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Interaktiver PKV-Check

PKV-Rechner für Beamte: Was musst Du selbst versichern?

Die Beihilfe zahlt nie die ganze Rechnung — den Rest trägst Du. Wie groß dieser Rest ist, hängt von Deinem Dienstherrn, Deinem Status und Deiner Familie ab. Stell Deine Situation ein: Der Rechner zeigt Dir Deinen Beihilfesatz, den Anteil, den Deine private Krankenversicherung abdecken muss, und welche Bausteine dazugehören.

Das Wichtigste in Kürze (Stand: August 2026):
  • Aktive Beamte erhalten grundsätzlich 50 % Beihilfe — die restlichen 50 % deckt ein beihilfekonformer PKV-Tarif, die Restkostenversicherung.
  • Ab dem zweiten berücksichtigungsfähigen Kind steigt der Satz in den meisten Ländern auf 70 %, im Ruhestand ebenfalls auf 70 % (Thüringen 75 %).
  • Berücksichtigungsfähige Ehepartner bekommen 70 %, Kinder 80 % — sie brauchen jeweils einen eigenen Restkostentarif.
  • Die private Pflegepflichtversicherung ist vorgeschrieben und kommt immer obendrauf. Jede ehrliche Beitragsangabe enthält sie.
  • Beitrags-Orientierung für Anwärter: Zehn Gesellschaften lagen in unserer Vergleichsanalyse vom 13.08.2026 zwischen 80,61 € und 145,46 € im Monat (Musterfall, inkl. Pflegepflicht).

Deine Angaben

Referendarinnen und Referendare wählen „Anwärter“.
In der PKV bestimmt das Eintrittsalter den Beitrag dauerhaft mit — je früher Du einsteigst, desto günstiger bleibt es.
Kinder, für die Du Familienzuschlag bzw. Kindergeld erhältst.
Berücksichtigungsfähig ist der Partner nur bis zu einer Einkommensgrenze — sie unterscheidet sich je nach Dienstherrn. Darüber braucht er eigenen Schutz.
Dein Beihilfesatz
50 %
Diesen Anteil Deiner beihilfefähigen Kosten übernimmt der Dienstherr.
Beihilfe:  50 %
Deine PKV:  50 %
Dein Beihilfesatz50 %
Restkostenanteil (Deine PKV)50 %
Ehe-/Lebenspartner
Kinder
Beitrag auf Deinen Fall rechnen lassen

Wer braucht welchen Schutz?

Diese Bausteine gehören dazu

    Beitrags-Orientierung

    Der Beihilfesatz wird nach den Regeln Deines Dienstherrn ermittelt (Stand 2026) — maßgeblich ist immer die Beihilfeverordnung, die für Dich gilt. Hessen staffelt nach Kinderzahl, Sachsen hat eigene Sätze; in diesen Fällen weist der Rechner Dich darauf hin. Beitragsangaben stammen aus datierten Musterfall-Berechnungen, sind ausdrücklich keine Marktübersicht und keine Empfehlung und ersetzen kein persönliches Angebot. Wir sind Versicherungsmakler und an keine Gesellschaft gebunden.
    Warum es keinen Pauschalpreis gibt

    Drei Stellschrauben bestimmen Deinen Beitrag

    Wer Dir ohne eine einzige Rückfrage eine Zahl nennt, rät. Diese drei Größen entscheiden wirklich — und zwei davon hast Du selbst in der Hand.

    Dein Eintrittsalter

    Die PKV kalkuliert mit Alterungsrückstellungen: Wer früh einsteigt, zahlt lebenslang auf einer günstigeren Basis. Deshalb ist der Abschluss als Anwärter kein Nachteil, sondern der größte Hebel, den Du je hast. Jedes Jahr Warten kostet dauerhaft.

    Dein Restkostenanteil

    Du versicherst nicht 100 %, sondern nur das, was die Beihilfe offen lässt. Bei 50 % Beihilfe ist das die Hälfte, bei 70 % nur noch knapp ein Drittel. Ändert sich Dein Satz — zweites Kind, Ruhestand —, muss der Tarif mitgehen, sonst zahlst Du für Luft.

    Das Leistungsniveau

    Einbettzimmer oder Zweibettzimmer, Erstattung bis zum Höchstsatz oder darüber, Zahnersatz zu 70 % oder 90 %, Selbstbehalt ja oder nein: Zwischen dem schlanksten und dem stärksten Paket liegen im selben Musterfall schnell 60 € im Monat. Genau hier lohnt der Vergleich.

    Die Grundlage

    Beihilfesätze im Überblick

    Diese Sätze setzt der Rechner an. Sie gelten als Regelfall — einzelne Dienstherren weichen ab, deshalb der Hinweis im Ergebnis.

    PersonengruppeBeihilfesatzAnmerkung
    Aktive Beamte und Anwärter (0–1 Kind)50 %Grundsatz in allen Ländern und beim Bund
    Aktive Beamte (ab 2 Kindern)70 %Nicht in Baden-Württemberg für Neueinsteiger seit 2013; Hessen staffelt abweichend
    Versorgungsempfänger (Ruhestand)70 %Thüringen: 75 %
    Berücksichtigungsfähige Ehepartner70 %Nur bis zur Einkommensgrenze des jeweiligen Dienstherrn
    Berücksichtigungsfähige Kinder80 %Solange Familienzuschlag bzw. Kindergeld gewährt wird
    Nur den Beihilfesatz gesucht? Der Beihilferechner zeigt ihn Dir mit denselben Regeln — dieser Rechner geht einen Schritt weiter und übersetzt ihn in Deinen Absicherungsbedarf. Wie die Beihilfe in Deinem Land genau funktioniert, steht auf den Beihilfe-Seiten.
    Echte Zahlen statt Schätzungen

    Was Anwärter wirklich zahlen

    Zehn Gesellschaften, ein Musterfall, ein Stichtag: Anwärter, Jahrgang 2000, 50 % Beihilfe beim Bund, Beginn 09/2026, inklusive Pflegepflichtversicherung (Stand: 08/2026). Alle Beträge inklusive Pflegepflichtversicherung.

