Mit dem ersten Tag Deines Vorbereitungsdienstes gelten neue Spielregeln: Dein Dienstherr beteiligt sich über die Beihilfe an Deinen Krankheitskosten — aber nur, wenn Du die Weichen richtig stellst. Für die allermeisten Anwärter ist die private Krankenversicherung mit speziellem Anwärtertarif die klar bessere Wahl.
Drei Fakten erklären, warum sich die Rechnung für Beamtenanwärter grundlegend von der eines Angestellten unterscheidet.
Als Angestellter zahlt der Arbeitgeber die Hälfte des GKV-Beitrags. Für Beamtenanwärter gibt es diesen Zuschuss nicht: Wer freiwillig gesetzlich versichert bleibt, trägt den vollen Beitrag in der Regel allein — je nach Bundesland mit Ausnahme der pauschalen Beihilfe.
In der PKV beteiligt sich Dein Dienstherr über die Beihilfe mit mindestens 50 % an Deinen Krankheitskosten. Du versicherst privat nur noch den Rest — und genau dafür sind die Beiträge entsprechend niedrig.
Für die Zeit der Ausbildung bieten die Versicherer eigene Anwärtertarife: volle Leistungen, oft ab rund 80 € im Monat — je nach Alter, Gesellschaft und Leistungsumfang. Das ist meist deutlich weniger als der volle GKV-Beitrag.
Dieselbe Person, zwei völlig unterschiedliche Rechnungen. So sieht der Vergleich in den meisten Fällen aus.
Die PKV ist keine Pflichtversicherung — der Versicherer prüft Deinen Gesundheitszustand. Mit der richtigen Reihenfolge nimmst Du diesem Schritt das Risiko.
Bundesland, Laufbahn, Familienplanung, Wunschleistungen: Wir klären zuerst, welche Tarifwelt überhaupt zu Dir passt.
Vorerkrankungen? Wir fragen anonym bei mehreren Gesellschaften an, wer Dich zu welchen Konditionen annimmt — ohne dass Dein Name in zentralen Systemen auftaucht. Als Sicherheitsnetz bleibt die Öffnungsaktion: Aufnahme garantiert, Zuschlag höchstens 30 %.
Erst wenn das beste Angebot feststeht, stellst Du den Antrag. Die Gesundheitsfragen beantworten wir gemeinsam — vollständig und wahrheitsgemäß, das schützt Dich später.
Der Vertrag beginnt passend zum ersten Tag Deines Vorbereitungsdienstes. Um Fristen, Bescheinigungen und die Abstimmung mit der Beihilfestelle kümmern wir uns.
Mit der Ernennung zum Beamten auf Widerruf endet in der Regel Deine Versicherungspflicht in der GKV. Genau in diesem Moment entscheidest Du: pragmatisch weiter freiwillig gesetzlich — oder mit Beihilfe und Anwärtertarif in die PKV.
Der kostenlose Beamten-Check dauert fünf Minuten: Status, Bundesland, Themen — und Du erhältst eine ehrliche Einschätzung, welcher Weg für Dich der richtige ist. An keine Gesellschaft gebunden, unverbindlich, ohne Verkaufsdruck.
Jetzt Beamten-Check starten →| Kriterium | Freiwillige GKV | PKV mit Anwärtertarif |
|---|---|---|
| Beteiligung des Dienstherrn | Kein Zuschuss — Du zahlst den vollen Beitrag selbst | Beihilfe übernimmt mindestens 50 % der Kosten |
| Beitragshöhe | Einkommensabhängiger Mindestbeitrag | Günstiger Anwärtertarif, oft ab rund 80 € im Monat |
| Leistungsniveau | Gesetzlicher Regelkatalog | Private Leistungen, z. B. freie Arztwahl |
| Gesundheitsprüfung | Keine | Ja — vorab lohnt eine anonyme Risikovoranfrage |
| Nach dem Vorbereitungsdienst | Späterer PKV-Wechsel mit erneuter Gesundheitsprüfung | Nahtloser Übergang in den regulären Beamtentarif |
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Qualität erkennenFür die Region gibt es eine eigene Seite: Versicherungen für Referendare und Anwärter in Osnabrück — mit den Anwärterbezügen für Niedersachsen und dem Punkt, der in dieser Grenzregion oft übersehen wird: Die pauschale Beihilfe gibt es beim Land Niedersachsen, beim Land Nordrhein-Westfalen nicht.