusstarifs. | | Beitragsstabilität | Wie sich der Beitrag im Volltarif voraussichtlich entwickelt. | Solide Kalkulation und Aufbau von Alterungsrückstellungen. | ## Startbeitrag vergleichen ist nicht Kosten vergleichen Der Anwärtertarif läuft nur wenige Jahre. Der Volltarif danach begleitet Dich oft ein Leben lang — er bestimmt die echten Kosten. ### Was ein Preisvergleich zeigt - Nur den Startbeitrag: die Monatsprämie in der Ausbildungszeit — bei vielen Gesellschaften ohnehin ähnlich. - Ein Standardprofil: gerechnet mit einer gesunden Musterperson, nicht mit Dir. - Keine Annahmeaussage: ob Du zu diesem Preis genommen wirst, bleibt offen. - Nicht den Anschlusstarif: was der Volltarif später kostet und leistet, fehlt komplett. ### Was wirklich zählt - Die Gesamtstrecke: Anwärterzeit plus Jahrzehnte im Volltarif — zusammen betrachtet. - Deine echten Konditionen: ermittelt über eine anonyme Risikovoranfrage, nicht über ein Musterprofil. - Leistung statt nur Preis: ein etwas höherer Beitrag mit klar besserem Volltarif ist oft die klügere Wahl. - Umwandlungsrecht: der garantierte, geprüfte Übergang in den Volltarif ohne neue Gesundheitsprüfung. ## So läuft ein sauberer PKV-Vergleich für Anwärter Vier Schritte, die aus einer unübersichtlichen Tariflandschaft eine belastbare Entscheidung machen. ### Bedarf & Beihilfe klären Bundesland, Beihilfesatz, Laufbahn und Wunschleistungen legen fest, welche Tarife überhaupt in den Vergleich gehören. ### Anonyme Risikovoranfrage Wir fragen anonym bei mehreren Gesellschaften an, wer Dich zu welchen Konditionen annimmt — erst anonym prüfen, dann gezielt beantragen. ### Angebote gegenüberstellen Nur die Tarife, die Du auch bekommst, vergleichen wir anhand aller acht Kriterien — inklusive Volltarif und Beitragsstabilität. ### Entscheiden & starten Du triffst die Wahl auf Faktenbasis. Wir kümmern uns um Fristen, Bescheinigungen und den Start zum ersten Tag Deines Vorbereitungsdienstes. ## Vergleichsportal allein oder Vergleich mit Beratung? Ein Portal liefert Beitragsspannen. Für eine Entscheidung, die Jahrzehnte trägt, fehlt ihm das Entscheidende. ### Vergleichsportal allein - Schneller Überblick über Beitragsspannen - Rechnet mit gesundem Standardprofil, nicht mit Dir - Keine Aussage zur Annahme bei Vorerkrankungen - Volltarif nach der Anwärterzeit bleibt außen vor - Antrag „auf gut Glück" riskiert eine dokumentierte Ablehnung ### Vergleich mit Beamtenstarter - Anonyme Risikovoranfrage klärt Deine echten Konditionen - Vergleich über alle acht Kriterien statt nur Preis - Volltarif und Beitragsstabilität werden mitbewertet - An keine Gesellschaft gebunden, spezialisiert auf Beamte - Sauberer Start zum Stichtag inklusive ## PKV-Vergleich für Anwärter — kurz beantwortet **Wie vergleiche ich PKV-Tarife für Beamtenanwärter richtig?** **Reicht ein Online-Vergleichsrechner für Anwärter?** **Warum ist der günstigste Tarif im Vergleich nicht automatisch der beste?** **Was bringt eine anonyme Risikovoranfrage beim Vergleich?** ## Gesellschaften im Einzel-Check Zu zehn Gesellschaften haben wir den Anwärtertarif einzeln geprüft — mit echten Musterfall-Beiträgen, Bausteinen, Stärken und Grenzen (Stand: 08/2026). ## Deinen persönlichen Vergleich gibt es hier. Der kostenlose Beamten-Check klärt Dein Profil — anschließend vergleichen wir die für Dich passenden Anwärtertarife nach allen Kriterien, die zählen. An keine Gesellschaft gebunden, unverbindlich und ohne Verkaufsdruck. ## Noch tiefer einsteigen ### Beste PKV für Beamtenanwärter Die sieben Qualitätsmerkmale, an denen Du einen wirklich guten Anwärtertarif erkennst. ### PKV für Beamtenanwärter Die Grundlagen: Beihilfe im Vorbereitungsdienst, Anwärtertarife und warum die PKV für Anwärter fast immer gewinnt. ### GKV-PKV-Rechner Rechne aus, was die freiwillige GKV kostet und was ein Anwärtertarif dagegensetzt. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/referendariat-checkliste.html # Checkliste vor dem Referendariat | Beamtenstarter > Die 8 Wochen vor der Ernennung: GKV abmelden, PKV beantragen, Beihilfestelle, Diensthaftpflicht — Schritt für Schritt mit Fristen und Gratis-Vorlagen. # Checkliste vor dem Referendariat: Das erledigst Du vor der Ernennung Zwischen Zusage und erstem Diensttag liegen meist nur wenige Wochen — und genau in dieser Zeit fallen die Entscheidungen, die Deine gesamte Laufbahn prägen: Krankenversicherung, Beihilfe, Dienstunfähigkeit, Haftpflicht. Diese Checkliste führt Dich in vier Phasen durch alles, was vor dem Start zu erledigen ist — mit Fristen, Musterschreiben und den Links zu Deinem Bundesland. - Deine GKV-Pflichtmitgliedschaft musst Du nicht kündigen — sie endet mit der Verbeamtung kraft Gesetzes (§ 190 Abs. 2 SGB V). Aber: Ohne aktiven Austritt läuft sie automatisch als freiwillige Mitgliedschaft weiter (§ 188 Abs. 4 SGB V). - Der Austritt ist binnen zwei Wochen nach dem Hinweis Deiner Krankenkasse zu erklären — und wird nur mit Nachweis der neuen Absicherung (PKV-Police) wirksam. - Für den PKV-Anwärtertarif empfehlen wir mehrere Wochen Vorlauf vor dem Diensttag — Gesundheitsprüfung und (bei Vorerkrankungen) die anonyme Risikovoranfrage brauchen Zeit. - In zehn Ländern gibt es die pauschale Beihilfe als Alternative — die Wahl ist unwiderruflich und teils eng befristet (Baden-Württemberg: Ausschlussfrist 5 Monate). - Diensthaftpflicht ab Tag 1 und die früh abgeschlossene Dienstunfähigkeitsversicherung gehören ebenfalls vor den Start — beides Empfehlungen aus der Praxis, keine Pflicht. ## Vier Phasen bis zum ersten Diensttag ### Ca. 8 Wochen vorher Grundsatzentscheidung treffen: PKV mit Beihilfe oder freiwillige GKV? Zahlen vergleichen, Sonderwege Deines Landes prüfen. ### Ca. 4–6 Wochen vorher Angebote einholen, bei Vorerkrankungen anonym voranfragen, PKV-Antrag stellen, Diensthaftpflicht abschließen. ### Rund um die Ernennung Krankenkasse informieren, Austritt mit PKV-Nachweis erklären, Fristen der pauschalen Beihilfe im Blick behalten. ### Die ersten Wochen Beihilfestelle kennenlernen, Unterlagen sortieren, Dienstunfähigkeitsschutz finalisieren — dann ist alles geregelt. ## Die Grundsatzentscheidung: PKV oder GKV? Mit der Ernennung zur Beamtin auf Widerruf wirst Du versicherungsfrei — ab dann zahlt keine Krankenkasse mehr automatisch für Dich, und Dein Dienstherr beteiligt sich über die Beihilfe (in der Regel 50 % Deiner Krankheitskosten) statt über einen Arbeitgeberzuschuss. Daraus ergeben sich zwei Wege: - Beihilfe + PKV-Anwärtertarif: der Standard — voller Schutz zum reduzierten Anwärterbeitrag. Wie das Modell funktioniert, zeigt PKV für Beamtenanwärter. - Freiwillige GKV: Du bleibst gesetzlich versichert, trägst aber den vollen Beitrag allein — außer Dein Land bietet die pauschale Beihilfe (zehn Länder, Wahl unwiderruflich). - Rechne es durch: Der GKV/PKV-Vergleichsrechner und der Beihilferechner liefern Dir Deine Zahlen in zwei Minuten. - Sonderwege prüfen: Beihilfesätze und Beihilfestelle hängen von Deinem Dienstherrn ab — alle Details auf den Bundesland-Seiten. ## Anbieter wählen und Anträge stellen - Angebote vergleichen: Mit dem PKV-Wunschprofil legst Du fest, was Dein Tarif können muss — und siehst, welche Tarife dazu passen. - Vorerkrankungen? Erst anonym voranfragen: Über eine anonyme Risikovoranfrage klären wir, wer Dich zu welchen Konditionen annimmt — ohne aktenkundige Ablehnung. - PKV-Antrag stellen: Aus der Praxis empfehlen wir mehrere Wochen Vorlauf vor dem ersten Diensttag — Gesundheitsprüfung und Rückfragen brauchen Zeit. Der Versicherungsbeginn wird auf Deinen Diensttag gelegt. - Diensthaftpflicht abschließen: ab dem ersten Diensttag sinnvoll — Aufsichtspflicht, Schlüsselverlust, Vermögensschäden. Mehr auf der Seite Diensthaftpflicht. - Dienstunfähigkeit anstoßen: Beamte auf Widerruf werden bei Dienstunfähigkeit entlassen — ohne Versorgung. Je früher die DU-Absicherung, desto besser die Konditionen. ## Die Krankenkasse: nicht kündigen, sondern austreten Hier passieren die meisten Fehler — dabei ist die Rechtslage klar: - Pflichtmitgliedschaft endet von selbst: Mit der Verbeamtung wirst Du versicherungsfrei (§ 6 Abs. 1 Nr. 2 SGB V); die Pflichtmitgliedschaft endet kraft Gesetzes (§ 190 Abs. 2 SGB V). Eine Kündigung brauchst Du dafür nicht. - Aber sie läuft sonst weiter: Ohne aktiven Schritt setzt sich die Mitgliedschaft automatisch als freiwillige fort (§ 188 Abs. 4 SGB V) — und Du zahlst den vollen Beitrag allein. - Austritt erklären: binnen zwei Wochen, nachdem Deine Kasse Dich auf die Austrittsmöglichkeit hingewiesen hat — wirksam nur mit Nachweis der neuen Absicherung (Deine PKV-Police). - Familienversichert? Auch die Familienversicherung endet mit der Verbeamtung (§ 10 SGB V) — die Zwei-Wochen-Regel gilt entsprechend. - Pauschale Beihilfe gewählt? Dann Frist beachten: In Baden-Württemberg gilt z. B. eine Ausschlussfrist von fünf Monaten für den Antrag — und die Entscheidung ist unwiderruflich. ## Ankommen und Restpunkte abräumen - Beihilfestelle kennenlernen: Wo Du Beihilfe beantragst und was in den ersten Antrag gehört, zeigt der Beihilfeantrag-Ratgeber — plus Beihilfe-Spickzettel für Dein Bundesland. - Unterlagen griffbereit: Ernennungsurkunde und erste Bezügemitteilung wollen PKV und Beihilfestelle in der Regel sehen — ein Ordner (digital reicht) spart später Nerven. - Öffnungsaktions-Frist im Blick: Bei Vorerkrankungen sichert Dir die PKV-Öffnungsaktion binnen sechs Monaten nach Dienstbeginn die Aufnahme ohne Leistungsausschlüsse (Risikozuschlag max. 30 %). - Eigene Kinder? Die Kindernachversicherung (§ 198 VVG) meldet Neugeborene binnen zwei Monaten rückwirkend ab Geburt an — ohne Gesundheitsprüfung. Details im Ratgeber Kinder versichern. - DU-Schutz finalisieren — falls noch offen: Der DU-Lücken-Rechner zeigt, worum es geht. ## Drei Gratis-Vorlagen für Deinen Start Ohne E-Mail-Adresse, ohne Anmeldung — einfach herunterladen und nutzen. ### GKV-Musterschreiben Drei fertige Schreiben: Verbeamtung mitteilen, Austritt erklären, Ernennung an die PKV melden — zum Ausfüllen. ### Referendariats-Fahrplan Der Zeitstrahl von der Zusage bis zum ersten Gehalt — alle Stationen auf zwei Seiten. ### Starterpaket: erste 30 Tage Die Checkliste für die Zeit nach dem ersten Diensttag — vom Beihilfeantrag bis zur Bezügemitteilung. Alle 24 Gratis-Unterlagen ansehen → ## Vor dem Start — kurz beantwortet **Muss ich meine gesetzliche Krankenversicherung kündigen?** **Wann sollte ich den PKV-Anwärtertarif beantragen?** **Was passiert mit meiner Familienversicherung?** **Was ist die pauschale Beihilfe — und welche Frist gilt?** **Ich habe Vorerkrankungen — was jetzt?** **Gilt diese Checkliste in jedem Bundesland?** ## Mach den kostenlosen Beamten-Check. Wenn Du unsicher bist, welcher Weg zu Dir passt: Der kostenlose Beamten-Check ordnet Deine Situation in fünf Minuten ein — unverbindlich und ohne Verkaufsdruck. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/erfahrungen.html # Beamtenstarter: Erfahrungen & Bewertungen > Erfahrungen mit Beamtenstarter: echte Google-Bewertungen im Wortlaut, plus die Zulassungsdaten, die Du selbst nachprüfen kannst. # Erfahrungen mit Beamtenstarter Wer seine Krankenversicherung für die nächsten Jahrzehnte auswählt, will vorher wissen, mit wem er es zu tun hat. Deshalb findest Du hier unsere echten Google-Bewertungen im Wortlaut — und die Zulassungsdaten, mit denen Du uns selbst nachprüfen kannst. - Beamtenstarter wird im Google-Unternehmensprofil mit 5,0 von 5 Sternen aus 33 Bewertungen geführt; alle Einzelbewertungen liegen bei 5 Sternen. - Die Bewertungen auf dieser Seite sind wortwörtlich und ungekürzt zitiert. Gekürzt sind nur die Namen — aus Datenschutzgründen. - Genannt werden am häufigsten: Fachwissen speziell zum Beamtenrecht, verständliche Erklärungen und das Fehlen von Verkaufsdruck. - Beratung und Vergleich sind kostenfrei; vergütet werden wir im Erfolgsfall über die im Beitrag enthaltene Courtage. - Beamtenstarter ist eine Marke der NWF Finanz Consulting GmbH & Co. KG, Versicherungsmakler nach § 34d Abs. 1 GewO, Register-Nr. D-I7JC-V5I4O-99. ## Das sagen Beamtinnen und Beamte, die wir beraten haben LLena-Marie K.Google-Bewertung TTim W.Google-Bewertung SSamGoogle-Bewertung Bewertungen stammen aus dem Google-Unternehmensprofil der NWF Finanz Consulting GmbH & Co. KG. Wortlaut unverändert, Namen aus Datenschutzgründen gekürzt. ## Wie wir mit Bewertungen umgehen ### Wir zitieren, wir texten nicht Jede Bewertung auf dieser Seite steht exakt so im Google-Profil. Wir kürzen keine Sätze, glätten keine Formulierungen und erfinden nichts dazu. Wo eine Bewertung Tippfehler enthält, bleiben sie stehen. ### Wir sagen, dass wir auswählen Drei von 33 Bewertungen auf einer Seite sind eine Auswahl — alles andere zu behaupten wäre unehrlich. Ausgewählt haben wir nach Themenbezug, nicht nach Lob. Das vollständige Profil ist von hier aus einen Klick entfernt. ### Keine Bewertungen im Seitencode Manche Anbieter melden ihre Sternebewertung als strukturierte Daten an Google, um sich Sterne ins Suchergebnis zu holen. Selbst gesammelte Bewertungen über das eigene Unternehmen sind dafür nicht vorgesehen. Wir verzichten bewusst darauf. ## Vier Punkte, die in den Bewertungen wiederkehren Die folgenden Punkte sind keine Werbeaussagen, sondern das, was in den Bewertungstexten tatsächlich steht. Nachlesen kannst Du das oben im Wortlaut. - Beamtenrecht statt Allgemeinberatung. Genannt wird immer wieder das spezielle Wissen zu Beihilfe, Status und Dienstunfähigkeit — also genau das, was in einer normalen Versicherungsberatung meist fehlt. - Verständlich erklärt. Beihilfebemessungssätze, Anwartschaften und Umwandlungsrechte sind sperrig. Dass sie erklärt und nicht vorausgesetzt werden, taucht in mehreren Bewertungen auf. - Kein Verkaufsdruck. Eine Bewertung formuliert das ausdrücklich: kein Gefühl, dass etwas aufgeschwatzt wird. Das deckt sich mit unserem Anspruch, auch von einem Abschluss abzuraten. - Betreuung über Jahre. Mehrfach beschrieben wird eine Begleitung, die nicht mit der Unterschrift endet — bis hin zu den Kindern, die selbst ins Referendariat starten. Bewertungen sind ein Hinweis, kein Beweis. Diese fünf Fragen kannst Du jedem Vermittler stellen, uns eingeschlossen: - Wie wirst Du vergütet — und von wem? - An wie viele Gesellschaften bist Du gebunden? - Was passiert mit meinem Beitrag nach dem Vorbereitungsdienst? - Welche Bedingung im Vertrag entscheidet im Leistungsfall — und wo steht sie? - Wovon rätst Du mir ab? Die ausführliche Fassung mit den Antworten, auf die es ankommt, findest Du in unserem kostenlosen Downloadbereich unter „10 Fragen an jeden Vermittler“. ## Erfahrungsberichte sind das eine — die Zulassung das andere Jede dieser Angaben kannst Du in einem öffentlichen Register gegenprüfen, ohne uns fragen zu müssen. ### Erlaubnis Versicherungsmakler nach § 34d Abs. 1 GewO — an keine Gesellschaft gebunden. ### Register-Nr. D-I7JC-V5I4O-99 im Vermittlerregister der DIHK. ### Aufsicht IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim, Neuer Graben 38. ### Schlichtung Versicherungsombudsmann e. V. und PKV-Ombudsmann — kostenfrei für Dich. Sitz: NWF Finanz Consulting GmbH & Co. KG, Pottgraben 16–17, 49074 Osnabrück · Beratung vor Ort in Osnabrück · Mehr über uns ## Erfahrungen und Bewertungen — kurz beantwortet **Wie viele Bewertungen hat Beamtenstarter?** **Sind die Bewertungen auf dieser Seite echt?** **Warum stehen hier nur drei der Bewertungen?** **Bekomme ich etwas dafür, wenn ich eine Bewertung schreibe?** **Was kostet ein Erstgespräch?** **Kann ich vorher mit einem bestehenden Kunden sprechen?** ## Mach Dir Dein eigenes Bild. Der Beamten-Check dauert fünf Minuten, ist kostenfrei und verpflichtet Dich zu nichts. Danach weißt Du, wo Du stehst — und ob wir zueinander passen. ## Weiterlesen ### Über uns Wer hinter Beamtenstarter steht, seit wann — und warum ausgerechnet Beamte. ### Beratung in Osnabrück Persönlich am Pottgraben, per Telefon oder Video — wie es Dir lieber ist. ### Kostenlose Downloads Checklisten, Musterschreiben und die zehn Fragen an jeden Vermittler. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/ueber-uns.html # Über uns - Beamten-Spezialist aus Osnabrück | Beamtenstarter > Beamtenstarter ist die Beamten-Spezialmarke der NWF Finanz Consulting aus Osnabrück — Versicherungsmakler nach § 34d GewO, an keine Gesellschaft gebunden. # Die Beamten-Spezialisten aus Osnabrück Beamtenstarter ist die Beamten-Spezialmarke der NWF Finanz Consulting GmbH & Co. KG — einem Versicherungsmakler aus Osnabrück, an keine Gesellschaft gebunden. Unsere Überzeugung: Wer Beamte berät, muss das Beamtenrecht können. Deshalb machen wir nichts anderes. ## Eine Marke, ein Fokus: der öffentliche Dienst Beihilfe, Anwärtertarife, Dienstunfähigkeitsklausel, Heilfürsorge: Die Absicherung von Beamten folgt eigenen Regeln — und genau daran scheitern Standardberatung und Vergleichsportale regelmäßig. Aus dieser Erfahrung ist Beamtenstarter entstanden. Hinter der Marke steht die NWF Finanz Consulting GmbH & Co. KG aus Osnabrück: ein Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO, an keine Gesellschaft gebunden und eingetragen im Vermittlerregister unter der Nummer D-I7JC-V5I4O-99. Als Makler stehen wir rechtlich auf Deiner Seite — wir vermitteln nicht für eine bestimmte Gesellschaft, sondern vergleichen den Markt in Deinem Auftrag. Mit Beamtenstarter bündeln wir dieses Wissen für eine einzige Zielgruppe: Beamtenanwärter, Beamte auf Probe und auf Lebenszeit sowie Angestellte im öffentlichen Dienst — vom ersten Tag des Vorbereitungsdienstes bis in die Pension. ### Ramon Heinze Berater & Initiator von Beamtenstarter · Makler nach § 34d Abs. 1 GewO Seit 2016 in der Versicherungsbranche und auf die Absicherung von Beamten spezialisiert. Seine Ausbildung machte Ramon bei der Debeka — einem der größten Versicherer im Beamtenbereich — und lernte dort das Beamtensegment von Grund auf. Nach einigen Jahren wechselte er bewusst in die Maklertätigkeit: Wer an eine einzelne Gesellschaft gebunden ist, kann nicht für jeden Kunden die passende Lösung finden. ## Vier Grundsätze, an denen Du uns messen kannst Ob wir sie einhalten, musst Du uns nicht glauben — lies die Erfahrungen und Bewertungen unserer Kundinnen und Kunden. ### An keine Gesellschaft gebunden Wir arbeiten für Dich, nicht für eine Gesellschaft. Als ungebundener Makler vergleichen wir den Markt und empfehlen, was zu Deiner Laufbahn passt — nicht, was eine Vertriebsvorgabe verlangt. ### Spezialisiert 100 % öffentlicher Dienst: Beihilfe, Anwärtertarife, DU-Klausel, Heilfürsorge. Wir kennen die Sonderwege der Bundesländer — weil wir uns mit nichts anderem beschäftigen. ### Fair Verständliche Empfehlungen statt Fachchinesisch — und jede Empfehlung wird nachvollziehbar dokumentiert. Du weißt immer, warum wir Dir etwas raten und was es kostet. ### Langfristig Unsere Betreuung endet nicht mit der Vermittlung: Wir begleiten Dich bei Beihilfeanträgen, Tarifwechseln und allen Statuswechseln Deiner Laufbahn — von der Ernennung bis zur Pension. ## So verdienen wir unser Geld Die wichtigste Frage stellt kaum jemand — dabei gehört sie an den Anfang jeder Beratung: Wovon lebt eigentlich der Makler? Hier ist die ehrliche Antwort. Für Dich ist unsere Beratung kostenlos. Vermitteln wir einen Vertrag, erhalten wir vom Versicherer eine Courtage — sie ist in den Tarifbeiträgen der Gesellschaften bereits einkalkuliert. Du zahlst durch unsere Beratung also nicht mehr, als wenn Du denselben Tarif direkt abschließen würdest. Damit dieses Modell nicht zu schlechten Empfehlungen führt, haben wir uns selbst drei Regeln gesetzt: - Jede Empfehlung wird schriftlich dokumentiert — mit Begründung, wie es das Gesetz von Maklern verlangt (§§ 61, 62 VVG). Du kannst jederzeit nachlesen, warum wir Dir etwas geraten haben. - Keine Vertriebsvorgaben: Wir sind an keine Gesellschaft gebunden — kein Versicherer kann uns vorschreiben, was wir empfehlen. - Kein Abschluss um jeden Preis: Wenn Dein bestehender Schutz passt, sagen wir Dir genau das. Eine Empfehlung, nichts zu ändern, gehört bei uns zum Alltag. Wie aus Deinen Angaben Schritt für Schritt eine Empfehlung wird, zeigen wir offen auf der Seite So vergleichen wir. ### Ein Wort, das wir bewusst nicht benutzen Vielleicht fällt Dir auf, dass wir uns nirgends „unabhängig“ nennen — obwohl uns kein Versicherer Vorgaben macht. Der Grund ist das Gesetz: Die Bezeichnung ist dem Versicherungsberater vorbehalten, der gegen Honorar arbeitet und keine Courtage nehmen darf (§ 34d GewO). Als Versicherungsmakler sagen wir deshalb präzise, was zutrifft: an keine Gesellschaft gebunden — rechtlich stehen wir als Sachwalter auf Deiner Seite, nicht auf der Seite eines Versicherers. Nachprüfbar im Vermittlerregister: Nr. D-I7JC-V5I4O-99 · Aufsicht IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim ## Vom ersten Gespräch bis zur laufenden Betreuung ### Zuhören & verstehen Im Beamten-Check oder Erstgespräch klären wir Status, Dienstherr, Familie und Ziele — erst dann sprechen wir über Lösungen. ### Analysieren & vergleichen Wir prüfen Beihilfeanspruch und Lücken und vergleichen die beihilfekonformen Tarife am Markt — an keine Gesellschaft gebunden und nachvollziehbar. ### Verständlich empfehlen Du erhältst eine klare, dokumentierte Empfehlung mit allen Vor- und Nachteilen. Entschieden wird in Deinem Tempo — ohne Druck. ### Dauerhaft betreuen Anträge, Fristen, Statuswechsel, Leistungsfälle: Wir bleiben Dein Ansprechpartner — ein Leben lang, wenn Du möchtest. ### In Osnabrück zu Hause — bundesweit für Dich da Unser Büro liegt mitten in Osnabrück, am Pottgraben 16–17. Wer in der Region wohnt, ist herzlich zum persönlichen Gespräch eingeladen — mit Termin, Kaffee und Zeit für Deine Fragen. Genauso selbstverständlich beraten wir Beamte in ganz Deutschland digital: per Videoberatung, Telefon und E-Mail, mit digitaler Dokumentenablage und Unterschrift. Ob Referendarin in Bayern oder Polizeianwärter in Hamburg — die Beratungsqualität ist dieselbe. - Persönlich in Osnabrück: Beratung vor Ort im Büro am Pottgraben — mehr dazu auf der Seite PKV-Beratung in Osnabrück. - Bundesweit online: Videoberatung mit Bildschirmübertragung — Du siehst jede Zahl, die wir sehen. - Kurze Wege: Feste Ansprechpartner statt Hotline-Warteschleife. - Alle Bundesländer: Wir kennen die Beihilfe- und Besoldungsregeln von Bund und allen 16 Ländern. ### NWF Finanz Consulting GmbH & Co. KG Pottgraben 16–17 49074 Osnabrück 0178 2186896 r.heinze@nwf-os.de Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO Vermittlerregister-Nr. D-I7JC-V5I4O-99 ## Was Du sofort kostenlos nutzen kannst Spezialisierung erkennt man nicht an Versprechen, sondern an Substanz. Deshalb steht unser Wissen frei zugänglich auf dieser Website — ganz ohne Anmeldung. ### 7 Live-Rechner Beihilfe, GKV/PKV-Vergleich, DU-Lücke, Anwärterbezüge, Fördercheck, PKV-Wunschprofil und PKV-Rechner — Deine Zahlen in zwei Minuten. ### 24 Gratis-PDFs Musterschreiben, Checklisten, Beihilfe-Spickzettel für alle 16 Länder und echte Tarif-Musterauswertungen — ohne E-Mail-Gate. ### Ratgeber & News 17 Fach-Ratgeber und wöchentlich aktualisierte News zu Besoldung, Beihilfe und Versorgung — belegt mit Quellen. ## Über uns — kurz beantwortet **Was kostet mich die Beratung?