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Kostenüberblick

Was kostet die PKV für Beamte?

Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an. Anders als bei der gesetzlichen Kasse gibt es keinen Einheitsbeitrag — Ihr Beitrag hängt von wenigen, klar benennbaren Faktoren ab. Wir zeigen, welche das sind, warum die PKV dank Beihilfe oft günstiger ist als gedacht, und wie Sie Ihren Beitrag selbst berechnen.

Das Grundprinzip

Sie versichern nur die Hälfte — nicht das Ganze

Der entscheidende Unterschied zur gesetzlichen Krankenversicherung: Ihr Dienstherr trägt über die Beihilfe bereits mindestens 50 % Ihrer Krankheitskosten. Ihre private Krankenversicherung muss also nur den verbleibenden Anteil absichern — und genau darauf bezieht sich Ihr Beitrag.

Deshalb ist die beihilfekonforme PKV für Beamte in aller Regel leistungsstärker und trotzdem günstiger als eine freiwillige gesetzliche Versicherung, in der Beamte den vollen Beitrag ohne Arbeitgeberzuschuss zahlen (außer in Ländern mit pauschaler Beihilfe).

  • 50 % (oder mehr) übernimmt die Beihilfe — Ihr PKV-Tarif deckt nur den Rest.
  • Kein Einheitsbeitrag — der Preis richtet sich nach Ihrer Situation, nicht nach Ihrem Einkommen.
  • Leistungen weit über GKV-Niveau sind möglich, ohne dass der Beitrag explodiert.
0Ihrer Kosten trägt der Dienstherr über die Beihilfe — mindestens.
ab 0im Monat für Anwärter im Anwärtertarif — volle Leistungen.
0Beihilfe in der Pension — der PKV-Anteil sinkt dann weiter.
§ 204Recht auf Tarifwechsel — senkt den Beitrag oft ohne Leistungsverlust.
Die Stellschrauben

Was Ihren Beitrag bestimmt

Fünf Faktoren entscheiden, was Ihre PKV kostet. Wer sie kennt, versteht sein Angebot — und erkennt, wo sich sparen lässt.

FaktorWirkung auf den Beitrag
EintrittsalterJe jünger beim Abschluss, desto günstiger — der wichtigste Hebel. Deshalb lohnt der Start im Anwärterstatus.
Beihilfesatz50 %, 70 % oder in Baden-Württemberg dauerhaft 50 %: Je höher die Beihilfe, desto kleiner die abzusichernde Rest-Quote — und desto niedriger der Beitrag.
GesundheitszustandVorerkrankungen können Zuschläge auslösen. Eine anonyme Risikovoranfrage klärt das vorab — ohne Spuren.
LeistungsniveauZweibettzimmer, Chefarzt, Zahnersatz, Heilpraktiker: Mehr Leistung kostet mehr. Wir richten den Tarif an Ihrem Bedarf aus, nicht am Maximum.
SelbstbehaltEin vereinbarter Selbstbehalt senkt den Monatsbeitrag — sinnvoll, wenn Sie selten zum Arzt gehen.
Keine Blackbox: Statt einer Wunsch-Zahl zeigen wir Ihnen transparent, wie sich Ihr Beitrag zusammensetzt. Der GKV-oder-PKV-Rechner stellt beide Wege gegenüber; im Beamten-Check holen wir konkrete, beihilfekonforme Angebote für Sie ein.
Anwärter vs. aktive Beamte

Zwei Lebensphasen, zwei Kostenbilder

Beamtenanwärter

Spezielle Anwärtertarife bieten volle Leistungen zum stark reduzierten Beitrag — oft schon ab rund 40 bis 90 € im Monat. Dieser Vorteil gilt für die Dauer der Ausbildung und ist das beste Startfenster überhaupt.

Mehr zu Anwärtertarifen

Aktive Beamte

Nach der Anwärterzeit richtet sich der Beitrag nach den oben genannten Faktoren. Er liegt höher als im Anwärtertarif, dank der Beihilfe aber meist deutlich unter dem GKV-Höchstbeitrag — bei besseren Leistungen. Den genauen Wert liefert nur ein individuelles Angebot.

Mehr zur PKV für Beamte
Vorsicht bei Pauschalzahlen: Werbeaussagen wie „PKV für Beamte ab X €" sind mit Vorsicht zu genießen — sie gelten oft nur für ein bestimmtes Alter und Leistungsniveau. Seriös ist nur ein auf Ihre Situation gerechnetes Angebot. Genau das erhalten Sie bei uns kostenfrei.
Kosten im Alter

Was ist mit steigenden Beiträgen?

Die häufigste Sorge — und sie ist berechtigt, aber beherrschbar. Mehrere Mechanismen dämpfen die Beiträge im Alter:

  • Alterungsrückstellungen: Ein Teil Ihres Beitrags wird angespart, um die Kosten im Alter abzufedern.
  • Höhere Beihilfe in der Pension: Ihr Beihilfesatz steigt in der Regel auf 70 % — die PKV muss dann nur noch 30 % tragen (Ausnahme Baden-Württemberg).
  • Gesetzlicher 10-%-Zuschlag: Fließt zusätzlich in die Beitragsdämpfung ab 60.
  • Tarifwechsel nach § 204 VVG: Ihr Recht, in einen günstigeren Tarif derselben Gesellschaft zu wechseln — ohne Verlust der Alterungsrückstellungen.
Tarifwechsel nach § 204 verstehen
Erst rechnen, dann entscheiden.

Ihr Beitrag — konkret statt geschätzt.

Der Rechner stellt GKV und PKV gegenüber. Für ein echtes, beihilfekonformes Angebot machen wir im Beamten-Check anonyme Voranfragen bei mehreren Gesellschaften.

Zum Rechner
Häufige Fragen

PKV-Kosten für Beamte — kurz beantwortet

Was kostet die PKV für Beamte im Monat?
Eine pauschale Zahl gibt es nicht — der Beitrag hängt von Eintrittsalter, Beihilfesatz (meist 50 %), Gesundheitszustand und Leistungsniveau ab. Anwärter zahlen im Anwärtertarif oft nur rund 40 bis 90 € im Monat; für aktive Beamte fällt der Beitrag höher aus, liegt dank Beihilfe aber meist deutlich unter dem GKV-Höchstbeitrag. Verbindlich ist ein individuelles Angebot.
Warum ist die PKV für Beamte oft günstiger als die GKV?
Weil Ihr Dienstherr über die Beihilfe bereits mindestens 50 % Ihrer Krankheitskosten trägt. Ihre PKV sichert nur den Rest ab. In der GKV zahlen Beamte hingegen den vollen Beitrag ohne Arbeitgeberzuschuss — außer in Ländern mit pauschaler Beihilfe.
Steigt der PKV-Beitrag im Alter stark an?
Beiträge können steigen — dagegen wirken Alterungsrückstellungen, der auf 70 % steigende Beihilfesatz in der Pension, ein gesetzlicher 10-%-Zuschlag und das Tarifwechselrecht nach § 204 VVG. Entscheidend ist die richtige Tarifwahl von Anfang an.
Ihr Beitrag, ehrlich gerechnet.

Was zahlen Sie wirklich? Finden Sie es heraus.

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