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Für Anwärter, Referendare & Kommissaranwärter

PKV für Beamtenanwärter: volle Leistung ab ca. 40 € im Monat

Mit dem ersten Tag Ihres Vorbereitungsdienstes gelten neue Spielregeln: Ihr Dienstherr beteiligt sich über die Beihilfe an Ihren Krankheitskosten — aber nur, wenn Sie die Weichen richtig stellen. Für die allermeisten Anwärter ist die private Krankenversicherung mit speziellem Anwärtertarif die klar bessere Wahl.

Die Ausgangslage

Warum die PKV für Anwärter fast immer gewinnt

Drei Fakten erklären, warum sich die Rechnung für Beamtenanwärter grundlegend von der eines Angestellten unterscheidet.

Kein Arbeitgeberzuschuss in der GKV

Als Angestellter zahlt der Arbeitgeber die Hälfte des GKV-Beitrags. Für Beamtenanwärter gibt es diesen Zuschuss nicht: Wer freiwillig gesetzlich versichert bleibt, trägt den vollen Beitrag in der Regel allein — je nach Bundesland mit Ausnahme der pauschalen Beihilfe.

Beihilfe zahlt mindestens 50 %

In der PKV beteiligt sich Ihr Dienstherr über die Beihilfe mit mindestens 50 % an Ihren Krankheitskosten. Sie versichern privat nur noch den Rest — und genau dafür sind die Beiträge entsprechend niedrig.

Spezielle Anwärtertarife

Für die Zeit der Ausbildung bieten die Versicherer eigene Anwärtertarife: volle Leistungen, oft ab rund 40 bis 90 € im Monat — je nach Alter, Gesellschaft und Leistungsumfang. Das ist meist deutlich weniger als der volle GKV-Beitrag.

Was verdienen Sie überhaupt im Vorbereitungsdienst? Mit unserem Anwärterbezüge-Rechner schätzen Sie Ihre Bezüge — und sehen sofort, wie viel vom Gehalt nach GKV- oder PKV-Beitrag übrig bleibt.
Der direkte Vergleich

GKV oder PKV — was heißt das für Sie als Anwärter?

Dieselbe Person, zwei völlig unterschiedliche Rechnungen. So sieht der Vergleich in den meisten Fällen aus.

Freiwillige GKV als Anwärter

  • Voller Beitrag allein: Ohne Arbeitgeberzuschuss zahlen Sie den kompletten GKV-Beitrag in der Regel aus eigener Tasche.
  • Beihilfe verpufft: Ihren Anspruch auf mindestens 50 % Kostenbeteiligung des Dienstherrn nutzen Sie in der klassischen GKV nicht.
  • Beitrag steigt mit den Bezügen: Der GKV-Beitrag ist einkommensabhängig — mit jeder Besoldungserhöhung zahlen Sie mehr.
  • Gesetzlicher Leistungskatalog: Leistungen können per Gesetz angepasst werden; Wahlleistungen wie Chefarzt oder Einbettzimmer sind nicht enthalten.

PKV mit Anwärtertarif

  • Dienstherr zahlt mit: Die Beihilfe übernimmt mindestens 50 % Ihrer Krankheitskosten — Sie versichern nur den Rest.
  • Ab ca. 40–90 € im Monat: Anwärtertarife sind für die Ausbildungszeit stark reduziert — bei vollen tariflichen Leistungen.
  • Leistungen über GKV-Niveau: Je nach Tarif z. B. Heilpraktiker, hochwertige Zahnleistungen, Ein-/Zweibettzimmer und privatärztliche Behandlung.
  • Vertraglich garantiert: Was im Tarif steht, gilt — Leistungskürzungen per Gesetz wie in der GKV gibt es hier nicht.
Rechnen statt raten: Was die freiwillige GKV Sie konkret kosten würde und was ein Anwärtertarif dagegen setzt, zeigt Ihnen unser GKV-PKV-Vergleichsrechner in unter einer Minute.
So läuft die Aufnahme

In vier Schritten in den Anwärtertarif

Die PKV ist keine Pflichtversicherung — der Versicherer prüft Ihren Gesundheitszustand. Mit der richtigen Reihenfolge nehmen Sie diesem Schritt das Risiko.

Bedarf klären

Bundesland, Laufbahn, Familienplanung, Wunschleistungen: Wir klären zuerst, welche Tarifwelt überhaupt zu Ihnen passt.

Anonyme Risikovoranfrage

Vorerkrankungen? Wir fragen anonym bei mehreren Gesellschaften an, wer Sie zu welchen Konditionen annimmt — ohne dass Ihr Name in zentralen Systemen auftaucht.