** **Warum nennt Ihr Euch „an keine Gesellschaft gebunden“ und nicht „unabhängig“?** **Muss ich für die Beratung nach Osnabrück kommen?** **Wer berät mich bei Beamtenstarter?** **Wie läuft das Kennenlernen ab?** **Sind Eure Google-Bewertungen echt?** ## Mach den kostenlosen Beamten-Check. Sechs kurze Fragen, fünf Minuten Zeit: Du erhältst innerhalb von 24 Stunden eine ehrliche Ersteinschätzung — unverbindlich und ohne Verkaufsdruck. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/downloads.html # Kostenlose Downloads für Lehramtsanwärter | Beamtenstarter > Checklisten, Musterschreiben und Beihilfe-Spickzettel für das Referendariat — 24 PDFs kostenlos und ohne Anmeldung herunterladen. # Kostenlose Unterlagen für Lehramtsanwärter Das Referendariat startet, und plötzlich sollst Du Entscheidungen treffen, auf die Dich niemand vorbereitet hat: Krankenversicherung, Beihilfe, Dienstunfähigkeit — alles gleichzeitig, alles mit Frist. Wir haben unser Beratungswissen in Checklisten gepackt, die Du direkt herunterlädst. Ohne Formular, ohne Gegenleistung. - 24 PDFs zum Referendariat — acht Kern-Unterlagen und ein Beihilfe-Spickzettel für jedes der 16 Bundesländer. - Keine Anmeldung, keine E-Mail-Adresse, keine Kosten. Ein Klick, das PDF öffnet sich. - Inhalt: Checkliste der ersten 30 Tage, drei Musterschreiben an Krankenkasse und Versicherer, Zeitplan, Fragenkatalog fürs Beratungsgespräch und die Anleitung für den Beihilfeantrag. - Stand Juli 2026, erstellt von Ramon Heinze, Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO. - Alle Unterlagen sind zum Ausdrucken und Weitergeben gedacht — auch im Seminar oder in der Referendariats-Gruppe. ## Was Du wirklich brauchst — auf wenigen Seiten Kein Werbeprospekt, sondern das, was wir in jedem Erstgespräch mit Anwärtern ohnehin durchgehen. Zum Abhaken, Mitnehmen und Abheften. ### Starterpaket Referendariat Die ersten 30 Tage Die komplette Checkliste für den Start: sechs Punkte vor dem ersten Diensttag, sieben in den ersten 30 Tagen — dazu die fünf teuersten Fehler, die Anwärter jedes Jahr aufs Neue machen. ### Musterschreiben zur Verbeamtung Drei fertige Vorlagen Mitteilung der Verbeamtung an die Krankenkasse, Kündigung der freiwilligen Mitgliedschaft und die Meldung der Ernennung an Deinen Versicherer — mit einer Übersicht, welches Schreiben in Deiner Situation passt. ### Fahrplan Vorbereitungsdienst Von der Zusage bis zur Übernahme Der zeitliche Ablauf auf einen Blick: was acht Wochen vorher ansteht, was am ersten Diensttag zählt und was Du sechs Monate vor dem Ende regeln solltest. ### 10 Fragen an jeden Vermittler Zum Mitnehmen ins Gespräch Zehn Fragen, jeweils mit guter Antwort und Warnsignal. Damit erkennst Du in zehn Minuten, ob Dir jemand den Markt zeigt oder nur das eigene Regal. ### PKV-Musterauswertung Sechs Tarife nebeneinander Eine echte, vollständig anonymisierte Auswertung: sechs beihilfekonforme Tarife im Vergleich, alle Unterschiede markiert — und zu jedem Punkt, was er in der Praxis bedeutet. Ohne Anbieternamen, ohne Empfehlung. ### PKV-Auswertung für Anwärter Sechs Anwärtertarife im Vergleich Sechs beihilfekonforme Anwärtertarife nebeneinander — mit dem Volltarif, in den später umgestellt wird. Weil über den Sondertarif von heute der Schutz für Jahrzehnte entschieden wird. ### Checkliste Öffnungsaktion PKV trotz Vorerkrankung Die vier Zusagen der teilnehmenden Versicherer, alle Fristen nach Personengruppe und die Grenzen der Aktion — damit Du das Zeitfenster nach der Verbeamtung nicht verpasst. ### Beihilfeantrag richtig stellen Checkliste und Stolperfallen Wie Beihilfe und private Krankenversicherung praktisch zusammenspielen, welche Unterlagen dazugehören, welche Fristen und Mindestbeträge gelten — und warum Anträge gekürzt werden. ## Beihilfe-Spickzettel — eine Seite, alle Eckdaten Beihilfe ist Ländersache: Bemessungssätze, zuständige Stelle, Antragsweg, Fristen und Mindestbeträge unterscheiden sich deutlich. Such Dir Dein Land aus — jeder Spickzettel passt auf eine Seite und enthält einen eigenen Abschnitt für Lehramtsanwärter. ## Warum verschenken wir das? Weil gut informierte Anwärter die besseren Gespräche führen. Wer weiß, was Beihilfe ist, warum der Anwärtertarif günstig ist und was nach dem Referendariat passiert, lässt sich nichts andrehen — von uns genauso wenig wie von anderen. Wir sind Versicherungsmakler und an keine Gesellschaft gebunden. Wenn Du irgendwann eine Empfehlung möchtest, sind wir da. Wenn nicht, hast Du trotzdem etwas davon gehabt. So halten wir es seit Jahren — nachzulesen in unseren Bewertungen. Die PDFs liegen als normale Dateien auf unserem Server. Es gibt keinen Download-Zähler, der Dich identifiziert, und Du landest in keinem Verteiler. Was Du herunterlädst, bleibt Deine Sache. Wer sich bei uns zur Verbeamtung beraten lässt, bekommt die Gebühr für seinen Erste-Hilfe-Kurs erstattet — in voller Höhe und ohne Abschlusszwang. So funktioniert die Erstattung. Beihilferecht ändert sich. Wenn Dir in einer Unterlage etwas veraltet oder falsch vorkommt, schreib uns kurz an r.heinze@nwf-os.de — wir prüfen und korrigieren. ## Downloads — kurz beantwortet **Muss ich meine E-Mail-Adresse angeben, um die Unterlagen zu bekommen?** **Für wen sind die Unterlagen gedacht?** **Wie aktuell sind die Informationen?** **Darf ich die PDFs weitergeben?** **Ersetzen die Unterlagen eine Beratung?** ## Checkliste abgehakt — und jetzt? Im kostenlosen Beamten-Check gehen wir Deine Situation durch: Bundesland, Beihilfesatz, Laufbahn, Gesundheit. Am Ende weißt Du, welche Bausteine Du in welcher Reihenfolge brauchst — und welche nicht. Unverbindlich und ohne Kosten für Dich. ## Passend zu Deinem Start ### Versicherungen für Lehrer Vom Referendariat bis zur Pension: welche Bausteine im Schuldienst wirklich zählen. ### PKV für Beamtenanwärter Wie der Anwärtertarif funktioniert, was er kostet und worauf Du bei der Wahl achten musst. ### Ratgeber für Lehrkräfte Aufsichtspflicht, Dienstunfähigkeit, Teilzeit und Elternzeit — ausführlich erklärt. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/erste-hilfe-kurs-erstattung.html # Erste-Hilfe-Kurs erstattet für Beamte | Beamtenstarter > Wir übernehmen Deinen Erste-Hilfe-Kurs: Wer sich bei Beamtenstarter zur Verbeamtung beraten lässt, bekommt die volle Kursgebühr erstattet — ohne Abschlusszwang. # Erste-Hilfe-Kurs erstattet — unser Geschenk zu Deiner Verbeamtung Wer verbeamtet wird, hat ein paar Wochen lang alle Hände voll zu tun: Unterlagen, Amtsarzt, Krankenversicherung, Dienstantritt. Einen Erste-Hilfe-Kurs braucht man in dieser Zeit oft nebenbei — für den Führerschein, fürs Einstellungsverfahren oder einfach, weil der letzte Kurs zehn Jahre her ist. Diesen Kurs übernehmen wir für Dich. Voraussetzung ist nur, dass Du Dich bei uns zu Deiner Verbeamtung beraten lässt. Einen Vertrag musst Du dafür nicht abschließen. ## Volle Kursgebühr zurück — ohne Obergrenze Du bringst Deine Rechnung mit ins Beratungsgespräch, wir erstatten den Betrag, der darauf steht. Kein Deckel, keine Punkte, kein Kleingedrucktes. - Beamtenstarter erstattet Dir die volle Gebühr Deines Erste-Hilfe-Kurses — üblicherweise 30 bis 60 Euro, ohne Obergrenze. - Einzige Bedingung: ein Beratungsgespräch zu Deiner Verbeamtung. Ein Versicherungsabschluss ist ausdrücklich nicht nötig. - Der Anbieter ist frei wählbar — Rotes Kreuz, Johanniter, Malteser, ASB, DLRG oder ein anderer anerkannter Kursanbieter. - Die Abwicklung läuft direkt im Gespräch: Rechnung mitbringen oder vorab per E-Mail schicken, Erstattung folgt per Überweisung. - Zahlt Deine Dienststelle den Kurs ohnehin über die Unfallkasse, sagen wir Dir das — dann sparst Du Dir den Umweg. ## Drei Sätze, mehr ist es nicht Wir halten dieses Angebot bewusst so einfach, dass Du es in zehn Sekunden verstanden hast. Alles andere wäre kein Geschenk, sondern eine Bedingung. ### Die volle Kursgebühr Wir erstatten den Betrag, der auf Deiner Rechnung steht — ohne Höchstgrenze und ohne Prozentregel. Ein Kurs mit neun Unterrichtseinheiten kostet je nach Anbieter meist zwischen 30 und 60 Euro. ### Ohne Abschlusszwang Die Erstattung hängt am Gespräch, nicht an einem Vertrag. Ob Du danach etwas über uns absicherst, entscheidest Du in Ruhe — und wenn die Antwort Nein lautet, bleibt es trotzdem bei der Erstattung. ### Bei Deinem Wunschanbieter Rotes Kreuz, Johanniter, Malteser, ASB, DLRG oder ein privater Kursanbieter mit Anerkennung: Du buchst dort, wo Termin und Weg für Dich passen. Wir schreiben Dir nichts vor und verdienen daran nichts. ## So kommst Du an Deine Erstattung Die Reihenfolge ist Dir überlassen: Du kannst den Kurs vorher gemacht haben oder erst danach buchen. Wichtig ist nur, dass beides zusammengehört. ### Termin machen Melde Dich über den kostenlosen Beamten-Check, per Telefon oder WhatsApp. Sag dabei kurz, dass es auch um die Erste-Hilfe-Erstattung geht. ### Beraten lassen Wir gehen Deine Verbeamtung durch: Beihilfe, Krankenversicherung, Dienstunfähigkeit, Haftpflicht im Dienst. Meist dauert das 45 bis 60 Minuten — vor Ort in Osnabrück, online oder telefonisch. ### Beleg zeigen Rechnung oder Quittung Deines Kursanbieters mitbringen — Foto oder PDF reicht völlig. Beim Online-Termin schickst Du sie einfach kurz per E-Mail. ### Geld bekommen Wir überweisen den Kursbetrag auf Dein Konto. Ohne Antrag, ohne Formular, ohne Wartezeit von Wochen. ### Das Kleingedruckte — in fünf Zeilen - Wer: Beamtinnen und Beamte, Anwärterinnen und Anwärter, Referendarinnen und Referendare sowie Bewerberinnen und Bewerber vor der Einstellung. - Wann: Der Kurs darf vor oder nach dem Beratungsgespräch stattfinden — er sollte allerdings zeitlich zu Deiner Verbeamtung passen und nicht Jahre zurückliegen. - Wie oft: Einmal je Person, für einen Kurs auf Deinen Namen. - Was nicht: Anfahrt, Verpflegung und Zusatzangebote rund um den Kurs erstatten wir nicht — nur die Kursgebühr selbst. - Kein Abschluss nötig: Die Erstattung ist an das Beratungsgespräch geknüpft, nicht an den Abschluss oder die Vermittlung eines Versicherungsvertrags. ## Wofür Du als Beamter einen Erste-Hilfe-Nachweis brauchst Ein Erste-Hilfe-Kurs umfasst neun Unterrichtseinheiten à 45 Minuten — das ist der bundesweite Standard für nahezu alle Anlässe. Der Unterschied liegt nicht im Kurs, sondern in der Frage, wer ihn bezahlt. | Anlass | Was verlangt wird | Wie oft | Wer zahlt normalerweise | | Führerschein | Schulung in Erster Hilfe, 9 Unterrichtseinheiten (§ 19 FeV) — für alle Fahrerlaubnisklassen | Einmalig, ohne Ablaufdatum | Du — wir erstatten | | Einstellungsverfahren Polizei, Feuerwehr, Justiz | Nachweis über einen absolvierten Erste-Hilfe-Kurs; je nach Land darf er nicht älter als eine bestimmte Zeit sein | Nach Vorgabe der Ausschreibung | Du — wir erstatten | | Ersthelfer in der Dienststelle | Erste-Hilfe-Ausbildung nach DGUV Vorschrift 1, 9 Unterrichtseinheiten | Fortbildung alle zwei Jahre | Unfallkasse des Dienstherrn | | Schule Aufsicht, Sport, Klassenfahrt | Aktuelle Erste-Hilfe-Kenntnisse der Lehrkraft nach Vorgabe des Landes | In der Regel alle zwei Jahre | Unfallkasse des Landes | | Freiwillige Auffrischung | Regulärer Erste-Hilfe-Kurs, 9 Unterrichtseinheiten | Wann immer Du möchtest | Du — wir erstatten | ## Lieber ein Kurs, der etwas bringt, als Werbung, die niemand liest Als Versicherungsmakler könnten wir dieses Geld in Anzeigen stecken. Wir finden: Ein Erste-Hilfe-Kurs ist die bessere Investition. Er kostet Dich einen halben Samstag und kann im Ernstfall den Unterschied machen — auf dem Schulhof, an der Einsatzstelle, im eigenen Wohnzimmer. Und er passt zu dem, was wir ohnehin tun: Menschen im öffentlichen Dienst früh richtig aufstellen. Wer zu Beginn der Laufbahn die falsche Krankenversicherung wählt oder die Dienstunfähigkeit auslässt, zahlt dafür Jahrzehnte. Ein Gespräch am Anfang verhindert genau das — und wenn ein erstatteter Kurs der Anlass ist, sich diese Stunde zu nehmen, umso besser. - Kostenlos und ohne Verkaufsdruck — Beratung, Analyse und Vergleich kosten Dich nichts. - An keine Gesellschaft gebunden — wir vergleichen den Markt, statt ein Haus zu vertreten. - Nur öffentlicher Dienst — Beihilfe, Anwärtertarife und Dienstunfähigkeit sind unser Tagesgeschäft. ### Was im Beratungsgespräch passiert Kein Vortrag, kein Verkaufsgespräch — wir gehen Deine Situation der Reihe nach durch: - Dein Beihilfeanspruch und was der Dienstherr wirklich zahlt - Krankenversicherung: Anwärtertarif, PKV oder freiwillige GKV - Deine Versorgungslücke bei Dienstunfähigkeit - Diensthaftpflicht und Regress durch den Dienstherrn - Was Du jetzt sofort erledigen solltest — und was warten kann ## Was es bei uns sonst noch umsonst gibt Der erstattete Erste-Hilfe-Kurs ist der jüngste Baustein. Diese Dinge kannst Du ohne jede Gegenleistung nutzen — auch dann, wenn Du nie Kundin oder Kunde bei uns wirst. ### Der Beamten-Check In wenigen Minuten durchgehen, wo Deine Absicherung als Beamtin oder Beamter steht — mit persönlicher Auswertung. ### Kostenlose Downloads Checklisten und Leitfäden als PDF: Referendariat, Beihilfeantrag, Dienstunfähigkeit, Bundeslandwechsel und mehr. ### Sechs Rechner Beihilfesatz, Anwärterbezüge, PKV-Beitrag, DU-Lücke, GKV-Vergleich und Fördercheck — alle ohne Anmeldung. ### Empfehlungs-Dankeschön Empfiehlst Du uns weiter und es wird etwas daraus, bedanken wir uns — mit einem Gutschein oder einer Spende Deiner Wahl. ## Fragen zur Erste-Hilfe-Erstattung **Wer bekommt den Erste-Hilfe-Kurs erstattet?** **Muss ich dafür eine Versicherung über Euch abschließen?** **Wie viel bekomme ich zurück?** **Welcher Kurs zählt — und bei welchem Anbieter?** **Was ist, wenn mein Dienstherr den Kurs ohnehin bezahlt?** **Wie läuft die Erstattung konkret ab?** ## Eine Stunde Beratung. Ein Kurs auf uns. Melde Dich über den kostenlosen Beamten-Check — wir gehen Deine Verbeamtung in Ruhe mit Dir durch und erstatten Dir Deinen Erste-Hilfe-Kurs. Ohne Abschlusszwang, an keine Gesellschaft gebunden, ohne Verkaufsdruck. Lieber direkt sprechen? 0178 2186896 · Kontakt --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/ratgeber-beamte-auf-probe.html # Beamter auf Probe: die riskanteste Phase | Beamtenstarter > Beamter auf Probe: Warum diese Phase die riskanteste ist — bei Dienstunfähigkeit droht Entlassung ohne Versorgung. So sicherst Du Dich ab. # Beamter auf Probe: Warum diese Phase Deine gefährlichste ist — und die drei Absicherungen, die jetzt zählen Die Ernennung zum Beamten auf Probe fühlt sich an wie das Ziel: Der Vorbereitungsdienst ist geschafft, die Lebenszeitverbeamtung nur noch eine Frage der Zeit. Versorgungsrechtlich ist die Probezeit jedoch die verwundbarste Phase Deiner Laufbahn — wer jetzt dienstunfähig wird, steht in aller Regel ohne Ruhegehalt da. Zwischen Ernennung auf Probe und Verbeamtung auf Lebenszeit liegen in der Regel drei Jahre. Drei Jahre, in denen Du volle Bezüge erhältst, volle Pflichten trägst — aber noch keinen vollen Versorgungsschutz genießt. Genau in diese Phase fällt außerdem der Wechsel vom günstigen Anwärtertarif in den PKV-Volltarif. Dieser Artikel zeigt, wo die Lücken liegen und welche drei Absicherungen jetzt Priorität haben. ## Was „Beamter auf Probe" rechtlich bedeutet Nach dem Vorbereitungsdienst — also nach der Zeit als Beamter auf Widerruf — folgt bei erfolgreichem Abschluss die Ernennung zum Beamten auf Probe. In dieser Phase soll sich zeigen, ob Du Dich für die Übernahme auf Lebenszeit bewährst: fachlich, persönlich und gesundheitlich. Die Probezeit dauert in der Regel drei Jahre; je nach Dienstherr und Laufbahn kann sie verkürzt oder verlängert werden. Im Alltag ändert sich viel zum Positiven: Du erhältst die vollen Bezüge Deiner Besoldungsgruppe statt der Anwärterbezüge, Du übst Dein Amt eigenverantwortlich aus, und die Lebenszeitverbeamtung rückt in greifbare Nähe. Versorgungsrechtlich bleibt Dein Status jedoch vorläufig — und genau daraus ergibt sich das zentrale Risiko dieser Phase. ## Das Versorgungsproblem: Entlassung ohne Ruhegehalt Beamte auf Lebenszeit werden bei dauerhafter Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt und erhalten ein Ruhegehalt. Für Beamte auf Probe gilt das nicht automatisch: Wer in der Probezeit dienstunfähig wird, wird in aller Regel entlassen — ohne Ruhegehalt. Statt einer Versorgung erfolgt lediglich die Nachversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung, als wärst Du die ganze Zeit angestellt gewesen. Eine Erwerbsminderungsrente aus der GRV setzt aber eigene Wartezeiten voraus, die junge Beamte meist noch nicht erfüllen. Eine wichtige Ausnahme gibt es: Beruht die Dienstunfähigkeit auf einem Dienstunfall, greift die Unfallfürsorge des Dienstherrn — dieser Fall ist jedoch die Ausnahme, nicht die Regel. Das Ergebnis ist paradox: Ausgerechnet in den Jahren, in denen die staatliche Absicherung am dünnsten ist, fühlen sich viele Beamte auf Probe zum ersten Mal „sicher" — und verschieben die private Absicherung auf später. Die folgenden drei Prioritäten drehen diese Logik um. ## Priorität 1: DU-Versicherung mit echter Klausel Wenn der Dienstherr bei Dienstunfähigkeit entlässt statt zu versorgen, muss eine private Dienstunfähigkeitsversicherung die Bezüge ersetzen. Entscheidend ist dabei nicht das Etikett, sondern die Klausel im Bedingungswerk: Nur eine echte DU-Klausel akzeptiert die amtsärztlich festgestellte Dienstunfähigkeit samt Entlassung als Leistungsfall — ohne dass der Versicherer die Berufsunfähigkeit noch einmal nach eigenen Maßstäben prüft. Was echte von unechten Klauseln unterscheidet, liest Du im Artikel Echte vs. unechte DU-Klausel. Idealerweise besteht dieser Schutz bereits seit der Anwärterzeit — dann