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Anwärterbezüge: Was bleibt Dir netto?

Grundbetrag, Familienzuschlag, Zulagen — und was nach Steuer und PKV-Anwärtertarif am Monatsende wirklich übrig bleibt. Stell Deine Laufbahn ein, das Ergebnis erscheint sofort.

Deine Angaben

Die Anwärterbezüge sind seit der Föderalismusreform Landesrecht — jedes Land zahlt anders. Alle Werte im Vergleich: Anwärterbezüge nach Bundesland.
Der Anwärtergrundbetrag richtet sich nach dem Eingangsamt Deiner Laufbahn — nicht nach Deiner späteren Besoldungsgruppe.
Alleinerziehende mit Kind im Haushalt bekommen wie Verheiratete den Familienzuschlag der Stufe 1.
110 €
Anwärtertarife kosten inklusive der gesetzlich vorgeschriebenen Pflegepflichtversicherung ab etwa 80 € im Monat, je nach Gesellschaft, Alter und Beihilfesatz bis rund 150 €.
8 % der Lohnsteuer in Bayern und Baden-Württemberg, sonst 9 %. Polizei-, Feuerwehr- und Justizvollzugszulagen gibt es meist erst nach dem ersten Dienstjahr (dann je nach Dienstherr rund 65 bis 230 € im Monat) — der Rechner lässt sie deshalb weg.
Geschätztes Netto nach PKV
1.392 €
pro Monat — nach Lohnsteuer (Tarif 2026) und PKV-Anwärterbeitrag.
Anwärtergrundbetrag1.560 €
Familienzuschlag (Näherung)0 €
Lohnsteuer (Näherung, Tarif 2026)− 59 €
Kirchensteuer− 0 €
PKV-Anwärterbeitrag− 110 €
Brutto-Bezüge1.560 €
Netto nach PKV1.392 €
Als Beamtenanwärter zahlst Du keine Beiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung. In Deinem PKV-Beitrag ist die gesetzlich vorgeschriebene Pflegepflichtversicherung schon enthalten. Bleibst Du freiwillig gesetzlich versichert, zahlst Du Kranken- und Pflegebeitrag selbst — in zehn Ländern gibt es dafür die pauschale Beihilfe.

Was Anwärtertarife wirklich kosten

Jeder Strich ist ein Tarif aus unserer Vergleichsanalyse, der Punkt ist Dein Wert.

Mit 110 € liegst Du im Mittelfeld: 4 der 10 Tarife sind günstiger, 6 teurer.

Günstigster und teuerster Tarif liegen rund 65 € im Monat auseinander — über zwei Jahre rund 1.550 €.

Der günstigste ist nicht automatisch der richtige — entscheidend sind Umwandlungsrecht und Leistungen. Musterfall: Anwärter, Jahrgang 2000, 50 % Beihilfe beim Bund, inkl. Pflegepflichtversicherung, Stand 08/2026. Keine Tarifempfehlung.

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Kostenlos und an keine Gesellschaft gebunden.

Der Anwärtergrundbetrag ist der Tabellenwert Deines Dienstherrn (Bund, ab 1. Mai 2026 — Abschlag unter Vorbehalt); Quelle, Rechtsstand und alle Stufen: Anwärterbezüge nach Bundesland. Familienzuschlag und Lohnsteuer sind Näherungen — der Familienzuschlag ist Landesrecht (der Rechner nutzt die Bundeswerte), die Lohnsteuer rechnen wir mit dem Tarif 2026 für Steuerklasse I bzw. IV (alleinerziehend: II) nach Arbeitnehmer-Pauschbetrag und PKV-Basisbeitrag, ohne Kinderfreibeträge. Beginnt Dein Vorbereitungsdienst im Laufe des Jahres, bekommst Du einen Teil der Lohnsteuer über die Steuererklärung zurück. Keine Steuer- oder Rechtsberatung; verbindlich ist Deine Bezügestelle. Warum Beamte Alimentation statt Lohn erhalten, erklären wir unter Amtsangemessene Alimentation.
Und jetzt?

Ernennung in Sicht? Dann läuft Deine Frist für die Krankenversicherung.

Als Anwärter zahlst Du in der PKV ab etwa 80 € im Monat — aber nur mit einem beihilfekonformen Anwärtertarif, der vor dem ersten Diensttag steht. Sag uns kurz, wo Du stehst, wir melden uns mit einer ehrlichen Einschätzung.

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Transparenz

Wie rechnen wir?

Der Rechner arbeitet mit den Tabellenwerten des gewählten Dienstherrn und dem Steuertarif 2026 — als ehrliche Orientierung, nicht als Gehaltsabrechnung.