Gesundheitsprüfung

Erst wenn das beste Angebot feststeht, stellen Sie den Antrag. Die Gesundheitsfragen beantworten wir gemeinsam — vollständig und wahrheitsgemäß, das schützt Sie später.

Start zur Ernennung

Der Vertrag beginnt passend zum ersten Tag Ihres Vorbereitungsdienstes. Um Fristen, Bescheinigungen und die Abstimmung mit der Beihilfestelle kümmern wir uns.

Wichtig: Stellen Sie nie „auf gut Glück" irgendwo einen PKV-Antrag. Eine Ablehnung kann in Wagnisdateien vermerkt werden und spätere Anträge erschweren. Die anonyme Risikovoranfrage vermeidet genau das.
Der richtige Zeitpunkt

Die Weichen stellen Sie vor der Ernennung — nicht danach

Mit der Ernennung zum Beamten auf Widerruf endet in der Regel Ihre Versicherungspflicht in der GKV. Genau in diesem Moment entscheiden Sie: pragmatisch weiter freiwillig gesetzlich — oder mit Beihilfe und Anwärtertarif in die PKV.

  • Vor der Ernennung vergleichen: Wer sich erst nach dem ersten Arbeitstag kümmert, entscheidet unter Zeitdruck — und zahlt womöglich Monate lang den vollen GKV-Beitrag.
  • Junge, gesunde Antragsteller erhalten in der Regel die besten Annahmekonditionen. Jedes Jahr Warten kann die Aufnahme schwieriger oder teurer machen.
  • Ideal: 2–3 Monate Vorlauf vor dem Dienstantritt. Dann bleibt Zeit für Voranfragen, Tarifvergleich und einen sauberen Start zum Stichtag.
Jetzt Weichen stellen
Hinweis zu Alterungsrückstellungen: Anwärtertarife sind so günstig, weil in der Ausbildungszeit in der Regel noch keine oder nur geringe Alterungsrückstellungen aufgebaut werden. Der Aufbau dieser Rücklagen für das Alter beginnt üblicherweise erst mit dem Wechsel in den Volltarif nach der Ernennung auf Probe oder Lebenszeit. Das ist kein Nachteil — aber gut zu wissen, wenn Sie Angebote vergleichen.
Nach der Ausbildung: Aus dem Anwärtertarif wechseln Sie beim selben Versicherer ohne erneute Gesundheitsprüfung in den regulären Beihilfetarif. Deshalb lohnt es sich, von Anfang an eine Gesellschaft zu wählen, deren Volltarife ebenfalls überzeugen — genau das prüfen wir für Sie mit.
Häufige Fragen

PKV für Anwärter — kurz beantwortet

Was kostet die PKV als Beamtenanwärter wirklich?
Je nach Alter, Bundesland, Gesellschaft und Leistungsumfang liegen Anwärtertarife häufig zwischen rund 40 und 90 € im Monat — mit vollen tariflichen Leistungen. Zum Vergleich: In der freiwilligen GKV zahlen Sie den vollen einkommensabhängigen Beitrag in der Regel allein. Die konkrete Gegenüberstellung liefert unser GKV-PKV-Rechner.
Ich habe Vorerkrankungen — bekomme ich trotzdem einen Anwärtertarif?
Oft ja. Die Gesellschaften bewerten Vorerkrankungen sehr unterschiedlich. Über eine anonyme Risikovoranfrage klären wir vorab, welche Versicherer Sie annehmen und zu welchen Konditionen — ohne Spuren in zentralen Systemen und ohne das Risiko einer dokumentierten Ablehnung.
Was passiert mit meinem Anwärtertarif nach der Ausbildung?
Mit der Ernennung auf Probe oder Lebenszeit wechseln Sie beim selben Versicherer ohne neue Gesundheitsprüfung in den regulären beihilfekonformen Volltarif. Ab dann beginnt in der Regel auch der Aufbau der Alterungsrückstellungen, die Ihren Beitrag im Alter stabilisieren. Mehr dazu auf unserer Seite PKV für Beamte.
Kann ich später noch von der GKV in die PKV wechseln?
Grundsätzlich ist der Wechsel als Beamter auch später möglich — aber mit jedem Jahr steigen Eintrittsalter und damit meist der Beitrag, und der Gesundheitszustand wird erneut geprüft. Der günstigste und einfachste Einstieg ist in aller Regel der Start als Anwärter. Deshalb: vor der Ernennung vergleichen, nicht Jahre danach.
Fairbeamtet starten.

Klären Sie Ihre PKV-Frage, bevor die Ernennung kommt.

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