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PKV mit Vorerkrankung

PKV trotz Vorerkrankung: So klappt es für Beamte

Asthma, Rücken, eine zurückliegende Psychotherapie — und Du fürchtest die Gesundheitsprüfung? Als Beamter hast Du bessere Karten, als Du denkst: eine anonyme Risikovoranfrage ohne Spuren in Deiner Akte und die Öffnungsaktion als Sicherheitsnetz mit gedeckeltem Zuschlag.

  • Keine aktenkundige Ablehnung: Wir fragen anonym bei mehreren Gesellschaften an, bevor Dein Name irgendwo auftaucht.
  • Öffnungsaktion als Netz: Aufnahme ohne Ablehnung aus Gesundheitsgründen, Risikozuschlag höchstens 30 %, keine Leistungsausschlüsse.
  • Kostenlos und unverbindlich: Erstgespräch und Voranfrage kosten Dich nichts — an keine Gesellschaft gebunden.
5,0 aus 27 Google-Bewertungen Zulassung nach § 34d Abs. 1 GewO, IHK Osnabrück
Das Wichtigste in Kürze (Stand: August 2026):
  • Jede Gesellschaft bewertet Vorerkrankungen anders — dieselbe Diagnose kann normale Annahme, Zuschlag oder Ablehnung bedeuten.
  • Eine anonyme Risikovoranfrage klärt die Konditionen vorab, ohne dass eine Ablehnung aktenkundig wird — echte Ablehnungen müssen in späteren Anträgen angegeben werden.
  • Die Öffnungsaktion der PKV garantiert Beamtenanfängern: Aufnahme trotz Vorerkrankung, Risikozuschlag max. 30 %, keine Leistungsausschlüsse, laufende Behandlungen mitversichert.
  • Die Frist der Öffnungsaktion beträgt i. d. R. 6 Monate ab Beginn des Beamtenverhältnisses (Antragseingang zählt); Bestandsfälle vom 31.12.2004 können jederzeit teilnehmen.
  • Gesundheitsdaten gehören ins vertrauliche Gespräch, nicht in Webformulare.
Deine Möglichkeiten

Drei Wege in die PKV — in dieser Reihenfolge

Mit Vorerkrankung entscheidet nicht nur der Tarif, sondern vor allem die Reihenfolge der Schritte. Falsch herum kann sie Dich die besten Optionen kosten.

1. Anonyme Risikovoranfrage

Der Weg, den wir immer zuerst gehen: Wir schildern Deinen Fall mehreren Versicherern ohne Deinen Namen. Du bekommst die Voten vorab — normale Annahme, Zuschlag oder Ablehnung — und stellst den echten Antrag erst dort, wo das Ergebnis stimmt. Eine Ablehnung kann in Wagnisdateien landen und spätere Anträge erschweren; die Voranfrage vermeidet genau das.

2. Antrag mit Risikozuschlag

Fällt das Votum „Annahme mit Zuschlag" aus, ist das oft besser als sein Ruf: Der Zuschlag spiegelt das Risiko, der volle Tarifschutz bleibt erhalten. Viele Gesellschaften prüfen auf Antrag später, ob der Zuschlag entfallen kann, wenn die Erkrankung ausgeheilt ist. Wichtig ist der Vergleich mehrerer Voten — die Spanne zwischen den Gesellschaften ist erheblich.

3. Öffnungsaktion als Netz

Für Beamtenanfänger das Sicherheitsnetz, das kaum jemand kennt: Innerhalb der Frist nehmen Dich die teilnehmenden Versicherer auch mit schweren Diagnosen — ohne Ablehnung aus Gesundheitsgründen, mit höchstens 30 % Zuschlag und ohne Leistungsausschlüsse. Alle Details im Ratgeber zur Öffnungsaktion.

Das Sicherheitsnetz

Vier Zusagen der Öffnungsaktion

Die teilnehmenden privaten Krankenversicherer haben sich in einer Selbstverpflichtung auf vier Punkte festgelegt — sie stehen wörtlich in der Broschüre des PKV-Verbands:

  • Aufnahme trotz Vorerkrankungen: Ein Antrag im Rahmen der Öffnungsaktion darf wegen des Gesundheitszustands nicht abgelehnt werden.
  • Risikozuschlag höchstens 30 %: Zuschläge sind auf 30 % des tariflichen Beitrags gedeckelt — egal, wie schwer die Diagnose wiegt.
  • Keine Leistungsausschlüsse: Einzelne Erkrankungen oder Körperregionen dürfen nicht vom Schutz ausgenommen werden.
  • Laufende Behandlungen mitversichert: Auch eine bereits begonnene Behandlung fällt nicht aus dem Schutz.
Der Haken ist die Frist: In der Regel bleiben Dir sechs Monate ab Beginn des Beamtenverhältnisses — und maßgeblich ist der Eingang des Antrags beim Versicherer, nicht der Versicherungsbeginn. Danach gilt wieder das normale Antragsverfahren mit allen Risiken.
Zwei oft übersehene Gruppen: Wer schon am 31.12.2004 im Dienstverhältnis stand und heute freiwillig gesetzlich versichert ist, kann die Öffnungsaktion jederzeit ohne Frist nutzen. Und wer Heilfürsorge oder truppenärztliche Versorgung hat (Polizei, Feuerwehr, Soldaten), kann sie als Anwartschaft nutzen — die Frist läuft ab Begründung des Anspruchs, nicht erst nach der Dienstzeit.
So läuft es ab

In vier Schritten zum Ergebnis

Anfrage senden

Über das Formular oben — nur Name und Kontaktdaten, ausdrücklich ohne Gesundheitsangaben.