ist jetzt der richtige Moment, die Rentenhöhe an die gestiegenen Bezüge anzupassen (Stichwort Nachversicherungsgarantie). Falls noch kein Vertrag besteht, gilt: je früher, desto besser. Du bist jung, in der Regel gesund, und jedes Jahr Aufschub erhöht das Risiko, dass Diagnosen die Gesundheitsprüfung erschweren. Achte darauf, dass die Klausel ausdrücklich auch für Beamte auf Probe gilt — nicht erst ab Lebenszeitverbeamtung. Alle Details findest Du auf der Seite Dienstunfähigkeitsversicherung. ## Priorität 2: Der PKV-Übergang vom Anwärter- in den Volltarif Mit dem Ende der Anwärterzeit endet auch der besonders günstige Anwärtertarif in der privaten Krankenversicherung. Als Beamter auf Probe wechselst Du in den Volltarif Deines Versicherers: Jetzt beginnt der Aufbau der Alterungsrückstellungen, mit denen Dein Beitrag fürs Alter stabilisiert wird — der Monatsbeitrag steigt entsprechend, aber planbar. Beihilfeberechtigt bleibst Du selbstverständlich; als Beamter ohne Kinder trägt der Dienstherr weiterhin 50 % Deiner Krankheitskosten, die PKV versichert den Rest. Wie der Anwärtertarif funktioniert und worauf es beim Einstieg ankommt, erklärt die Seite PKV für Beamtenanwärter. Deinen persönlichen Beihilfesatz — etwa 70 % ab zwei Kindern — ermittelst Du mit dem Beihilferechner. ## Priorität 3: Diensthaftpflicht Als Beamter auf Probe trägst Du erstmals die volle Verantwortung Deines Amtes — und damit auch das volle Haftungsrisiko. Verursachst Du in Ausübung des Dienstes grob fahrlässig einen Schaden, kann der Dienstherr bei Dir Regress nehmen: vom verlorenen Dienstschlüssel über das beschädigte Dienstgerät bis zum Vermögensschaden durch einen Bearbeitungsfehler. Die private Haftpflichtversicherung deckt solche dienstlichen Schäden regelmäßig nicht ab. Eine Diensthaftpflichtversicherung schließt genau diese Lücke — für wenige Euro im Monat, oft als Baustein der Privathaftpflicht. Welche Schadenfälle typisch sind und worauf Du bei der Deckung achten solltest, liest Du auf der Seite Diensthaftpflicht. ## Und wenn die Probezeit nicht bestanden wird? Nicht jede Probezeit endet mit der Lebenszeitverbeamtung. Wird das Beamtenverhältnis beendet — etwa weil die Bewährung nicht festgestellt wird oder Du selbst eine andere Richtung einschlägst —, stellt sich vor allem die Frage nach der Krankenversicherung: - Rückkehr in die GKV: Nimmst Du eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf, wirst Du in der Regel wieder versicherungspflichtig in der gesetzlichen Krankenversicherung — die PKV-Vollversicherung endet dann. - Anwartschaft als Option: Wer sich die Rückkehr in die PKV offenhalten will — etwa weil eine spätere Verbeamtung bei einem anderen Dienstherrn realistisch ist —, kann den Vertrag als Anwartschaftsversicherung ruhend stellen. Damit bleiben Gesundheitsprüfung und je nach Variante auch Alterungsrückstellungen erhalten. - Bestehende Verträge behalten: DU-Versicherungen guter Anbieter lassen sich meist als Berufsunfähigkeitsschutz fortführen; die Diensthaftpflicht wird schlicht zur Berufshaftpflicht der neuen Tätigkeit angepasst. Wichtig ist nur, den Statuswechsel dem Versicherer zeitnah zu melden — dann lassen sich fast alle Konstellationen sauber lösen. Wie groß Deine Versorgungslücke bei Dienstunfähigkeit konkret wäre, zeigt der DU-Lücken-Rechner in einer Minute. Alles zu Klauseln, Rentenhöhe und Gesundheitsfragen findest Du auf der Seite Dienstunfähigkeitsversicherung. ## Beamter auf Probe — häufige Fragen **Wie lange ist man Beamter auf Probe?** **Was passiert, wenn ein Beamter auf Probe dienstunfähig wird?** **Bekommt ein Beamter auf Probe eine Pension?** **Brauche ich als Beamter auf Probe eine Dienstunfähigkeitsversicherung?** **Was ändert sich bei der PKV mit der Ernennung auf Probe?** ### Ramon Heinze Versicherungsmakler · Spezialist für Beamtenversicherungen · Osnabrück Seit 2016 in der Versicherungsbranche — ausgebildet bei der Debeka, einem der größten Versicherer im Beamtenbereich. Dort hat er das Beamtensegment von Grund auf gelernt und daraus seine Konsequenz gezogen: Wer an eine einzelne Gesellschaft gebunden ist, kann nicht für jeden Kunden die passende Lösung finden. Heute berät er als Versicherungsmakler ohne Anbieterbindung Beamte, Anwärter und Referendare — bundesweit. ## Diese Artikel passen dazu - Beamter auf WiderrufVorbereitungsdienstKeine Versorgung. Bei Dienstunfähigkeit folgt in der Regel die Entlassung. - Beamter auf Probemeist 3 JahreVersorgung erst nach 5 Dienstjahren — vorher nur Nachversicherung in der Rente. - Beamter auf Lebenszeitab ErnennungVoller Anspruch auf die amtsunabhängige Mindestversorgung. - RuhestandPensionRuhegehalt von maximal 71,75 % der ruhegehaltfähigen Bezüge. Der Versorgungsanspruch entsteht nicht mit der Verbeamtung, sondern erst nach fünf Dienstjahren als Beamtin oder Beamter auf Probe beziehungsweise auf Lebenszeit. Wer im Vorbereitungsdienst oder in der Probezeit dienstunfähig wird, wird in der Regel entlassen und lediglich in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert. Genau diese erste Phase ist die gefährlichste — und die, in der fast niemand abgesichert ist. Deshalb gehört die Dienstunfähigkeitsversicherung an den Anfang der Laufbahn. ### Echte vs. unechte Dienstunfähigkeitsklausel: Ein Wort im Vertrag entscheidet über Deine Existenz Warum die Entscheidung des Amtsarztes nicht automatisch die Versicherung zum Zahlen bringt — und woran Du eine echte Klausel erkennst. ### PKV oder GKV als Beamtenanwärter: Die 5 Fakten, die Deine Entscheidung einfach machen Kein Arbeitgeberzuschuss, mindestens 50 % Beihilfe, Anwärtertarife ab ca. 80 € — die Weichenstellung vor der Ernennung. ## Prüfe Deine Absicherung im kostenlosen Beamten-Check. Sag uns in zwei Minuten, wo Du in Deiner Laufbahn stehst — wir zeigen Dir ehrlich, welche der drei Prioritäten bei Dir offen sind. Ohne Verkaufsdruck, ohne Kosten. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/ratgeber-beihilfeantrag.html # Beihilfe beantragen: Schritt für Schritt | Beamtenstarter > Beihilfe beantragen: Wie die Abrechnung funktioniert, welche Fristen und Bagatellgrenzen gelten und wie Du Rechnungen bei Beihilfestelle und PKV einreichst. # Beihilfe beantragen: So funktioniert die Abrechnung Schritt für Schritt Als Beamter zahlst Du Arztrechnungen zunächst selbst — und holst Dir das Geld anschließend von zwei Stellen zurück: der Beihilfestelle und Deiner privaten Krankenversicherung. Dieser Artikel erklärt den kompletten Ablauf, die wichtigsten Fristen und die Stolperfallen, die Dich bares Geld kosten können. Wer als Angestellter gesetzlich versichert war, kennt das Prinzip: Karte vorlegen, fertig. In der Welt aus Beihilfe und privater Krankenversicherung läuft es anders — nach dem Kostenerstattungsprinzip. Du erhältst eine Rechnung, reichst sie ein und bekommst das Geld zurück. Das klingt umständlicher, als es ist: Wer den Ablauf einmal verinnerlicht hat, erledigt eine Abrechnung in wenigen Minuten — heute oft komplett per App. Entscheidend ist, dass Du Fristen und Formalien kennst. ## Das Grundprinzip: Kostenerstattung statt Versichertenkarte Beim Arzt gibst Du an, privat abzurechnen — statt einer Kartenbuchung erhältst Du einige Zeit später eine Rechnung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) per Post oder digital. Diese Rechnung reichst Du anschließend bei zwei Stellen ein: - Bei Deiner Beihilfestelle: Der Dienstherr erstattet Dir seinen Anteil — je nach Familiensituation in der Regel 50 bis 70 % der beihilfefähigen Aufwendungen. Deinen persönlichen Satz zeigt Dir unser Beihilferechner. - Bei Deiner privaten Krankenversicherung: Die beihilfekonforme PKV erstattet den verbleibenden Prozentsatz — bei 50 % Beihilfe also die anderen 50 %. Wichtig: Beide Einreichungen laufen parallel und unabhängig voneinander. Du musst nicht auf den Bescheid der einen Stelle warten, um bei der anderen einzureichen — im Gegenteil: Wer beides gleichzeitig erledigt, hat sein Geld am schnellsten zurück. In der Regel darfst Du die Rechnung sogar erst nach Erhalt der Erstattungen bezahlen; Ärzte räumen dafür übliche Zahlungsfristen ein. Bei größeren Beträgen, etwa Krankenhausrechnungen, ist häufig auch eine direkte Abrechnung zwischen Klinik, Beihilfe und PKV möglich, sodass Du gar nicht in Vorleistung gehst. ## Der Ablauf in fünf Schritten - Rechnung erhalten und prüfen: Kontrolliere, ob Name, Behandlungsdaten und Diagnose vollständig sind. Bei Rezepten und Heilmitteln (z. B. Physiotherapie) gehört die ärztliche Verordnung dazu. - Bei der Beihilfestelle einreichen: Per Antragsformular, Online-Portal oder App Deines Dienstherrn (dazu gleich mehr). Gib Deinen Beihilfesatz und relevante Änderungen der Familiensituation korrekt an. - Parallel bei der PKV einreichen: Nahezu alle Versicherer bieten dafür eine App — Rechnung fotografieren, absenden, fertig. Die Erstattung erfolgt häufig innerhalb weniger Tage. - Bescheide abgleichen: Prüfe den Beihilfebescheid und die PKV-Abrechnung: Wurde alles anerkannt? Kürzungen sind oft nur formale Nachfragen — fehlende Verordnung nachreichen genügt meist. - Rechnung bezahlen und Belege aufbewahren: Überweise den Rechnungsbetrag innerhalb der Zahlungsfrist an den Arzt und archiviere Belege und Bescheide — digital genügt in der Regel, solange Originale nicht ausdrücklich verlangt werden. ## Wer ist zuständig? Die Beihilfestellen von Bund und Ländern Welche Behörde Deine Beihilfe bearbeitet, hängt von Deinem Dienstherrn ab: Bundesbeamte wenden sich an die Beihilfestellen des Bundes, Landesbeamte an die jeweilige Landesbehörde — je nach Land ist das etwa ein Landesamt für Besoldung und Versorgung, eine Bezirksregierung oder eine zentrale Beihilfestelle. Kommunalbeamte haben teils eigene Zuständigkeiten. Erfreulich: Die Digitalisierung ist inzwischen weit fortgeschritten. Viele Dienstherren bieten eigene Beihilfe-Apps oder Online-Portale an, über die Du Rechnungen einfach fotografierst und einreichst — der Papierantrag ist vielerorts nur noch die Ausnahme. Wo genau Du einreichst und welche App gilt, erfährst Du bei Deiner Ernennung von Deiner Personalstelle; die Grundsystematik der Beihilfe erklären wir auf unserer Seite Beihilfe verstehen. ## Fristen: Wie lange Du Zeit hast Die Beihilfe muss innerhalb einer Antragsfrist beantragt werden — in der Regel ein Jahr, je nach Dienstherr gerechnet ab Rechnungsdatum oder ab dem Entstehen der Aufwendungen. Wer die Frist versäumt, verliert den Anspruch auf den Beihilfeanteil in aller Regel ersatzlos — und das kann bei einer größeren Behandlung schnell vierstellig werden. Auch die PKV kennt Verjährungsregeln, die aber großzügiger bemessen sind. Der kritische Engpass ist fast immer die Beihilfefrist. ## Bagatellgrenzen: Warum kleine Beträge warten müssen Viele Dienstherren verlangen einen Mindestbetrag pro Beihilfeantrag — üblich ist je nach Dienstherr eine Größenordnung von etwa 200 € an zusammengekommenen Aufwendungen. Liegen Deine Rechnungen darunter, gilt typischerweise: sammeln, bis die Grenze erreicht ist, oder zum Jahresende einreichen — dann werden auch kleinere Summen angenommen, damit kein Anspruch verfällt. Praktischer Umgang damit: Leg Dir einen festen Ablageort (oder Ordner in der App) für offene Belege an und prüfe im Dezember, ob noch Rechnungen unterhalb der Grenze liegen — die reichst Du dann gesammelt ein, bevor die Jahresfrist der ältesten Belege näher rückt. ## Typische Stolperfallen — und wie Du sie vermeidest - Frist verpasst: Die mit Abstand teuerste Falle. Nach Ablauf der Antragsfrist ist der Beihilfeanteil in der Regel unwiederbringlich verloren — reich deshalb zeitnah ein. - Originalbelege vs. Kopien: Je nach Dienstherr und Einreichungsweg gelten unterschiedliche Anforderungen — digital eingereichte Fotos genügen meist, manche Stellen verlangen aber Zweitschriften oder Originale. Wirf Originalrechnungen deshalb erst weg, wenn beide Bescheide vorliegen. - Verordnung fehlt: Medikamente, Physiotherapie, Hilfsmittel — ohne die ärztliche Verordnung wird der Beleg nicht erstattet. Immer Quittung und Verordnung zusammen einreichen. - Wahlleistungen nicht angezeigt: In einigen Bundesländern musst Du die Beihilfefähigkeit von Wahlleistungen im Krankenhaus (Chefarzt, Zweibettzimmer) vorab erklären oder einen Eigenbeitrag entrichten. Wer das versäumt, bleibt auf dem Beihilfeanteil dieser Kosten sitzen — klär das direkt zu Beginn Deiner Laufbahn. ## Tipp: Der Beihilfeergänzungstarif schließt Lücken Beihilfe und PKV ergeben zusammen rechnerisch 100 % — aber nur für beihilfefähige Aufwendungen. Die Beihilfevorschriften erstatten nicht alles in voller Höhe: Typische Lücken entstehen etwa bei Zahnersatz (viele Länder erstatten Material- und Laborkosten nur anteilig), bei Sehhilfen, Heilpraktikerleistungen oder bestimmten Wahlleistungen. Genau dafür gibt es den Beihilfeergänzungstarif: einen kleinen Zusatzbaustein zur PKV, der die typischen Beihilfelücken auffängt — für meist überschaubaren Mehrbeitrag. Ob und in welchem Umfang sich der Baustein für Dich lohnt, hängt von Deinem Bundesland und Deinen Prioritäten ab — das prüfen wir gern im Beamten-Check mit. Die Grundlagen der Beihilfe-Systematik findest Du auf unserer Seite Beihilfe verstehen — Deinen persönlichen Beihilfesatz ermittelt der Beihilferechner in unter einer Minute. ### Ramon Heinze Versicherungsmakler · Spezialist für Beamtenversicherungen · Osnabrück Seit 2016 in der Versicherungsbranche — ausgebildet bei der Debeka, einem der größten Versicherer im Beamtenbereich. Dort hat er das Beamtensegment von Grund auf gelernt und daraus seine Konsequenz gezogen: Wer an eine einzelne Gesellschaft gebunden ist, kann nicht für jeden Kunden die passende Lösung finden. Heute berät er als Versicherungsmakler ohne Anbieterbindung Beamte, Anwärter und Referendare — bundesweit. ## Diese Artikel passen dazu ### Pauschale Beihilfe: Für wen sich das Hamburger Modell lohnt — und für wen nicht Zehn Bundesländer bieten den pauschalen Zuschuss zum Krankenversicherungsbeitrag. Wann sich das rechnet — und warum die Wahl unwiderruflich ist. ### PKV oder GKV als Beamtenanwärter: Die 5 Fakten, die Deine Entscheidung einfach machen Kein Arbeitgeberzuschuss, mindestens 50 % Beihilfe, Anwärtertarife ab ca. 80 € — die Weichenstellung vor der Ernennung. ## Wir richten Deine Absicherung so ein, dass die Abrechnung reibungslos läuft. Im kostenlosen Beamten-Check prüfen wir Beihilfesatz, PKV-Tarif und sinnvolle Ergänzungsbausteine für Dein Bundesland — ehrlich, an keine Gesellschaft gebunden und ohne Verpflichtung. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/ratgeber-bundeslandwechsel.html # Dienstherrenwechsel: was sich ändert | Beamtenstarter > Dienstherrenwechsel: Was sich bei Beihilfe, Besoldung und Versicherungen ändert, wenn Du das Bundesland wechselst - und woran Du rechtzeitig denken solltest. # Dienstherrenwechsel: Was mit Beihilfe, Besoldung und Versicherungen passiert, wenn Du das Bundesland wechselst Der Partner zieht um, die Traumstelle liegt hinter der Landesgrenze: Ein Wechsel des Dienstherrn ist für Beamte möglich — aber er tauscht ein komplettes Regelwerk aus. Diese Punkte solltest Du vor der Unterschrift kennen. Aktualisiert: Juli 2026 · 7 Min. Lesezeit Anders als bei Angestellten ist ein „Jobwechsel" zwischen Bundesländern für Beamte ein förmliches Verfahren zwischen zwei Dienstherren — und weil Besoldung, Beihilfe und Teile des Versorgungsrechts Ländersache sind, ändert sich mit dem Dienstherrn mehr als nur die Adresse auf der Ernennungsurkunde. ## 1. Versetzung ins andere Bundesland: das Verfahren Der klassische Weg ist die länderübergreifende Versetzung: Dein bisheriger Dienstherr entlässt Dich nicht — Du wirst im Einvernehmen beider Dienstherren übernommen, die Beamteneigenschaft bleibt nahtlos bestehen. Voraussetzung ist regelmäßig eine freie, passende Stelle beim aufnehmenden Dienstherrn und dessen Zustimmung; bei Lehrkräften laufen viele Wechsel zusätzlich über die geregelten Lehrertauschverfahren. Wichtig: Erst wenn die Übernahme verbindlich zugesagt ist, solltest Du Fakten schaffen — eine Entlassung auf eigenen Antrag ohne Anschlussübernahme würde den Beamtenstatus (und im Ernstfall Versorgungsansprüche) kosten. ## 2. Beihilfe: neue Sätze, neue Regeln Die Beihilfe richtet sich immer nach dem aktuellen Dienstherrn — mit dem Wechsel gilt ab dem ersten Tag die Beihilfeverordnung des neuen Landes. Das kann spürbare Folgen haben: - Andere Bemessungssätze und Regeln: Die 50/70/80-Systematik gilt zwar in den meisten Ländern, aber es gibt Sonderwege — etwa die Staffelung in Hessen oder den einheitlichen 50-%-Satz für Neueinsteiger in Baden-Württemberg. Ob Du beim Wechsel nach BW als „Neueinsteiger" behandelt wirst, sollte vorab geklärt werden. - Kostendämpfungspauschalen und Eigenbehalte unterscheiden sich je Land, ebenso Details bei Wahlleistungen im Krankenhaus. - Pauschale Beihilfe: Nur zehn Länder bieten sie an. Wer die pauschale Beihilfe gewählt hat und in ein Land ohne dieses Modell wechselt, muss die Konsequenzen vor dem Wechsel prüfen — hier drohen teure Überraschungen. Details im Artikel Pauschale Beihilfe. Den Satz für Dein Ziel-Bundesland zeigt Dir unser Beihilferechner in 30 Sekunden. ## 3. Besoldung: gleiches Amt, andere Tabelle Seit der Föderalismusreform besoldet jedes Land nach eigener Tabelle. Dasselbe Amt — etwa A 12 oder A 13 — wird je nach Land unterschiedlich bezahlt; auch Sonderzahlungen, Zulagen und die Arbeitszeit unterscheiden sich. Rechne das Gesamtpaket durch, nicht nur das Grundgehalt: Wohnkosten am neuen Dienstort, Familienzuschläge und die Beihilfe-Unterschiede gehören mit auf den Zettel. ## 4. Versorgung: Deine Dienstjahre reisen mit Die beruhigende Nachricht: Deine ruhegehaltfähigen Dienstzeiten gehen beim Dienstherrenwechsel nicht verloren. Sie werden beim neuen Dienstherrn in der Regel anerkannt; im Hintergrund regeln die Dienstherren den finanziellen Ausgleich über den Versorgungslastenteilungs-Staatsvertrag untereinander — ohne dass Du etwas tun musst. Für Deine spätere Pension zählt dann das Recht des Dienstherrn, bei dem Du in den Ruhestand trittst. ## 5. PKV und Versicherungen: was zu tun ist - Deine PKV bleibt bestehen: Der Vertrag ist dienstherrenunabhängig — kein neuer Antrag, keine Gesundheitsprüfung. - Aber: Beihilfesatz-Änderung melden! Ändert sich Dein Bemessungssatz durch den Wechsel, muss der Restkostentarif angepasst werden (z. B. von 50 % auf 30 % Restanteil oder umgekehrt). Versicherer bieten dafür geregelte Anpassungsrechte — die Meldung sollte zeitnah erfolgen, damit keine Lücke oder Überversicherung entsteht. - Dienstunfähigkeitsversicherung prüfen: Die DU-Absicherung läuft normal weiter; bei einem Wechsel in den Vollzugsdienst (oder heraus) kann sich aber der passende Klauselbedarf ändern. - Diensthaftpflicht: gilt bundesweit — nur die Tätigkeitsbeschreibung sollte aktuell sein. - Heilfürsorge-Wechsler: Wer vom Beihilfe- ins Heilfürsorgesystem wechselt (oder umgekehrt, z. B. Polizei), braucht eine saubere Anwartschaftslösung — siehe Heilfürsorge. ## 6. Checkliste vor dem Wechsel - Übernahmezusage des neuen Dienstherrn schriftlich abwarten. - Beihilferegeln des Ziellandes prüfen (Satz, Sonderwege, Wahlleistungen, pauschale Beihilfe). - Besoldung inkl. Zulagen und Sonderzahlungen vergleichen — mit Lebenshaltungskosten am neuen Ort. - PKV über den Wechsel informieren und Tarif an den neuen Beihilfesatz anpassen lassen. - DU-Versicherung und Diensthaftpflicht auf die neue Tätigkeit abklopfen. ## Passende Artikel ### Pauschale Beihilfe: Für wen sich das Hamburger Modell lohnt ### PKV-Beitrag zu hoch? Tarifwechsel nach § 204 VVG ## Wir rechnen Dein Ziel-Bundesland durch. Beihilfesatz, Tarifphase, Anpassungsbedarf Deiner PKV: Im kostenlosen Beamten-Check bekommst Du vor dem Wechsel Klarheit — nicht erst danach. ### Ramon Heinze Versicherungsmakler · Spezialist für Beamtenversicherungen · Osnabrück Seit 2016 in der Versicherungsbranche — ausgebildet bei der Debeka, einem der größten Versicherer im Beamtenbereich. Dort hat er das Beamtensegment von Grund auf gelernt und daraus seine Konsequenz gezogen: Wer an eine einzelne Gesellschaft gebunden ist, kann nicht für jeden Kunden die passende Lösung finden. Heute berät er als Versicherungsmakler ohne Anbieterbindung Beamte, Anwärter und Referendare — bundesweit. