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Kostenüberblick

Was kostet die PKV für Beamte?

Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an. Anders als bei der gesetzlichen Kasse gibt es keinen Einheitsbeitrag — Dein Beitrag hängt von wenigen, klar benennbaren Faktoren ab. Wir zeigen, welche das sind, warum die PKV dank Beihilfe oft günstiger ist als gedacht, und wie Du Deinen Beitrag selbst berechnest.

Das Wichtigste in Kürze
  • Der PKV-Beitrag für Beamte deckt nur die Beihilfe-Lücke (meist 50 % der Kosten) — deshalb liegt er deutlich unter einem Vollversicherungs- oder freiwilligen GKV-Beitrag.
  • Anwärter zahlen im Anwärtertarif oft ab ca. 80 € im Monat; der Beitrag für Beamte auf Probe/Lebenszeit hängt von wenigen klaren Faktoren ab (Stand 2026).
  • Die fünf Beitragsfaktoren: Eintrittsalter, Beihilfesatz, Gesundheitszustand, Leistungsniveau und Selbstbehalt — das Eintrittsalter ist der wichtigste Hebel.
  • In der Pension steigt die Beihilfe in der Regel auf 70 % — der zu versichernde PKV-Anteil sinkt entsprechend.
Das Grundprinzip

Du versicherst nur die Hälfte — nicht das Ganze

Der entscheidende Unterschied zur gesetzlichen Krankenversicherung: Dein Dienstherr trägt über die Beihilfe bereits mindestens 50 % Deiner Krankheitskosten. Deine private Krankenversicherung muss also nur den verbleibenden Anteil absichern — und genau darauf bezieht sich Dein Beitrag.

Deshalb ist die beihilfekonforme PKV für Beamte in aller Regel leistungsstärker und trotzdem günstiger als eine freiwillige gesetzliche Versicherung, in der Beamte den vollen Beitrag ohne Arbeitgeberzuschuss zahlen (außer in Ländern mit pauschaler Beihilfe).

  • 50 % (oder mehr) übernimmt die Beihilfe — Dein PKV-Tarif deckt nur den Rest.
  • Kein Einheitsbeitrag — der Preis richtet sich nach Deiner Situation, nicht nach Deinem Einkommen.
  • Leistungen weit über GKV-Niveau sind möglich, ohne dass der Beitrag explodiert.
0Deiner Kosten trägt der Dienstherr über die Beihilfe — mindestens.
ab 0im Monat für Anwärter im Anwärtertarif — volle Leistungen.
0Beihilfe in der Pension — der PKV-Anteil sinkt dann weiter.
§ 204Recht auf Tarifwechsel — senkt den Beitrag oft ohne Leistungsverlust.
Die Stellschrauben

Was Deinen Beitrag bestimmt

Fünf Faktoren entscheiden, was Deine PKV kostet. Wer sie kennt, versteht sein Angebot — und erkennt, wo sich sparen lässt.

FaktorWirkung auf den Beitrag
EintrittsalterJe jünger beim Abschluss, desto günstiger — der wichtigste Hebel. Deshalb lohnt der Start im Anwärterstatus.
Beihilfesatz50 %, 70 % oder in Baden-Württemberg dauerhaft 50 %: Je höher die Beihilfe, desto kleiner die abzusichernde Rest-Quote — und desto niedriger der Beitrag.
GesundheitszustandVorerkrankungen können Zuschläge auslösen. Eine anonyme Risikovoranfrage klärt das vorab — ohne Spuren.
LeistungsniveauZweibettzimmer, Chefarzt, Zahnersatz, Heilpraktiker: Mehr Leistung kostet mehr. Wir richten den Tarif an Deinem Bedarf aus, nicht am Maximum.
SelbstbehaltEin vereinbarter Selbstbehalt senkt den Monatsbeitrag — sinnvoll, wenn Du selten zum Arzt gehst.
Keine Blackbox: Statt einer Wunsch-Zahl zeigen wir Dir transparent, wie sich Dein Beitrag zusammensetzt. Der GKV-oder-PKV-Rechner stellt beide Wege gegenüber; im Beamten-Check holen wir konkrete, beihilfekonforme Angebote für Dich ein.
Anwärter vs. aktive Beamte

Zwei Lebensphasen, zwei Kostenbilder

Beamtenanwärter

Spezielle Anwärtertarife bieten volle Leistungen zum stark reduzierten Beitrag — oft schon ab rund 80 € im Monat. Dieser Vorteil gilt für die Dauer der Ausbildung und ist das beste Startfenster überhaupt.

