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Vergleichsrechner

Was kostet Dich die freiwillige GKV als Beamter wirklich?

Der Klassiker unter den Beamten-Irrtümern: „Die GKV kostet doch überall das Gleiche." Falsch — als Beamter zahlst Du den vollen Beitrag in der Regel allein, ohne Arbeitgeberanteil. Stell Deine Bezüge ein und sieh live, wie der Vergleich mit einem beihilfekonformen PKV-Tarif ausgeht.

Deine Angaben

3.200 €
Kinderlose zahlen in der Pflegeversicherung einen Zuschlag von 0,6 Prozentpunkten. Die Beiträge für Kinder in der PKV rechnet dieser Rechner nicht mit.
320 €
Beispielwert, kein Marktwert — trage am besten Deinen eigenen Beitrag bzw. Dein Angebot ein (inkl. Pflegepflichtversicherung, bei Familie inkl. der Tarife für Angehörige).
Zehn Länder bieten sie an: BW, BE, BB, HB, HH, MV, NI, SN, ST, TH — der Dienstherr zahlt dann die Hälfte des Krankenversicherungsbeitrags (nicht der Pflege). Sachsen-Anhalt nur als widerruflicher Zuschuss zur freiwilligen GKV.
Deine mögliche Ersparnis mit der PKV
0 € / Monat

Über 10 Jahre sind das ca. 0 €.

Freiwillige GKV (voller Beitrag)0 €
PKV geschätzt (inkl. Pflege)0 €
GKV Krankenversicherung (ca. 16,9 %)0 €
GKV Pflegeversicherung0 €
GKV gesamt pro Monat0 €
PKV geschätzt pro Monat0 €
Differenz pro Monat0 €
Differenz pro Jahr0 €
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Orientierungsrechnung mit Durchschnittswerten (Stand 2026): GKV ca. 16,9 % (ermäßigter Satz 14,0 % + Ø-Zusatzbeitrag 2,9 %) + Pflege 1,8 % (halber Satz für Beihilfeberechtigte, Kinderlose 2,4 %), BBG ca. 5.812,50 €/Monat; pauschale Beihilfe nur auf die Krankenversicherung. Der PKV-Wert ist ein Beispiel — echten Vergleich im Beamten-Check anfordern.
So rechnen wir

Warum Beamte in der GKV den vollen Beitrag zahlen

  1. Hast Du überhaupt einen Beihilfeanspruch?
    Ja — der RegelfallDein Dienstherr übernimmt einen festen Prozentsatz Deiner Krankheitskosten. Weiter mit Schritt 2.
    Nein — freie HeilfürsorgePolizei, Feuerwehr und Justizvollzug in einigen Ländern: Der Dienstherr trägt die Kosten vollständig. Dann geht es nicht um GKV oder PKV, sondern um eine Anwartschaft für die Zeit danach.
  2. Bietet Dein Bundesland die pauschale Beihilfe an?
    Nein — beim Bund und in 5 LändernBund, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland; Schleswig-Holstein nur für bestimmte Gruppen. Bleibst Du gesetzlich versichert, zahlst Du den Beitrag allein — es gibt keinen Arbeitgeberanteil. Die beihilfekonforme PKV ist dann fast immer günstiger.
    Ja — in 10 LändernDer Dienstherr zahlt stattdessen einen Zuschuss zur freiwilligen gesetzlichen Versicherung. Weiter mit Schritt 3. Welche Länder das sind, steht unter Beihilfe nach Bundesland.
  3. Sprechen Deine persönlichen Umstände für die GKV?
    Eher jaMehrere Kinder, ein Partner ohne eigenes Einkommen oder erhebliche Vorerkrankungen. In der GKV sind Familienangehörige beitragsfrei mitversichert, und es gibt keine Gesundheitsprüfung. Dann lohnt der Blick auf die pauschale Beihilfe.
    Eher neinLedig oder Doppelverdiener, gesund, Wert auf Leistungsniveau. Dann ist die beihilfekonforme PKV in aller Regel sowohl günstiger als auch leistungsstärker.
  4. Die Entscheidung ist in der Regel endgültig
    Einmal pauschal, immer pauschalWer sich für die pauschale Beihilfe entscheidet, kann in der Regel nicht mehr zurück in die klassische Beihilfe mit PKV. Deshalb ist das keine Entscheidung für einen Nachmittag.
    Rechne es durch, bevor Du wählstDer Rechner oben auf dieser Seite zeigt Dir die Größenordnung beim Beitrag, das PKV-Wunschprofil die Leistungsseite. Beides ersetzt kein Gespräch, aber es schafft eine Grundlage.
Die Reihenfolge der Fragen ist entscheidend: Ohne pauschale Beihilfe in Deinem Land erübrigt sich die Abwägung meist, weil Du den GKV-Beitrag allein trägst. Erst wenn Dein Land sie anbietet, wird es zur echten Entscheidung — und die ist dann in aller Regel nicht mehr umkehrbar.

Der Rechner bildet die Besonderheit ab, die viele Beamte erst auf der ersten Beitragsrechnung entdecken: In der gesetzlichen Kasse gibt es für Dich keinen Arbeitgeberanteil.