Vertrauliches Gespräch

Wir besprechen Deine Situation und klären, welche Eckdaten die Versicherer für eine Einschätzung brauchen.

Anonyme Voranfrage

Wir fragen bei mehreren Gesellschaften an — ohne Deinen Namen. Du bekommst die Voten schwarz auf weiß.

Gezielter Antrag

Erst jetzt stellst Du den echten Antrag: bei der Gesellschaft mit dem besten Votum — oder über die Öffnungsaktion.

Der Unterschied

Regulärer Antrag, Voranfrage, Öffnungsaktion im Vergleich

Regulärer AntragAnonyme RisikovoranfrageÖffnungsaktion
Ablehnung möglich?Ja, jederzeitKein Antrag — nichts wird aktenkundigNicht aus Gesundheitsgründen
RisikozuschlagNach oben offenWird vorab je Gesellschaft benanntMax. 30 %
LeistungsausschlüsseÜblichWerden vorab sichtbarKeine
Laufende BehandlungenRegelmäßig nicht versichertEinschätzung vorabMitversichert
FristKeineKeinei. d. R. 6 Monate ab Verbeamtung
Typisch fürGesunde AntragstellerJeden mit Vorerkrankung — immer zuerstBeamtenanfänger als Sicherheitsnetz
Fachlich sauber: Die Öffnungsaktion gilt für beihilfekonforme Tarife der teilnehmenden Versicherer; erstattet wird zusammen mit der Beihilfe höchstens 100 % der Aufwendungen. Welche Leistungen Dein Tarif darüber hinaus können soll, sortierst Du im PKV-Wunschprofil.
Häufige Fragen

PKV mit Vorerkrankung: Fragen und Antworten

Kann ich als Beamter trotz Vorerkrankung in die PKV?
In den meisten Fällen ja — die Frage ist nicht ob, sondern zu welchen Konditionen. Dieselbe Diagnose führt bei einem Versicherer zur normalen Annahme, beim nächsten zu einem Zuschlag und beim dritten zur Ablehnung, denn jede Gesellschaft bewertet Risiken anders. Deshalb klären wir das vorab über eine anonyme Risikovoranfrage bei mehreren Gesellschaften. Und als Beamtenanfänger hast Du mit der Öffnungsaktion zusätzlich ein Sicherheitsnetz: Aufnahme ohne Ablehnung aus Gesundheitsgründen, Zuschlag höchstens 30 %.
Was ist eine anonyme Risikovoranfrage?
Wir schildern Deine gesundheitliche Situation mehreren Versicherern — ohne Deinen Namen. Die Gesellschaften melden zurück, ob und zu welchen Konditionen sie Dich annehmen würden (normal, mit Zuschlag, mit Aufschub oder gar nicht). Erst wenn das Ergebnis feststeht, stellst Du den echten Antrag — gezielt bei der Gesellschaft mit dem besten Votum. So entsteht keine aktenkundige Ablehnung.
Muss ich frühere Ablehnungen im Antrag angeben?
Ja. Viele Antragsformulare fragen ausdrücklich danach, ob ein früherer Antrag abgelehnt, zurückgestellt oder nur zu erschwerten Bedingungen angenommen wurde — und falsche Angaben verletzen die vorvertragliche Anzeigepflicht mit ernsten Folgen bis zum Vertragsrücktritt. Genau deshalb ist die Reihenfolge so wichtig: erst anonym voranfragen, dann gezielt beantragen. Eine anonyme Voranfrage ist kein Antrag und muss nicht angegeben werden.
Was garantiert die Öffnungsaktion der PKV?
Vier Zusagen der teilnehmenden Versicherer: Aufnahme trotz Vorerkrankungen (keine Ablehnung aus Gesundheitsgründen), Risikozuschlag gedeckelt auf höchstens 30 % des Beitrags, keine Leistungsausschlüsse und Mitversicherung bereits laufender Behandlungen. Sie gilt für beihilfekonforme Tarife. Der Haken ist die Frist: in der Regel sechs Monate ab Beginn des Beamtenverhältnisses, maßgeblich ist der Antragseingang. Ausnahme: Wer schon am 31.12.2004 im Dienstverhältnis stand und heute freiwillig gesetzlich versichert ist, kann jederzeit teilnehmen; für Heilfürsorgeberechtigte läuft die Frist ab Begründung des Heilfürsorgeanspruchs — als Anwartschaft.
Wie sieht es bei Psychotherapie aus?
Eine zurückliegende oder laufende Psychotherapie ist einer der häufigsten Gründe für Zuschläge oder Ablehnungen — und zugleich das beste Beispiel dafür, wie unterschiedlich Versicherer bewerten: Es kommt auf Anlass, Dauer, Abschluss der Behandlung und den zeitlichen Abstand an. Pauschale Aussagen wären unseriös. Die anonyme Voranfrage zeigt, welche Gesellschaft Deinen konkreten Fall wie einordnet; innerhalb der Öffnungsaktion darf auch eine Psychotherapie nicht zur Ablehnung führen.
Warum soll ich keine Gesundheitsdaten in das Formular schreiben?
Zu Deinem Schutz: Gesundheitsdaten sind besonders geschützte Daten, und ein Kontaktformular ist nicht der richtige Ort dafür. Für die Anfrage reichen Name und Kontaktdaten — alles Medizinische besprechen wir danach vertraulich im Gespräch, und nur das, was für die Voranfrage wirklich nötig ist.
Fairbeamtet starten.

Erst anonym prüfen, dann entscheiden.

Deine Gesundheitsgeschichte gehört nicht in den ersten besten Antrag. Wir klären anonym, welche Gesellschaft Dich zu welchen Konditionen nimmt — kostenlos, unverbindlich und an keine Gesellschaft gebunden.

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