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Interaktiver Rechner

Anwärterbezüge: Was bleibt Dir netto?

Grundbetrag, Familienzuschlag, Zulagen — und was nach Steuer und PKV-Anwärtertarif am Monatsende wirklich übrig bleibt. Stell Deine Laufbahn ein, das Ergebnis erscheint sofort.

Deine Angaben

Die Anwärterbezüge sind seit der Föderalismusreform Landesrecht — jedes Land zahlt anders. Alle Werte im Vergleich: Anwärterbezüge nach Bundesland.
Der Anwärtergrundbetrag richtet sich nach dem Eingangsamt Deiner Laufbahn — nicht nach Deiner späteren Besoldungsgruppe.
60 €
Typische Anwärtertarife liegen je nach Alter, Beihilfesatz und Leistungsumfang zwischen 30 und 120 € im Monat.
Geschätztes Netto nach PKV
1.440
pro Monat — nach geschätzter Lohnsteuer und PKV-Anwärterbeitrag.
Anwärtergrundbetrag1.560
Familienzuschlag (Näherung)0
Zulage Vollzugsdienst+ 0
Lohnsteuer (grobe Schätzung)0
PKV-Anwärterbeitrag60
Brutto-Bezüge1.560
Netto nach PKV1.440
Als Beamtenanwärter zahlst Du keine Beiträge zur Renten-, Arbeitslosen- und Krankenversicherung. Je nach Bundesland und PKV-Tarif kann ein kleiner Beitrag zur Pflegeversicherung hinzukommen.
Ergebnis mit einem Menschen besprechen
Der Anwärtergrundbetrag ist der exakte Tabellenwert Deines Dienstherrn (Bund, ab 1. Mai 2026); Quelle und alle Stufen: Anwärterbezüge nach Bundesland. Familienzuschlag und Lohnsteuer sind Näherungen — der Familienzuschlag ist Landesrecht und weicht ab, die Lohnsteuer ist grob geschätzt (Steuerklasse I). Keine Steuer- oder Rechtsberatung; verbindlich ist Deine Bezügestelle. Warum Beamte Alimentation statt Lohn erhalten, erklären wir unter Amtsangemessene Alimentation.
Transparenz

Wie rechnen wir?

Der Rechner arbeitet mit den gerundeten Werten der Bundesbesoldung ab 01.05.2026 — als ehrliche Orientierung, nicht als Gehaltsabrechnung.

Grundbetrag nach Laufbahn

Der Anwärtergrundbetrag hängt vom Eingangsamt ab — beim Bund 1.560,06 € (mittlerer Dienst), 1.846,85 € (gehobener Dienst) und 2.778,48 € (höherer Dienst). In den Ländern liegt er im mittleren Dienst zwischen 1.436,38 € und 1.588,41 €; alle Werte stehen unter Anwärterbezüge nach Bundesland.

Familie und Zulagen

Familienzuschlag (Bund, ab 05/2026): verheiratet ca. +181 €, je Kind ca. +155 €. Im Vollzugsdienst kommt die Polizei-/Feuerwehrzulage mit ca. +150 € hinzu.

Abzüge

Lohnsteuer fällt im mittleren Dienst kaum an, im höheren Dienst spürbar (grobe Schätzung, Steuerklasse I). Sozialabgaben zahlst Du als Anwärter nicht — dafür Deinen PKV-Anwärterbeitrag.

Ergebnis: Netto nach PKV

Brutto minus geschätzter Steuer minus PKV-Beitrag = das Geld, mit dem Du im Vorbereitungsdienst tatsächlich planen kannst.

Warum Anwärter jetzt handeln sollten

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Der Vorbereitungsdienst ist finanziell überschaubar — aber versicherungstechnisch ist er die wertvollste Phase Deiner gesamten Laufbahn. Zwei Weichen solltest Du sofort stellen:

  • PKV-Anwärtertarif sichern: Nur während der Ausbildung gibt es die stark vergünstigten Anwärtertarife — volle PKV-Leistungen oft schon ab rund 80 € im Monat. Du bist so jung und gesund wie nie wieder: bessere Annahmebedingungen bekommst Du später nicht. Alles Wichtige auf unserer Seite PKV für Beamtenanwärter.
  • Dienstunfähigkeit ab Tag 1 absichern: Als Beamter auf Widerruf wirst Du bei Dienstunfähigkeit in der Regel entlassen — ohne Ruhegehalt, nur mit Nachversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung. Erst nach fünf Dienstjahren entsteht ein Versorgungsanspruch. Warum die Dienstunfähigkeitsversicherung deshalb an den Anfang gehört, liest Du hier.
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Häufige Fragen

Fragen zu den Anwärterbezügen

Warum zahle ich als Anwärter fast keine Abzüge?
Beamtenanwärter sind von der Renten-, Arbeitslosen- und gesetzlichen Krankenversicherungspflicht befreit — Sozialabgaben entfallen fast vollständig. Lohnsteuer fällt bei den typischen Anwärterbezügen kaum an. Dein größter regelmäßiger Abzug ist der Beitrag zur privaten Krankenversicherung, der dank Anwärtertarif bewusst niedrig gehalten ist.
Sind die Werte im Rechner exakt?
Der Anwärtergrundbetrag ist exakt: Er kommt direkt aus der Besoldungstabelle des Dienstherrn, den Du oben auswählst. Näherungen sind dagegen der Familienzuschlag (er ist Landesrecht und unterscheidet sich je Land) und die Lohnsteuer (grobe Schätzung für Steuerklasse I). Für die verbindliche Zahl ist Deine Bezügestelle zuständig; der Rechner zeigt Dir die Größenordnung für Deine Planung.
Was passiert, wenn ich im Vorbereitungsdienst dienstunfähig werde?
Das ist die unbequeme Wahrheit: Als Beamter auf Widerruf wirst Du bei Dienstunfähigkeit in der Regel entlassen — ohne Ruhegehalt. Du wirst lediglich in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert, was meist nicht einmal für eine Erwerbsminderungsrente reicht. Deshalb gehört eine Dienstunfähigkeitsversicherung mit echter DU-Klausel an den Anfang der Laufbahn — solange Du jung und gesund bist, ist sie zudem am günstigsten.
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