Stand: August 2026
Die private Krankenversicherung kalkuliert anders als die gesetzliche: Weil Krankheitskosten mit dem Alter steigen, zahlst Du in jungen Jahren mehr, als Deine Behandlungen tatsächlich kosten. Diesen Überschuss legt der Versicherer verzinst für Dich zurück — als Alterungsrückstellung. Im Alter wird sie aufgelöst und dämpft Deinen Beitrag.
Die Alterungsrückstellung ist der Grund, warum ein früher PKV-Einstieg doppelt lohnt: Je länger angespart wird, desto größer das Polster — und desto stabiler der Beitrag im Ruhestand.
Für Beamte ist die Alterungsrückstellung vor allem bei zwei Entscheidungen wichtig: Beim Ärger über eine Beitragserhöhung ist der interne Tarifwechsel nach § 204 VVG fast immer klüger als die Kündigung — denn intern nimmst Du die komplette Rückstellung mit, beim Versichererwechsel nur einen Teil. Und beim Blick auf den Anwärtertarif gilt: Auch dort wird bereits Rückstellung aufgebaut, die später im Volltarif weiterwirkt.
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