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Vergleichsrechner

Was kostet Sie die freiwillige GKV als Beamter wirklich?

Der Klassiker unter den Beamten-Irrtümern: „Die GKV kostet doch überall das Gleiche." Falsch — als Beamter zahlen Sie den vollen Beitrag in der Regel allein, ohne Arbeitgeberanteil. Stellen Sie Ihre Bezüge ein und sehen Sie live, wie der Vergleich mit einem beihilfekonformen PKV-Tarif ausgeht.

Ihre Angaben

3.200 €
Kinderlose zahlen in der Pflegeversicherung einen Zuschlag von 0,6 Prozentpunkten.
320 €
Typischer beihilfekonformer Tarif (50 % Beihilfe) — der echte Beitrag ist individuell und tarifabhängig.
Zehn Länder bieten sie an: BW, BE, BB, HB, HH, MV, NI, SN, ST, TH — der Dienstherr zahlt dann 50 % des GKV-Beitrags dazu.
Ihre mögliche Ersparnis mit der PKV
0 € / Monat

Über 10 Jahre sind das ca. 0 €.

Freiwillige GKV (voller Beitrag)0 €
PKV geschätzt (inkl. Pflege)0 €
GKV Krankenversicherung (ca. 17,5 %)0 €
GKV Pflegeversicherung0 €
GKV gesamt pro Monat0 €
PKV geschätzt pro Monat0 €
Differenz pro Monat0 €
Differenz pro Jahr0 €
Echten Tarifvergleich anfordern
Orientierungsrechnung mit Durchschnittswerten (Stand 2026): GKV ca. 17,5 % + Pflege 3,6 %, BBG ca. 5.812,50 €/Monat. PKV-Beitrag ist tarifabhängig — echten Vergleich im Beamten-Check anfordern.
So rechnen wir

Warum Beamte in der GKV den vollen Beitrag zahlen

Der Rechner bildet die Besonderheit ab, die viele Beamte erst auf der ersten Beitragsrechnung entdecken: In der gesetzlichen Kasse gibt es für Sie keinen Arbeitgeberanteil.

Kein Arbeitgeberanteil — die Rechnung ohne Netz

Angestellte teilen sich den GKV-Beitrag mit ihrem Arbeitgeber. Beamte nicht: Der Dienstherr beteiligt sich an Krankheitskosten über die Beihilfe — und die wirkt als Kostenerstattung nur in der PKV-Welt. Wer als Beamter freiwillig gesetzlich versichert bleibt, zahlt deshalb den kompletten Beitrag aus eigener Tasche:

  • Krankenversicherung ca. 17,5 %: allgemeiner Beitragssatz 14,6 % plus durchschnittlicher Zusatzbeitrag von ca. 2,9 % (Stand 2026).
  • Pflegeversicherung 3,6 %: Kinderlose ab 23 zahlen zusätzlich 0,6 Prozentpunkte Zuschlag.
  • Bemessung bis zur Beitragsbemessungsgrenze: Bezüge oberhalb von ca. 5.812,50 €/Monat bleiben beitragsfrei — darunter steigt der Beitrag mit jeder Besoldungserhöhung mit.

Die Ausnahme: pauschale Beihilfe

Zehn Bundesländer (Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen) bieten die pauschale Beihilfe an: Statt der individuellen Kostenerstattung zahlt der Dienstherr 50 % Ihres Kranken­versicherungsbeitrags als Zuschuss — 2026 gedeckelt bei ca. 508,59 € im Monat. Der Rechner zeigt Ihnen diese Variante als eigenen Balken.

Achtung, Einbahnstraße: Die Entscheidung für die pauschale Beihilfe ist in der Regel unwiderruflich. Sie verzichten dauerhaft auf die individuelle Beihilfe — auch wenn sich Ihre Lebenssituation ändert. Rechnen und beraten lassen, bevor Sie unterschreiben.
Transparenz

Die Annahmen hinter dem Rechner

Keine Blackbox: Mit diesen Werten (Stand 2026, ca.-Angaben) rechnet dieser Vergleich.

RechengrößeAngesetzter WertAnmerkung
GKV-Beitragssatz Krankenversicherungca. 17,5 %14,6 % allgemeiner Satz + ca. 2,9 % durchschnittlicher Zusatzbeitrag (kassenabhängig)
Pflegeversicherung3,6 %zzgl. 0,6 Prozentpunkte Zuschlag für Kinderlose ab 23 Jahren
Beitragsbemessungsgrenze (KV/PV)ca. 5.812,50 €/MonatBezüge darüber bleiben beitragsfrei
Arbeitgeberanteil0 €Beamte tragen den GKV-Beitrag allein — kein Arbeitgeberzuschuss
Pauschale Beihilfe50 %, max. ca. 508,59 €/Monatnur in 10 Bundesländern, Entscheidung i. d. R. unwiderruflich
PKV-BeitragIhre Schätzungtarif-, alters- und gesundheitsabhängig — echter Wert nur per Angebot
Häufige Fragen

GKV oder PKV — kurz beantwortet

Warum zahlt mein Dienstherr in der GKV nichts dazu?
Beamte sind keine Arbeitnehmer — es gibt schlicht keinen Arbeitgeber, der den halben Beitrag übernimmt. Der Dienstherr erfüllt seine Fürsorgepflicht stattdessen über die Beihilfe: Er erstattet mindestens 50 % Ihrer tatsächlichen Krankheitskosten. Diese Erstattung funktioniert aber nur im Zusammenspiel mit einer privaten Restkostenversicherung. Bleiben Sie freiwillig in der GKV, verfällt dieser Vorteil — und Sie zahlen den vollen Beitrag allein, sofern Ihr Land keine pauschale Beihilfe anbietet.
Macht die pauschale Beihilfe die GKV für Beamte attraktiv?
Sie kann — in Einzelfällen, etwa bei vielen beitragsfrei mitversicherten Familienangehörigen oder schweren Vorerkrankungen. Der Zuschuss halbiert den GKV-Beitrag (2026 gedeckelt bei ca. 508,59 €/Monat). Aber: Die Entscheidung ist in der Regel unwiderruflich, Sie verzichten dauerhaft auf die individuelle Beihilfe, und der GKV-Beitrag steigt weiter mit jeder Besoldungserhöhung. Der Rechner oben zeigt beide GKV-Varianten neben der PKV — die Feinabwägung gehört in eine Beratung.
Wie realistisch ist der voreingestellte PKV-Beitrag?
Der Schieberegler ist eine Orientierung: Beihilfekonforme Tarife für gesunde Beamte mit 50 % Beihilfe liegen je nach Alter, Leistungsumfang und Gesellschaft häufig in dieser Spanne — Anwärter oft deutlich darunter, ältere Einsteiger darüber. Ihren echten Beitrag kann nur ein konkretes Angebot mit Gesundheitsprüfung liefern. Genau das übernehmen wir kostenfrei im Beamten-Check, auf Wunsch mit anonymer Risikovoranfrage.
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Der Rechner zeigt die Richtung — der kostenlose Beamten-Check liefert die Zahlen: konkrete beihilfekonforme Tarife für Ihre Besoldung, Ihr Bundesland und Ihre Familiensituation. Unabhängig und ohne Verkaufsdruck.

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