Grundbetrag nach Laufbahn

Der Anwärtergrundbetrag hängt vom Eingangsamt ab — beim Bund 1.560,06 € (mittlerer Dienst), 1.846,85 € (gehobener Dienst) und 2.778,48 € (höherer Dienst). In den Ländern liegt er im mittleren Dienst zwischen 1.469,04 € und 1.588,41 €; alle Werte stehen unter Anwärterbezüge nach Bundesland.

Familie und Zulagen

Familienzuschlag nach Bundeswerten: verheiratet oder alleinerziehend mit Kind ca. +181 €, je Kind ca. +155 €. In den Ländern weichen die Beträge teils deutlich ab — in Hessen etwa 350 € und mehr je Kind. Zulagen im Vollzugsdienst gibt es meist erst nach dem ersten Dienstjahr.

Abzüge

Lohnsteuer nach dem Tarif 2026 (Grundfreibetrag 12.348 €), auf Wunsch mit Kirchensteuer — im mittleren Dienst meist 40 bis 70 € im Monat. Renten- und Arbeitslosenbeiträge zahlst Du als Anwärter nicht, dafür Deinen PKV-Anwärterbeitrag.

Ergebnis: Netto nach PKV

Brutto minus geschätzter Steuer minus PKV-Beitrag = das Geld, mit dem Du im Vorbereitungsdienst tatsächlich planen kannst.

Warum Anwärter jetzt handeln sollten

Die ersten Wochen entscheiden über Jahrzehnte.

Der Vorbereitungsdienst ist finanziell überschaubar — aber versicherungstechnisch ist er die wertvollste Phase Deiner gesamten Laufbahn. Zwei Weichen solltest Du sofort stellen:

  • PKV-Anwärtertarif sichern: Nur während der Ausbildung gibt es die stark vergünstigten Anwärtertarife — volle PKV-Leistungen oft schon ab rund 80 € im Monat. Du bist so jung und gesund wie nie wieder: bessere Annahmebedingungen bekommst Du später nicht. Alles Wichtige auf unserer Seite PKV für Beamtenanwärter.
  • Dienstunfähigkeit ab Tag 1 absichern: Als Beamter auf Widerruf wirst Du bei Dienstunfähigkeit in der Regel entlassen — ohne Ruhegehalt, nur mit Nachversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung. Erst nach fünf Dienstjahren entsteht ein Versorgungsanspruch. Warum die Dienstunfähigkeitsversicherung deshalb an den Anfang gehört, liest Du hier.
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Alle Bundesländer

Anwärterbezüge nach Bundesland

Der Rechner arbeitet mit den Werten Deines Landes. Auf der Länderseite siehst Du alle Stufen, die zuständige Bezügestelle und die amtliche Rechtsgrundlage. Die Spanne im mittleren Dienst reicht 2026 von 1.469,04 € in Niedersachsen bis 1.588,41 € in Sachsen (teils noch Gesetzentwurf).

Zur Vergleichstabelle für Bund und alle 16 Länder →

Häufige Fragen

Fragen zu den Anwärterbezügen

Welche Abzüge habe ich als Anwärter?
Beamtenanwärter zahlen keine Beiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung und sind nicht gesetzlich krankenversicherungspflichtig. Abgezogen werden die Lohnsteuer — schon im mittleren Dienst meist 40 bis 70 € im Monat, im gehobenen Dienst mehr — und Dein Beitrag zur privaten Krankenversicherung, der dank Anwärtertarif bewusst niedrig gehalten ist und die Pflegepflichtversicherung schon enthält.
Sind die Werte im Rechner exakt?
Der Anwärtergrundbetrag kommt direkt aus der Besoldungstabelle des Dienstherrn, den Du oben auswählst — wo das Gesetz noch aussteht, zeigt der Rechner den Wert laut Gesetzentwurf und sagt das auch dazu. Näherungen sind der Familienzuschlag (der Rechner nutzt die Bundeswerte, das Landesrecht weicht teils deutlich ab) und die Lohnsteuer (Tarif 2026 für Steuerklasse I bzw. IV, ohne Kinderfreibeträge und individuelle Werbungskosten). Für die verbindliche Zahl ist Deine Bezügestelle zuständig; der Rechner zeigt Dir die Größenordnung für Deine Planung.
Was passiert, wenn ich im Vorbereitungsdienst dienstunfähig werde?
Das ist die unbequeme Wahrheit: Als Beamter auf Widerruf wirst Du bei Dienstunfähigkeit in der Regel entlassen — ohne Ruhegehalt. Du wirst lediglich in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert, was meist nicht einmal für eine Erwerbsminderungsrente reicht. Deshalb gehört eine Dienstunfähigkeitsversicherung mit echter DU-Klausel an den Anfang der Laufbahn — solange Du jung und gesund bist, ist sie zudem am günstigsten.
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