Beitragsrückerstattung — das Wichtigste in Kürze
- Viele PKV-Tarife zahlen Beiträge zurück, wenn Du ein Kalenderjahr keine Rechnungen einreichst — die Beitragsrückerstattung (BRE).
- Es gibt garantierte (im Tarif zugesagte) und erfolgsabhängige Rückerstattungen (jährliche Entscheidung des Versicherers).
- Die Rechenfrage: Lohnt es, kleine Rechnungen selbst zu zahlen, um die Rückerstattung zu retten?
Stand: August 2026
Was ist die Beitragsrückerstattung?
Die Beitragsrückerstattung belohnt Leistungsfreiheit: Reichst Du in einem Kalenderjahr keine Rechnungen ein, erstattet Dir der Versicherer einen Teil der gezahlten Beiträge — je nach Tarif ein bis mehrere Monatsbeiträge, oft gestaffelt nach leistungsfreien Jahren.
Zwei Spielarten sind zu unterscheiden: Die garantierte Rückerstattung steht in den Tarifbedingungen und ist einklagbar. Die erfolgsabhängige beschließt der Versicherer Jahr für Jahr neu — sie kann in schlechten Jahren ausfallen und sollte in keiner Beitragsrechnung fest eingeplant werden.
Was das für Dich als Beamter heißt
Für Beamte gibt es eine Besonderheit: Die Beihilfe berührt die BRE nicht — ein Beihilfeantrag beim Dienstherrn kostet Dich die Rückerstattung der PKV nicht. Entscheidend ist nur, was Du bei der Versicherung einreichst. Am Jahresende also kurz rechnen: Ist die Summe der kleinen PKV-Rechnungen niedriger als die winkende Rückerstattung, lohnt das Selbstzahlen. Bei der Abwägung hilft auch der Blick auf Selbstbehalt-Modelle, die ähnlich wirken.
Beitragsrückerstattung: kurz beantwortet
Verliere ich die Beitragsrückerstattung, wenn ich Beihilfe beantrage?
Zählen Vorsorgeuntersuchungen als „Leistung“?
Ist ein Tarif mit hoher Rückerstattung automatisch gut?
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