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/ratgeber-diensthaftpflicht-situationen.html # Diensthaftpflicht: 5 teure Situationen | Beamtenstarter > Fünf typische Situationen, in denen Beamte ohne Diensthaftpflicht teuer zahlen - vom Dienstwagen bis zum Schlüsselverlust. Wann der Dienstherr Regress fordert. # Fünf typische Situationen, in denen Beamte ohne Diensthaftpflicht teuer zahlen „Der Staat haftet doch für mich" — stimmt, aber nur zur Hälfte. Bei grober Fahrlässigkeit darf sich der Dienstherr das Geld von Dir zurückholen. Fünf Beispielszenarien zeigen, wie schnell aus einem Alltagsmoment eine Forderung wird, die ein Monatsgehalt übersteigt. Die Amtshaftung schützt Bürger, nicht Beamte: Wer durch eine Amtspflichtverletzung geschädigt wird, wendet sich an den Staat — der zahlt. Doch danach stellt sich die zweite Frage: Holt sich der Dienstherr das Geld beim Beamten zurück? Bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit lautet die Antwort: Er darf. Und „grob fahrlässig" ist im Behördenalltag schneller erreicht, als viele denken. ## Kurz erklärt: Amtshaftung und Regress Verletzt ein Beamter in Ausübung seines Amtes eine Dienstpflicht und entsteht dadurch einem Dritten ein Schaden, haftet zunächst der Staat (Amtshaftung). Der Geschädigte bekommt sein Geld also vom Dienstherrn — so weit die gute Nachricht. Die weniger gute: Bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit kann der Dienstherr den Beamten in Regress nehmen, sich den gezahlten Betrag also zurückholen. Dasselbe gilt für Schäden, die der Beamte dem Dienstherrn unmittelbar zufügt — etwa an dienstlichem Eigentum. Grobe Fahrlässigkeit bedeutet vereinfacht: Die im Verkehr erforderliche Sorgfalt wurde in ungewöhnlich hohem Maß verletzt („Das darf einfach nicht passieren"). Wo genau die Grenze zwischen einfacher und grober Fahrlässigkeit verläuft, entscheidet der Einzelfall — und im Streit oft erst ein Gericht. Genau diese Unschärfe macht das Risiko so unangenehm. ## Szenario 1: Der verlorene Schlüssel zur Schließanlage Das Beispielszenario: Ein Verwaltungsbeamter trägt den Generalschlüssel des Dienstgebäudes am privaten Schlüsselbund. Beim Sport in der Mittagspause verschwindet die Jacke samt Schlüssel aus der unverschlossenen Umkleide. Die Haftungsfrage: Ein Generalschlüssel öffnet nicht eine Tür, sondern alle. Aus Sicherheitsgründen muss deshalb häufig die komplette Schließanlage ausgetauscht werden — je nach Größe des Gebäudes kann das schnell einen fünfstelligen Betrag kosten. Wer einen Generalschlüssel ungesichert liegen lässt, muss damit rechnen, dass der Dienstherr das als grob fahrlässig bewertet und die Kosten zurückfordert. Was die Diensthaftpflicht übernimmt: Gute Diensthaftpflicht-Tarife versichern den Verlust dienstlicher Schlüssel und Codekarten ausdrücklich mit — inklusive der Folgekosten für den Austausch der Schließanlage, meist bis zu einer tariflich festgelegten Summe. Prüfe diese Position gezielt: Sie ist einer der praxisrelevantesten Bausteine überhaupt. ## Szenario 2: Aufsichtspflicht auf der Klassenfahrt Das Beispielszenario: Eine Lehrerin beaufsichtigt auf Klassenfahrt eine Gruppe am Badesee. Während sie sich länger einem einzelnen Kind widmet, klettern zwei Schüler unbemerkt auf einen Bootssteg; einer stürzt und verletzt sich, dabei wird auch ein fremdes Boot beschädigt. Die Haftungsfrage: Im Raum steht eine Aufsichtspflichtverletzung. Für den Personenschaden des Schülers greift regelmäßig die gesetzliche Unfallversicherung; ein Rückgriff auf die Lehrkraft kommt vor allem bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit in Betracht. Beim Sachschaden am Boot eines Dritten haftet zunächst der Dienstherr über die Amtshaftung — mit Regressrisiko, falls die Aufsicht grob vernachlässigt wurde. Zusätzlich drohen zermürbende Auseinandersetzungen über die Frage, was „ausreichende Aufsicht" bei 25 Kindern konkret bedeutet. Was die Diensthaftpflicht übernimmt: Sie deckt berechtigte Regress- und Schadenersatzforderungen aus Aufsichtspflichtverletzungen im Dienst — und übernimmt zugleich die Abwehr unberechtigter Forderungen, notfalls vor Gericht. Dieser passive Rechtsschutz wird oft unterschätzt: Auch wer am Ende nicht haftet, braucht jemanden, der das beweist. ## Szenario 3: Der beschädigte Dienstlaptop Das Beispielszenario: Ein Beamter im Homeoffice stellt den Kaffeebecher direkt neben den geöffneten Dienstlaptop — beim Aufstehen kippt der Becher, das Gerät ist hinüber. Es ist bereits das zweite Gerät innerhalb kurzer Zeit. Die Haftungsfrage: Hier geht es nicht um einen Dritten, sondern um unmittelbare Schäden am Eigentum des Dienstherrn. Auch dafür gilt: Bei grober Fahrlässigkeit kann der Dienstherr Ersatz verlangen. Ob ein umgekippter Becher grob fahrlässig war, ist Bewertungssache — Flüssigkeiten direkt neben Dienstgeräten, wiederholte Vorfälle oder missachtete Dienstanweisungen verschieben die Bewertung zu Deinen Lasten. Bei Laptop, Diensthandy und Spezialausrüstung kommen schnell vierstellige Beträge zusammen. Was die Diensthaftpflicht übernimmt: Viele Beamten-Tarife schließen Schäden an dienstlich überlassenen Sachen (sogenannte Abhandenkommens- und Beschädigungsrisiken an Dienstausrüstung) mit ein — teils mit Selbstbeteiligung oder Sublimits. Genau hier trennt sich beim Tarifvergleich die Spreu vom Weizen: Eine private Haftpflicht ohne Dienstbaustein deckt solche Schäden regelmäßig nicht. ## Szenario 4: Der fehlerhafte Bescheid Das Beispielszenario: Ein Sachbearbeiter übersieht unter Zeitdruck eine Frist und erlässt einen fehlerhaften Bescheid. Ein Unternehmen disponiert im Vertrauen darauf — und erleidet einen erheblichen Vermögensschaden, den es vom Staat ersetzt verlangt. Die Haftungsfrage: Der Klassiker der Amtshaftung: Der Dienstherr reguliert den Schaden des Unternehmens — und prüft anschließend, ob der Fehler des Sachbearbeiters grob fahrlässig war. Anders als bei einer zerbrochenen Fensterscheibe reden wir bei reinen Vermögensschäden schnell über Summen, die private Rücklagen übersteigen. Das Risiko trifft längst nicht nur „klassische" Bescheid-Berufe: Auch Fehler in Vergabeverfahren, Genehmigungen oder Auszahlungen fallen in diese Kategorie. Was die Diensthaftpflicht übernimmt: Entscheidend ist ein Tarif, der neben Personen- und Sachschäden auch Vermögensschäden aus der dienstlichen Tätigkeit mitversichert — mit ausreichender Deckungssumme. Für Berufsgruppen mit hoheitlichen Entscheidungen ist dieser Baustein der eigentliche Kern der Diensthaftpflicht. ## Szenario 5: Die Delle im Dienstfahrzeug Das Beispielszenario: Ein Beamter im Außendienst rangiert das Dienstfahrzeug rückwärts aus einer engen Hofeinfahrt — und übersieht dabei einen Poller. Schaden am Fahrzeug: mehrere tausend Euro. Der Dienstherr wirft ihm vor, entgegen der Dienstanweisung nicht eingewiesen worden zu sein. Die Haftungsfrage: Schäden am Dienstfahrzeug sind Schäden am Eigentum des Dienstherrn — bei grober Fahrlässigkeit (etwa Missachtung klarer Dienstanweisungen, deutlich überhöhte Geschwindigkeit) droht der Regress. Da Fahrzeuge teuer und Vorwürfe wie „nicht angepasste Fahrweise" schnell erhoben sind, gehört das Dienstfahrzeug zu den häufigsten Streitpunkten überhaupt. Was die Diensthaftpflicht übernimmt: Viele Beamten-Tarife bieten einen Baustein für das Führen von Dienstfahrzeugen, der Regressforderungen des Dienstherrn bis zu einer vereinbarten Summe übernimmt — oft mit Selbstbeteiligung und Ausschlüssen (z. B. bei Alkohol). Wer regelmäßig Dienstfahrzeuge bewegt, sollte diesen Baustein nicht als Extra betrachten, sondern als Pflichtausstattung. ## Was der Schutz kostet Das Erstaunliche an der Diensthaftpflicht ist das Verhältnis von Risiko zu Preis: Als eigenständiger Vertrag oder als Baustein zur Privathaftpflicht kostet sie für die meisten Beamtengruppen oft unter 10 € im Monat — je nach Berufsgruppe, Deckungssumme und Bausteinen teils deutlich weniger. Einem Beitrag im Bereich eines Kinobesuchs stehen Risiken gegenüber, die vom vierstelligen Schließanlagen-Schaden bis zum existenzbedrohenden Vermögensschaden reichen. - Ausreichende Deckungssumme für Personen-, Sach- und Vermögensschäden. - Schlüsselverlust inklusive Folgekosten der Schließanlage. - Schäden an Dienstausrüstung (Laptop, Diensthandy, Spezialgerät) mitversichert. - Vermögensschäden aus hoheitlicher Tätigkeit eingeschlossen. - Dienstfahrzeug-Baustein, falls Du dienstlich fährst. - Abwehr unberechtigter Ansprüche (passiver Rechtsschutz) enthalten. Welche Bausteine für Deine Berufsgruppe wichtig sind — vom Lehramt bis zum Vollzugsdienst — liest Du auf unserer Themenseite Diensthaftpflicht für Beamte. ### Ramon Heinze Versicherungsmakler · Spezialist für Beamtenversicherungen · Osnabrück Seit 2016 in der Versicherungsbranche — ausgebildet bei der Debeka, einem der größten Versicherer im Beamtenbereich. Dort hat er das Beamtensegment von Grund auf gelernt und daraus seine Konsequenz gezogen: Wer an eine einzelne Gesellschaft gebunden ist, kann nicht für jeden Kunden die passende Lösung finden. Heute berät er als Versicherungsmakler ohne Anbieterbindung Beamte, Anwärter und Referendare — bundesweit. ## Diese Artikel passen dazu ### Echte vs. unechte Dienstunfähigkeitsklausel: Ein Wort im Vertrag entscheidet über Deine Existenz Der Amtsarzt entscheidet — aber zahlt auch die Versicherung? Woran Du eine echte DU-Klausel erkennst. ### PKV oder GKV als Beamtenanwärter: Die 5 Fakten, die Deine Entscheidung einfach machen Kein Arbeitgeberzuschuss, mindestens 50 % Beihilfe, Anwärtertarife ab ca. 80 € — die Weichenstellung vor der Ernennung. ## Prüfe im Beamten-Check, welcher Schutz Dir fehlt. Fünf Minuten, null Verpflichtung: Wir sagen Dir ehrlich, welche Bausteine für Deine Berufsgruppe sinnvoll sind — und welche Du Dir sparen kannst. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/ratgeber-echte-du-klausel.html # Echte vs. unechte DU-Klausel | Beamtenstarter > Echte vs. unechte Dienstunfähigkeitsklausel: Der entscheidende Unterschied im Vertrag - und warum nur die echte DU-Klausel Beamte zuverlässig absichert. # Echte vs. unechte Dienstunfähigkeitsklausel: Ein Wort im Vertrag entscheidet über Deine Existenz Der Amtsarzt erklärt Dich für dienstunfähig, der Dienstherr versetzt Dich in den Ruhestand oder entlässt Dich — und Deine Versicherung? Ob sie zahlt, hängt an einer einzigen Klausel in Deinem Vertrag. Der Unterschied zwischen „echt" und „unecht" ist kein juristisches Detail, sondern die Kernfrage Deiner Absicherung. „Berufsunfähigkeitsversicherung mit DU-Klausel" klingt nach einem klaren Produkt. Tatsächlich verbergen sich hinter dem Etikett zwei grundverschiedene Vertragswelten: In der einen genügt die Entscheidung des Dienstherrn, in der anderen prüft der Versicherer selbst noch einmal — nach eigenen Maßstäben, mit eigenem Ergebnis. Wer als Beamter den Unterschied nicht kennt, merkt ihn womöglich erst im Leistungsfall. Also dann, wenn es zu spät ist. ## Warum „dienstunfähig" nicht dasselbe ist wie „berufsunfähig" Dienstunfähigkeit und Berufsunfähigkeit klingen verwandt, folgen aber völlig unterschiedlichen Regeln: - Dienstunfähigkeit ist ein beamtenrechtlicher Begriff. Ob Du dienstunfähig bist, entscheidet Dein Dienstherr — in der Regel auf Grundlage eines amtsärztlichen Gutachtens. Maßstab ist, ob Du die Pflichten Deines konkreten Amtes dauerhaft erfüllen kannst. - Berufsunfähigkeit ist ein versicherungsvertraglicher Begriff. Hier prüft der Versicherer nach den Maßstäben seiner Bedingungen — üblicherweise, ob Du Deinen zuletzt ausgeübten Beruf zu einem bestimmten Grad (meist 50 %) voraussichtlich dauerhaft nicht mehr ausüben kannst. Diese beiden Prüfungen können auseinanderfallen. Ein Lehrer kann amtsärztlich dienstunfähig sein, weil er dem Schulalltag gesundheitlich nicht mehr gewachsen ist — und gleichzeitig nach Versicherungsmaßstab „nur" zu 40 % berufsunfähig. Ergebnis ohne passende Klausel: Der Dienstherr entlässt oder versetzt in den Ruhestand, die Versicherung zahlt trotzdem nicht. ## Die echte DU-Klausel: Der Versicherer folgt dem Amtsarzt Eine echte Dienstunfähigkeitsklausel koppelt die Leistung der Versicherung an die Entscheidung des Dienstherrn. Sinngemäß — die genauen Formulierungen unterscheiden sich je nach Anbieter — sagt eine echte Klausel: Wird der versicherte Beamte wegen Dienstunfähigkeit aufgrund eines amtsärztlichen (oder von einem beauftragten Arzt erstellten) Gutachtens entlassen oder in den Ruhestand versetzt, gilt dies als Berufsunfähigkeit im Sinne des Vertrags — ohne dass der Versicherer eine eigene medizinische Prüfung nachschaltet. Die Zurruhesetzungs- oder Entlassungsverfügung plus Gutachten genügt dann als Nachweis. Der Versicherer verzichtet darauf, die Dienstunfähigkeit nach eigenen Berufsunfähigkeitskriterien neu zu bewerten. Genau dieser Prüfverzicht ist der Kern der echten Klausel — und der Grund, warum sie für Beamte so wertvoll ist. Achte zusätzlich darauf, wie lange die Klausel gilt: Gute Verträge sichern die Dienstunfähigkeit über die gesamte Vertragslaufzeit ab, manche begrenzen sie auf ein Höchstalter oder bestimmte Dienstjahre. ## Die unechte Klausel: Die Prüfung beginnt von vorn Eine unechte (eingeschränkte) DU-Klausel klingt im Verkaufsgespräch oft ähnlich, funktioniert im Leistungsfall aber anders. Typische, sinngemäße Formulierungsmuster: - Die Entlassung wegen Dienstunfähigkeit wird nur „als Anhaltspunkt" oder „bei der Prüfung berücksichtigt" — der Versicherer behält sich die eigene medizinische Bewertung ausdrücklich vor. - Die Leistung setzt zusätzlich voraus, dass nach den Vertragsbedingungen Berufsunfähigkeit von mindestens 50 % vorliegt — die DU-Feststellung allein genügt nicht. - Die Klausel gilt nur für bestimmte Ursachen (etwa nur bei Dienstunfähigkeit infolge Unfalls) oder nur für eine begrenzte Dauer, zum Beispiel wenige Jahre ab Vertragsbeginn. Im Ernstfall bedeutet das: Du verlierst Dein Amt, Deine Bezüge enden oder sinken drastisch — und parallel beginnt ein zweites Prüfverfahren beim Versicherer, mit eigenen Gutachtern, eigenen Fragebögen und offenem Ausgang. Zwischen amtsärztlicher Dienstunfähigkeit und versicherungsvertraglicher Berufsunfähigkeit kann dann genau die Lücke klaffen, gegen die Du Dich eigentlich versichert glaubtest. ## Teildienstfähigkeit: der unterschätzte Zwischenfall Zwischen „voll dienstfähig" und „dienstunfähig" gibt es einen dritten Zustand: die begrenzte Dienstfähigkeit (Teildienstfähigkeit). Der Dienstherr kann Dich statt in den Ruhestand auch mit reduzierter Arbeitszeit weiterbeschäftigen — mit entsprechend reduzierten Bezügen. Für Deine Absicherung ist das ein kritischer Fall: Du bist weiterhin im Dienst, also greift eine reine DU-Klausel nicht — Dein Einkommen sinkt aber deutlich. Hochwertige Beamten-Tarife bieten deshalb eine Teildienstfähigkeitsklausel, die in diesem Fall eine (oft anteilige oder zeitlich definierte) Rente zahlt. Wer im Schuldienst, in der Verwaltung oder im Vollzug arbeitet, sollte gezielt danach fragen: Der Unterschied zeigt sich erst im Leistungsfall, dann aber deutlich. ## Vollzugsdienst: Warum Polizei und Feuerwehr die PDU-Klausel brauchen Für Polizeivollzugsbeamte, Feuerwehrbeamte und Justizvollzug gilt eine verschärfte Besonderheit: die Polizei- bzw. Vollzugsdienstunfähigkeit. Die gesundheitlichen Anforderungen an den Vollzugsdienst sind deutlich höher als an eine Bürotätigkeit — Du kannst also polizeidienstunfähig sein, ohne allgemein dienstunfähig zu sein. Die Folge: Eine normale DU-Klausel hilft Dir nicht, wenn der Dienstherr Dich zwar aus dem Vollzug nimmt, aber auf einen Verwaltungsposten versetzt oder Dich als „anderweitig verwendbar" einstuft. Dafür gibt es die PDU-Klausel (Polizeidienstunfähigkeitsklausel): Sie stellt — je nach Bedingungswerk — bereits auf die Vollzugsdienstunfähigkeit ab, meist verbunden mit der Voraussetzung, dass Du tatsächlich entlassen oder in den Ruhestand versetzt wirst. Wer im Vollzugsdienst arbeitet oder ihn anstrebt, sollte gezielt Tarife mit PDU-Klausel vergleichen; Details zur Absicherung im Vollzug findest Du auch auf unserer Seite zur Dienstunfähigkeitsversicherung. ## Checkliste: Woran Du eine echte Klausel erkennst Prüfe die Versicherungsbedingungen — nicht den Flyer — auf diese Punkte: - Prüfverzicht ausdrücklich geregelt: Die Versetzung in den Ruhestand bzw. Entlassung wegen Dienstunfähigkeit gilt als Leistungsfall, ohne eigene medizinische Nachprüfung des Versicherers. - Amtsärztliches Gutachten genügt als Nachweis — zusammen mit der Verfügung des Dienstherrn. Keine Zusatzbedingung „und Berufsunfähigkeit von mindestens 50 %". - Gilt für alle Ursachen: Krankheit wie Unfall, körperlich wie psychisch — keine Beschränkung auf bestimmte Auslöser. - Gilt für alle Statusgruppen: ausdrücklich auch für Beamte auf Widerruf und auf Probe, nicht erst ab Lebenszeit. - Volle Laufzeit: keine Begrenzung der Klausel auf wenige Jahre oder ein niedriges Höchstalter. - Passende Zusatzklauseln: Teildienstfähigkeit geregelt, für Vollzugsdienst PDU-Klausel vorhanden. - Sauberes Handwerk drumherum: ausreichende Rentenhöhe (Stichwort 5-Jahres-Lücke), Nachversicherungsgarantien für Ernennung, Beförderung und Familienzuwachs. Wie groß Deine persönliche Versorgungslücke bei Dienstunfähigkeit wäre, rechnet Dir der DU-Lücken-Rechner in einer Minute vor. Alles Weitere zu Tarifen, Rentenhöhe und Gesundheitsfragen liest Du auf der Seite Dienstunfähigkeitsversicherung. ### Ramon Heinze Versicherungsmakler · Spezialist für Beamtenversicherungen · Osnabrück Seit 2016 in der Versicherungsbranche — ausgebildet bei der Debeka, einem der größten Versicherer im Beamtenbereich. Dort hat er das Beamtensegment von Grund auf gelernt und daraus seine Konsequenz gezogen: Wer an eine einzelne Gesellschaft gebunden ist, kann nicht für jeden Kunden die passende Lösung finden. Heute berät er als Versicherungsmakler ohne Anbieterbindung Beamte, Anwärter und Referendare — bundesweit. ## Diese Artikel passen dazu ### Fünf typische Situationen, in denen Beamte ohne Diensthaftpflicht teuer zahlen Schlüsselverlust, Klassenfahrt, Dienstlaptop: Wann der Dienstherr Regress nehmen darf — und was der Schutz kostet. ### PKV oder GKV als Beamtenanwärter: Die 5 Fakten, die Deine Entscheidung einfach machen Kein Arbeitgeberzuschuss, mindestens 50 % Beihilfe, Anwärtertarife ab ca. 80 € — die Weichenstellung vor der Ernennung. ## Lass Deine DU-Klausel kostenlos prüfen. Im Beamten-Check sagst Du uns, wo Du stehst — wir sagen Dir ehrlich, ob Deine Absicherung im Ernstfall trägt. Ohne Verkaufsdruck, ohne Kosten. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/ratgeber-kinder-versichern.html # Kinder von Beamten richtig versichern | Beamtenstarter > Kinder von Beamten richtig versichern: 80 % Beihilfe plus PKV oder doch die GKV-Familienversicherung? Was sich wann lohnt - mit klarer Entscheidungshilfe. # Kinder richtig versichern: 80 % Beihilfe plus PKV — oder doch GKV-Familienversicherung? Nachwuchs unterwegs? Dann steht neben Namensfindung und Kinderzimmer eine Entscheidung an, die viele Beamtenfamilien unterschätzen: Wie wird das Kind krankenversichert? Die Antwort hängt vor allem davon ab, wie die Eltern versichert sind. Aktualisiert: Juli 2026 · 7 Min. Lesezeit Die gute Nachricht zuerst: Kinder von Beamten sind in der Krankenversicherung fast immer günstig und gut abzusichern — denn die Beihilfe übernimmt bei ihnen in der Regel 80 Prozent der Krankheitskosten. Die spannende Frage ist nur, ob die restlichen 20 Prozent in die PKV gehören oder ob die kostenlose GKV-Familienversicherung greift. ## 1. 