Mehr zu Anwärtertarifen

Aktive Beamte

Nach der Anwärterzeit richtet sich der Beitrag nach den oben genannten Faktoren. Er liegt höher als im Anwärtertarif, dank der Beihilfe aber meist deutlich unter dem GKV-Höchstbeitrag — bei besseren Leistungen. Den genauen Wert liefert nur ein individuelles Angebot.

Mehr zur PKV für Beamte
Vorsicht bei Pauschalzahlen: Werbeaussagen wie „PKV für Beamte ab X €" sind mit Vorsicht zu genießen — sie gelten oft nur für ein bestimmtes Alter und Leistungsniveau. Seriös ist nur ein auf Deine Situation gerechnetes Angebot. Genau das erhältst Du bei uns kostenfrei.
Kosten im Alter

Was ist mit steigenden Beiträgen?

Die häufigste Sorge — und sie ist berechtigt, aber beherrschbar. Mehrere Mechanismen dämpfen die Beiträge im Alter:

  • Alterungsrückstellungen: Ein Teil Deines Beitrags wird angespart, um die Kosten im Alter abzufedern.
  • Höhere Beihilfe in der Pension: Dein Beihilfesatz steigt in der Regel auf 70 % — die PKV muss dann nur noch 30 % tragen (Ausnahme Baden-Württemberg).
  • Gesetzlicher 10-%-Zuschlag: Fließt zusätzlich in die Beitragsdämpfung ab 60.
  • Tarifwechsel nach § 204 VVG: Dein Recht, in einen günstigeren Tarif derselben Gesellschaft zu wechseln — ohne Verlust der Alterungsrückstellungen.
Tarifwechsel nach § 204 verstehen
Erst rechnen, dann entscheiden.

Dein Beitrag — konkret statt geschätzt.

Der Rechner stellt GKV und PKV gegenüber. Für ein echtes, beihilfekonformes Angebot machen wir im Beamten-Check anonyme Voranfragen bei mehreren Gesellschaften.

Zum Rechner
Häufige Fragen

PKV-Kosten für Beamte — kurz beantwortet

Was kostet die PKV für Beamte im Monat?
Eine pauschale Zahl gibt es nicht — der Beitrag hängt von Eintrittsalter, Beihilfesatz (meist 50 %), Gesundheitszustand und Leistungsniveau ab. Anwärter zahlen im Anwärtertarif oft ab rund 80 € im Monat; für aktive Beamte fällt der Beitrag höher aus, liegt dank Beihilfe aber meist deutlich unter dem GKV-Höchstbeitrag. Verbindlich ist ein individuelles Angebot.
Warum ist die PKV für Beamte oft günstiger als die GKV?
Weil Dein Dienstherr über die Beihilfe bereits mindestens 50 % Deiner Krankheitskosten trägt. Deine PKV sichert nur den Rest ab. In der GKV zahlen Beamte hingegen den vollen Beitrag ohne Arbeitgeberzuschuss — außer in Ländern mit pauschaler Beihilfe.
Steigt der PKV-Beitrag im Alter stark an?
Beiträge können steigen — dagegen wirken Alterungsrückstellungen, der auf 70 % steigende Beihilfesatz in der Pension, ein gesetzlicher 10-%-Zuschlag und das Tarifwechselrecht nach § 204 VVG. Entscheidend ist die richtige Tarifwahl von Anfang an.
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