Ein Standard-Rechtsschutz ist auf Angestellte zugeschnitten. Deine Konflikte spielen sich im Beamten-, Verwaltungs- und Disziplinarrecht ab — und genau diese Bereiche fehlen in vielen Verträgen. Hier erfährst Du, welche Bausteine wirklich hineingehören.
Zum Beamten-Check →Ein normaler Rechtsschutzvertrag deckt Arbeitsrecht, Verkehr, Wohnen und den privaten Bereich ab. Als Beamtin oder Beamter spielen sich Deine dienstlichen Auseinandersetzungen aber im Beamten-, Verwaltungs- und Disziplinarrecht ab — und genau diese Bereiche fehlen in vielen Verträgen oder sind nur eingeschränkt versichert.
Du hast kein Arbeitsgericht. Streitest Du mit Deinem Dienstherrn, geht es vor das Verwaltungsgericht. Ein Vertrag, der nur „Arbeitsrechtsschutz" enthält, hilft Dir dort nicht.
Verwaltungsverfahren sind aufwendig und laufen oft unter Zeitdruck. Wer sie sich nicht leisten kann oder will, akzeptiert Entscheidungen, die eigentlich angreifbar wären — eine falsche Beurteilung, eine verweigerte Beihilfe, eine Versetzung.
Im Disziplinarverfahren geht es im Ernstfall nicht um Geld, sondern um Deine Existenz als Beamtin oder Beamter. Das ist der Baustein, der in Standardtarifen am häufigsten fehlt.
Für jede davon braucht es einen bestimmten Baustein — und der steht nicht in jedem Vertrag.
Eine teure Behandlung wird nicht als beihilfefähig anerkannt. Dein Widerspruch bleibt erfolglos.
Gegen Dich steht ein Vorwurf aus dem Dienst im Raum. Im schlimmsten Fall steht das Beamtenverhältnis selbst auf dem Spiel.
Nach einem Einsatz oder einem Vorfall in der Schule steht ein Vorwurf im Raum: Körperverletzung im Amt, Aufsichtspflichtverletzung, Nötigung.
Eine dienstliche Beurteilung ist aus Deiner Sicht falsch, eine Beförderungsstelle geht an jemand anderen, oder Du sollst versetzt werden.
| Baustein | Wofür Du ihn brauchst |
|---|---|
| Verwaltungsrechtsschutz | Streit mit dem Dienstherrn vor dem Verwaltungsgericht — und zwar nicht nur Verkehrsverwaltungsrecht, sondern das gesamte Beamtenrecht. |
| Disziplinarrechtsschutz | Muss ausdrücklich eingeschlossen sein. Steht er nicht in den Bedingungen, ist er nicht versichert. |
| Straf-Rechtsschutz | Auch für Vorwürfe aus der Dienstausübung, greifend ab dem ersten Vorwurf. |
| Privat und Verkehr | Alles außerhalb des Dienstes — der Teil, den Standardverträge ohnehin abdecken. |
| Wartezeit | Meist drei Monate. Wer erst beim Konflikt abschließt, kommt zu spät. |
| Freie Anwaltswahl | Damit Du einen Fachanwalt für Verwaltungsrecht nehmen kannst und nicht zugewiesen bekommst. |
Viele Berufsverbände und Gewerkschaften bieten ihren Mitgliedern einen Rechtsschutz an. Der ist allerdings meist auf dienstliche Angelegenheiten begrenzt und an die Mitgliedschaft gebunden — endet die Mitgliedschaft, endet der Schutz. Wir schauen zuerst, was Deine Mitgliedschaft abdeckt, bevor irgendetwas doppelt versichert wird.
Ehrlich gesagt: nicht ganz vorne. Zuerst kommen die Bausteine, die existenzielle Risiken abdecken — die Dienstunfähigkeitsversicherung, die Krankenversicherung und die Diensthaftpflicht.
Der Rechtsschutz kommt danach — aber er kommt. Denn anders als bei Angestellten steht bei Beamten im Disziplinarverfahren der Status selbst zur Disposition, und den kann keine andere Versicherung ersetzen.
Im Beamten-Check klären wir in sechs Schritten, was Du wirklich brauchst und was Du Dir sparen kannst. Kostenlos, an keine Gesellschaft gebunden.
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