80 % Beihilfe: Warum PKV-Kindertarife so günstig sind Berücksichtigungsfähige Kinder von Beamten erhalten in den meisten Bundesländern und beim Bund einen Beihilfesatz von 80 % — den höchsten Satz im ganzen System. Die private Krankenversicherung muss also nur die verbleibenden 20 % abdecken. Entsprechend klein ist der Beitrag: Beihilfekonforme Kindertarife kosten typischerweise nur einen niedrigen zweistelligen Betrag im Monat — bei Leistungen, die deutlich über GKV-Niveau liegen können. ## 2. Wann die GKV-Familienversicherung möglich ist — und wann nicht Ist ein Elternteil gesetzlich versichert, klingt die kostenlose GKV-Familienversicherung verlockend. Sie hat aber eine wichtige Hürde, die genau auf Beamtenfamilien zielt: - Das Kind kann nicht kostenlos familienversichert werden, wenn der privat versicherte Elternteil (also z. B. Du als Beamter) mehr verdient als der gesetzlich versicherte Elternteil und zugleich über der Versicherungspflichtgrenze (Jahresarbeitsentgeltgrenze) liegt. - In diesem Fall bleibt nur: das Kind freiwillig gesetzlich versichern (mit eigenem Beitrag) — oder eben privat mit 80 % Beihilfe, was dann meist die klar günstigere und leistungsstärkere Lösung ist. Verdient dagegen der GKV-versicherte Elternteil mehr, oder liegt Dein Einkommen unter der Grenze, ist die kostenlose Familienversicherung möglich — und je nach Situation eine völlig legitime Wahl. Weil hier Einkommen, Beihilferecht und Familienplanung ineinandergreifen, gehört diese Entscheidung in eine individuelle Beratung: Genau dafür gibt es den Beamten-Check. ## 3. Leistungen im Vergleich - PKV-Kindertarif (beihilfekonform): je nach Tarif Chefarztbehandlung und Zweibettzimmer im Krankenhaus, hohe Erstattung bei Zahnspange und Zahnersatz, Heilpraktiker, schnellere Facharzttermine als Privatpatient. - GKV-Familienversicherung: kostenlos, unkompliziert, solide Grundversorgung — aber Sachleistungsprinzip, Budgetmedizin und bei Kieferorthopädie oft spürbare Eigenanteile. Gerade bei Kindern zahlt sich der Privatstatus häufig aus: Kieferorthopädie, Sehhilfen und Krankenhausaufenthalte mit Elternbegleitung sind typische Punkte, an denen PKV-Kindertarife glänzen. ## 4. Kindernachversicherung: die 2-Monats-Frist Der vielleicht wichtigste Praxistipp dieses Artikels: Melde Dein Neugeborenes innerhalb von zwei Monaten nach der Geburt bei Deiner PKV an. Dann gilt die sogenannte Kindernachversicherung: Der Versicherer muss das Kind ohne Gesundheitsprüfung und ohne Risikozuschläge aufnehmen — üblicherweise vorausgesetzt, ein Elternteil ist dort seit mindestens drei Monaten versichert. ## 5. Nebeneffekt: Dein eigener Beihilfesatz steigt Ab dem zweiten berücksichtigungsfähigen Kind steigt Dein eigener Beihilfesatz in den meisten Bundesländern von 50 auf 70 % — Dein PKV-Restanteil sinkt entsprechend, und Dein Tarif sollte darauf umgestellt werden (sonst zahlst Du für Deckung, die Du nicht mehr brauchst). Prüfe Deine Konstellation im Beihilferechner — Ausnahme ist unter anderem Baden-Württemberg für Neueinsteiger. ## 6. Fazit ## Passende Artikel ### Beihilfe beantragen: So funktioniert die Abrechnung ### PKV oder GKV als Beamtenanwärter: Die 5 Fakten ## Wir rechnen beide Wege für Deine Familie durch. PKV-Kindertarif oder Familienversicherung, Beihilfesatz-Umstellung, Nachversicherungsfrist: Im kostenlosen Beamten-Check bekommst Du eine klare Empfehlung für Deine Konstellation. ### Ramon Heinze Versicherungsmakler · Spezialist für Beamtenversicherungen · Osnabrück Seit 2016 in der Versicherungsbranche — ausgebildet bei der Debeka, einem der größten Versicherer im Beamtenbereich. Dort hat er das Beamtensegment von Grund auf gelernt und daraus seine Konsequenz gezogen: Wer an eine einzelne Gesellschaft gebunden ist, kann nicht für jeden Kunden die passende Lösung finden. Heute berät er als Versicherungsmakler ohne Anbieterbindung Beamte, Anwärter und Referendare — bundesweit. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/ratgeber-lehrer-versicherungen.html # Versicherungen für Lehrkräfte & Referendare | Beamtenstarter > Versicherungen für Lehrkräfte und Referendare: Beihilfe, PKV und Dienstunfähigkeit - was im Referendariat und im Schuldienst wirklich wichtig ist. # Versicherungen für Lehrkräfte und Referendare: Was wirklich wichtig ist Aufsichtspflicht auf der Klassenfahrt, Verantwortung für dreißig Kinder im Sportunterricht, ein Beruf, der emotional fordert wie kaum ein zweiter: Lehrkräfte haben ein eigenes Risikoprofil — und brauchen deshalb eine eigene Absicherungslogik. Dieser Leitfaden ordnet, was vom Referendariat bis zur Pension wirklich zählt. Kaum eine Berufsgruppe stellt so viele Beamte wie die Lehrkräfte — und kaum eine trifft die typischen Absicherungsfragen so gebündelt: die Weichenstellung im Referendariat, die tägliche Aufsichtspflicht, das reale Dienstunfähigkeitsrisiko, dazu die Sonderfälle Tarifbeschäftigung, Teilzeit und Elternzeit. Gehen wir die Punkte der Reihe nach durch — in der Reihenfolge ihrer Dringlichkeit. Einen kompakten Überblick bietet auch unsere Seite Versicherungen für Lehrer. ## Referendariat: Die Weichen werden vor der Ernennung gestellt Mit dem Referendariat beginnt Dein Beamtenverhältnis — als Beamter auf Widerruf. Das hat zwei unmittelbare Konsequenzen: Du wirst beihilfeberechtigt, und Du kannst in die private Krankenversicherung zu besonders günstigen Anwärtertarifen wechseln. Der Dienstherr übernimmt mindestens 50 % Deiner Krankheitskosten über die Beihilfe, die PKV versichert den Rest — einen Arbeitgeberzuschuss zur GKV gibt es dagegen nicht, weshalb die freiwillige gesetzliche Versicherung für Referendare meist deutlich teurer ist. Die Details und den Vergleich findest Du auf der Seite PKV für Beamtenanwärter. Genauso wichtig: Der Zeitpunkt vor der Ernennung ist der beste Deines Berufslebens, um die Dienstunfähigkeitsabsicherung zu regeln. Du bist jung, die Gesundheitsprüfung fällt in der Regel leicht, und als Beamter auf Widerruf stehst Du bei Dienstunfähigkeit ohne jede Versorgung des Dienstherrn da — es erfolgt lediglich die Nachversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung. Wer beides — PKV und DU-Schutz — vor oder direkt mit der Ernennung ordnet, hat die beiden größten Weichen richtig gestellt. ## Aufsichtspflicht: Warum die Diensthaftpflicht Empfehlung Nummer 1 ist Kein anderes Beamtenrisiko ist im Schulalltag so präsent wie die Aufsichtspflicht. Pausenaufsicht auf dem Schulhof, Sportunterricht am Reck, Klassenfahrt mit Übernachtung, Chemieexperiment, Schwimmunterricht: Überall dort trägst Du die Verantwortung dafür, dass Schülerinnen und Schüler weder zu Schaden kommen noch Schaden anrichten. Passiert trotzdem etwas und wird Dir eine grob fahrlässige Verletzung der Aufsichtspflicht vorgeworfen, kann der Dienstherr für den entstandenen Schaden bei Dir Regress nehmen. Dazu kommen die profaneren Fälle: der verlorene Schulschlüssel, für den die Schließanlage getauscht werden muss, das beschädigte Dienst-Tablet, der Fehler bei der Notenverwaltung. Die private Haftpflichtversicherung deckt dienstliche Schäden regelmäßig nicht — genau dafür gibt es die Diensthaftpflichtversicherung. ## Dienstunfähigkeit: Das unterschätzte Risiko im Lehrerberuf Der Lehrerberuf fordert nicht nur fachlich, sondern vor allem mental: volle Klassen, Lärmpegel, Elterngespräche, Korrekturberge, ständige Präsenz. Es ist deshalb kein Zufall, dass bei Lehrkräften, die vorzeitig aus dem Dienst ausscheiden, psychische Erkrankungen und Erschöpfungszustände zu den häufig genannten Gründen gehören. Das ist kein Makel, sondern ein Berufsrisiko — und es lässt sich versichern, solange man gesund ist. Für Lehrkräfte ist dabei die echte Dienstunfähigkeitsklausel entscheidend: Stellt der Amtsarzt die Dienstunfähigkeit fest und versetzt der Dienstherr Dich in den Ruhestand oder entlässt Dich, leistet die Versicherung — ohne die Berufsunfähigkeit nach eigenen Maßstäben neu zu prüfen. Gerade bei psychischen Erkrankungen können amtsärztliche und versicherungsvertragliche Bewertung sonst auseinanderfallen. Woran Du eine echte Klausel erkennst, liest Du im Artikel Echte vs. unechte DU-Klausel; die Grundlagen findest Du auf der Seite Dienstunfähigkeitsversicherung. ## Verbeamtet oder tarifbeschäftigt: Zwei Welten der Absicherung Nicht jede Lehrkraft wird verbeamtet — viele arbeiten dauerhaft als Tarifbeschäftigte im Angestelltenverhältnis, sei es wegen des Bundeslandes, des Alters bei Einstellung oder gesundheitlicher Voraussetzungen. Für die Absicherung bedeutet das ein komplett anderes Fundament: - Krankenversicherung: Angestellte Lehrkräfte sind in der Regel gesetzlich pflichtversichert (mit Arbeitgeberzuschuss); Beihilfe und beihilfekonforme PKV sind das Modell der Verbeamteten. - Absicherung der Arbeitskraft: Angestellte sichern das Risiko über eine Berufsunfähigkeitsversicherung plus gesetzliche Erwerbsminderungsrente ab; Verbeamtete brauchen die DU-Absicherung mit echter Klausel, weil ihr Leistungsfall an die amtsärztliche Feststellung gekoppelt ist. - Altersversorgung: Pension mit Ruhegehaltssatz auf der einen, gesetzliche Rente plus Zusatzversorgung (VBL) auf der anderen Seite — die Versorgungslücken liegen unterschiedlich hoch. Wichtig für alle, die auf eine spätere Verbeamtung hoffen: Gute BU-Tarife lassen sich bei der Ernennung um eine DU-Klausel ergänzen oder umstellen — frag gezielt danach, bevor Du unterschreibst. ## Teilzeit und Elternzeit: Beihilfe bleibt, der PKV-Beitrag auch Teilzeit und Elternzeit gehören im Schuldienst zur normalen Berufsbiografie — und beide haben eine finanzielle Eigenheit, die Du einplanen solltest: Die Beihilfeberechtigung bleibt bestehen, aber der PKV-Beitrag läuft in voller Höhe weiter, auch wenn die Bezüge sinken oder in der Elternzeit ganz entfallen. Anders als in der GKV, wo der Beitrag am Einkommen hängt, ist der PKV-Beitrag einkommensunabhängig. Das ist kein Grund gegen die PKV — mit Kindern steigt der Beihilfesatz sogar auf 70 % ab dem zweiten Kind, und Kinder werden mit 80 % Beihilfe besonders günstig mitversichert. Aber es ist ein Grund zur Planung: Kalkuliere den weiterlaufenden Beitrag in Deine Elternzeit-Rechnung ein, und prüfe, welche Entlastungsmöglichkeiten Dein Tarif oder Dein Dienstherr für diese Phasen vorsieht. Auch laufende DU-Verträge sollten in Teilzeitphasen nicht vorschnell reduziert werden — die Versorgungslücke wird durch Teilzeit eher größer als kleiner. ## Bundesland-Unterschiede: Verbeamtung und Beihilfe Der Schuldienst ist Ländersache — und die Unterschiede sind erheblich. Das betrifft zum einen die Verbeamtungspraxis: Die Länder handhaben Altersgrenzen und Einstellungsbedingungen unterschiedlich, und die Praxis hat sich über die Jahre mehrfach geändert. Zum anderen unterscheiden sich die Beihilfesysteme: Neben den klassischen Beihilfesätzen (50 % für Beamte, 70 % ab zwei Kindern, 80 % für Kinder) gehen Hessen und Sachsen eigene Wege, und zehn Länder bieten inzwischen eine pauschale Beihilfe als Zuschuss zur gesetzlichen Krankenversicherung an — 2026 bis zu 508,59 € monatlich. Was in Deinem Bundesland gilt und welcher Beihilfesatz auf Deine Familiensituation zutrifft, ermittelst Du mit dem Beihilferechner — die Systematik dahinter erklärt unsere Beihilfe-Seite. Ob Referendariat, Probezeit oder Lebenszeitverbeamtung: Welche Bausteine bei Dir offen sind, klärt der kostenlose Beamten-Check in wenigen Minuten. ### Ramon Heinze Versicherungsmakler · Spezialist für Beamtenversicherungen · Osnabrück Seit 2016 in der Versicherungsbranche — ausgebildet bei der Debeka, einem der größten Versicherer im Beamtenbereich. Dort hat er das Beamtensegment von Grund auf gelernt und daraus seine Konsequenz gezogen: Wer an eine einzelne Gesellschaft gebunden ist, kann nicht für jeden Kunden die passende Lösung finden. Heute berät er als Versicherungsmakler ohne Anbieterbindung Beamte, Anwärter und Referendare — bundesweit. ## Diese Artikel passen dazu ### Fünf typische Situationen, in denen Beamte ohne Diensthaftpflicht teuer zahlen Schlüsselverlust, Klassenfahrt, Dienstlaptop: Wann der Dienstherr Regress nehmen darf — und was der Schutz kostet. ### Beamter auf Probe: Warum diese Phase Deine gefährlichste ist — und die drei Absicherungen, die jetzt zählen Bei Dienstunfähigkeit droht die Entlassung ohne Ruhegehalt: die drei Prioritäten zwischen Ernennung und Lebenszeitverbeamtung. ## Finde heraus, welche Bausteine Dir noch fehlen. Im kostenlosen Beamten-Check sagst Du uns, wo Du im Schuldienst stehst — wir zeigen Dir ehrlich, was geregelt ist und was nicht. Ohne Verkaufsdruck, ohne Kosten. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/ratgeber-oeffnungsaktion.html # PKV-Öffnungsaktion: Frist & Versicherer | Beamtenstarter > Öffnungsaktion der PKV: Aufnahme trotz Vorerkrankung, max. 30 % Zuschlag, keine Ausschlüsse — mit Frist-Check und Liste der 16 teilnehmenden Versicherer. # Öffnungsaktion der PKV: Der Weg in die private Krankenversicherung trotz Vorerkrankung Asthma, Rückenleiden, eine zurückliegende Psychotherapie — und schon scheint die Tür zur PKV zu? Nicht für Beamte. Über die Öffnungsaktion nehmen viele private Krankenversicherer Beamtenanfänger auch mit Vorerkrankungen auf: ohne Leistungsausschlüsse und mit gedeckeltem Risikozuschlag. Entscheidend ist, die kurze Frist nicht zu verpassen. Normalerweise entscheidet bei einem PKV-Antrag die Gesundheitsprüfung: Der Versicherer kann Zuschläge verlangen, Leistungen ausschließen — oder den Antrag komplett ablehnen. Für Beamtenanfänger gibt es eine bemerkenswerte Ausnahme von dieser Regel. Sie heißt Öffnungsaktion, ist wenig bekannt und kann für Menschen mit Vorerkrankungen den Unterschied zwischen „PKV unmöglich" und „PKV zu fairen Konditionen" ausmachen. ## Was die Öffnungsaktion ist Die Öffnungsaktion ist eine Selbstverpflichtung vieler privater Krankenversicherer gegenüber Beamtenanfängern und Beamtenanwärtern: Die teilnehmenden Gesellschaften verpflichten sich, Berufsanfänger im Beamtenverhältnis in beihilfekonforme Tarife aufzunehmen — auch dann, wenn Vorerkrankungen bestehen, die im normalen Antragsverfahren zu einer Ablehnung führen könnten. Der Hintergrund: Beamte sind auf die Kombination aus Beihilfe und privater Restkostenversicherung angewiesen — die GKV kennt für sie keinen Arbeitgeberzuschuss. Damit auch gesundheitlich vorbelastete Beamte diesen Weg gehen können, hat sich die Branche auf erleichterte Aufnahmebedingungen verständigt. Nicht jede Gesellschaft nimmt teil — welche dabei sind, zeigt die Liste der 16 teilnehmenden Versicherer weiter unten. ## Die Konditionen: Was die Öffnungsaktion garantiert Die Selbstverpflichtung umfasst vier Zusagen — sie stehen wörtlich in der Broschüre des PKV-Verbands: - Aufnahme trotz Vorerkrankungen: Ein Antrag im Rahmen der Öffnungsaktion darf wegen des Gesundheitszustands nicht abgelehnt werden — auch bei Diagnosen, die sonst als „nicht versicherbar" gelten. - Risikozuschlag gedeckelt auf maximal 30 %: Zuschläge für Vorerkrankungen sind auf höchstens 30 % des tariflichen Beitrags begrenzt — egal, wie schwer die Diagnose wiegt. - Keine Leistungsausschlüsse: Der Versicherer darf einzelne Erkrankungen oder Körperregionen nicht vom Schutz ausnehmen. Du erhältst den vollen Tarifumfang. - Auch laufende Behandlungen sind mitversichert: Die übliche Klausel, nach der für Versicherungsfälle vor Vertragsbeginn nicht geleistet wird (§ 2 Abs. 1 Satz 2 MB/KK), findet keine Anwendung. Eine bereits begonnene Behandlung fällt also nicht aus dem Schutz. Zum Vergleich: Im regulären Antragsverfahren sind Zuschläge nach oben offen, Ausschlüsse üblich und Ablehnungen jederzeit möglich. Die Öffnungsaktion kehrt die Machtverhältnisse für einen kurzen Zeitraum um — deshalb ist das Zeitfenster so wertvoll. Ein oft übersehener Bonus betrifft die Pflege: Wirst Du im Rahmen der Öffnungsaktion in die private Pflegepflichtversicherung aufgenommen, wird dort kein gesundheitsabhängiger Risikozuschlag erhoben (§ 110 Abs. 1 Nr. 2 d SGB XI). Bevor Du sie nutzt, lohnt allerdings ein Zwischenschritt: Oft ist eine anonyme Risikovoranfrage noch besser als der Direktantrag über die Aktion — sie zeigt vorab, ob Dich eine Gesellschaft sogar ohne oder mit geringerem Zuschlag nimmt. Beide Wege, die richtige Reihenfolge und eine direkte Anfragemöglichkeit findest Du auf unserer Seite PKV trotz Vorerkrankung für Beamte. ## Wer teilnehmen darf — und wer nicht Der teilnahmeberechtigte Personenkreis ist deutlich weiter, als die meisten annehmen. Der PKV-Verband unterscheidet vier Gruppen: ## 1. Beamte auf Widerruf Also Referendarinnen, Referendare und Beamtenanwärter mit Anspruch auf Beihilfe nach den Vorschriften des Bundes oder eines Landes. Sie werden zunächst in die Tarife aufgenommen, die für Beamte auf Widerruf geöffnet sind — also in den Anwärter-Sondertarif. ## 2. Beamtenanfänger Diese Gruppe ist die größte und umfasst weit mehr als klassische Beamte: - Beamte auf Probe — auch dann, wenn ein Widerrufsverhältnis vorausging, während dessen eine gesetzliche Versicherung bestand; - Beamte auf Zeit oder auf Lebenszeit, wenn kein Dienstverhältnis auf Probe vorangegangen ist; - Richterinnen und Richter mit Beihilfeanspruch; - Geistliche und Kirchenbeamte mit Beihilfeanspruch; - Dienstordnungsangestellte der Sozialversicherungsträger und der Berufsgenossenschaften; - Berufsanfänger im Bereich der Sparkassen, Landesbanken und sonstiger öffentlich-rechtlicher Bankinstitute mit Beihilfeanspruch; - Abgeordnete des Europäischen Parlaments mit beihilfeähnlichem Anspruch. ## 3. Freiwillig gesetzlich versicherte Beamte — ganz ohne Frist Das ist der am meisten übersehene Punkt. Beamte, die bereits am 31. Dezember 2004 in einem entsprechenden Dienstverhältnis standen und heute freiwillig gesetzlich versichert sind, können die Öffnungsaktion jederzeit in Anspruch nehmen — für sie gilt keine Sechs-Monats-Frist. Dazu zählen Beamte auf Probe, Zeit oder Lebenszeit mit Beihilfeanspruch, Richter sowie Versorgungsempfänger im Ruhestand. Soldaten gehören hier nicht dazu. ## 4. Angehörige, die erstmals beihilfeberechtigt werden Ehegatten, eingetragene Lebenspartner, Kinder und Adoptivkinder können ebenfalls über die Öffnungsaktion aufgenommen werden. Dafür müssen drei Bedingungen zusammenkommen: - Die beihilfe- oder heilfürsorgeberechtigte Person ist selbst privat versichert oder hat eine Anwartschaft — sie muss die Öffnungsaktion aber nicht selbst nutzen; - der Angehörige ist bei der Beihilfe berücksichtigungsfähig; - der Angehörige ist nicht pflichtversichert in der gesetzlichen Krankenversicherung. Für Kinder, die über einen freiwillig gesetzlich versicherten Elternteil mitversichert sind, gilt eine Besonderheit: Sie werden nur dann zu den erleichterten Bedingungen aufgenommen, wenn dieser Elternteil gleichzeitig mitwechselt. Mehr dazu im Ratgeber Kinder richtig versichern. ## Sonderfall Heilfürsorge: Soldaten, Polizei und Feuerwehr Wer freie Heilfürsorge oder truppenärztliche Versorgung hat, braucht heute keine Krankenvollversicherung — und übersieht deshalb oft, dass die Öffnungsaktion trotzdem läuft. Zeit- und Berufssoldaten sowie Polizei- und Feuerwehrbeamte mit Heilfürsorgeanspruch können die erleichterten Bedingungen als Anwartschaftsversicherung nutzen. Die Frist beträgt sechs Monate ab Begründung des Anspruchs auf truppenärztliche Versorgung beziehungsweise Heilfürsorge — und ausdrücklich nicht erst nach dem Ende der aktiven Dienstzeit. ## Wer nicht teilnehmen kann - Beschäftigte des öffentlichen Dienstes mit Anspruch auf einen Arbeitgeberzuschuss zum Krankenversicherungsbeitrag — auch dann, wenn sie diesen Anspruch nicht in Anspruch nehmen. Angestellte im öffentlichen Dienst sind also außen vor; - Beamte, die sich für die pauschale Beihilfe entschieden haben und einen Zuschuss des Dienstherrn zu ihrer Krankenversicherung erhalten — die Entscheidung für das Hamburger Modell schließt die Öffnungsaktion aus; - Beamte, die schon privat versichert sind und nur die Gesellschaft wechseln möchten; - wer früher schon einmal privat vollversichert war — mit Ausnahmen: etwa wer als Kind über die Eltern privat versichert war und nach der Ausbildung verbeamtet wird, wer als ehemals Nichtversicherter gesetzlich pflichtversichert wurde (§ 5 Abs. 1 Nr. 13 SGB V) oder wenn die Ablehnung eine besondere Härte bedeuten würde; - wer eine private Krankenversicherung wegen verletzter Anzeigepflicht nach Rücktritt oder Anfechtung verlassen musste; - Beamte, die die Frist haben verstreichen lassen und nicht unter die Gruppe der freiwillig gesetzlich Versicherten von 2004 fallen. Weil sich Beitrag, Leistungsniveau und Beitragsentwicklung zwischen den teilnehmenden Gesellschaften erheblich unterscheiden, lohnt sich die Auswahl trotz garantierter Aufnahme. Eine Übersicht der Tarifwelt für Beamte findest Du auf unserer Seite PKV für Beamte; welche Leistungen Dir persönlich wichtig sind, hältst Du im PKV-Wunschprofil fest. ## Die Fristen im Einzelnen Maßgeblich für die Fristwahrung ist immer der Eingang des Antrags beim Versicherer, nicht der gewünschte Versicherungsbeginn. | Personengruppe | Frist | Fristbeginn | | Beamte auf Widerruf (Referendare, Anwärter) | 6 Monate | Beginn des Beamtenverhältnisses | | Beamtenanfänger (Probe, Zeit, Lebenszeit, Richter u. a.) | 6 Monate | erstmalige Verbeamtung | | Soldaten, Polizei, Feuerwehr mit Heilfürsorge (nur Anwartschaft) | 6 Monate | Begründung des Anspruchs auf Heilfürsorge bzw. truppenärztliche