    GesellschaftMonatsbeitrag im Musterfall
    HanseMerkur80,61 €
    ARAG100,93 €
    Signal Iduna103,99 €
    Bayerische Beamtenkrankenkasse (mit 300 € Selbstbehalt — rechnerischer Effektivbeitrag 134,76 €)109,76 €
    Barmenia111,61 €
    HUK-Coburg113,50 €
    Debeka116,36 €
    DBV (AXA)119,43 €
    R+V141,50 €
    Hallesche145,46 €
    Was diese Tabelle ist — und was nicht. Sie zeigt einen gerechneten Musterfall vom 13.08.2026, keine Marktübersicht und keine Empfehlung. Der günstigste Beitrag ist nicht automatisch der beste Tarif: Zwischen 80,61 € und 145,46 € liegen deutliche Leistungsunterschiede, die wir auf den Vergleichsseiten Gesellschaft für Gesellschaft aufschlüsseln. Dein persönlicher Beitrag hängt von Alter, Beihilfesatz, Dienstherr und Versicherungsbeginn ab.
    Häufige Fragen

    PKV für Beamte: Fragen und Antworten

    Was kostet die private Krankenversicherung für Beamte?
    Eine Pauschalzahl gibt es nicht — der Beitrag hängt an drei Stellschrauben: Deinem Eintrittsalter, Deinem Restkostenanteil (also 100 % minus Beihilfesatz) und dem Leistungsniveau des Tarifs. Belastbar sind nur gerechnete Zahlen: Für Anwärter lagen zehn Gesellschaften in unserer Vergleichsanalyse vom 13.08.2026 zwischen 80,61 € und 145,46 € im Monat, jeweils inklusive Pflegepflichtversicherung (Musterfall: Anwärter Jahrgang 2000, 50 % Beihilfe beim Bund, Beginn 09/2026). Für den Volltarif aktiver Beamter rechnen wir Dir den Beitrag im Beamten-Check auf Deinen Fall aus, statt hier mit Schätzwerten zu arbeiten.
    Wie hoch ist mein Beihilfesatz?
    Als aktive Beamtin oder aktiver Beamter bekommst Du grundsätzlich 50 % Deiner beihilfefähigen Kosten vom Dienstherrn erstattet. Ab dem zweiten berücksichtigungsfähigen Kind steigt der Satz in den meisten Ländern auf 70 %, im Ruhestand ebenfalls auf 70 % (Thüringen 75 %). Berücksichtigungsfähige Ehepartner erhalten 70 %, Kinder 80 %. Ausnahme: In Baden-Württemberg bleibt es für Neueinsteiger seit 2013 einheitlich bei 50 %. Hessen staffelt nach Kinderzahl, Sachsen hat eigene Sätze.
    Was ist eine Restkostenversicherung?
    Die Beihilfe zahlt nie die ganze Rechnung. Bei 50 % Beihilfesatz bleiben 50 % an Dir hängen — genau diesen Anteil deckt ein beihilfekonformer PKV-Tarif, die Restkostenversicherung. Sie ist deutlich günstiger als eine PKV-Vollversicherung, weil sie eben nur den Rest absichert. Beihilfe und Restkostentarif ergeben zusammen erst den vollen Schutz.
    Muss ich die Pflegepflichtversicherung zusätzlich zahlen?
    Ja. Die private Pflegepflichtversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben und läuft separat zum Krankenversicherungsschutz. Jede seriöse Beitragsangabe enthält sie — in den zehn Anwärtertarifen unserer Vergleichsanalyse ist sie in den genannten Beträgen bereits eingerechnet. Wenn Dir jemand einen auffällig niedrigen Beitrag nennt, prüfe zuerst, ob die Pflegepflichtversicherung darin steckt.
    Ändert sich mein Beitrag, wenn ich Kinder bekomme?
    Ja, und zwar zu Deinen Gunsten: Ab dem zweiten berücksichtigungsfähigen Kind steigt Dein Beihilfesatz in den meisten Ländern von 50 % auf 70 % — Dein abzusichernder Restanteil sinkt damit von 50 % auf 30 %. Wichtig: Das passiert nicht von allein. Du musst Deinen PKV-Tarif anpassen lassen, sonst zahlst Du weiter für Schutz, den Du gar nicht mehr brauchst. Die Kinder selbst werden mit 80 % Beihilfe eigenständig versichert.
    Lohnt sich die pauschale Beihilfe statt der PKV?
    Das hängt stark vom Einzelfall ab. Zehn Länder bieten die pauschale Beihilfe als Alternative an: Statt der prozentualen Erstattung bekommst Du einen Zuschuss zur gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung — 2026 bis zu 508,59 € im Monat. Für Familien mit mehreren Kindern und für Menschen mit Vorerkrankungen kann das rechnerisch aufgehen. Die Entscheidung ist aber in aller Regel unwiderruflich, gilt also für das ganze Berufsleben. Deshalb: erst rechnen, dann entscheiden.
    Fairbeamtet starten.

    Deine Zahl — auf Deinen Fall gerechnet.

    Der Rechner zeigt Dir, was Du absichern musst. Was es bei Dir konkret kostet, rechnen wir Dir im Beamten-Check aus: mit Deinem Alter, Deinem Beihilfesatz und dem Leistungsniveau, das Du wirklich willst. Kostenlos, an keine Gesellschaft gebunden, ohne Verkaufsdruck.

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