Kein Arbeitgeberanteil — die Rechnung ohne Netz

Angestellte teilen sich den GKV-Beitrag mit ihrem Arbeitgeber. Beamte nicht: Der Dienstherr beteiligt sich an Krankheitskosten über die Beihilfe — und die wirkt als Kostenerstattung nur in der PKV-Welt. Wer als Beamter freiwillig gesetzlich versichert bleibt, zahlt deshalb den kompletten Beitrag aus eigener Tasche:

  • Krankenversicherung ca. 16,9 %: ermäßigter Beitragssatz 14,0 % (Beamte haben keinen Krankengeldanspruch, § 243 SGB V) plus durchschnittlicher Zusatzbeitrag von ca. 2,9 % (Stand 2026).
  • Pflegeversicherung 1,8 %: Beihilfeberechtigte zahlen den halben Beitragssatz, weil die Beihilfe die andere Hälfte der Pflegeleistungen trägt (§ 55 Abs. 1 SGB XI). Kinderlose ab 23 zahlen zusätzlich 0,6 Prozentpunkte.
  • Bemessung bis zur Beitragsbemessungsgrenze: Bezüge oberhalb von ca. 5.812,50 €/Monat bleiben beitragsfrei — darunter steigt der Beitrag mit jeder Besoldungserhöhung mit.

Die Ausnahme: pauschale Beihilfe

Zehn Bundesländer (Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen) bieten die pauschale Beihilfe an: Statt der individuellen Kostenerstattung zahlt der Dienstherr 50 % Deines Kranken­versicherungsbeitrags als Zuschuss — 2026 gedeckelt bei ca. 508,59 € im Monat. Der Rechner zeigt Dir diese Variante als eigenen Balken.

Achtung, Einbahnstraße: Die Entscheidung für die pauschale Beihilfe ist in der Regel unwiderruflich. Du verzichtest dauerhaft auf die individuelle Beihilfe — auch wenn sich Deine Lebenssituation ändert. Rechnen und beraten lassen, bevor Du unterschreibst.
Transparenz

Die Annahmen hinter dem Rechner

Keine Blackbox: Mit diesen Werten (Stand 2026, ca.-Angaben) rechnet dieser Vergleich.

RechengrößeAngesetzter WertAnmerkung
GKV-Beitragssatz Krankenversicherungca. 16,9 %14,0 % ermäßigter Satz (ohne Krankengeldanspruch) + ca. 2,9 % durchschnittlicher Zusatzbeitrag (kassenabhängig)
Pflegeversicherung1,8 %halber Satz für Beihilfeberechtigte, zzgl. 0,6 Prozentpunkte Zuschlag für Kinderlose ab 23 Jahren; Abschläge ab dem zweiten Kind nicht gerechnet
Beitragsbemessungsgrenze (KV/PV)ca. 5.812,50 €/MonatBezüge darüber bleiben beitragsfrei
Arbeitgeberanteil0 €Beamte tragen den GKV-Beitrag allein — kein Arbeitgeberzuschuss
Pauschale Beihilfe50 %, max. ca. 508,59 €/Monatnur in 10 Bundesländern, Entscheidung i. d. R. unwiderruflich
PKV-BeitragDeine Schätzungtarif-, alters- und gesundheitsabhängig — echter Wert nur per Angebot
Und wann kannst Du wechseln? Die freiwillige GKV-Mitgliedschaft endet zum Ablauf des übernächsten Kalendermonats nach der Kündigung — nur mit Nachweis der PKV. Den Termin für Deine Ausgangslage, die Sechs-Monats-Frist der Öffnungsaktion und die Checkliste dazu liefert der PKV-Wechsel-Rechner.
Häufige Fragen

GKV oder PKV — kurz beantwortet

Warum zahlt mein Dienstherr in der GKV nichts dazu?
Beamte sind keine Arbeitnehmer — es gibt schlicht keinen Arbeitgeber, der den halben Beitrag übernimmt. Der Dienstherr erfüllt seine Fürsorgepflicht stattdessen über die Beihilfe: Er erstattet mindestens 50 % Deiner tatsächlichen Krankheitskosten. Diese Erstattung funktioniert aber nur im Zusammenspiel mit einer privaten Restkostenversicherung. Bleibst Du freiwillig in der GKV, verfällt dieser Vorteil — und Du zahlst den vollen Beitrag allein, sofern Dein Land keine pauschale Beihilfe anbietet.
Macht die pauschale Beihilfe die GKV für Beamte attraktiv?
Sie kann — in Einzelfällen, etwa bei vielen beitragsfrei mitversicherten Familienangehörigen oder schweren Vorerkrankungen. Der Zuschuss halbiert den GKV-Beitrag (2026 gedeckelt bei ca. 508,59 €/Monat). Aber: Die Entscheidung ist in der Regel unwiderruflich, Du verzichtest dauerhaft auf die individuelle Beihilfe, und der GKV-Beitrag steigt weiter mit jeder Besoldungserhöhung. Der Rechner oben zeigt beide GKV-Varianten neben der PKV — die Feinabwägung gehört in eine Beratung.
Wie realistisch ist der voreingestellte PKV-Beitrag?
Der Schieberegler ist eine Orientierung: Beihilfekonforme Tarife für gesunde Beamte mit 50 % Beihilfe liegen je nach Alter, Leistungsumfang und Gesellschaft häufig in dieser Spanne — Anwärter oft deutlich darunter, ältere Einsteiger darüber. Deinen echten Beitrag kann nur ein konkretes Angebot mit Gesundheitsprüfung liefern. Genau das übernehmen wir kostenfrei im Beamten-Check, auf Wunsch mit anonymer Risikovoranfrage.
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Der Rechner zeigt die Richtung — der kostenlose Beamten-Check liefert die Zahlen: konkrete beihilfekonforme Tarife für Deine Besoldung, Dein Bundesland und Deine Familiensituation. An keine Gesellschaft gebunden und ohne Verkaufsdruck.

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