Versorgung | | Freiwillig gesetzlich versicherte Beamte (Stand 31.12.2004) | keine Frist | jederzeit möglich | | Angehörige von Beamten auf Widerruf | 6 Monate | erstmalige Berücksichtigungsfähigkeit bei der Beihilfe | | Angehörige sonstiger Berechtigter, auch bei Eheschließung | 6 Monate | erstmalige Berücksichtigungsfähigkeit bzw. Erlöschen der GKV-Pflichtversicherung | | Neugeborene (wenn die Kindernachversicherung nicht greift) | 6 Monate | Geburt | Die Frist für Angehörige geht nie über die Frist des Beamten selbst hinaus. ## Frist-Check: Wie lange hast Du noch? Wähle Deine Personengruppe und das maßgebliche Datum — der Check zeigt Dir zur Orientierung, bis wann Dein Antrag beim Versicherer eingegangen sein sollte. ### Öffnungsaktions-Frist-Check Zur Orientierung gerechnet als Datum plus sechs Monate — keine Rechtsberatung, verbindlich sind die Bedingungen der teilnehmenden Versicherer. ## Teilnehmende Versicherer Der PKV-Verband führt in seiner Broschüre 16 Mitgliedsunternehmen auf, die sich ganz oder teilweise an den Öffnungsaktionen beteiligen (Stand der Broschüre: Januar 2026). Darunter sind die meisten großen Beamtenversicherer: | Versicherer | Besonderheit | | Allianz Private Krankenversicherung | — | | Bayerische Beamtenkrankenkasse (Versicherungskammer Bayern) | — | | DBV Deutsche Beamtenversicherung (AXA) | — | | Debeka Krankenversicherungsverein | — | | DKV Deutsche Krankenversicherung | — | | Generali Deutschland Krankenversicherung | — | | Hallesche Krankenversicherung | nicht für Beamte auf Widerruf (Anwärter, Referendare) | | HUK-COBURG Krankenversicherung | — | | INTER Krankenversicherung | — | | LIGA Krankenversicherung | nur katholische Priester | | Münchener Verein Krankenversicherung | — | | ottonova Krankenversicherung | — | | SIGNAL IDUNA Krankenversicherung | — | | Süddeutsche Krankenversicherung (SDK) | — | | Union Krankenversicherung (UKV) | — | | Versicherer im Raum der Kirchen (VRK) | — | Gesellschaften, die nicht auf der Liste stehen, beteiligen sich nicht an der Öffnungsaktion — dort läuft Dein Antrag als normales Antragsverfahren mit voller Risikoprüfung. Für Anwärter und Referendare ist außerdem die Fußnote zur Hallesche wichtig: Sie nimmt Beamte auf Widerruf nicht über die Öffnungsaktion auf. Die Teilnahme kann sich ändern — maßgeblich ist immer die aktuelle Broschüre des PKV-Verbands und die Auskunft des jeweiligen Versicherers. Auch für Angehörige spielt die Liste eine Rolle: Sie werden im Rahmen der Öffnung grundsätzlich von dem Unternehmen aufgenommen, bei dem die beihilfeberechtigte Person versichert ist. Nur wenn deren Versicherer nicht teilnimmt, können sie sich ein beliebiges teilnehmendes Unternehmen aussuchen. ## Was die Öffnungsaktion nicht leistet Die erleichterten Bedingungen gelten nur für einen genau umrissenen Schutz — die beihilfekonforme Restkostenversicherung. Was das ausschließt: - Keinen höheren Erstattungssatz als nötig. Erstattungssatz und Beihilfeanspruch dürfen zusammen nicht mehr als 100 Prozent ergeben. Bei 50 Prozent Beihilfe ist also ein 50-Prozent-Tarif Gegenstand der Aktion — nicht mehr. - Keine Doppelversicherung und keine Aufstockung über die Beihilfe hinaus. - Wahlleistungen nur, soweit Deine Beihilfestelle sie trägt. Erstattet Deine Beihilfe Zweibettzimmer und Chefarzt, sind sie Teil des begünstigten Schutzes. Zahlt sie nur allgemeine Krankenhausleistungen, bleiben Wahlleistungen außen vor — was Dein Bundesland regelt, steht in unserer Bundesland-Übersicht. - Der Zuschlag bleibt dauerhaft. Bis zu 30 Prozent Risikozuschlag sind gedeckelt, aber sie gelten für die Vertragslaufzeit und nicht nur für die ersten Jahre. - Beihilfeergänzungstarife sind nicht erfasst. Zusatzbausteine für Leistungen, die die Beihilfe nicht erstattet — etwa besseren Zahnersatz oder Wahlleistungen über die Beihilfe hinaus —, kannst Du zwar abschließen, aber nur mit normaler Risikoprüfung. ## So läuft die Aufnahme ab Der Weg in die PKV über die Öffnungsaktion ist unspektakulär — wenn man die Reihenfolge einhält: - Frist notieren: Der Stichtag ist Deine Ernennung bzw. Berufung ins Beamtenverhältnis. Ab hier läuft das Zeitfenster von in der Regel 6 Monaten. - Teilnehmende Gesellschaften eingrenzen: Nicht jede PKV nimmt teil — die Liste der 16 Unternehmen steht oben. Vergleiche unter den teilnehmenden Gesellschaften Leistungen, Beitrag und Zuschlagspraxis — der 30-%-Deckel gilt überall, das Preisniveau darunter unterscheidet sich aber deutlich. - Gesundheitsfragen vollständig und wahrheitsgemäß beantworten: Auch in der Öffnungsaktion gibt es Gesundheitsfragen — sie entscheiden nicht über die Aufnahme, wohl aber über den Zuschlag. Falsche Angaben gefährden den Schutz (Stichwort vorvertragliche Anzeigepflicht). - Antrag ausdrücklich im Rahmen der Öffnungsaktion stellen und Ernennungsnachweis beifügen. - Annahmeerklärung prüfen: Zuschlag maximal 30 %? Keine Ausschlüsse? Beihilfekonformer Tarif mit passendem Erstattungssatz? Dann steht dem Start nichts im Weg. ## Was 30 Prozent konkret bedeuten „Maximal 30 Prozent" klingt abstrakt. Greifbar wird es, wenn man es auf echte Beiträge rechnet. In unserer anonymisierten Musterauswertung liegen die Anwärterbeiträge sechs beihilfekonformer Tarife zwischen rund 103 und 152 Euro im Monat, die späteren Volltarife zwischen rund 330 und 423 Euro. Mit dem vollen Zuschlag von 30 Prozent ergibt das: | Beitrag ohne Zuschlag | mit 30 % Zuschlag | Aufschlag pro Monat | | ca. 103 € (Anwärtertarif) | ca. 134 € | rund 31 € | | ca. 152 € (Anwärtertarif) | ca. 198 € | rund 46 € | | ca. 330 € (Volltarif) | ca. 429 € | rund 99 € | | ca. 423 € (Volltarif) | ca. 550 € | rund 127 € | Zwei Dinge lassen sich daraus ablesen. Erstens: Im Vorbereitungsdienst tut der Zuschlag kaum weh — der Unterschied liegt im Bereich einer Handyrechnung. Zweitens: Im Volltarif wird derselbe Prozentsatz zu einem dreistelligen Betrag pro Monat. Weil der Zuschlag dauerhaft bleibt, entscheidet die Wahl der Gesellschaft über deutlich mehr Geld als die Frage, ob überhaupt ein Zuschlag anfällt. Die Beiträge stammen aus einer echten Auswertung vom Juli 2026 für einen Modellfall in Niedersachsen mit 50 Prozent Beihilfe. Sie sind eine Orientierung, keine Preisliste — Dein Beitrag hängt vom Eintrittsalter, Deinem Gesundheitszustand und Deinem Bundesland ab. ## Die Alternative: anonyme Risikovoranfrage Die Öffnungsaktion ist das Sicherheitsnetz — sie muss aber nicht automatisch die beste Lösung sein. Bei leichteren Vorerkrankungen nimmt eine Gesellschaft Dich im regulären Verfahren womöglich ganz ohne Zuschlag oder mit weniger als 30 % an. Ob das realistisch ist, klärt eine anonyme Risikovoranfrage: So läuft sie ab — und das sind die Fragen. - Deine Gesundheitsdaten werden — ohne Deinen Namen — parallel bei mehreren Gesellschaften angefragt. - Du erhältst verbindliche Voten, wer Dich zu welchen Konditionen annehmen würde. - Da kein förmlicher Antrag gestellt wird, entsteht keine Ablehnung, die Du später in Antragsfragen angeben müsstest. Die kluge Strategie kombiniert beides: erst anonym den Markt testen, dann bewusst entscheiden — reguläre Annahme beim besten Anbieter oder Öffnungsaktion mit garantierten Konditionen. Beides zusammen funktioniert aber nur, solange die 6-Monats-Frist noch läuft. ## Typische Fehler — und wie Du sie vermeidest - Die Frist verschlafen: Wer erst ein Jahr nach der Ernennung handelt, hat den Anspruch auf die erleichterte Aufnahme verloren — und ist wieder auf Kulanz und normale Risikoprüfung angewiesen. - Vorschnell reguläre Anträge stellen: Eine dokumentierte Ablehnung musst Du in künftigen Anträgen angeben — sie verschlechtert Deine Ausgangslage überall. Erst anonym voranfragen, dann beantragen. - Gesundheitsfragen „optimieren": Verschwiegene Diagnosen können den Versicherer auch Jahre später noch zur Leistungsverweigerung oder Vertragsanpassung berechtigen. Vollständigkeit schützt Dich — gerade in der Öffnungsaktion, in der die Aufnahme ohnehin garantiert ist. - Nur auf den Beitrag schauen: Ein günstiger Tarif mit schwachem Leistungsbild bleibt ein schwacher Tarif — auch mit Öffnungsaktion. Erstattungssätze, Beihilfeergänzung und Beitragsentwicklung gehören mit auf den Prüfstand. - Aus Angst in der GKV bleiben: Wer wegen einer Vorerkrankung gar nicht erst prüft, zahlt als Beamter den vollen GKV-Beitrag allein — oft die teuerste aller Optionen. Wie die PKV für Beamte grundsätzlich funktioniert — von der Beihilfeergänzung bis zur Tarifwahl — liest Du auf unserer Themenseite PKV für Beamte. ## Häufige Fragen zur Öffnungsaktion **Gilt die Öffnungsaktion auch für Referendare und Anwärter?** **Was passiert, wenn ich die Sechs-Monats-Frist verpasse?** **Muss ich die Öffnungsaktion beim Antrag ausdrücklich verlangen?** **Bleibt der Risikozuschlag für immer?** **Ich habe freie Heilfürsorge. Betrifft mich die Öffnungsaktion überhaupt?** **Können auch Ehepartner und Kinder aufgenommen werden?** **Gilt die Öffnungsaktion auch für Angestellte im öffentlichen Dienst?** **Welche Versicherer nehmen an der Öffnungsaktion teil?** **Ist die Öffnungsklausel der PKV dasselbe wie die Öffnungsaktion?** ### Ramon Heinze Versicherungsmakler · Spezialist für Beamtenversicherungen · Osnabrück Seit 2016 in der Versicherungsbranche — ausgebildet bei der Debeka, einem der größten Versicherer im Beamtenbereich. Dort hat er das Beamtensegment von Grund auf gelernt und daraus seine Konsequenz gezogen: Wer an eine einzelne Gesellschaft gebunden ist, kann nicht für jeden Kunden die passende Lösung finden. Heute berät er als Versicherungsmakler ohne Anbieterbindung Beamte, Anwärter und Referendare — bundesweit. ## Diese Artikel passen dazu ### PKV oder GKV als Beamtenanwärter: Die 5 Fakten, die Deine Entscheidung einfach machen Kein Arbeitgeberzuschuss, mindestens 50 % Beihilfe, Anwärtertarife ab ca. 80 € — die Weichenstellung vor der Ernennung. ### Pauschale Beihilfe: Für wen sich das Hamburger Modell lohnt — und für wen nicht Zehn Länder zahlen wahlweise einen pauschalen Zuschuss zum Krankenversicherungsbeitrag. Verlockend — aber unwiderruflich. ## Wir stellen Deine anonyme Risikovoranfrage. Im kostenlosen Beamten-Check klären wir diskret, welche Gesellschaften Dich zu welchen Konditionen annehmen — zunächst anonym, ohne Verpflichtung, rechtzeitig vor Ablauf Deiner Frist. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/ratgeber-pauschale-beihilfe.html # Pauschale Beihilfe: für wen sie sich lohnt | Beamtenstarter > Pauschale Beihilfe (Hamburger Modell): Für wen sich der Zuschuss zur GKV lohnt und wann die klassische Beihilfe mit PKV die bessere Wahl bleibt. # Pauschale Beihilfe: Für wen sich das Hamburger Modell lohnt — und für wen nicht Seit Hamburg 2018 vorangegangen ist, bieten zehn Bundesländer ihren Beamten eine Alternative zur klassischen Beihilfe: einen pauschalen Zuschuss zum Krankenversicherungsbeitrag. Das kann eine kluge Wahl sein — oder eine teure Einbahnstraße. Dieser Artikel zeigt ehrlich, wann was gilt. Die klassische Beamtenversorgung kennt nur einen Weg: individuelle Beihilfe plus private Restkostenversicherung. Die pauschale Beihilfe — nach ihrem Ursprungsland auch „Hamburger Modell" genannt — öffnet einen zweiten: Der Dienstherr zahlt die Hälfte Deines Krankenversicherungsbeitrags, egal ob gesetzlich oder privat vollversichert. Was fair klingt, hat einen Haken, der in keiner Werbebroschüre fett gedruckt ist: Die Entscheidung gilt in der Regel für den Rest Deines Beamtenlebens. ## Wie die pauschale Beihilfe funktioniert Die klassische, individuelle Beihilfe erstattet Dir im Krankheitsfall einen Prozentsatz Deiner tatsächlichen Krankheitskosten — mindestens 50 %, mit zwei oder mehr Kindern meist 70 %. Den Rest deckt eine beihilfekonforme private Krankenversicherung ab. Die pauschale Beihilfe dreht das Prinzip um: Statt sich an einzelnen Rechnungen zu beteiligen, zahlt der Dienstherr einen festen monatlichen Zuschuss in Höhe von 50 % Deines Krankenversicherungsbeitrags — wahlweise zum Beitrag der gesetzlichen Krankenversicherung oder einer privaten Vollversicherung. Im Jahr 2026 beträgt der Zuschuss bis zu 508,59 € im Monat. - Mit GKV: Du versicherst Dich freiwillig gesetzlich, der Dienstherr übernimmt die Hälfte des Beitrags — wirtschaftlich ähnlich wie der Arbeitgeberzuschuss bei Angestellten, den Beamte sonst nicht erhalten. - Mit PKV-Vollversicherung: Auch wer sich privat voll versichert (also ohne individuelle Beihilfe zu einzelnen Rechnungen), kann den hälftigen Beitragszuschuss erhalten. In der Praxis wird das Modell aber vor allem von Beamten gewählt, die in der GKV bleiben möchten. ## Diese zehn Bundesländer bieten die pauschale Beihilfe an Die pauschale Beihilfe ist Ländersache. Aktuell bieten sie zehn Bundesländer an: - Baden-Württemberg - Berlin - Brandenburg - Bremen - Hamburg - Mecklenburg-Vorpommern - Niedersachsen - Sachsen - Sachsen-Anhalt - Thüringen Für Bundesbeamte und Beamte der übrigen Länder gibt es die pauschale Beihilfe dagegen nicht — dort bleibt es beim klassischen System. Die Details (Antragsfristen, genaue Ausgestaltung) unterscheiden sich zudem von Land zu Land; maßgeblich ist immer das jeweilige Landesrecht. Einen Überblick über die Beihilfe-Systematik Deines Landes findest Du auf unserer Seite Beihilfe verstehen. ## Die zentrale Warnung: Deine Entscheidung ist unwiderruflich Diese Unwiderruflichkeit ist der Grund, warum die Entscheidung nicht nach der aktuellen Monatsrechnung getroffen werden darf, sondern über die gesamte Laufbahn gedacht werden muss. Ein Beispiel für die Langfrist-Perspektive: In der GKV ist der Beitrag einkommensabhängig — er steigt mit jeder Besoldungserhöhung mit. In der Beihilfe-PKV-Kombination zahlst Du dagegen einen einkommensunabhängigen Beitrag für die Restkostenabsicherung, und im Ruhestand steigt Dein Beihilfesatz in den meisten Ländern sogar auf 70 %. ## Für wen sich das Hamburger Modell lohnen kann Es gibt Konstellationen, in denen die pauschale Beihilfe eine ernsthafte Prüfung verdient: - Erhebliche Vorerkrankungen: Wenn die PKV Dich nur mit hohen Risikozuschlägen oder gar nicht regulär annehmen würde, kann die GKV mit hälftigem Zuschuss die wirtschaftlich bessere und planbarere Lösung sein. Prüfe vorher aber die Öffnungsaktion der PKV — sie deckelt Zuschläge und schließt Leistungsausschlüsse aus. - Viele Kinder plus GKV-Familienversicherung: In der GKV sind Kinder und einkommenslose Ehepartner beitragsfrei mitversichert. In der Beihilfe-PKV-Welt braucht jedes Familienmitglied eine eigene (wenn auch durch Beihilfe von 80 % für Kinder günstige) Restkostenversicherung. Bei großen Familien mit nur einem Verdiener kann die Pauschale rechnerisch vorn liegen. - Dauerhafte Teilzeit oder niedrige Besoldung: Da der GKV-Beitrag einkommensabhängig ist, fällt er bei dauerhaft niedrigem Einkommen entsprechend gering aus — der hälftige Zuschuss macht ihn noch einmal kleiner. - Bewusste Systempräferenz: Wer aus Überzeugung im Solidarsystem der GKV bleiben will, zahlt dafür mit der pauschalen Beihilfe zumindest nicht mehr den vollen Beitrag allein. ## Für wen es sich meist nicht lohnt Für die Mehrheit der Beamten — insbesondere am Anfang der Laufbahn — fällt die Rechnung anders aus: - Junge, gesunde Anwärter: Mit Anwärtertarifen ab ca. 80 € im Monat ist die PKV-Lösung in der Ausbildung fast immer deutlich günstiger als der halbe GKV-Beitrag — bei zugleich höherem Leistungsniveau. Wer hier die Pauschale wählt, zahlt oft doppelt: mehr Beitrag und weniger Leistung. - Steigende Besoldung absehbar: Der GKV-Beitrag wächst mit dem Einkommen mit — der Vorteil des Zuschusses schmilzt über die Laufbahn, während der PKV-Beitrag nicht an die Besoldung gekoppelt ist. - Anspruch auf hohe Beihilfesätze: Wer absehbar zwei oder mehr Kinder hat, erhält in der klassischen Beihilfe 70 % Kostenerstattung — die Restkostenversicherung wird entsprechend klein. Auch im Ruhestand gilt in den meisten Ländern der 70-%-Satz. - Wert auf Wahlleistungen: Chefarzt, Ein- oder Zweibettzimmer, erweiterte Zahnleistungen — das GKV-Niveau bleibt dahinter zurück; Zusatzversicherungen müssten separat bezahlt werden. ## Entscheidungshilfe: Diese Fragen solltest Du vorher beantworten Bevor Du die pauschale Beihilfe beantragst, solltest Du diese Punkte schriftlich für Dich geklärt haben: - Was kostet mich die PKV wirklich? Hole konkrete Angebote für beihilfekonforme Tarife ein — bei Vorerkrankungen über eine anonyme Risikovoranfrage, damit keine unnötige personenbezogene Ablehnung entsteht. - Wie entwickelt sich mein GKV-Beitrag über die Laufbahn? Rechne nicht mit dem Anwärter-Einkommen, sondern mit der Besoldung, die Du in 10 und 20 Jahren erwartest. - Wie sieht meine Familienplanung aus? Kinderzahl und Erwerbssituation des Partners verschieben die Rechnung in beide Richtungen. - Was gilt im Ruhestand? Vergleiche die Situation als Pensionär: Beihilfesatz von meist 70 % plus Resttarif gegen lebenslangen GKV-Beitrag auf Deine Versorgungsbezüge. - Habe ich die Unwiderruflichkeit wirklich akzeptiert? Wenn Du bei dieser Frage zögerst, ist das klassische System der sicherere Standard — es lässt Dir mehr Optionen offen. Die Zahlenbasis für Deine Entscheidung liefert unser Beihilferechner: Er zeigt Deinen individuellen Beihilfesatz nach Bundesland und Familiensituation — die Grundlage jedes seriösen Vergleichs. Vertiefe das Thema auf unserer Seite Beihilfe verstehen — oder ermittle mit dem Beihilferechner zuerst Deinen persönlichen Satz im klassischen System. ### Ramon Heinze Versicherungsmakler · Spezialist für Beamtenversicherungen · Osnabrück Seit 2016 in der Versicherungsbranche — ausgebildet bei der Debeka, einem der größten Versicherer im Beamtenbereich. Dort hat er das Beamtensegment von Grund auf gelernt und daraus seine Konsequenz gezogen: Wer an eine einzelne Gesellschaft gebunden ist, kann nicht für jeden Kunden die passende Lösung finden. Heute berät er als Versicherungsmakler ohne Anbieterbindung Beamte, Anwärter und Referendare — bundesweit. ## Diese Artikel passen dazu ### PKV oder GKV als Beamtenanwärter: Die 5 Fakten, die Deine Entscheidung einfach machen Kein Arbeitgeberzuschuss, mindestens 50 % Beihilfe, Anwärtertarife ab ca. 80 € — die Weichenstellung vor der Ernennung. ### Öffnungsaktion der PKV: Der Weg in die PKV trotz Vorerkrankung Erleichterte Aufnahme für Beamtenanfänger: kein Leistungsausschluss, Risikozuschlag gedeckelt — aber nur für kurze Zeit. ## Rechnen wir Deine Situation gemeinsam durch. Im kostenlosen Beamten-Check vergleichen wir beide Wege für Dein Bundesland, Deine Familie und Deine Laufbahn — ehrlich, an keine Gesellschaft gebunden und ohne Verpflichtung. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/ratgeber-pension-vs-rente.html # Pension vs. Rente: privat vorsorgen? | Beamtenstarter > Pension vs. Rente: Warum die Beamtenpension trotz besserer Absicherung Lücken lässt und weshalb sich private Vorsorge auch für Beamte lohnen kann. # Pension vs. Rente: Warum Beamte trotzdem privat vorsorgen sollten Die Beamtenpension gilt als das komfortabelste Alterssicherungssystem Deutschlands — und im Vergleich zur gesetzlichen Rente ist sie das auch. Doch „komfortabler als die Rente" heißt nicht „lückenlos": Wer die Mechanik des Ruhegehalts kennt, sieht schnell, warum das theoretische Maximum in der Praxis selten erreicht wird und welche Posten im Ruhestand weiterlaufen. „Als Beamter brauchst Du Dich um die Rente keine Sorgen zu machen" — dieser Satz ist halb richtig und halb gefährlich. Richtig ist: Das Ruhegehalt liegt deutlich über dem Niveau der gesetzlichen Rente. Gefährlich ist: Viele Beamte planen mit dem Höchstsatz von 71,75 Prozent, den ihre eigene Laufbahn nie erreichen wird — und übersehen, dass die Pension voll versteuert wird und der PKV-Beitrag im Ruhestand weiterläuft. Dieser Artikel rechnet ehrlich nach. ## So wird die Pension berechnet: Die Mechanik des Ruhegehalts Die Beamtenversorgung funktioniert grundlegend anders als die gesetzliche Rente. Statt Entgeltpunkte über das gesamte Erwerbsleben zu sammeln, zählt bei Beamten eine einfache Formel mit zwei Stellschrauben: - Ruhegehaltssatz: Für jedes ruhegehaltfähige Dienstjahr wächst der Anspruch um 1,79375 Prozentpunkte. Das Maximum liegt bei 71,75 % — erreicht nach 40 ruhegehaltfähigen Dienstjahren. - Ruhegehaltfähige Dienstbezüge: Beim Bund sind das im Kern die Bezüge aus dem Amt, das der Beamte zuletzt mindestens zwei Jahre innehatte — vereinfacht: das Gehaltsniveau der letzten beiden Jahre, nicht der Durchschnitt des gesamten Berufslebens. Die Länder regeln es ähnlich, im Detail aber teils abweichend. Genau hier liegt der große Vorteil gegenüber der gesetzlichen Rente: Während dort jedes Jahr mit niedrigem Einkommen den Durchschnitt drückt, zählt bei Beamten das Endamt. Wer am Ende der Laufbahn befördert wurde, nimmt dieses Niveau mit in die Pension. Zusätzlich gibt es eine Untergrenze: Die Mindestversorgung liegt derzeit bei ca. 2.100 € brutto im Monat (Stand Mai 2026) — ein Sicherheitsnetz, das die gesetzliche Rente so nicht kennt. ## Warum 71,75 % in der Praxis selten erreicht werden 40 ruhegehaltfähige Dienstjahre — das klingt machbar, ist es aber für viele Laufbahnen nicht. Typische Gründe, warum der tatsächliche Ruhegehaltssatz niedriger ausfällt: - Späte Verbeamtung: Wer erst mit Anfang oder Mitte 30 ins Beamtenverhältnis wechselt — etwa nach Studium, Ausbildung und Berufsjahren in der Privatwirtschaft — schafft bis zur Regelaltersgrenze schlicht keine 40 Dienstjahre mehr. - Studium zählt nur begrenzt: Hochschulzeiten werden nur eingeschränkt als ruhegehaltfähig anerkannt — typischerweise maximal wenige Jahre, nicht die volle Studiendauer. - Teilzeit: Teilzeitjahre zählen nur anteilig. Wer zehn Jahre mit halber Stelle arbeitet, sammelt in dieser Zeit nur fünf ruhegehaltfähige Dienstjahre. - Elternzeit und Beurlaubungen: Zeiten ohne Dienstbezüge sind in der Regel nicht ruhegehaltfähig — sie verlängern die Lücke zum Maximum weiter. Das Ergebnis: Viele Beamte landen real spürbar unter dem Höchstsatz. Wer mit 71,75 % plant, aber beispielsweise nur gut 30 Dienstjahre erreicht, kalkuliert mit einem Ruhestandseinkommen, das es so nie geben wird. Der erste Schritt jeder Vorsorgeplanung ist deshalb eine ehrliche Hochrechnung der eigenen ruhegehaltfähigen Dienstzeit. ## Der Versorgungsabschlag: Früher gehen kostet dauerhaft Wer vor der für ihn geltenden Altersgrenze in den Ruhestand tritt — auf Antrag oder wegen Dienstunfähigkeit —, muss mit einem Versorgungsabschlag rechnen: 0,3 % Abzug für jeden Monat des vorgezogenen Ruhestands, insgesamt begrenzt auf bis zu ca. 10,8 %. Wichtig dabei: - Der Abschlag ist dauerhaft — er gilt nicht nur bis zur Regelaltersgrenze, sondern lebenslang. - Er kommt zusätzlich zu den ohnehin fehlenden Dienstjahren: Wer früher geht, hat einen niedrigeren Ruhegehaltssatz und den Abschlag darauf. - Bei Dienstunfähigkeit greifen zwar Milderungen wie die Zurechnungszeit, ein Abschlag kann aber dennoch anfallen. Warum die Absicherung der Dienstunfähigkeit gerade in den ersten Dienstjahren existenziell ist, liest Du auf unserer Seite Dienstunfähigkeitsversicherung — Deine persönliche Lücke zeigt der DU-Lücken-Rechner. ## Brutto ist nicht netto: Die Pension wird voll versteuert Ein häufig unterschätzter Punkt: Das Ruhegehalt ist kein Nettobetrag. Pensionen unterliegen der nachgelagerten Besteuerung — sie werden als Einkünfte voll dem persönlichen Steuersatz unterworfen. Zwar mildert der Versorgungsfreibetrag die Belastung, doch dieser Freibetrag sinkt für jeden neuen Pensionärsjahrgang schrittweise ab und läuft perspektivisch aus. Je später Du in den Ruhestand trittst, desto geringer fällt die steuerliche Entlastung aus. Für die Planung heißt das: Von den auf dem Papier errechneten Prozenten des letzten Gehalts geht noch die Einkommensteuer ab. Wer seine Versorgungslücke realistisch beziffern will, muss netto rechnen — nicht brutto. ## Der PKV-Beitrag läuft in der Pension weiter Anders als gesetzlich versicherte Rentner, deren Krankenversicherungsbeitrag automatisch von der Rente abgeht, zahlen privat versicherte Pensionäre ihren PKV-Beitrag weiterhin selbst. Die gute Nachricht: Mit dem Eintritt in den Ruhestand steigt der Beihilfesatz für Versorgungsempfänger typischerweise auf 70 % — die private Restkostenversicherung muss dann nur noch ca. 30 % abdecken, der Beitrag sinkt entsprechend deutlich. Die ehrliche Nachricht: Ein Posten bleibt es trotzdem — und zwar lebenslang, tendenziell mit den allgemeinen Beitragsanpassungen im Gesundheitswesen. Wer seine Ruhestandsplanung aufstellt, sollte den verbleibenden PKV-Beitrag von Anfang an als festen Ausgabenblock einplanen. Wie die Systematik aus Beihilfe und Restkostenversicherung genau funktioniert, erklärt unsere Seite Beihilfe; Deinen persönlichen Satz ermittelst Du mit dem Beihilferechner. ## Welche Wege der zusätzlichen Vorsorge es gibt Wie groß die Lücke zwischen letztem Nettoeinkommen und Netto-Pension ausfällt, ist individuell — und damit auch die Antwort auf die Frage, wie viel zusätzliche Vorsorge nötig ist. Die gängigen Wege im Überblick, bewusst neutral: - Private Rentenversicherung: Planbare, lebenslange Zusatzrente mit garantierten und überschussabhängigen Bestandteilen. Stärke: Langlebigkeitsschutz. Zu prüfen: Kosten und Flexibilität des konkreten Vertrags. - ETF-Sparplan: Kostengünstiger, flexibler Vermögensaufbau am Kapitalmarkt. Stärke: Renditechance und jederzeitige Verfügbarkeit. Zu bedenken: Schwankungen und die Frage, wie das Vermögen im Ruhestand verrentet wird. - Immobilie: Selbst genutzt spart sie im Ruhestand die Miete, vermietet liefert sie Einnahmen. Stärke: Sachwert und Inflationsschutz. Zu bedenken: Klumpenrisiko, Instandhaltung und geringe Flexibilität. Eine pauschale Empfehlung wäre unseriös: Welcher Weg — oder welche Kombination — passt, hängt von Alter, Familiensituation, Risikobereitschaft, vorhandenem Vermögen und der tatsächlichen Höhe Deiner Versorgungslücke ab. Genau deshalb steht am Anfang nicht das Produkt, sondern die Rechnung. Was dabei oft übersehen wird: Auch Beamte werden staatlich gefördert — von Riester-Zulagen über vermögenswirksame Leistungen bis zur Arbeitnehmersparzulage. Welche Zuschüsse Dir zustehen, zeigt unser Fördercheck für Beamte. Ein zweiter Blick lohnt sich auch auf die Absicherung des Weges bis zur Pension: Gerade in den ersten Dienstjahren ist der Schutz bei Dienstunfähigkeit lückenhaft — alle Details auf unserer Seite Dienstunfähigkeitsversicherung. ### Ramon Heinze Versicherungsmakler · Spezialist für Beamtenversicherungen · Osnabrück Seit 2016 in der Versicherungsbranche — ausgebildet bei der Debeka, einem der größten Versicherer im Beamtenbereich. Dort hat er das Beamtensegment von Grund auf gelernt und daraus seine Konsequenz gezogen: Wer an eine einzelne Gesellschaft gebunden ist, kann nicht für jeden Kunden die passende Lösung finden. Heute berät er als Versicherungsmakler ohne Anbieterbindung Beamte, Anwärter und Referendare — bundesweit. ## Diese Artikel passen dazu ### Echte vs. unechte Dienstunfähigkeitsklausel: Ein Wort im Vertrag entscheidet über Deine Existenz Der Amtsarzt schickt Dich aus dem Dienst — doch ob Deine Versicherung zahlt, entscheidet eine einzige Klausel. Woran Du eine echte DU-Klausel erkennst. ### PKV-Beitrag zu hoch? Dein Recht auf Tarifwechsel nach § 204 VVG Jeder Privatversicherte darf in gleichwertige Tarife seines Versicherers wechseln — unter Mitnahme der Alterungsrückstellungen. Wann das sinnvoll ist und welche Fallstricke lauern. ## Wir rechnen Deine Versorgung ehrlich durch. Im kostenlosen Beamten-Check ermitteln wir Deine voraussichtlichen ruhegehaltfähigen Dienstjahre, Deine realistische Netto-Pension und die Lücke zu Deinem Wunscheinkommen — ohne Produktdruck, ohne Verpflichtung. ## Und wenn Du vorher stirbst? Dann greift die Hinterbliebenenversorgung: 55 % des Ruhegehalts als Witwen- oder Witwergeld, 12 bzw. 20 % als Waisengeld. Bezugsgröße ist auch hier das Ruhegehalt — bei wenigen Dienstjahren also ein kleiner Betrag. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/ratgeber-pflegepflichtversicherung.html # Pflegepflichtversicherung für Beamte (PVB) | Beamtenstarter > Pflegepflichtversicherung für Beamte (PVB): die oft vergessene Pflichtversicherung zur beihilfekonformen PKV - wer sie braucht und was sie kostet. # Pflegepflichtversicherung für Beamte (PVB): Die Pflicht, die viele vergessen Bei PKV und Beihilfe denkt jeder Beamte mit — die Pflegeversicherung dagegen taucht in vielen Beratungsgesprächen nur als Fußnote auf. Dabei ist sie gesetzliche Pflicht, auch für Beamte und sogar für Heilfürsorge-Berechtigte. Die gute Nachricht: Dank Beihilfe ist die private Pflegepflichtversicherung (PVB) erstaunlich günstig. Seit 1995 gilt in Deutschland: Wer krankenversichert ist, muss auch pflegeversichert sein — ohne Ausnahme für Beamte. Wer sich als Beamter privat krankenversichert, schließt deshalb automatisch die private Pflegepflichtversicherung ab, im Fachjargon PVB (Pflegeversicherung der Beamten). Sie ist kein optionaler Zusatzbaustein, sondern gesetzliche Pflicht — und zugleich einer der Bereiche, in denen Beamte vom Beihilfesystem am deutlichsten profitieren. ## Auch Beamte sind pflegeversicherungspflichtig Die Pflegeversicherung folgt in Deutschland der Krankenversicherung: Gesetzlich Versicherte sind automatisch in der sozialen Pflegeversicherung, privat Krankenversicherte müssen eine private Pflegepflichtversicherung abschließen. Für Beamte mit beihilfekonformer PKV heißt das: Die PVB gehört verpflichtend dazu — sie wird beim Abschluss der Krankenversicherung in aller Regel direkt mitbeantragt. Genau deshalb gerät sie leicht aus dem Blick: Wer seine PKV über einen Makler oder direkt beim Versicherer abgeschlossen hat, hat die PVB meist automatisch mit dabei — sollte das aber unbedingt einmal prüfen. Wer dagegen den Status wechselt (etwa von der GKV in die PKV bei der Verbeamtung), muss darauf achten, dass die Pflegeversicherung sauber mit umgestellt wird. ## So funktioniert die PVB: Beihilfe plus privater Anteil Die PVB funktioniert nach demselben Muster wie die Krankenversicherung der Beamten: Im Pflegefall übernimmt die Beihilfe ihren Anteil an den Pflegekosten — die PVB deckt den verbleibenden Rest ab. Du versicherst also nicht 100 % des Risikos privat, sondern nur den Teil, den die Beihilfe nicht trägt. Das hat eine erfreuliche Konsequenz beim Beitrag: Weil nur ein Anteil abzusichern ist, liegt der PVB-Beitrag deutlich unter dem Beitrag zur sozialen Pflegeversicherung, der als fester Prozentsatz vom Einkommen berechnet wird. Gerade für junge Beamte ist die PVB damit einer der günstigsten Pflichtbausteine ihrer gesamten Absicherung. ## Heilfürsorge schützt nicht: Warum Polizisten und Feuerwehrleute die PVB trotzdem brauchen Ein verbreiteter Irrtum betrifft Beamte mit freier Heilfürsorge — etwa Polizisten in vielen Ländern, Berufsfeuerwehrleute oder Soldaten: Weil der Dienstherr die Krankheitskosten während der aktiven Dienstzeit komplett übernimmt, glauben viele, auch das Pflegerisiko sei damit abgedeckt. Das ist falsch. Gerade bei Polizei- und Feuerwehranwärtern lohnt deshalb der Blick in die eigenen Unterlagen: Besteht eine PVB? Falls nicht, sollte sie umgehend abgeschlossen werden. Mehr zur Systematik der Heilfürsorge und zur wichtigen Anwartschaftsversicherung für die Zeit nach dem aktiven Dienst liest Du auf unserer Seite Heilfürsorge. ## Welche Leistungen die PVB bietet Bei den Leistungen musst Du Dich als Beamter nicht schlechter stellen als gesetzlich Versicherte — im Gegenteil, die PVB ist gesetzlich so konstruiert, dass sie den Leistungen der sozialen Pflegeversicherung folgt: - Pflegegrade 1 bis 5: Die Einstufung erfolgt nach denselben Kriterien und Begutachtungsmaßstäben wie in der sozialen Pflegeversicherung. - Gleiche Leistungsarten: Pflegegeld für die Pflege durch Angehörige, Leistungen für ambulante Pflegedienste, Zuschüsse zur stationären Pflege, Hilfsmittel und Wohnumfeldverbesserungen — jeweils in der Höhe, die das Gesetz auch für gesetzlich Versicherte vorsieht. - Aufteilung Beihilfe/PVB: Im Leistungsfall teilen sich Beihilfe und PVB die Beträge entsprechend Deinem Beihilfesatz — unterm Strich erhältst Du das volle gesetzliche Leistungsniveau. ## Die Pflegelücke: Warum die Pflichtversicherung allein nicht reicht So wichtig die PVB ist — sie ist, wie die soziale Pflegeversicherung auch, bewusst nur eine Teilkaskoversicherung: Die gesetzlichen Pflegeleistungen decken die tatsächlichen Kosten insbesondere der stationären Pflege nicht vollständig. Der Eigenanteil für einen Heimplatz liegt regelmäßig deutlich über dem, was Pflegeversicherung und Beihilfe zusammen erstatten — die Differenz zahlen Betroffene aus Vermögen und laufenden Einkünften, notfalls werden Angehörige herangezogen. Wer diese Pflegelücke schließen möchte, kann das mit einer privaten Pflegezusatzversicherung tun — etwa als Pflegetagegeld. Ob und in welchem Umfang das sinnvoll ist, hängt von Alter, Familiensituation und Budget ab; als junger Beamter sind die Beiträge dafür noch niedrig. Das ist kein Muss zum Berufsstart, gehört aber auf die Themenliste jeder vollständigen Beratung. ## Abschluss und Wechsel: Ein Vorgang mit der PKV In der Praxis musst Du Dich um die PVB kaum separat kümmern: Sie wird üblicherweise zusammen mit der privaten Krankenversicherung abgeschlossen — beim selben Versicherer, im selben Antrag. Auch bei einem späteren Tarif- oder Gesellschaftswechsel wandert die Pflegepflichtversicherung in aller Regel mit. Wichtig ist nur zweierlei: beim Abschluss prüfen, dass die PVB tatsächlich enthalten ist — und als Heilfürsorge-Berechtigter daran denken, dass sie eigenständig abgeschlossen werden muss. Prüfe im Zuge dessen auch Deine Krankenversicherung: Alles Wichtige zur beihilfekonformen Absicherung findest Du auf der Seite PKV für Beamte — Berufsstarter lesen am besten direkt bei PKV für Beamtenanwärter weiter. ### Ramon Heinze Versicherungsmakler · Spezialist für Beamtenversicherungen · Osnabrück Seit 2016 in der Versicherungsbranche — ausgebildet bei der Debeka, einem der größten Versicherer im Beamtenbereich. Dort hat er das Beamtensegment von Grund auf gelernt und daraus seine Konsequenz gezogen: Wer an eine einzelne Gesellschaft gebunden ist, kann nicht für jeden Kunden die passende Lösung finden. Heute berät er als Versicherungsmakler ohne Anbieterbindung Beamte, Anwärter und Referendare — bundesweit. ## Diese Artikel passen dazu ### Beihilfe beantragen: So funktioniert die Abrechnung Schritt für Schritt Kostenerstattungsprinzip, Fristen, Bagatellgrenzen und die typischen Stolperfallen — der komplette Ablauf der Beihilfeabrechnung. ### PKV oder GKV als Beamtenanwärter: Die 5 Fakten, die Deine Entscheidung einfach machen Kein Arbeitgeberzuschuss, mindestens 50 % Beihilfe, Anwärtertarife ab ca. 80 € — die Weichenstellung vor der Ernennung. ## Wir prüfen Deine Absicherung — inklusive PVB. Im kostenlosen Beamten-Check schauen wir uns Krankenversicherung, Pflegepflichtversicherung und mögliche Lücken gemeinsam an — ehrlich, an keine Gesellschaft gebunden und ohne Verpflichtung. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/ratgeber-pkv-oder-gkv-anwaerter.html # PKV oder GKV als Anwärter? 5 Fakten | Beamtenstarter > PKV oder GKV als Beamtenanwärter? Die 5 entscheidenden Fakten für Deine Wahl - von günstigen Anwärtertarifen bis zur Beihilfe im Vorbereitungsdienst. # PKV oder GKV als Beamtenanwärter: Die 5 Fakten, die Deine Entscheidung einfach machen Kaum eine Entscheidung am Anfang der Beamtenlaufbahn hat so große finanzielle Folgen wie die Wahl der Krankenversicherung — und kaum eine wird so oft nach Angestellten-Logik getroffen. Diese fünf Fakten zeigen, warum die Rechnung für Anwärter völlig anders ausgeht. Als Angestellter wäre die Sache klar: gesetzliche Krankenversicherung, halber Beitrag vom Arbeitgeber, fertig. Doch mit der Ernennung zum Beamtenanwärter wechselst Du in ein anderes System — die Beihilfe. Wer diesen Systemwechsel ignoriert und einfach in der GKV bleibt, verschenkt in vielen Fällen jeden Monat dreistellige Beträge. Die gute Nachricht: Für die Entscheidung brauchst Du keinen Taschenrechner-Marathon, sondern nur fünf Fakten. ## Fakt 1: In der GKV zahlst Du als Anwärter den vollen Beitrag allein Der wichtigste Unterschied zum Angestelltenverhältnis gleich zu Beginn: Beamte und Beamtenanwärter haben in der gesetzlichen Krankenversicherung keinen Arbeitgeberzuschuss. Was bei Angestellten der Arbeitgeber übernimmt — rund die Hälfte des Beitrags — entfällt bei Dir ersatzlos. Bleibst Du als Anwärter freiwillig gesetzlich versichert, trägst Du den kompletten Beitrag in der Regel aus eigener Tasche. Das hat einen einfachen Grund: Der Dienstherr beteiligt sich an Deinen Krankheitskosten auf einem anderen Weg, nämlich über die Beihilfe (dazu gleich mehr). Dieser Weg funktioniert aber nur im Zusammenspiel mit einer privaten Restkostenversicherung. Wer in der klassischen GKV bleibt, sitzt zwischen den Systemen: kein Arbeitgeberzuschuss, keine genutzte Beihilfe. ## Fakt 2: Die Beihilfe übernimmt mindestens 50 % — aber nur mit PKV Mit dem ersten Tag Deines Vorbereitungsdienstes hast Du Anspruch auf Beihilfe: Dein Dienstherr erstattet Dir mindestens 50 % Deiner beihilfefähigen Krankheitskosten direkt. Mit zwei oder mehr berücksichtigungsfähigen Kindern steigt der Satz in den meisten Bundesländern auf 70 %, Kinder selbst sind zu 80 % beihilfeberechtigt. Einzelne Länder wie Hessen und Sachsen gehen eigene Wege bei der Berechnung. Entscheidend ist: Die Beihilfe ist keine Versicherung, sondern eine anteilige Kostenerstattung. Die verbleibenden Prozent — bei den meisten Anwärtern also 50 % — versicherst Du über einen beihilfekonformen PKV-Tarif. Genau deshalb sind diese Tarife so günstig: Sie decken nur noch die Restkosten ab, nicht die vollen Krankheitskosten. Wer in der GKV bleibt, lässt diesen Anspruch schlicht liegen. Die Beihilfe zahlt dann bei den laufenden Kosten praktisch nicht mit — Du finanzierst Deine Absicherung zu 100 % selbst, obwohl Dein Dienstherr die Hälfte übernehmen würde. ## Fakt 3: Anwärtertarife kosten oft ab ca. 80 € im Monat Für die Zeit des Vorbereitungsdienstes bieten die privaten Krankenversicherer spezielle Anwärtertarife (auch Ausbildungstarife genannt) an. Sie enthalten in der Regel die vollen Leistungen des jeweiligen Beamtentarifs, verzichten während der Ausbildung aber weitgehend auf den Aufbau von Alterungsrückstellungen — deshalb die niedrigen Beiträge. Je nach Alter, Gesellschaft und Leistungsumfang liegen Anwärtertarife typischerweise ab ca. 80 € im Monat. Zum Vergleich: Den vollen GKV-Beitrag zahlst Du als freiwillig versicherter Anwärter komplett allein — in den meisten Fällen ist das spürbar mehr, häufig ein Mehrfaches. - Volle Leistungen, reduzierter Beitrag: Der Anwärtertarif ist kein „Tarif light", sondern der reguläre Beamtentarif zu Ausbildungskonditionen. - Nahtloser Übergang: Mit der Ernennung auf Probe wechselst Du ohne erneute Gesundheitsprüfung in den regulären Beamtentarif derselben Gesellschaft. - Beitrag unabhängig vom Einkommen: Steigende Bezüge erhöhen Deinen PKV-Beitrag nicht. Was am Monatsende tatsächlich übrig bleibt, kannst Du mit unserem Anwärterbezüge-Rechner überschlagen — und den direkten Kostenvergleich liefert der GKV-PKV-Rechner. ## Fakt 4: Das Leistungsniveau liegt in der PKV meist deutlich höher Die Kostenfrage ist das eine — die Leistungsfrage das andere. Die GKV bietet einen gesetzlich definierten Leistungskatalog, der per Gesetz angepasst, also auch gekürzt werden kann. Beihilfekonforme PKV-Tarife sichern Dir dagegen vertraglich garantierte Leistungen, die typischerweise über dem GKV-Niveau liegen: - Freie Arztwahl inklusive Privatpraxen und in vielen Tarifen Heilpraktikerleistungen. - Wahlleistungen im Krankenhaus: je nach Tarif Chefarztbehandlung und Ein- oder Zweibettzimmer. - Zahnleistungen deutlich über GKV-Niveau, etwa bei Zahnersatz und hochwertigen Füllungen. - Erstattung auch für Leistungen, die die GKV nur teilweise oder gar nicht übernimmt (z. B. bestimmte Hilfsmittel, Sehhilfen je nach Tarif). Wichtig für die Einordnung: Das konkrete Leistungsbild hängt vom gewählten Tarif ab. Genau deshalb lohnt sich der Vergleich mehrerer Gesellschaften — die Unterschiede im Kleingedruckten sind erheblich. ## Fakt 5: Die Weichenstellung passiert vor der Ernennung Die Entscheidung zwischen GKV und PKV ist keine, die Du „später in Ruhe" treffen solltest — aus zwei Gründen: - Der Gesundheitszustand zählt zum Antragszeitpunkt. Je früher Du den Antrag stellst, desto besser ist in der Regel Deine Ausgangslage bei der Gesundheitsprüfung. Jede neue Diagnose zwischen heute und dem Antrag kann Zuschläge oder Erschwernisse bedeuten. - Der Wechsel zurück ist schwer. Als Beamter kommst Du später nur unter engen Voraussetzungen zurück in die GKV. Umgekehrt gilt aber auch: Wer zu Beginn unnötig in der teuren freiwilligen GKV bleibt, zahlt Monat für Monat drauf, bis er sich entscheidet. Ideal ist es, die Krankenversicherungsfrage zu klären, sobald die Zusage für den Vorbereitungsdienst vorliegt — also vor der Ernennung. Dann startet der Versicherungsschutz nahtlos zum ersten Diensttag, und Du nutzt die Beihilfe vom ersten Tag an. Bei Vorerkrankungen empfiehlt sich vorab eine anonyme Risikovoranfrage, für Beamtenanfänger mit schwereren Diagnosen zusätzlich der Blick auf die Öffnungsaktion der PKV. ## Der Sonderfall: pauschale Beihilfe Eine Ausnahme von Fakt 1 gibt es: Zehn Bundesländer — Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen — bieten die pauschale Beihilfe an. Wer sich dafür entscheidet, erhält statt der individuellen Kostenerstattung einen Zuschuss von 50 % zum Beitrag der gesetzlichen oder einer privaten Vollversicherung, 2026 bis zu 508,59 € im Monat. Damit wird die GKV für eine bestimmte Gruppe von Beamten rechnerisch interessant — etwa bei erheblichen Vorerkrankungen oder wenn viele Kinder kostenfrei familienversichert werden können. Aber Vorsicht: Die Entscheidung für die pauschale Beihilfe ist in der Regel unwiderruflich und verbaut den späteren Weg in die klassische Beihilfe plus PKV. Für junge, gesunde Anwärter bleibt die klassische Kombination aus Beihilfe und Anwärtertarif meist die günstigere und leistungsstärkere Lösung. Alle Details, für wen sich das Modell lohnt, findest Du in unserem Ratgeber zur pauschalen Beihilfe. Du möchtest es für Deine Situation konkret wissen? Der GKV-PKV-Vergleichsrechner zeigt Dir die Kostenseite, und auf der Themenseite PKV für Beamtenanwärter findest Du den kompletten Ablauf von der Zusage bis zum Versicherungsschein. ### Ramon Heinze Versicherungsmakler · Spezialist für Beamtenversicherungen · Osnabrück Seit 2016 in der Versicherungsbranche — ausgebildet bei der Debeka, einem der größten Versicherer im Beamtenbereich. Dort hat er das Beamtensegment von Grund auf gelernt und daraus seine Konsequenz gezogen: Wer an eine einzelne Gesellschaft gebunden ist, kann nicht für jeden Kunden die passende Lösung finden. Heute berät er als Versicherungsmakler ohne Anbieterbindung Beamte, Anwärter und Referendare — bundesweit. ## Diese Artikel passen dazu ### Pauschale Beihilfe: Für wen sich das Hamburger Modell lohnt — und für wen nicht Zehn Länder zahlen wahlweise einen pauschalen Zuschuss zum Krankenversicherungsbeitrag. Verlockend — aber unwiderruflich. ### Öffnungsaktion der PKV: Der Weg in die PKV trotz Vorerkrankung Erleichterte Aufnahme für Beamtenanfänger: kein Leistungsausschluss, Risikozuschlag gedeckelt — aber nur für kurze Zeit. ## Mach den kostenlosen Beamten-Check. Fünf Minuten, null Verpflichtung: Du erhältst eine ehrliche Einschätzung, ob GKV oder PKV zu Deiner Laufbahn passt — und welche Absicherung Du sonst noch brauchst. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/ratgeber-pkv-tarifwechsel.html # PKV-Tarifwechsel nach § 204 VVG | Beamtenstarter > PKV-Beitrag zu hoch? Der Tarifwechsel nach § 204 VVG erklärt: Wie Du in einen günstigeren Tarif desselben Versicherers wechselst, ohne neue Gesundheitsprüfung. # PKV-Beitrag zu hoch? Dein Recht auf Tarifwechsel nach § 204 VVG Beitragserhöhung im Briefkasten — und jetzt? Bevor Du über eine Kündigung nachdenkst, solltest Du ein Recht kennen, das Dein Versicherer Dir nicht aktiv anbietet: den internen Tarifwechsel mit voller Mitnahme Deiner Alterungsrückstellungen. Aktualisiert: Juli 2026 · 7 Min. Lesezeit § 204 des Versicherungsvertragsgesetzes gibt jedem PKV-Versicherten das Recht, in jeden anderen Tarif desselben Versicherers mit gleichartigem Versicherungsschutz zu wechseln — unter vollständiger Anrechnung der bisher aufgebauten Alterungsrückstellungen und der erworbenen Rechte. Richtig genutzt, sinkt der Beitrag oft deutlich, ohne dass die Leistung leidet. ## 1. Was § 204 VVG Dir garantiert - Wechselrecht in gleichartige Tarife Deines Versicherers — auch in neuere, oft besser kalkulierte Tarifgenerationen. - Volle Mitnahme der Alterungsrückstellungen: Das über Jahre angesparte Polster bleibt erhalten — der entscheidende Unterschied zum Wechsel des Versicherers. - Keine neue Gesundheitsprüfung für den gleichwertigen Schutz. Nur wenn der Zieltarif Mehrleistungen enthält, darf der Versicherer dafür eine Gesundheitsprüfung verlangen oder Zuschläge erheben. - Der Trick daran: Auf die Mehrleistungen kannst Du verzichten — dann entfällt auch die Prüfung. ## 2. Wann sich der Tarifwechsel lohnt - Dein Beitrag ist über die Jahre spürbar gestiegen, während neuere Tarife desselben Versicherers günstiger kalkuliert sind. - Du steckst in einem Alttarif, der teurer ist als aktuelle Tarife mit vergleichbaren Leistungen. - Deine Lebenssituation hat sich geändert — etwa ein neuer Beihilfesatz (zweites Kind, Pensionierung), und der Tarif passt nicht mehr zur tatsächlichen Restkostenlücke. - Du zahlst für Leistungsbausteine, die Du nachweislich nicht brauchst. Aktueller Anlass: Zum 1. Januar 2026 steigen die PKV-Beiträge für rund 60 % der Versicherten um durchschnittlich 13 % — alle Zahlen, was sie für Beamte bedeuten und Deine Optionen im Ratgeber PKV-Beitragserhöhung 2026. ## 3. So läuft der Wechsel ab - Bestandsaufnahme: aktueller Tarif, Beitrag, Leistungsniveau, Beihilfesatz. - Tarifanalyse: Welche gleichartigen Tarife bietet Dein Versicherer aktuell an? Hier lohnt Unterstützung ohne Anbieterbindung — die Tariflandschaft eines einzelnen Versicherers umfasst oft Dutzende Varianten. - Antrag auf Tarifwechsel nach § 204 VVG beim Versicherer, ggf. mit Verzicht auf Mehrleistungen. - Angebot prüfen: Beitrag, Selbstbehalt, Leistungsunterschiede schwarz auf weiß vergleichen — erst dann unterschreiben. ## 4. Die Fallstricke - Versichererwechsel im Alter: Wer die Gesellschaft komplett wechselt, verliert einen Großteil der Alterungsrückstellungen — ab Mitte 40 rechnet sich das nur noch in Ausnahmefällen. - Standard- oder Basistarif als Schnellschuss: Diese Sozialtarife sind für echte Härtefälle gedacht — mit spürbar reduzierten Leistungen. Erst alle §-204-Optionen prüfen. - Dubiose „Beitragsoptimierer": Manche Dienstleister kassieren hohe Erfolgshonorare (oft mehrere Monatsersparnisse) für einen Wechsel, den Du als Versicherter ohnehin kostenlos beantragen kannst — und optimieren gern in leistungsschwache Tarife. Als Versicherungsmakler prüfen wir das für Dich kostenfrei. - Zu viel Selbstbehalt: Ein hoher Selbstbehalt senkt den Beitrag, kann aber für Beamte unklug sein — die Beihilfe erstattet ihn nicht. ## 5. Besonderheit für Beamte: beihilfekonform bleiben Für Beamte gilt beim Tarifwechsel eine zusätzliche Leitplanke: Der Zieltarif muss beihilfekonform sein, also sauber auf Deinen Beihilfesatz (50, 70 oder 80 %) zugeschnitten. Ein Wechsel in einen Vollkostentarif oder einen unpassenden Prozenttarif würde entweder Doppelabsicherung oder Lücken erzeugen. Prüfe bei der Gelegenheit auch gleich, ob ein Beihilfeergänzungstarif fehlende Bausteine (Wahlleistungen, Zahnersatz-Lücken) abdecken sollte — mehr dazu auf der Seite PKV für Beamte. ## 6. Fazit ## Passende Artikel ### Öffnungsaktion der PKV: Der Weg trotz Vorerkrankung ### Pension vs. Rente: Warum Beamte trotzdem vorsorgen sollten ## Wir prüfen Deine Tarifwechsel-Optionen — kostenfrei. Ohne Erfolgshonorar, ohne Kleingedrucktes: Wir analysieren die Tariflandschaft Deines Versicherers und zeigen Dir schwarz auf weiß, was ein Wechsel nach § 204 VVG bringt. ### Ramon Heinze Versicherungsmakler · Spezialist für Beamtenversicherungen · Osnabrück Seit 2016 in der Versicherungsbranche — ausgebildet bei der Debeka, einem der größten Versicherer im Beamtenbereich. Dort hat er das Beamtensegment von Grund auf gelernt und daraus seine Konsequenz gezogen: Wer an eine einzelne Gesellschaft gebunden ist, kann nicht für jeden Kunden die passende Lösung finden. Heute berät er als Versicherungsmakler ohne Anbieterbindung Beamte, Anwärter und Referendare — bundesweit. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/ratgeber-polizei-versicherungen.html # Polizei: Heilfürsorge, PDU & Anwartschaft | Beamtenstarter > Versicherungen für Polizisten: Heilfürsorge, Polizeidienstunfähigkeit (PDU) und PKV-Anwartschaft - worauf es im Polizeivollzugsdienst ankommt. # Versicherungen für Polizistinnen und Polizisten: Heilfürsorge, PDU und die Anwartschaft Kaum eine Berufsgruppe hat so besondere Versicherungsregeln wie der Polizeivollzugsdienst: Heilfürsorge statt Beihilfe, eigene Anforderungen an die Dienstfähigkeit, erhöhte Risiken im Einsatz. Was wirklich zählt — ohne Panikmache. Aktualisiert: Juli 2026 · 8 Min. Lesezeit Wer zur Polizei geht, bekommt vom Dienstherrn ein Fürsorgepaket, das auf den ersten Blick komfortabel wirkt — und an drei Stellen Lücken hat, die man früh schließen sollte: beim Ende der Heilfürsorge, bei der Polizeidienstunfähigkeit und beim Unfall außerhalb des Dienstes. Einen kompakten Überblick bietet auch unsere Seite Versicherungen für Polizisten. ## 1. Heilfürsorge oder Beihilfe — je nach Bundesland Ob Du als Polizist freie Heilfürsorge erhältst oder beihilfeberechtigt bist, entscheidet Dein Dienstherr: Die Bundespolizei und viele Länder gewähren dem Vollzugsdienst freie Heilfürsorge (der Staat trägt die Krankheitskosten während des aktiven Dienstes vollständig), andere Länder setzen auf Beihilfe plus private Restkostenversicherung wie bei allen übrigen Beamten. Manche Länder lassen sogar die Wahl. Beide Systeme funktionieren — aber sie erfordern unterschiedliche Entscheidungen. Welche Regel für Dich gilt und was daraus folgt, klären wir im Detail auf unserer Seite zur Heilfürsorge. ## 2. Die Anwartschaft: wichtigste Weiche der Laufbahn Der Haken der Heilfürsorge kommt zum Schluss: Mit der Pensionierung endet sie — und Du wechselst in die Beihilfe (als Versorgungsempfänger meist 70 %). Für die restlichen 30 % brauchst Du dann eine private Restkostenversicherung. Wer die erst mit Ende 50 oder Anfang 60 beantragt, zahlt Beiträge nach Eintrittsalter — und jede zwischenzeitliche Diagnose kann Zuschläge bedeuten. Die Lösung ist die Anwartschaftsversicherung, abgeschlossen möglichst zu Beginn der Laufbahn: - Kleine Anwartschaft: friert Deinen Gesundheitszustand ein — keine neue Gesundheitsprüfung beim späteren Einstieg in die PKV. Kostet meist nur wenige Euro im Monat. - Große Anwartschaft: sichert zusätzlich das Eintrittsalter über Alterungsrückstellungen — der spätere Beitrag wird berechnet, als wärst Du seit Vertragsbeginn versichert. ## 3. Polizeidienstunfähigkeit (PDU) und die richtige Klausel An den Polizeivollzugsdienst stellt das Gesetz besondere gesundheitliche Anforderungen: Wer den vollen Einsatzdienst dauerhaft nicht mehr leisten kann, ist unter Umständen polizeidienstunfähig — auch wenn er in einer Verwaltungstätigkeit noch arbeiten könnte. Genau hier liegt das Problem gewöhnlicher Berufsunfähigkeits- und selbst mancher DU-Versicherungen: Sie zahlen erst bei allgemeiner Dienst- oder Berufsunfähigkeit. Achte deshalb auf eine echte PDU-Klausel: Sie stellt die Leistung darauf ab, dass Dein Dienstherr die Polizeidienstunfähigkeit feststellt und Du deswegen entlassen oder in den Ruhestand versetzt wirst. Wichtig zu wissen: - PDU-Klauseln bieten nur wenige Versicherer an — und in der Regel nur für Vollzugsbeamte (Polizei, teils Feuerwehr/Justiz). - Prüfe das Kleingedruckte zu Verweisungen: Manche Bedingungen schränken die Leistung ein, wenn Du im Innendienst weiterbeschäftigt wirst. - Die Grundlagen zur echten DU-Klausel — die auch für die PDU gelten — findest Du im Artikel Echte vs. unechte DU-Klausel. Und wie groß Deine Lücke ohne private Absicherung wäre, zeigt der DU-Lücken-Rechner — gerade in den ersten fünf Dienstjahren ist das Ergebnis unbequem. ## 4. Dienstunfall vs. Freizeitunfall Beim Dienstunfall greift die Unfallfürsorge des Dienstherrn: Heilbehandlung, Unfallausgleich, im schlimmsten Fall Unfallruhegehalt. Was viele unterschätzen: Diese Fürsorge endet an der Dienstgrenze. Der Sturz beim Sport, der Fahrradunfall am Wochenende, der Unfall im Urlaub — alles Privatsache. Für einen Beruf, der körperliche Fitness voraussetzt, ist das relevant: Eine private Unfallversicherung oder — besser — die sauber aufgestellte DU-Absicherung mit PDU-Klausel fängt genau die Fälle auf, in denen der Dienstherr nicht zuständig ist. Beim Abschluss gehören risikoreichere Hobbys übrigens ehrlich in die Gesundheits- und Risikofragen — Verschweigen gefährdet den Schutz. ## 5. Diensthaftpflicht im Vollzugsdienst Verlorene Dienstschlüssel, beschädigte Ausrüstung, Schäden im Einsatz: Der Dienstherr haftet zwar zunächst gegenüber Dritten, kann sich bei grober Fahrlässigkeit das Geld aber von Dir zurückholen. Eine Diensthaftpflicht mit ausreichender Schlüsselverlust-Deckung und Vermögensschaden-Baustein kostet meist unter zehn Euro im Monat — im Verhältnis zum Risiko eine der klarsten Empfehlungen überhaupt. ## 6. Fazit ## Passende Artikel ### Echte vs. unechte DU-Klausel: Ein Wort entscheidet ### Fünf Situationen, in denen Beamte ohne Diensthaftpflicht zahlen ## Wir kennen die Sonderregeln Deines Berufs. Heilfürsorge, PDU-Klausel, Anwartschaft: Im kostenlosen Beamten-Check prüfen wir Deine Absicherung entlang der Regeln Deines Bundeslands — verständlich und ohne Verkaufsdruck. ### Ramon Heinze Versicherungsmakler · Spezialist für Beamtenversicherungen · Osnabrück Seit 2016 in der Versicherungsbranche — ausgebildet bei der Debeka, einem der größten Versicherer im Beamtenbereich. Dort hat er das Beamtensegment von Grund auf gelernt und daraus seine Konsequenz gezogen: Wer an eine einzelne Gesellschaft gebunden ist, kann nicht für jeden Kunden die passende Lösung finden. Heute berät er als Versicherungsmakler ohne Anbieterbindung Beamte, Anwärter und Referendare — bundesweit. --- Quelle: https://www.beamten-starter.de/ratgeber-soldat-kind-versichern.html # Kind versichern als Soldat: Beihilfe/GKV? | Beamtenstarter > Als Soldat bist Du truppenärztlich versorgt — Dein Kind nicht. Die zwei Wege: 80 % Beihilfe plus PKV-Baustein oder GKV-Familienversicherung. Mit Fristen. # Kind versichern als Soldat: 80 % Beihilfe plus PKV — oder GKV über Deinen Partner? Für Dich sorgt der Bund: Als Soldatin oder Soldat bist Du truppenärztlich versorgt, ohne eigenen Beitrag. Dein Kind ist davon aber nicht erfasst — und weil Du kein Mitglied einer Krankenkasse bist, gibt es auch keine Familienversicherung „über Dich". Wie Dein Nachwuchs trotzdem gut und günstig versichert wird, hängt von zwei Fragen ab: Wie ist Dein Partner versichert — und hast Du eine Anwartschaft? Veröffentlicht: August 2026 · 6 Min. Lesezeit ## Warum Dein Kind nicht „über Dich" versichert ist Die truppenärztliche Versorgung ist eine Sachleistung des Dienstherrn — und sie gilt ausschließlich für Dich persönlich. Angehörige sind nicht mitversorgt. Anders als Angestellte bist Du außerdem kein Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse: Eine beitragsfreie Familienversicherung „über den Papa/die Mama bei der Bundeswehr" existiert deshalb nicht. Der Bund lässt Soldatenfamilien damit aber nicht allein: Für Deine Kinder und — unter Einkommensgrenzen — Deinen Ehepartner besteht ein Beihilfeanspruch des Bundes. Für Kinder liegt der Beihilfesatz bei 80 Prozent. Es bleiben also zwei Wege: die Kombination aus Beihilfe und privater Restkostenversicherung — oder die gesetzliche Familienversicherung über Deinen gesetzlich versicherten Partner. ## Weg 1: 80 % Beihilfe plus kleiner PKV-Baustein Solange Dein Kind im Familienzuschlag berücksichtigungsfähig ist (in der Regel: solange Kindergeldanspruch besteht), übernimmt die Beihilfe des Bundes 80 Prozent der beihilfefähigen Aufwendungen — vom Kinderarztbesuch bis zum Krankenhausaufenthalt. Privat abzusichern bleiben nur die restlichen 20 Prozent. Genau deshalb sind beihilfekonforme Kindertarife so günstig: Versichert wird nur ein Fünftel des Risikos, ohne Alterungsrückstellungs-Druck und mit dem vollen Leistungsniveau einer privaten Krankenversicherung — freie Arztwahl und je nach Tarif Extras wie Ein-/Zweibettzimmer oder erweiterte Zahnleistungen. Wie das Zusammenspiel aus Beihilfe und PKV grundsätzlich funktioniert, erklärt unser Ratgeber Kinder richtig versichern. ## Weg 2: GKV-Familienversicherung über Deinen Partner Ist Dein Ehe- oder Lebenspartner Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse, kann Euer Kind dort in der Regel beitragsfrei familienversichert werden (§ 10 SGB V). Das ist der einfachste und günstigste Weg — mit dem Leistungsniveau der GKV. ## Beide Wege im Vergleich | Kriterium | Beihilfe (80 %) + PKV-Kindertarif | GKV-Familienversicherung | | Beitrag | kleiner Monatsbeitrag für den 20-%-Baustein | beitragsfrei | | Leistungsniveau | PKV-Niveau, tarifabhängig erweiterbar | gesetzlicher Leistungskatalog | | Voraussetzung | Berücksichtigungsfähigkeit bei der Beihilfe (Kindergeld) | GKV-Mitgliedschaft des Partners; Einkommensregel beachten | | Aufnahme | Gesundheitsprüfung — entfällt im Fenster der Öffnungsaktion | ohne Gesundheitsprüfung | | Abhängigkeit | von Deinem Beihilfeanspruch | vom Versicherungsstatus des Partners | Eine pauschal „richtige" Antwort gibt es nicht: Beitragsfrei schlägt fast alles, solange die Familienversicherung offensteht und das GKV-Niveau Euch reicht. Wer Wert auf PKV-Leistungen legt oder an der Einkommensregel scheitert, fährt mit dem Beihilfe-Weg gut — dank 80-%-Satz zu überschaubaren Kosten. ## Fristen nach der Geburt: Öffnungsaktion & Co. Beim Beihilfe-Weg entscheidet das Timing über die Konditionen: - Öffnungsaktion für Angehörige: Dein Kind wird ohne Ablehnung, ohne Leistungsausschlüsse und mit höchstens 30 % Zuschlag aufgenommen — wenn der Antrag innerhalb von sechs Monaten ab Geburt bzw. erstmaliger Berücksichtigungsfähigkeit eingeht. Voraussetzung: Du bist selbst privat versichert oder hältst eine Anwartschaft. Alle Details im Ratgeber Öffnungsaktion der PKV. - Kindernachversicherung: Die Aufnahme ganz ohne Gesundheitsprüfung direkt nach der Geburt setzt voraus, dass ein Elternteil selbst privat vollversichert ist — bei der Kombination „Soldat + GKV-Partner" greift sie daher nicht. - Nach Ablauf der Frist: bleibt das normale Antragsverfahren mit Gesundheitsfragen des Kindes — bei einem gesunden Kind unkritisch, nach Diagnosen mitunter teuer. ## Und der Ehepartner? Auch Ehe- und eingetragene Lebenspartner von Soldaten sind beihilfeberechtigt — mit einem Satz von 70 Prozent, sofern ihr Einkommen die Grenze nicht übersteigt (beim Bund 2026: 22.648 Euro Gesamteinkommen im vorletzten Jahr). Gut verdienende Partner sichern sich dagegen über den eigenen Job ab — gesetzlich oder privat. Für die Familienplanung heißt das: Elternzeit oder Teilzeit können den Beihilfeanspruch des Partners aufleben lassen — ein Punkt, den wir in der Beratung regelmäßig durchrechnen. ## Häufige Fragen **Ist mein Kind über die Bundeswehr mitversichert?** **Wie hoch ist die Beihilfe für Kinder von Soldaten?** **Kann mein Kind beitragsfrei in die gesetzliche Familienversicherung?** **Welche Fristen muss ich nach der Geburt beachten?** **Warum ist meine Anwartschaft für die Kinder-Versicherung wichtig?** **Was passiert mit der Versicherung meines Kindes nach meiner Dienstzeit?** ### Ramon Heinze Versicherungsmakler · Spezialist für Beamtenversicherungen · Osnabrück Seit 2016 in der Versicherungsbranche — ausgebildet bei der Debeka, einem der größten Versicherer im Beamtenbereich. Dort hat er das Beamtensegment von Grund auf gelernt und daraus seine Konsequenz gezogen: Wer an eine einzelne Gesellschaft gebunden ist, kann nicht für jeden Kunden die passende Lösung finden. Heute berät er als Versicherungsmakler ohne Anbieterbindung Beamte, Anwärter und Referendare — bundesweit. ## Diese Seiten passen dazu ### Versicherungen für Soldaten: die Übersicht Truppenärztliche Versorgung, Dienstunfähigkeit, Anwartschaft und das Dienstzeitende — alle Bausteine für SaZ und Berufssoldaten. ### Öffnungsaktion der PKV: trotz Vorerkrankung in die private Krankenversicherung Aufnahme garantiert, Zuschlag maximal 30 %, keine Ausschlüsse — mit Frist-Check und der Liste der 16 teilnehmenden Versicherer. ## Wir rechnen beide Wege für Euch durch. Im kostenlosen Beamten-Check klären wir, wie Euer Kind am besten versichert wird — GKV-Familienversicherung oder Beihilfe plus PKV — und ob Deine Anwartschaft schon steht. An keine Gesellschaft gebunden.